Profilbild von larissatsc

larissatsc

Lesejury Star
offline

larissatsc ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit larissatsc über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2020

Tolle Charaktere und wieder mal gelungen von Vi Keeland

Hot Client
0

Cover
Das Cover gefällt mir ganz gut und es passt natürlich sehr zu den Vorgängern der Reihe.
Schreibstil
Der Schreibstil von Vi Keeland ist wie gewohnt sehr locker und flüssig. Man hat einen angenehmen ...

Cover
Das Cover gefällt mir ganz gut und es passt natürlich sehr zu den Vorgängern der Reihe.
Schreibstil
Der Schreibstil von Vi Keeland ist wie gewohnt sehr locker und flüssig. Man hat einen angenehmen Lesefluss und fliegt nur so durch die Seiten. Sie fesselt einen einfach mit ihrem Schreibstil und lässt einen nicht mehr los, bis man das Buch durchgelesen hat.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von beiden Protagonisten. So bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von Layla und Gray. Es gibt außerdem zwei Kapitel aus der Vergangenheit als Rückblick zum Kennenlernen der beiden.
Meine Meinung
Layla ist eine ehrgeizige, starke, junge Frau und arbeitet als Anwältin. Sie war mir von Beginn an sympathisch und konnte mich mit ihrer einerseits taffen und andererseits doch verletzlichen und gefühlvollen Seite überzeugen.
Gray war einfach nur wundervoll. Man könnte erst denken, er ist ein arroganter Womanizer, der sich nimmt, was er will und das auf negative Art und Weise, doch da täuscht man sich. Er hat durchaus seine arroganten Momente, doch auf sympathische Weise. Er ist charmant, attraktiv und doch ein sehr emotionaler und gefühlvoller Mensch. Er ist Layla komplett verfallen und lässt nicht ungeschehen, um ihr Vertrauen und letztendlich auch sie wieder zu gewinnen.
Die Liebesbeziehung der beiden entwickelte sich für mich in einem sehr guten Tempo und man konnte mitverfolgen, wie viel Mühe sich Gray gegeben hat, aber auch wie sehr Layla mit sich gerungen hat. Bei ihren Annäherungen ging es sowohl humorvoll als auch heiß her. Die Anziehung war deutlich zu spüren und es kam hin und wieder zu erotischen Szenen. Diese hielten sich aber in Grenzen, was mir gefallen hat.
Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt es zu neuen Erkenntnissen, die Layla und Gray Steine in den Weg legen. Einerseits waren diese Erkenntnisse eine Überraschung, doch andererseits auch nicht, wenn man viel in dem Genre liest. Insgesamt muss ich sagen, dass der Verlauf überhaupt sehr vorhersehbar war, wodurch ich nicht so überrascht war. Trotzdem hat mich das nicht am Weiterlesen gehindert. Ich wollte wissen, wie genau es sich für Layla und Gray entwickeln wird und außerdem waren die beiden einfach tolle Charaktere.
Obwohl mir die Handlung insgesamt betrachtet gefallen hat, gab es auch zwei Dinge, bei denen ich mir mehr Details und eine Weiterführung des Handlungsstrangs gewünscht hätte. Einerseits spielte Oliver, anfangs eine Rolle und war ja nicht soooo unbedeutend, doch als es dann um das Aus von ihm und Layla ging, erfährt man nicht einmal wirklich, wie er es aufgefasst hat. Und zum anderen, bekommt Layla gegen Ende eine neue Mandantin mit einem für mich schon wichtigen Auftrag, der eigentlich verfolgt werden sollte, doch auch darüber erfährt man letzten Endes nichts mehr.
Fazit
Trotzdem war Hot Client wieder ein tolles Buch von Vi Keeland aus der Reihe, das mich packen und mit tollen Charakteren überzeugen konnte. Es ist eine humorvolle, gefühlvolle Geschichte, die durchaus Tiefgang hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Leider enttäuschend..

Never Let Me Down
0

Cover
Das Cover erinnert mich irgendwie an den Herbst. Ich mag die Farben und die Gestaltung aber sehr gerne und sie ähnelt von der Art der Gestaltung auch den Covern der Ivy Years Reihe von Sarina Bowen. ...

Cover
Das Cover erinnert mich irgendwie an den Herbst. Ich mag die Farben und die Gestaltung aber sehr gerne und sie ähnelt von der Art der Gestaltung auch den Covern der Ivy Years Reihe von Sarina Bowen.
Schreibstil
Ich hatte einen angenehmen Lesefluss und bin gut durch die Seiten gekommen. Eigentlich liebe ich Sarina Bowens Schreibstil sehr, doch aus irgendeinem Grund wirkte der Schreibstil irgendwann etwas abgehackt und die Gefühle sind nicht wirklich bis zu mir durchgedrungen. Es ist aber nicht so, dass man über irgendwelche Wörter stolpert.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Rachel, wodurch man einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt bekommt.
Meine Meinung
Rachel ist ein junges Mädchen, das einen schweren Verlust erlitten hat und jetzt in ein völlig neues Leben entlassen wird. Sie ist eher zurückhaltend und schüchtern. Der Tod ihrer Mutter trifft sie sehr und beschäftigt sie selbstverständlich auch eine lange Zeit in dem Buch, was ich sehr authentisch fand. Dennoch kamen bei mir im ganzen Verlauf der Geschichte nie wirklich die Gefühle an, weil es ebenfalls so wirkte, als würden sie bei Rachel selbst nicht ankommen. Sie lässt ihren Gedanken nie freien Lauf, steckt gefühlt alles einfach weg. Ich habe mir da von ihr mehr Emotionen gewünscht.
Die Liebesbeziehung zu Jake steht eher im Hintergrund und spielt eher eine zweitrangige Rolle. Wirklich kennenlernen konnte ich ihn persönlich nicht. Anfangs fand ich ihn durch das wenige was man erfährt durchaus sympathisch, doch an einem gewissen Punkt, verliert er ein paar Pluspunkte, weil ich seine Reaktion in einer Situation nicht so super fand.
Eine wichtige Rolle in dem Buch spielt Rachels Vater, der in ihrem Leben auftaucht. Die beiden müssen zunächst eine Beziehung zueinander aufbauen und ich diese Entwicklung hat mir auch ganz gut gefallen. Trotzdem gab es auch dabei oft Momente, in denen ich mir mehr Gefühle von Rachel gewünscht hätte. Es hat sich immer so viel in ihr angestaut, aber nie ist etwas bis zu Oberfläche hervorgedrungen.
Die Handlung hatte für mich keine wirklichen Spannungsbögen, außerdem verlaufen einige Handlungsstränge irgendwo im Sande. Charaktere, die vorgestellt wurden und erst als wichtig erschienen, tauchen irgendwann gar nicht mehr auf und man erfährt auch nicht, was mit ihnen passiert ist. Mir hat insgesamt in allem die Tiefe gefehlt, weshalb mich das Buch letzten Endes auch nicht wirklich packen und überzeugen konnte.
Fazit
Für mich war „Never let me down“ eher enttäuschend. Ich hatte mir mehr von der Geschichte erhofft und finde, man hätte auch mehr daraus machen können. Den Charakteren fehlte es an Tiefe, die Emotionen sind nicht wirklich rübergekommen und die Handlung hatte keine Höhepunkte. Durch den zum größten Teil flüssigen Schreibstil, liest sich das Buch jedoch gut durch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.06.2020

Authentische Geschichte über Liebe, Freundschaft und Selbstfindung

Love on Lexington Avenue
0

Cover
Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Ich mag den Blauton und die Lichtreflexe im Hintergrund mit der Skyline sehr gerne.
Schreibstil
Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und es wird ...

Cover
Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Ich mag den Blauton und die Lichtreflexe im Hintergrund mit der Skyline sehr gerne.
Schreibstil
Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und es wird abwechselnd der Fokus auf Claire und Scott gelegt. Der Schreibstil ermöglicht einen angenehmen Lesefluss und ich bin wirklich gut durch die Seiten gekommen. Es ist humorvoll und die Emotionen kommen an den richtigen Stellen rüber.
Meine Meinung
Love on Lexington ist der 2. Band einer Trilogie, aber dennoch in sich abgeschlossen.
Claire lernt man bereits im ersten Band kennen. Sie ist etwas zynisch und steht Männern generell etwas kritischer gegenüber als ihre zwei Freundinnen. Dennoch ist sie eine sehr sympathische Frau, die nach dem Betrug und Tod ihres Ehemannes lernen muss, was sie als Person eigentlich ausmacht. Diese Entwicklung von ihr mitzuverfolgen, war wirklich spannend und auch emotional. Es war erschreckend zu erfahren, wie sie sich selbst während ihrer Ehe eigentlich verloren hat, ohne es wirklich zu merken.
Scott war mir ebenfalls sofort sympathisch und er ist ein sehr humorvoller, aber auch etwas „grimmiger“ Kerl. Auch er hatte in der Vergangenheit eine eher toxische Beziehung, die ihn für die Zukunft geprägt hat. Er scheint auf den ersten Blick zufrieden mit seinem Leben und den Umständen zu sein, doch auch bei ihm merkt man im Verlauf, dass ihm etwas fehlt.
Gemeinsam haben Claire und Scott diese Probleme aus ihren vergangenen Beziehungen, doch gemeinsam und doch jeder für sich merken sie, dass die Liebe nicht immer so schmerzhaft sein muss. Die Chemie zwischen ihnen hat von Beginn an gestimmt. Es kam zu dem ein oder anderen Schlagabtausch, der wirklich humorvoll war. Außerdem hab es mehr als einmal prickelnde Momente zwischen ihnen, durch die ich die Anziehung auf jeden Fall spüren und nachvollziehen konnte.
Auch Naomi und Audrey, die zwei Freundinnen von Claire, spielen in diesem Band wieder eine Rolle und noch immer liebe ich die Freundschaft dieser Frauen. Sie sind alle so unterschiedlich, doch in den wesentlichen Dingen, denken sie gleich. Ebenfalls toll, fand ich Scotts Hund!
Fazit
Insgesamt hat mir dieser Band der Reihe wirklich gut gefallen und das Buch konnte mich sogar etwas mehr als sein Vorgänger überzeugen. Die Geschichte ist authentisch, bietet Humor, Gefühl und Tiefgang und punktet auch mit den thematischen Schwerpunkten bei mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Ein würdiges Ende!

Die Prinzessinnen von New York - Secrets
0

Cover
Was soll ich zu diesen Covern noch sagen? Ich liebe alle 4 und finde sie besonders zusammen wunderschön. Ich glaube das Cover von Secrets ist mein liebstes, weil ich die Farbe des Kleides wirklich ...

Cover
Was soll ich zu diesen Covern noch sagen? Ich liebe alle 4 und finde sie besonders zusammen wunderschön. Ich glaube das Cover von Secrets ist mein liebstes, weil ich die Farbe des Kleides wirklich schön finde.
Schreibstil
Mit dem Schreibstil kam ich von Mal zu Mal immer besser klar. Er ist an die damalige Zeit angepasst, hin und wieder schleichen sich aber auch mal etwas „modernere“ Begriffe mit ein. Ich hatte einen angenehmen Lesefluss und bin sehr gut durch die Seiten gekommen.
Erzählt wird die Geschichte aus der 3. Person, dabei wird der Fokus auf verschiedene Charaktere gelegt. Am Anfang von jedem Kapitel gibt es einen Zeitungsausschnitt, Ausschnitte aus Benimmbüchern, Briefen, etc.
Meine Meinung
Nach dem wirklich tollen 3. Band der Reihe und dem mal wieder sehr fiesen Cliffhanger, habe ich mich sehr auf Secrets gefreut! Recht schnell beantwortet das Buch die Frage, die man sich nach Band 3 gestellt hat und es gibt wieder einen kurzen und kleinen Ortswechsel. Das finde ich immer mal eine nette Abwechslung zur High Society von New York.
Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, da es sich um den finalen Band der Reihe handelt. So viel sei gesagt: Die Autorin schafft es selbst im 4. Band noch die Spannung aufrechtzuerhalten und bringt einen Knaller nach dem nächsten. Es geschehen immer noch unerwartete Dinge, die einen dazu bringen, immer weiterlesen zu wollen. Die ersten 150 Seiten waren im Vergleich noch recht ruhig, aber ab dann kann man das Buch definitiv nicht mehr aus der Hand legen.
Die Entwicklung der Charaktere von Band 1 bis 4 war erstaunlich und besonders Diana hatte es mir angetan. Sie war schon immer eine kleine Rebellin, doch sie entwickelt sich zu einem eigenständigen Mädchen, das nicht mehr auf das Getuschel der anderen achten will und ihren eigenen Weg einschlagen will. Sie sorgt auf jeden Fall für die ein oder andere Überraschung und hat mich sehr überrascht. Elizabeth tut einem einfach nur leid. Sie erleidet einen Schicksalsschlag nach dem anderen und für sie habe ich mir aus tiefstem Herzen ein Happy End gewünscht. Auch ihre Geschichte bietet viel Spannung und unerwartete Wendungen.
Penelope und Carolina waren die Charaktere, die ich am wenigsten mochte, doch trotzdem habe ich ihre Geschichten gerne verfolgt.
Insgesamt war es wirklich ein richtig guter Abschluss der Reihe, der mich mal wieder begeistern konnte. Das Buch war einfach spannend, fesselnd, unerwartet und romantisch! Meiner Meinung nach hatte sie am Ende auch eine kleine, aber wichtige Message; zumindest habe ich sie herausgelesen. Mit solch einem Ende hätte ich nicht gerechnet, aber ich mochte es und es passte einfach zur Geschichte!
Ich weiß, dass die Reihe nicht für jeden etwas ist, doch ich kann sie nur weiterempfehlen. Ich musste mich an den Schreibstil gewöhnen, doch man kommt immer besser in die Bücher rein und wird mit Glanz und Glamour überschüttet.
Fazit
Secrets war ein würdiger Abschluss der Reihe und gehört mit Gossip zu meinen Lieblingsbänden. Intrigen, Geheimnisse und Liebschaften sorgen für viel Spannung und fesseln einen an die Seiten. Eine wirklich besondere und andere Reihe, die durchaus süchtig macht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück..

Into the Fire
0

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr schlicht gehalten, sticht aber durchaus durch die Schrift und die Lichtstrahlen hervor.
Schreibstil
Der Schreibstil ermöglicht einen wirklich angenehmen ...

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr schlicht gehalten, sticht aber durchaus durch die Schrift und die Lichtstrahlen hervor.
Schreibstil
Der Schreibstil ermöglicht einen wirklich angenehmen Lesefluss. Ich bin sehr gut durch die Seiten gekommen und bin über keine Wörter gestolpert. Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll und auch poetisch.
Erzählt wird die Geschichte aus der 3. Person, dabei werden mehrere Charaktere in Augenschein genommen. Wieso man den Fokus auf einige bestimmte Charaktere gelegt hat, erschließt sich mir allerdings nicht. Dadurch sind nur noch mehr Fragen aufgekommen.
Meine Meinung
Zunächst muss ich erwähnen, dass es eine kurze Vorgeschichte als eBook zu Into the fire gibt. Ich glaube schon, dass es sinnvoll ist diese zu lesen. In dem Buch vermisse ich nämlich das Kennenlernen von Anne und Danny bzw. ich konnte ihre Gefühle zueinander ohne die Vorgeschichte nicht zu hundert Prozent nachvollziehen. Das ist sehr schade..
Anne ist eine Feuerwehrfrau mit Leib und Seele. Sie liebt ihren Job und ist auch wirklich gut in ihm. Sie erlebt einige Rückschläge in ihrem Leben, kämpft aber immer weiter und beweist oft Stärke. Meiner Meinung nach ist sie eine richtige Powerfrau!
Danny arbeitet ebenfalls bei der Feuerwehr und ist Annes Arbeitskollege. Er wird als harten Kerl und Aufreißer beschrieben, diesen Eindruck hatte ich aber gar nicht bei ihm. Auch er hat seine Päckchen zu tragen, behält aber auch vieles für sich.
Die Geschichte beginnt sehr rasant und es ist gleich zu Beginn wirklich spannend. Der erste Einsatz, den man als Leser mitbekommt, ist eine ganz schön große Nummer und sehr dramatisch. Die detaillierten Beschreibungen von dem Geschehen waren teilweise ganz schön krass, aber mir hat das trotzdem gut gefallen! Dieser Einsatz legt den Grundstein für die Geschichte. Ab dann geht es viel darum, dass Anne und auch Danny wieder zurück in ihr Leben finden müssen, wie es für sie jeweils funktioniert und welche Hürden sie dabei nehmen müssen. Annes Traum ist geplatzt, doch sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Danny kann zwar seinem Job noch nachgehen, doch auch für ihn hat sich das Leben verändert. Beide haben im Verlauf der Geschichte eine enorme Entwicklung durchgemacht, die mir sehr gefallen hat und authentisch war. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich dann irgendwann in der Mitte gefragt habe, wohin die Geschichte noch führen sollte. Ein großes Drama gabs zu Beginn, darauf folgte die Entwicklung von Anne und Danny und dann passierte lange nichts. Im Klappentext steht, dass Anne es sich zur Aufgabe gemacht hat den Brandstifter ausfindig zu machen, der auch das Feuer gelegt hat, in dem sie verletzt wurde. Es hörte sich so an, als würde sie krampfhaft hinter ihm herjagen, doch eigentlich stolpert sie eher zufällig über die ganze Sache und bemerkt Ungereimtheiten.
Die Liebesbeziehung von Anne und Danny steht nicht wirklich im Fokus. Das war dann wahrscheinlich in der Vorgeschichte, die im eBook behandelt wird, eher der Fall. Ich fand es wie gesagt schade, da ich dadurch nicht nachvollziehen konnte, was die beiden aneinander finden. Die Anziehung konnte ich zwar etwas spüren, doch mehr war da nicht.
Zwar hat mir bei der Liebesgeschichte die Tiefe gefehlt, doch insgesamt hat die Geschichte auf jeden Fall Tiefgang, was auch an einigen poetischen Stellen liegt. Ich hatte allerdings eine noch emotionalere Geschichte erwartet, da sind meine Erwartungen durch andere Begeisterte Leser hochgesetzt worden.
Des Weiteren spielt Tom, Annes Bruder, eine etwas größere Rolle in der Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht wirklich weiß, wieso. Bei ihm haben sich einige Probleme angedeutet und irgendwie wurde da auch etwas angerissen, doch am Ende bekommt man keine Antworten. Es verläuft im Sande..
Gegen Ende wurde es dann wieder wirklich spannend und es kam zu einer für mich sehr unerwarteten Wendung, die mich auch geschockt hat.
Insgesamt lässt mich Into the fire mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Es ist definitiv mal eine andere Geschichte und die Einblicke ins Feuerwehr-Leben haben mir sehr gefallen. Es war auch nicht so, dass ich keine Lust hatte weiterzulesen; ich hatte das Buch sogar sehr schnell durch. Trotzdem kann ich am Ende nicht sagen, dass mich das Buch vollkommen überzeugt oder mich umgehauen hat. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen.
Anfang und Ende fand ich sehr stark, in der Mitte wusste ich nicht, wohin das Ganze noch führen soll und auch andere Kritikpunkte lassen mich das Buch nicht lieben.
Fazit
Into the fire ist eine Geschichte, die durchaus Spannung, Tiefe und Gefühl bietet, aber nicht konstant. Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen. Ich hatte trotzdem ein paar schöne Lesestunden und bin mir sicher, es gibt viele, die das Buch sehr mögen werde!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere