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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2021

Viele offene Fragen zur Zeitreise

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Inhalt

Lea soll die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Tante verbringen. Klingt für sie ziemlich öde, da sie die Ferien viel lieber mit ihrer besten Freundin Sarah verbringen möchte.
Doch im Dorf ...

Inhalt

Lea soll die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Tante verbringen. Klingt für sie ziemlich öde, da sie die Ferien viel lieber mit ihrer besten Freundin Sarah verbringen möchte.
Doch im Dorf ihrer Tante passieren immer merkwürdigere Dinge. Als sie dann noch im Wald Moritz kennen lernt, glaubt sie erst, er verarscht sie. Er soll ein Zeitreisender sein und nicht mehr nach Hause kommen. Zuerst glaubt sie ihm kein Wort, doch durch irgendeinen Grund vertraut sie ihm, und glaubt ihm.

Eindruck

Das Buchcover finde ich sehr schön schlicht gehalten, aber trotzdem ansprechend. Der Titel passt meiner Meinung nach auch sehr gut zu der Geschichte.

Den Schreibstil fand ich ganz angenehm zu lesen. Außerdem besaß das Buch einige spannende Passagen, wodurch man wissen wollte, wie die Handlung weiter geht.
Allerdings finde ich, dass das Buch nicht so gelungen umgesetzt wurde. Es war zwar spannend, aber am Ende hatte ich noch viele offene Fragen, die nicht beantwortet waren. Außerdem zog sich am Anfang die Handlung, dann wurde es spannend, und war für meinen Geschmack viel zu schnell zu Ende. Hätte man das Ende etwas mehr ausgeschmückt, wäre das Buch vermutlich etwas stimmiger gewesen und der Leser hätte weniger offene Fragen.

Lea als Hauptprotagonisten hat mir sehr gut gefallen. Ich denke sie hat sehr gut eine 14-jährige wieder gespiegelt, mit ihrem Verhalten teilweise. Allerdings hat sie manchmal mit sich selber gesprochen und darauf auch antworten von sich selbst bekommen. Das fand ich etwas merkwürdig.

Moritz fand ich als Zeitreisenden sehr sympathisch, auch wenn man von ihm leider nicht sehr viel erfährt.

Dann spielte Lennard noch eine zentrale Rolle in der Handlung. Ihn fand ich durch sein Wissen und seine nerdige Art und Weise sehr sympathisch. Ich hätte mir gewünscht das er eine größere Rolle in der Handlung gehabt hätte.

Fazit

Ein schönes Buch über die Zeitreise, aber leider nicht optimal umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2021

Zwischen Liebe und Trauer

Dein erster Blick für immer
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Inhalt

Maya Flowers arbeitet in London in einem großen Unternehmen. Eines Tages sieht sie in ihrem Zug einen Mann, den sie zuvor noch nie gesehen hat. Sofort weiß sie, dass es Liebe auf den ersten Blick ...

Inhalt

Maya Flowers arbeitet in London in einem großen Unternehmen. Eines Tages sieht sie in ihrem Zug einen Mann, den sie zuvor noch nie gesehen hat. Sofort weiß sie, dass es Liebe auf den ersten Blick ist bei ihr. Ab da, fiebert sie jeden Tag den Bahnfahrten entgegen, traut sich aber nie, ihn anzusprechen. Eines Tages überlegt sie sich aber dann, ihm einen kleinen Zettel mit einer Botschaft von ihr zu geben. Was dieser Zettel aber für ihn und sie bedeutet, konnte sie da noch nicht wissen.

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr schön gestaltet, da es thematisch sehr gut den Inhalt wieder spiegelt. Man kann sofort erkennen, dass es sich um London handelt und der Zug und die Gleise lassen erahnen, dass dieser eine zentrale Rolle in der Handlung einnimmt.

Durch den angenehmen Schreibstil konnte ich gut in die Handlung reinfinden.
Am Anfang des Buches spielt die Handlung im Mai 2014. Danach spielt die Handlung im Juli 2013 und geht dann weiter bis 2014. Durch das Vorgreifen des ersten Teils wusste ich als Leserin schon viel und hat mir persönlich etwas von der Spannung des Buches genommen. Außerdem fand ich, dass es im Buch einige Passagen gab, die hätten kürzer sein können. Am Das Ende des Buches war für mich auch zu kurz abgehandelt. Ich hätte gerne noch mehr erfahren und wie es mit Maya weitergeht.

Maya fand ich als Hauptcharakter ganz nett. Ich fand sie passte gut in die Handlung und hat im Verlauf eine schöne Verwandlung mitgemacht. Allerdings könnte ich sie mir gar nicht in den nostalgischen Kleidern vorstellen und hatte immer ein anderes Bild von ihr vor den Augen. Ich denke auch das sie sich zeitweise zu sehr auf den Bahn-Mann eingeschossen hat und so vieles aus ihrer Umgebung nicht mitbekommen hat.

Ihre beste Freundin Nena fand ich sehr sympathisch und passte für mich gut in die Handlung rein. Sie könnte ich mir auch so vorstellen, wie sie beschreiben wurde.

Den Bahn-Mann lernt man auch sehr gut kennen, da es ein paar Kapitel auch aus seiner Sicht gibt. Das fand ich für die Handlung ganz schön, da es etwas Abwechslung reingebracht hat. Außerdem konnte man so die Lebensabschnitte von Maya und ihm vergleichen und wusste was er fühlt. Alles in allem fand ich ihn sehr sympathisch. Konnte aber ein paar Handlungen von ihm nicht verstehen. Ich denke, wenn er manchmal anders gehandelt hätte, wäre die Handlung auch schneller vorbei gewesen. Daher hatte ich das Gefühl, dass die Autorin einige Passagen extra in die Länge gezogen hat.

Neben der Liebe auf den ersten Blick waren auch noch wichtige Themen in dem Buch Mobbing und Trauer. Ich hätte mir gewünscht, das diese anders dargestellt werden, besonders das Mobbing.

Fazit

Alles in allem ein schönes Buch über die Liebe, für die man kämpfen sollte und die es auch auf den ersten Blick gibt, aber auch über ernstere Themen wie die Trauer und Mobbing.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Die Rettung des Cold Case Teams

Cold Case – Das gezeichnete Opfer
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Inhalt

Max Lund, ein junger Pianist, wurde auf brutale Weise ermordet in einem Straßengraben gefunden. An seiner Leiche fand sich eine besondere Art von weißem Lehm. Als dieser Lehm 15 Jahre später an ...

Inhalt

Max Lund, ein junger Pianist, wurde auf brutale Weise ermordet in einem Straßengraben gefunden. An seiner Leiche fand sich eine besondere Art von weißem Lehm. Als dieser Lehm 15 Jahre später an einer neuen Leiche, eine provokante Künstlerin, auftaucht wird der alte Fall wieder neu aufgenommen. Das Cold Case Team hat nur 19 Tage Zeit, um die Mordfälle zu lösen, da es sonst aufgelöst wird. Allerdings fehlen in den Akten wichtige Hinweise, die bei der ersten Ermittlung Verloren gegangen sind.

Eindruck

Das Cover finde ich sehr passend gestaltet, da der Leuchtturm in der Handlung eine zentrale Rolle spielt. Zudem wirkt es auf mich auch spannend und hat mich auf die Handlung neugierig gemacht.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Die Strukturierung des Buches war für mich zuerst neu, fand ich aber letztendlich sehr gut. Es gibt zum einen Rückblenden. Vor denen steht immer 2004, so weiß man immer das jetzt um den Mord an Max geht. Zudem ist das Buch nach Tagen gegliedert. Die einzelnen Tage sind dann noch mal in mehrere Kapitel zergliedert, die nicht einzeln beschriftet sind, aber trotzdem gut erkennbar sind. Das fand ich zu lesen sehr angenehm, da die Ermittlungen zum einen zeitlich begrenzt ist und man als Leser genau weiß, was an welchem Tag passiert und wann ein neuer Tag beginnt. Zusätzlich dazu gab es noch ein paar Passagen mit der Überschrift „Die Ehefrau“. Die Passagen fand ich besonders spannend und haben der Handlung noch mal eine gewisse Spannung verliehen.

Für mich war es das erste Buch aus der Cold Case Reihe.

Die Hauptermittlerin Tess fand ich von Anfang an sehr sympathisch und ich fand ihre Handlungen auch sehr schlüssig. Ihre Kollegin und Freundin Marie fand ich zeitweise etwas nervig, zum Ende hin fand ich sie aber auch sympathisch und konnte ihre Rolle in der Handlung annehmen. Lundberg finde ich für die Handlung sehr wichtig und zentral, da er bereits vor 15 Jahren an dem Mordfall Max beteiligt war und somit noch einige weitere Aspekte mit in die Ermittlung einbringen könnte. Seine zeitweise zurückhaltende Haltung in der Mordermittlung konnte ich im nach hinein gut verstehen, fand ich anfangs allerdings etwas merkwürdig.
Ich denke es wird noch eine weitere Fortsetzung der Reihe geben. Da wird bestimmt eine zentrale Rolle die neue Chefin Sandra Edding spielen. Sie ist mir in dieser Handlung zeitweise etwas zu kurz gekommen.

Die Handlung als solches fand ich angenehm zu lesen. Trotz der Mordfälle und den Leichen fand ich sie trotzdem nicht zu gruselig und auch eher leicht zu “verdauen“.

Fazit

Ich fand die Handlung sehr angenehm geschrieben und schön zu lesen. Zudem hatte sie für mich die perfekte Länge und ich hatte nie das Gefühl, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen wird. Ich werde auf jeden Fall noch den ersten Teil der Cold Case Reihe lesen und hoffe auf noch weitere Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Entführungen gegen den Klimawandel

CO2 - Welt ohne Morgen
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Inhalt

Zwölf Kinder reisen nach Australien, um an einem Klima-Camp teilzunehmen. Kaum sind sie dort angekommen, werden sie entführt. Die Entführer stellen ein Ultimatum: Sollte sich die Welt nicht auf ...

Inhalt

Zwölf Kinder reisen nach Australien, um an einem Klima-Camp teilzunehmen. Kaum sind sie dort angekommen, werden sie entführt. Die Entführer stellen ein Ultimatum: Sollte sich die Welt nicht auf gemeinsame Klimaziele einigen, um den Klimawandel zu stoppen, sterben die Kinder nacheinander. Live. Schafft es die Welt die Kinder, und gleichzeitig die Erde zu retten?

Eindruck

Den Titel des Buches finde ich sehr passend gewählt. Das Cover finde ich auch sehr ansprechend gestaltet und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Durch den Prolog wurde man sofort in die Handlung gestoßen, was ich gut fand. Daher wusste man direkt zu Anfang das etwas mit Hannah passieren wird, aber noch nicht genau was. Das hat bei mir Neugierde geweckt und die Leselust erhöht.

Die Protagonisten fand ich gut ausgewählt. Toll fand ich auch, dass Kinder aus allen Ländern mit einbezogen wurden. Angenehm fand ich auch, dass man die Charaktere im Laufe der Handlung besser kennenlernen konnte und weitere Informationen bekommen hat. So konnte man sein inneres Bild von den Charakteren immer besser ausmalen.

Anfangs fand ich die Handlung wirklich spannend, weil man wisse wollte, wie es mit den Kindern weiter geht. Allerdings wurde durch die Kapitel, die im Jahre 2040 spielen, besonders am Ende, ein Teil der Handlung vorweggenommen, was für mich die Spannung etwas rausgenommen hat. Zudem fand ich auch, dass es sich zeitweise etwas gezogen hat und man einige Passage hätte kürzen können.
Das Ende fand ich wiederrum recht schön, auch wenn ich mit dem Ausgang der Handlung so gerechnet habe. Das letzte Kapitel, dass 2040 spielt, hat mir dafür sehr gut gefallen, da dort die ganze Handlung noch mal aufgerollt wurde und es so einen schönen Schluss gegeben hat.

Ich fand, das Buch ganz angenehm zu lesen. Zudem hat es gut gezeigt, dass wenn wir eine kurze Zeit viel für den Klimawandel tun, danach aber nicht mehr, die Erde nicht gerettet ist. Es hat noch mal deutlich gemacht, dass es langfrstige Veränderungen braucht, um etwas dagegen zu tun und unsere Erde zu retten.

Fazit

Ein schönes Buch, allerdings für mich eher ein Buch über den Klimawandel und kein Thriller.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Nervenaufreibender Thriller

Der Spiegelmann
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Inhalt

Nachdem eine Schülerin, nach Jahren der Vermissung, aufgehängt an einem Spielplatz mitten in Stockholm gefunden wurde, beginnt Joona Linna unter Hochdruck zu ermitteln. Er ist alarmiert von der ...

Inhalt

Nachdem eine Schülerin, nach Jahren der Vermissung, aufgehängt an einem Spielplatz mitten in Stockholm gefunden wurde, beginnt Joona Linna unter Hochdruck zu ermitteln. Er ist alarmiert von der Kaltblütigkeit und denkt das es noch mehr Opfer gibt.
Als dann ein potenzieller Zeuge auftaucht der das Geschehen gesehen haben muss, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Leider ist der Zeuge nicht in der Lage über das Geschehnis zu sprechen, deshalb bittet Jonna Linna den Hypnotiseur Eric Maria Bark um Hilfe, um den Mordfall möglichst schnell zu lösen.

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr schön gestaltet. Durch das Mädchen, oben links auf dem Spielplatz, wird sofort der Schauplatz des Mordes aufgegriffen, und man kann sich diesen besser vorstellen. Zudem wirkt die Mischung aus blau und schwarz auf mich geheimnisvoll und spannend.

Den Erzählstil fand ich sehr angenehm. Ich fand es gut, dass die Geschichte über das Verschwinden detailliert erzählt wurde, und die Handlung dann nach 5 Jahren erst weiter geht. Durch diesen Zeitsprung konnte man gut sehen, wie die einzelnen Personen mit dem Verlust einer geliebten Person umgehen und sich weiterentwickelt haben. Durch den flüssigen Erzählstil viel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, da ich immer wissen wollte, wie die Handlung weiter geht.

Die Handlung hatte für mich auch die richtige Länge und kam mir zu keinem Zeitpunkt zu langgezogen vor. Ich fand zudem die Abwechslung zwischen Spannung und abwarten, dass der Mörder endlich gefasst wurde sehr gut. Dadurch konnte man sich nach einem spannenden Teil wieder erholen und hat auf die nächste Wendung in der Handlung gewartet, die auch nicht lange auf sich warten ließ.
Die Handlung war zudem sehr detailreich. Daher war ich froh das ich die Handlung gelesen habe und nicht als Film geguckt habe. Ich denke für schwache Nerven sind ein paar Passagen nicht geeignet, trotzdem fand ich das diese in das Buch gehört haben und es dadurch erst so großartig geworden ist.

Die Protagonisten fand ich zudem alle sehr gut durchdacht. Da dies das erste Buch aus der Reihe für mich war, kannte ich Jonna Linna noch nicht. Daher fand ich ihn anfangs eher undurchsichtig, aber sobald ich gut in der Handlung angekommen bin, fand ich auch ihn großartig. Daher wird dieses Buch auch bestimmt nicht das letzte Buch aus dieser Reihe für mich sein!
Pamela fand ich von der ersten Seite an sehr sympathisch und ich kann mir nicht vorstellen, was sie durchgemacht hat. Ich habe sofort mit ihr gefühlt und wollte nur das Beste für sie.
Bis ich mich in die Rolle von Martin hineinversetzten konnte, hat es etwas gedauert, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss, besonders gegenüber Pamela. Trotzdem fand ich das er in der Handlung eine enorme Wandlung gemacht hat.

Fazit
Ein sehr empfehlenswerter Thriller mit einer spannenden Handlung und interessanten Charakteren, allerdings nichts für schwache Nerven.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere