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leseprinzessin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2019

Spannendes Weltraum Abenteuer

H.O.M.E. - Die Mission
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Inhalt:

Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange vorbereitet wurden. Doch die Ereignisse in Berlin und die Anweisungen der H.O.M.E. Foundation belasten Zoë schwer. ...

Inhalt:

Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange vorbereitet wurden. Doch die Ereignisse in Berlin und die Anweisungen der H.O.M.E. Foundation belasten Zoë schwer. Zudem erchwert die Rivalität zwischen Jonah und Kip Zoës Mühen.
Nachdem sie endlich am Ziel ihrer Mission angekommen sind scheint diees noch längst nicht vorbei zu sein. Denn ihre Ausbilder haben ihnen einiges verschwiegen.

Meine Meinung:

Von Anfang an hat mich das Buch gepackt und ziemlich mitgerissen. Die Handlung ist durchgehend spannend und ziemlich actionreich. Ständig kam es zu einer neuen Wendung der Geschichte mit der ich als Leser nie gerechnet habe. Außerdem hat mir die Darstellung Ketos als Alternative Erde gut gefallen. Es gab immer wieder Ähnlichkeiten unter den Organismen und der Flora zu denen unserer Erde. So konnte ich mir diesen erdähnlichen Planeten bildhaft vorstellen. Das Ende dagegen hat mich ein wenig enttäuscht. Damit hatte ich nun wirklich gar nicht gerechnet und von mir aus hätte es so nicht enden brauchen, da es einfach die ganze Ansicht über das Buch zerstört, sowie auch in Bezug auf den Klimawandel entschärft.
Zoë hat manchmal ein wenig genervt, weil sie sich mit allen Entscheidungen schwer getan und teilweise auch viel Zeit vertrödelt hat. Sonst war sie die coole, starke, toughe Frau, über die ich gerne gelesen habe.
Des Weiteren haben mir die Kip Zoë Momente total gefehlt. Diese kamen einfach viel zu kurz und Tom kam auch sehr selten vor. Dies finde ich etwas schade, aber dafür wurden auf viele neue Figuren eingegangen, was mir sehe gut gefallen hat. Beispielsweise auf Jonah, durch seine Logbucheinträge. So konnte man seine Gedanken und seine Gefühlswelt viel besser verstehen.
Zusammenfassend, finde ich "H.O.M.E. Die Mission" sehr gut geschrieben und lesenswert, trotz meiner Kritikpunkte.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Wenn sich Wirklichkeit, Legenden und Märchen unaufhaltsam vermischen

Das Labyrinth des Fauns
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Inhalt:

Die Handlung spielt zur Zeit der Guerilla Kriege in Nordspanien. Dort leisten Rebellen erbitterten Widerstand gegen das faschistische Regime Franco's. Während dieser düsteren Zeit reist die 13jährige ...

Inhalt:

Die Handlung spielt zur Zeit der Guerilla Kriege in Nordspanien. Dort leisten Rebellen erbitterten Widerstand gegen das faschistische Regime Franco's. Während dieser düsteren Zeit reist die 13jährige Ofelia mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem neuen Stiefvater Capitán Vidal. Nachdem sie an seinen Stützpunkt angekommen sind zieht sich Ofelia immer wieder in den Wald zurück. Dabei trifft sie auf den Faun, ein uraltes Wesen, dass ihr eröffnet eine Prinzessin eines mystischen Volkes zu sein. Erfüllt sie drei Aufgaben darf sie zu ihnen zurückkehren.

Meine Meinung:

Der Roman teilt sich in viele kleine Kapitel auf, die durch kunstvolle Zeichnungen wunderschön verziert sind. Nach kurzer Zeit vermischen sich fantastische Elemente und der Leser weiß nicht mehr wo Legenden, Märchen und Realität anfangen, sowie enden. Immer wieder stelle ich mir die Frage, ob Ofelia sich die Märchen und Magie ausgedacht hat, um der brutalen und kalten Wirklichkeit zu entfliehen oder ob doch ein Funken Magie hinter den Ereignissen steckt. Immerhin überlappen sich viele Erzählstrategien, die aus der Sicht von unterschiedlichen Figuren geschildert wurde. Dadurch blieb die Handlung abwechslungsreich und sehr spannend. Es scheint als folgt die Geschichte einem Fluss, den nur Cornelia Funke zu kennen scheint. Einem Fluss der düster, gefährlich, magisch, brutal und nah an der Realität ist, vielleicht.
Außerdem hat mich die Handlung komplett in den Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 26.07.2019

Packende Lektüre

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Stellt euch vor ihr jagt Nacht für Nacht tödliche, gefährliche Kreaturen aus der Anderswelt, wobei ihr jedes mal euer Leben aufs Spiel setzten müsst. Tagsüber dagegen verhaltet ihr euch wie ein ganz normaler ...

Stellt euch vor ihr jagt Nacht für Nacht tödliche, gefährliche Kreaturen aus der Anderswelt, wobei ihr jedes mal euer Leben aufs Spiel setzten müsst. Tagsüber dagegen verhaltet ihr euch wie ein ganz normaler Mensch. Ihr geht zur Uni, backt Kuchen, trefft euch mit Freunden und geht regelmäßig in euer liebstes Café. So sah Ivys Leben als Mitglied eines geheimen Ordens aus - bis sie den Krieger Ren traff. Sein Auftauchen bringt ihr Leben ziemlich durcheinander und auf einmal ist Ivy einem Geheimnis auf der Spur, das vielen unschuldigen Menschen das Leben kosten könnte.


Meine Meinung:

Mich hat "Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit" als Auftakt einer Trilogie ziemlich begeistert. Mit Ivy und Ren als Hauptfiguren werden dem Leser zwei starke, selbstsichere, freche und kämpferische, sowie sympathische Figuren vorgesetzt. Beide wissen was sie wollen, wie man sich zur Wehr setzt und geben nicht gerade klein bei, sowohl verbal als auch kämpferisch gesehen. Dadurch kommt es immer wieder mal zu einem Schlagabtausch zwischen Ivy und Ren, was die spannungsgeladene Handlung auflockert und humorvoll erscheinen lässt. Sonst ist die Handlung ziemlich actionreich und spannend gehalten. Es gibt ziemlich viele Jagden, Kämpfe, Undercover Einsätze und Ermittlungen, während zwischen den beiden Ordens Mitgliedern ordentlich die Funken fliegen.
Dadurch spitzt sich die Handlung, wie eine tickende Zeitbombe, drastisch zu, um am Ende des Buchs mit einem Cliffhanger zu explodieren.
Zusammenfassend hat mich "Wicked" total umgehauen und weggepustet. Die Handlung ist durchgehend spannend, voller Geheimnisse und wird mit einer heftig knisternden Liebesgeschichte begleitet.



Veröffentlicht am 24.07.2019

Schöne Urlaubslektüre

Die Saphirtochter
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Das Buch spielt im Jahr 1935 in Ceylon. Dort lebt Louisa, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, mit ihrem gemeinsam Mann Elliot. Beide wollen gemeinsam ein Kaufhaus eröffnen, jedoch verunglückt ...

Das Buch spielt im Jahr 1935 in Ceylon. Dort lebt Louisa, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, mit ihrem gemeinsam Mann Elliot. Beide wollen gemeinsam ein Kaufhaus eröffnen, jedoch verunglückt Elliot vorher tödlich. Für Luisa bleiben jede Menge Geheimnisse zurück, die sie letztendlich nach Cinnamon Hills, einer Zimtplantage führen.


Die Autorin schafft es den Leser durch ihren detaillierten und bildhaften Schreibstil direkt nach Sri Lanka zu versetzten, indem sie stark auf die Düfte, Vegetation, Farben, Umgebung und Klimaverhältnisse in dem Land eingeht.
Aufgrund dessen fällt es einem leicht sich in Louisas Land zu verlieben. Louisa selber ist eine sehr träumerische und ab und an in ihrer Gefühlswelt lebende Person. Immer wieder kehren ihre Gedanken zu den drei Fehlgeburten wieder, bevor das eigentliche Leid beginnt. Nachdem ihr Mann tödlich verunglückt, wird hauptsächlich Louisas Trauer thematisiert. Dadurch ist die Handlung sehr emotional und eine allmähliche Spannung wird durch aufkommende Geheimnisse aufgebaut.
Die Liebesgeschichte ist sehr zurückhaltend, zärtlich und leicht beschrieben. Sie hat eine Nebenrolle in dem Roman und passt wunderbar in die Handlung, da sie nicht dominiert.
So schön, das Buch auch ist, gibt es auch einige Kritikpunkte. Leider waren viele Ereignisse vorhersehbar und auch das Ende wirkte nicht überzeugend. Stadt dessen schien es so, als ob die Autorin das Buch schnell beenden wollte. Des Weiteren wird das Land nicht wirklich zur Zeit 1935 beschrieben, da die Kultur, Bräuche, Traditionen und Gegebenheiten dieses Jahrhunderts beiseite gelassen wurden.


Zusammenfassend ist das Buch eine schöne Lektüre, vor allem für die heißen Sommer-stunden im Urlaub. Wer gerne in exotische Länder reist und Romane mit seichten Liebesgeschichten mag wird "Die Saphirtochter" lieben.



Veröffentlicht am 22.07.2019

Schönes Buch, aber keine Spannung

Berühre mich. Nicht.
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Inhalt:

Sage beginnt 6000 Meilen von ihrer Vergangenheit entfernt ein neues Leben, als Studentin. Sie nimmt einen Nebenjob an, findet neue Freunde, aber dennoch ist die Angst ihr täglicher Begleiter. ...

Inhalt:

Sage beginnt 6000 Meilen von ihrer Vergangenheit entfernt ein neues Leben, als Studentin. Sie nimmt einen Nebenjob an, findet neue Freunde, aber dennoch ist die Angst ihr täglicher Begleiter. Bis sie auf Luca trifft. Groß, muskulös und voller Tatoos ist er der Inbegriff ihrer Ängste. Dennoch beginnt er langsam etwas in Sage zu verändern, bis ihre Vergangenheit alles einstürzt was sie sich aufgebaut hat.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr warmherzig, mitfühlend und angenehm leicht. Somit lässt sich das Buch theoretisch in einem Rutsch durchlesen, aber durch die fehlende Spannung gelang mir das einfach nicht. Zum anderen lag es auch daran, dass ich von Anfang an wusste welche Themen thematisiert werden und wie die Handlung ausgehen wird. Dafür gab es genug Andeutungen am Anfang der Handlung. Außerdem waren viele Ereignisse vorhersehbar, was ich persönlich schade finde. Dennoch hat mir das Buch ganz gut gefallen, was zum Großteil an Luca liegt. Irgendwie habe ich mich in Teilen in ihm wiedererkannt und gleichzeitig ein wenig verliebt. April habe ich auch sofort ins Herz geschlossen, da sie so eine warmherzige und kluge Frau ist, sowie sich sofort um Sage gekümmert hat. Sie ist einfach die perfekte beste Freundin. Sage mag ich auch total gerne und ich finde sie hat - bis zum Ende - eine großartige positive Entwicklung durchlebt. Sie hat mich mit ihrer kämpferischen Natur und ihrem eisernen Willen immer wieder beeindruckt, obwohl ihre psychische Verfassung nicht stabil ist.
Zusammenfassend, sind die Charaktere und der Schreibstil echt klasse und gut gelungen. Jedoch fehlt dem Buch größtenteils die Spannung, weswegen man sich auf ein ruhigeres Buch einstellen sollte.