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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2020

Humorvoll und schön für zwischendurch

Once and for all
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Inhalt
Louna arbeitet für das Hochzeitsunternehmen ihrer Mutter und steckt viel Energie in die Arbeit. Von ihrer Mutter und ihrem quasi Onkel ist sie es gewohnt, nicht mehr an die Liebe zu glauben. Sie ...

Inhalt
Louna arbeitet für das Hochzeitsunternehmen ihrer Mutter und steckt viel Energie in die Arbeit. Von ihrer Mutter und ihrem quasi Onkel ist sie es gewohnt, nicht mehr an die Liebe zu glauben. Sie selbst hat auch eine tragische Beziehung hinter sich und kein Interesse mehr an einer Beziehung, da sie auch bald ans College gehen wird. Ihre beste Freundin bringt sie immer wieder dazu, auszugehen und sich nicht hängen zu lassen. Als dann Ambrose, der Bruder einer Kundin, anfängt bei ihnen zu arbeiten, lässt sie sich mit ihm auf eine Wette ein. Er soll in den nächsten Monaten ein Mädchen finden, an das er sich länger binden kann und Louna soll auf mindestens drei Dates in der Woche gehen. Findet sie dort ihre nächste Liebe oder muss sie dafür gar nicht erst auf Dates gehen?
Cover
Das Cover ist ganz süß und passt auf jeden Fall zur Thematik der Hochzeiten. Mir gefallen die Farben dazu auch sehr.
Schreibstil
Das war mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil hat mir wirklich sehr gefallen. Er ist locker und leicht und man hat einen angenehmen Lesefluss. Zudem ist er sowohl humorvoll als auch tiefgründig.
Erzählt wird die Geschichte lediglich aus der Sicht von Louna. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Außerdem verläuft parallel zur Story in der Gegenwart auch noch eine aus Lounas Vergangenheit. Es gibt ein paar Kapitel, in denen man erfährt wie sie ihren damaligen Freund kennengelernt hat.
Meine Meinung
Die Thematik des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Es ging rund um das Thema Hochzeitsplanerin und man hat einen wirklich guten Einblick darin bekommen. Sie zieht sich außerdem durch das ganze Buch und ist stets präsent, was mir sehr gefallen hat.
Louna ist ein nettes, fleißiges, junges Mädchen, das nur leider nicht mehr an die Liebe glaubt. Sie wird des Öfteren als zynisch bezeichnet und durchaus kann man solche Züge an ihr erkennen, aber das macht sie nicht aus. Als Leser erfährt man einfach mehr von ihr und kann es besser nachvollziehen. Ich habe mit ihr mitfühlen können und ihr Herzschmerz ging mir Nahe. Sie schlägt sich gut und war mir sehr sympathisch. Ambrose hat mir ebenfalls gefallen. Er ist unglaublich humorvoll. Anfangs wirkt er kurz mal arrogant, egoistisch und sogar dumm, aber auch das legt sich recht schnell. Er ist ein wirklich netter Kerl, dem seine Mitmenschen durchaus wichtig sind. Das hat man auf jeden Fall gemerkt. Auch die Nebencharaktere fand ich toll. Durch Lounas Mutter und ihren Onkel, William, zum Beispiel, kam es oft zu sehr amüsanten Szenen. Die beiden waren wirklich herzallerliebst. Ich war auch über das Ende ihrer kleinen Geschichte sehr froh.
Die Geschichte verläuft wie bereits erwähnt in zwei Erzählsträngen. Das meiste wird aus der Gegenwart geschildert, bis zur Mitte gibt es aber auch Kapitel, die Lounas vergangene Beziehung erzählt. Diese Kapitel haben mir am Anfang sogar besser gefallen. Man realisiert schon zu Anfang, dass etwas passiert ist und hat das Ganze auch schnell raus. Trotzdem macht es diesen Aspekt der Geschichte nicht weniger traurig und emotional. Ansonsten geht es eher ruhig weiter und das Buch überzeugt mit Humor. Ich finde, es ist eine wirklich schöne leichte Geschichte, die aber eben auch etwas Tiefe hat.
Das Ende ist zwar vorauszusehen, aber einen kleinen Schockmoment gibt es trotzdem nochmal. Insgesamt hatte ich mit dem Buch also ein paar schöne Lesestunden.
Fazit
Ein humorvoller Young-Adult-Roman, der auch mit etwas Tiefgang überzeugen kann und meiner Meinung nach eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch ist.

Veröffentlicht am 03.02.2020

Konnte mich wirklich überzeugen

Faded - Dieser eine Moment
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Inhalt
Felicity flüchtet mit ihren wenigen Habseligkeiten nach Nashville und möchte sich ein neues Leben aufbauen. Sie besorgt sich einen Job in einer Bar und trifft dort auf das Mitglied einer Band. Ryder ...

Inhalt
Felicity flüchtet mit ihren wenigen Habseligkeiten nach Nashville und möchte sich ein neues Leben aufbauen. Sie besorgt sich einen Job in einer Bar und trifft dort auf das Mitglied einer Band. Ryder Woods zieht Felicity sofort in den Bann. Doch diese möchte sich auf keinen Fall auf einen Musiker einlassen. Irgendwann können allerdings beide die Anziehung nicht mehr ignorieren und so kommen sie sich näher. Sie sind so unterschiedlich und doch ist ihre Verbindung besonders. Als Ryder dann einen Plattenvertrag angeboten bekommt und dafür nach L.A. müsste, steht ihre Beziehung unter keinem guten Stern mehr. Denn für Felicity kommt ein Leben im Rampenlicht neben Ryder eigentlich nicht in Frage..
Cover
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Mir gefallen die Lichtreflexe und die dunkle Gestaltung sehr gut. Außerdem ist es passend zum Inhalt, da man den Oberkörper eines Mannes sieht, der Gitarre spielt.
Schreibstil
Das war mein erstes Buch von Julie Johnson und sie konnte mich mit ihrem Schreibstil sofort in den Bann ziehen. Ich bin super durch die Seiten gekommen und hatte einen sehr angenehmen Lesefluss. Ihr Schreibstil ist sehr emotionsgeladen und berührt einen öfter.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Felicity und von Ryder, was mir sehr gefallen hat. So bekommt man einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden Protagonisten.
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir durch den Schreibstil sehr leichtgefallen. Felicity ist ein junges Mädchen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die sie in Nashville finden möchte. Man lernt sie als ein starkes und ehrgeiziges Mädchen kennen. Was mir ebenfalls an ihr gefallen hat, ist, dass sie gut Kontra geben kann. Man erfährt, dass sie eine schwierige Vergangenheit hatte, die Gründe dafür kommen aber nur Stück für Stück ans Licht und machen einen neugierig.
Ryder liebt die Musik und möchte mit ihr seinen Lebensunterhalt verdienen und tut alles dafür. Er ist ein charmanter junger Mann, der gerne feiert und auch nicht abgeneigt von der ein oder anderen weiblichen Bekanntschaft ist. Es scheint zunächst, als sei er ein typischer männlicher Protagonist in einer Rockstar-Romanze, doch das ist nicht der Fall. Ich fand Ryder von Beginn an sehr sympathisch. Ebenfalls deshalb, weil er genau wie Felicity sofort sagt was er denkt. Perfekt ist er aber definitiv nicht, was man im Verlauf schmerzlich feststellen muss.
Die Liebesgeschichte zwischen Felicity und Ryder war einfach wundervoll. Ich mochte den Beginn, während Felicity in der Bar arbeitet, sehr gerne und konnte die Anziehung zwischen den beiden definitiv spüren. Die Musik, die sie verbindet, hat das ganze nochmal besonderer gemacht und mir mehr als einmal das Herz erwärmt. Die Gefühle waren von Anfang an da! Im weiteren Verlauf kommt es zu Hürden, die die beiden nehmen müssen und die mich noch gebannter lesen lassen haben. Ich habe mitgefühlt und -gehofft. Als man dann denkt, das schlimmste sei überstanden, kommt es doch wieder anders.
Das Ende ging dann irgendwie Schlag auf Schlag und in kürzester Zeit verändert sich vieles. Den Emotionen hat das aber keinen Abbruch getan, trotzdem war das Ende gemein. Da es sich um eine Dilogie handelt, war damit aber zu rechnen. Ich bin nun natürlich sehr gespannt auf den zweiten Band und vor allem darauf, wie sich die Situation am Ende wieder zum Guten wenden wird. Außerdem sind auch noch Fragen offengeblieben und ich rechne mit einem noch größeren Knall im zweiten Band.
Fazit
Ein Buch, das mir wirklich sehr gut gefallen hat. Toller Schreibstil, super Charaktere und eine fesselnde Handlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Etwas enttäuschend..

Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt
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Inhalt
Als Charlie und Ever sich kennenlernen, sprühen sofort die Funken. Allerdings wollen beide keine feste Beziehung, sondern etwas Lockeres. Charlie geht zurzeit auf die Polizeiakademie, um in die ...

Inhalt
Als Charlie und Ever sich kennenlernen, sprühen sofort die Funken. Allerdings wollen beide keine feste Beziehung, sondern etwas Lockeres. Charlie geht zurzeit auf die Polizeiakademie, um in die Fußstapfen seines Bruders und seines Vaters zu treten und ist sehr beschäftigt mit der Ausbildung. Ever tritt gewissermaßen auch in die Fußstapfen ihrer Mutter, indem sie nur lockere Beziehungen hat. Doch kurz nach dem sie Charlie kennenlernt, rät Evers Mutter ihr, nicht so zu enden wie sie und Männer zu daten. Ever beendet die Affäre zu Charlie kurzerhand, doch dieser kann Ever nicht so einfach gehen lassen. Eine feste Beziehung will er aber auch nicht..
Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht viel Wasser und im Hintergrund einen Teil der Skyline von New York. Die Farben des Covers gefallen mir ebenfalls.
Schreibstil
Der Schreibstil von Tessa Bailey hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hatte einen sehr angenehmen Lesefluss. Der Schreibstil ist locker, leicht humorvoll und es gibt auch einige Absätze, die richtig unter die Haut gegangen sind.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Sicht von Ever, als auch von Charlie. So bekommt man einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden Protagonisten und kann deren Handeln teilweise auch besser nachvollziehen.
Meine Meinung
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich bei dem Klappentext irgendwie davon ausgegangen bin, dass Charlie und Ever sich bereits kennen und auch zusammen auf die Polizeiakademie gehen. Deshalb war ich anfangs ein kleinen wenig enttäuscht, weil ich das interessant gefunden hätte.
Ever war mir eigentlich ganz sympathisch und sie scheint eine wirklich tolle Frau zu sein. Das einzige was mich an ihr etwas gestört hat war, dass sie sich so stark von ihrer Mutter beeinflussen lässt. Am Ende löst sich das dann zwar etwas auf, aber dennoch fand ich das etwas Charakterschwach. Charlie fand ich sehr schwierig. Er schien schon wie ein guter Freund, der immer für einen da ist, aber seine Intentionen waren dabei die meiste Zeit die falschen. Es schimmerte zwar immer mehr als Freundschaft mit gewissen Vorzügen in seinem Handeln hindurch, doch bis er sich das eingesteht, ist es ein weiter Weg mit einigen Lügen. Zudem kann man schon sagen, dass er egoistisch und auch manipulativ ist. Ich bin sehr zwiegespalten bei ihm, aber ich kann auch nicht wirklich sagen, dass er mir sympathisch war. Ich finde außerdem, dass man beide Protagonisten nicht wirklich kennenlernen konnte und alles sehr oberflächlich war. Ich habe nicht das Gefühl viel über sie erfahren zu haben, was auch an der Handlung des Buches lag, die quasi nicht vorhanden war. Es ging größtenteils darum, dass Charlie Ever von einer lockeren Freundschaft überzeugen wollte. Dabei gibt es mehr als einmal ein hin und her. Mehr kann ich zum Inhalt auch eigentlich nicht sagen.
Es ist mir schwer gefallen das Buch zu bewerten, da ich meine Probleme mit den Charakteren hatte und die Handlung mich auch nicht wirklich überzeugen konnte, aber irgendwie konnte ich trotzdem nicht aufhören zu lesen und habe das Buch verschlungen. Ich persönlich würde aber dennoch nicht sagen, dass man das Buch lesen muss.
Ich freue mich aber sehr auf den zweiten und vor allem auf den dritten Band!
Fazit
Fesselnder Schreibstil, der einen das Buch schnell durchlesen lässt, aber die Charaktere und die Handlung konnten mich nicht wirklich überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2020

Ganz schönes Young Adult Buch für zwischendurch

Too good to be true
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Inhalt
Allie und ihre Zwillingsschwester Leah gehen seit sie klein sind auf ein Internat, die Woodland Academy. Dort gehen eigentlich nur sehr wohlhabende Kinder hin, doch dann beschließt die Schule Stipendien ...

Inhalt
Allie und ihre Zwillingsschwester Leah gehen seit sie klein sind auf ein Internat, die Woodland Academy. Dort gehen eigentlich nur sehr wohlhabende Kinder hin, doch dann beschließt die Schule Stipendien zu vergeben. So kommt es, dass neue Schüler den Weg nach Woodland finden und denen wird es so gar nicht leicht gemacht. Vor allem Leah hat es auf die Neuen abgesehen. Allie hingegen hat einen der Jungs direkt ins Auge gefasst. Ethan ist ein Bad Boy, in einem Trailerpark in einem schlechten Stadtteil aufgewachsen, schwierige Kindheit und jemand, der sich oft prügelt. Doch er hat was im Köpfchen und es so nach Woodland geschafft. Jetzt darf er nur keinen Ärger machen.
Cover
Das Cover ist recht schlicht, gefällt mir aber gut. Ich bevorzuge zwar Cover ohne Personen darauf, aber ich finde dieses nimmt einem nicht zu viel von der Vorstellung, die man von den Protagonisten hat.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich hatte einen sehr angenehmen Lesefluss und bin schnell durch die Seiten gekommen. Er ist locker und leicht.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Allie und Ethan. Es gibt allerdings auch ein paar wenige Kapitel aus der Perspektive von Leah und Logan, um die es übrigens auch im zweiten Band gehen wird.
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen und ich fand die ganzen Beschreibungen der Woodland Academy auch sehr gut und anschaulich. Ich konnte mir ein gutes Bild über die Schule und den Alltag dort machen und fand es sowieso sehr interessant, dass das Buch auf einem Internat spielt. Allie scheint anfangs wie das nette und ruhige Mädchen von nebenan und steht so quasi im Schatten ihrer sehr direkten und lauten Zwillingsschwester. Mir war sie mit dieser Art aber viel sympathischer und im Verlauf merkt man dann auch, dass sie sehr wohl für sich einstehen kann und nicht zu allem Ja und Amen sagt.
Ethan wirkt auf den ersten Blick auch anders als er dann wirklich ist. Er wirkt auf Außenstehende wie ein Bad Boy, aber durch die Kapitel aus seiner Sicht, habe ich schnell erkannt, dass es eigentlich gar nicht so ist. Ja, er prügelt sich öfter oder hat es in seiner Vergangenheit, aber das hat wahrscheinlich auch einfach viel mit seiner Kindheit und den Verhältnissen, in denen er aufgewachsen ist zu tun. Ansonsten finde ich ihn sehr humorvoll.
Bei der Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir allerdings ein wenig die Tiefe gefehlt und ging mir zu schnell. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, um so auch das Prickeln zwischen den beiden richtig zu spüren. Das war für mich leider zu wenig und etwas, das ich mir gewünscht hätte.
Ansonsten bietet die Geschichte natürlich auch etwas Dramatik, aber zum Glück nicht zu viel und nicht überspitzt, was mir gut gefallen hat. Das Ende war eine interessante Wendung und gut gelöst.
Fazit
Ein schönes Young Adult Buch für zwischendurch mit einem tollen Setting. Ich fand die Geschichte wirklich gut, aber sie war kein Highlight für mich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Erwartungen leider nicht erfüllt..

One Memory
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Cover
Ich bin verliebt und verzaubert von diesem wunderschönen Cover. Ich glaube, es gehört zu den schönsten aus diesem Jahr. Ich liebe es, von der Gestaltung, über die Farben, den Glitzerelementen, bis ...

Cover
Ich bin verliebt und verzaubert von diesem wunderschönen Cover. Ich glaube, es gehört zu den schönsten aus diesem Jahr. Ich liebe es, von der Gestaltung, über die Farben, den Glitzerelementen, bis zur Gestaltung des Titels.
Schreibstil
Der Schreibstil von Katie Weber war wie gewohnt super locker und leicht. Ich weiß nicht, wie sie es anstellt, aber ich komme immer super gut durch die Seiten ihrer Bücher und habe sie gefühlt in einer Stunde durchgelesen. Man ist wie im Bann und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Elisa und Caden. Zudem gibt es immer wieder auch Kapitel aus der Vergangenheit.
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leichtgefallen und ich war auch direkt im Geschehen drin. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Elisa hat auf mich einen sehr starken Eindruck gemacht, da sie sich von anderen nicht unterkriegen lässt und auch ihren Humor nach dem Unfall nicht verloren hat. Caden wird nach der Rückkehr von Elisa auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Als Leser wird einem durchaus bewusst, was für eine besondere Beziehung und Bindung die beiden in der Vergangenheit hatten.
Ich fand die Idee eigentlich toll, dass Elisa auf eine Reise in die Vergangenheit geschickt wird, bei der Caden ihr helfen soll. Und die Dinge, die sie dabei herausgefunden hat, fand ich wirklich spannend und auch schön. Man fragt sich was vor all den Jahren passiert ist, dass Elisa plötzlich die Stadt verlassen hat, was der Grund für ihren Unfall war, und, und, und. Ich habe genau wie Caden spekuliert und hatte fast dieselben Gedanken wie er. Als man dann jedoch gerade denkt, die Geschichte geht so richtig los, war das Buch plötzlich vorbei und ich geschockt. Ich weiß gar nicht was ich sonst sagen soll, weil ich wirklich total perplex war und sogar kurz dachte, dass die Geschichte der beiden in Band 2 fortgeführt wird. Mit einem Blick auf die Leseprobe musste ich dann aber feststellen, dass das Buch wirklich beendet ist. Ich muss daher sagen, dass ich wirklich sehr unzufrieden mit dem Ende bin und mich das Buch im Gesamten leider auch nicht überzeugen konnte.
Es gab wenig Handlungsrahmen, ich hätte Elisa sehr gerne mehr auf ihre Reise nach Gewissheit begleitet und mehr erfahren und auch das Zusammenfinden von ihr und Caden ging mir dann zu schnell. Sie bittet um Bedenkzeit bzw. Zeit für sich, dann drei Wochen später wird nur kurz angeschnitten, an was Elisa sich bei ihrem neuen Job wieder alles erinnert hat und schwupp kam auch schon das Ende. Ich hätte lieber selbst gelesen, wie sie beginnt, sich wieder an Dinge zu erinnern, so wie sie es bei Caden getan hat. Es war einfach zu kurz, zu wenig und damit für mich kein zufriedenstellendes Ende. Ich habe zwar bereits gelesen, dass es so Raum für Spekulationen lässt, aber das möchte ich persönlich in Bücher einfach nicht und vor allem nicht in diesem Ausmaß.
Insgesamt betrachtet fand ich die Idee der Geschichte wirklich super. Auch die Protagonisten und ihre besondere Bindung konnten mich überzeugen und die Gefühle sind rübergekommen, doch das alles war für mich dann am Ende fast nebensächlich, weil ich mir dachte „Wofür?“.
Ich liebe die Wrecked-Reihe von Katie Weber und ihren Schreibstil, werde natürlich auch weiterhin ihre Bücher lesen, aber leider war One Memory nichts für mich, was ich sehr schade finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere