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Veröffentlicht am 17.05.2018

Spannung pur

Dreh dich nicht um
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"Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout handelt von Samantha, die in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen ist, und plötzlich eines Tages verschwindet. Die Geschichte beginnt damit, dass sie ...

"Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout handelt von Samantha, die in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen ist, und plötzlich eines Tages verschwindet. Die Geschichte beginnt damit, dass sie gefunden wird. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, weshalb die ganzen Eindrücke sie ein wenig überfordern. Sie versteht sich plötzlich gut mit Leuten, die sie vorher nicht mochte und ihre Freunde sind nicht mehr das, was sie mal waren. Samantha versucht sich trotzdem an ihre Vergangenheit zu erinnern, denn ihre beste Freundin Cassie ist auch verschwunden. Nebenbei verliebt sie sich in Carson, den besten Freund ihres Bruders, obwohl sie einen Freund hat.

Das Cover sieht sehr interessant aus. Man könnte den roten Nagellack mit Blut vergleichen.

Die Geschichte ist sehr spannend. Man kann sich sehr in sie hineinversetzen, da man selber nicht mehr als sie weiß. Samantha wirkt auch sehr symathisch. Sie ist selbst sehr von sich schockiert, wie sie früher war und versucht nun nett zu sein. Carson wächst einem auch sehr ans Herz mit seiner Bodenständigkeit. Auch ihr Bruder Scott wird zu einer Person, die man sehr gerne mag. Die Eltern, vor allem die Mutter, wirken am Anfang sehr unsympathisch, was sich im Laufe der Geschichte aber noch ändert.
Durch neue Erkenntnisse, die im Laufe des Buches offenbart werden, wächst die Spannung und man möchte unbedingt wissen, warum und wie die beiden Mädchen verschwunden sind. Unterstütz wird dies durch Armentrouts hervorragenden Schreibstil, der sehr flüssig ist. Sie beschreibt die Situationen sehr schön und holt das Beste aus den Charakteren heraus.

Zusammenfassend ist es wirklich ein Buch, was man nicht aus der Hand legen kann, so gut ist es. Ich persönlich habe es in drei Tagen gelesen.

Veröffentlicht am 06.05.2018

guter Schreibstil, aber ausbaufähig

Feel Again
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"Feel Again" ist das dritte Buch der Again-Reihe von Mona Kasten und bildet somit den Abschluss.
Das Buch handelt um Sawyer, die beschlossen hat im Rahmen eines Projekts in ihrem Fotografiestudium den ...

"Feel Again" ist das dritte Buch der Again-Reihe von Mona Kasten und bildet somit den Abschluss.
Das Buch handelt um Sawyer, die beschlossen hat im Rahmen eines Projekts in ihrem Fotografiestudium den schüchternen Isaac umzustylen und Selbstbewusstsein zu verschaffen. Dabei kommen sich die beiden näher.

Das Cover sieht sehr schön aus und passt sich optisch den Vorgängerteilen an.
Der Schreibstil ist wie bei jedem Buch von Mona Kasten so flüssig, dass man nicht aushören kann weiterzulesen. Unterstützt wird dies von der symathischen Sawyer, die man während des Buches lieb gewinnt, obwohl sie in den Vorgängerteilen eher negativ dargestellt wurde. Meiner Meinung nach wirkt Isaac allerdings ziemlich gestellt und unauthentisch. Somit wirkt auch die entstehende Liebe sehr erzwungen. Dawn ist einem allerdings noch weiter ans Herz gewachsen, als sie zuvor schon war.
Die Grundidee ist an sich auch sehr ausbaufähig und ist sehr an Klischees orientiert. Klar, Sawyer und Isaac haben durch ihre Hintergrundgeschichte eine gewisse Tiefe erhalten und die Klischees sollten während der Handlung widerlegt werden. Nichtsdestotrotz sind sie doch der Ausgangspunkt, wodurch die Geschichte erst ins Rollen kommt und auch ihre Beziehung ist sehr darauf aufgebaut.
Schön ist allerdings noch, dass die Bedeutung von Familie wunderbar aufgezeigt wird und auch, dass es wichtig ist, dass man jemanden hat, auf den man zählen kann und für einen jederzeit da ist.

Zusammenfassend ist die Handlung also nicht das lesenswerte, sondern der wunderbare Schreibstil Mona Kastens.

Veröffentlicht am 11.03.2018

voller Klischees

Save Me
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In Save Me geht es um Ruby, die ihr letztes Schuljahr überstehen möchte, ohne dass sie die Aufmerksamkeit auf sich zieht, um ihren größten Traum wahr werden zu lassen: Oxford. Sie ist im Schulorganisationsteam ...

In Save Me geht es um Ruby, die ihr letztes Schuljahr überstehen möchte, ohne dass sie die Aufmerksamkeit auf sich zieht, um ihren größten Traum wahr werden zu lassen: Oxford. Sie ist im Schulorganisationsteam tätig und muss dort gezwungernermaßen mit James zusammenarbeiten. Wie es nun mal sein muss, nähern sich die beiden an, obwohl sie eigentlich von Grund auf verschieden sind.

Das Cover sieht wunderschön aus. Der Titel hat eine Struktur, die goldenen Farben leuchten und es schimmert. Sehr gelungen.

Mona Kastens Schreibstil ist einer der besten, denke ich. Er ist sehr flüssig, sodass man das Buch förmlich verschlingt, selbst wenn der Inhalt mal nachlässt.

Diesen Inhalt würde ich auch eher als mangelhaft bezeichnen. Die Charaktere sind nicht wirklich individuell, die Charakterzüge kennt man schon. Genau wie die Storyline, ziemlich vorausschaubar. Wer sich auf Wattpad rumtreibt, der wird schnell merken, dass das Buch eher eine Geschichte ist, die man dort finden würde, was nicht unbedingt negativ ist, aber trotzdem über das Buch aussagt, dass es ziemlich voller Klischees ist.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass es nicht schadet, es zu lesen, aber auch keine Bereicherung darstellt.
Sehr schade, ich hatte mehr erhofft.

Veröffentlicht am 29.07.2017

super Schreibstil, aber ziemlich voraussehbar

Begin Again
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In "Begin Again" geht es um Allie, die vor ihren Eltern nach Woodshill flieht. Dort zieht sie in eine WG mit Kaden, der drei Regeln als Voraussetzung für das Zusammenleben aufstellt. Eine davon lautet, ...

In "Begin Again" geht es um Allie, die vor ihren Eltern nach Woodshill flieht. Dort zieht sie in eine WG mit Kaden, der drei Regeln als Voraussetzung für das Zusammenleben aufstellt. Eine davon lautet, dass die beiden nichts miteinander anfangen. Nach und nach baut sich aber eine Spannung zwischen den beiden auf.

Wer wissen möchte, wie es ausgeht, dem empfehle ich dringend, das Buch zu lesen.

Das Buch ist eines der Bücher, was man nicht mehr aus der Hand legen kann, was einen süchtig mach. Monas Schreibstil ist so fesselnd und fließend.
An den passenden Stellen wurde Humor mit eingearbeitet, an anderen wurde wiederum etwas philosophiert.

Die Geschichte an sich, ist recht klischeehaft. An den meisten Stellen ist es recht voraussehbar.

Dagegen sind die Charaktere super. Kaden und Allie mag man sehr, auch wenn Kaden vor allem am Anfang ziemlich abschreckend wirkt. Die Freunde der beiden oder auch die Familien sind klasse herausgearbeitet. Die Vergangenheit der Charaktere ist auch komplett schlüssig mit der Gegenwart.

Das Cover ist wunderschön. Die darauffolgenden Bände reihen sich dort auch perfekt ein.


Zusammenfassend muss man sagen, wer New Adult gerne liest, der sollte auch das Buch lesen. Wer dagegen Klischees gar nicht mag, sollte es erst gar nicht anfassen.

Veröffentlicht am 18.11.2016

Leichte Lektüre für zwischendurch

Die Assistentinnen
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„Die Assistentinnen“ von Camille Perri ist ein leichtes Buch, was man mal zwischendurch lesen kann und einen selbst von seinem eigenen Alltag ablenkt. Denn das, was dort passiert, ist alles andere als ...

„Die Assistentinnen“ von Camille Perri ist ein leichtes Buch, was man mal zwischendurch lesen kann und einen selbst von seinem eigenen Alltag ablenkt. Denn das, was dort passiert, ist alles andere als alltäglich.
Die Hauptprotagonistin verarscht nämlich ihren Chef, natürlich nicht alleine. Hilfe bekommt sie von Emily. Die beiden nehmen sich auf illegale Weise Geld, welches eigentlich der Firma gehört. Damit bezahlen sie ihre noch immer vorhandenen Studienkredite ab. Es werden noch dreiweitere Assistentinnen der Firma involviert, bis sie schließlich ihr eigenes Unternehmen gründen, welches sich auf die Abbezahlung von Studienkrediten spezialisiert. Nebenbei verliebt sich Tina noch in den ebenfalls in der Firma angestellten Kevin, sie kommen zusammen, trennen sich wieder, und wie sollte es anderes sein, kommen sie wieder zusammen.
Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich sehr gut. Es ist mal etwas anderes, wenn die Angestellten sozusagen gegen den Chef rebellieren, und er bekommt es anfangs noch nicht einmal mit. Allerdings ist die Umsetzung etwas weniger gut.
Den Schreibstil an sich finde ich gut. Aber zum Beispiel könnten die Charaktere viel besser werden. Die meisten wirkten doch recht unsympathisch. Sie können nur sehr oberflächlich charakterisiert werden, d nicht wirklich tief in die Materie gedrungen wurde.
Und die Geschichte war rückblickend doch etwas unrealistisch. Es kann, denke ich, nicht sein dass so etwas Gravierendes erst so spät entdeckt wird. Immerhin fehlen nicht nur ein paar Dollar.
Verwirrend fand ich den „Prolog“, der allerdings Nachwort heißt. Mit Nachwort assoziiere ich abschließende Wort vom Autor, dieses Nachwort war allerdings von Tina.
Das Cover stellt das das, um was es geht – Assistentinnen. Zwei von ihnen sind rot, vermutlich sollten das Tina und Emily sein. Allerdings finde ich das Cover alles andere als ansprechend. Schön ist es nicht. Man hätte sich da etwas Kreativeres einfallen lassen können. Vielleicht hätte eine Änderung der Farben auch schon die Wirkung verändert.
Zusammenfassend ist es ein Buch, welches man eben mal bei Langeweile lesen kann. Weiterempfehlen würde ich es aber nicht, da die Charaktere doch das Buch nicht unbedingt lesenswert machen. Ich würde es also nicht als Must-Read bezeichnen.