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Veröffentlicht am 15.12.2025

Leichte Skandi-Lektüre

Sturmrot
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Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Skandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste.
Den Hype darum und die vielen ...

Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Skandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste.
Den Hype darum und die vielen Preise kann ich jetzt nun nicht ganz nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch war total in Ordnung, aber auch echt nichts besonderes. Das Ende war zudem total unbefriedigend - ich hasse solche offenen Enden ohne Gerechtigkeit, da spricht die Neurodivergenz in mir.
Die Charaktere haben sich mir auch irgendwie nicht so wirklich erschlossen und waren moralisch alle eher grau angesiedelt. Typisch für Skandinavischen Krimi, aber irgendwie mochte ich das hier nicht wirklich. War mir allgemein auch zu viel Alkoholkonsum, teils auch schon vormittags/mittags.
Der Fall bzw. die Fälle waren ein wenig zu unglaubwürdig und viel zu leicht aufgeklärt, aber doch gut erzählt.
Für auf dem Balkon war es okay. Vielleicht les ich auch die anderen Teile noch. Die Bibliothek machts möglich. Aber unbedingt empfehlen würde ich es nicht. Da gibt es bessere.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Schwach angefangen und trotzdem noch stark nachgelassen

Red Umbrella Society – Der Biss der Schlange
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Ehrlich, die Grundidee war super. Aber die Umsetzung… nee, das war echt ein Totalreinfall. Viel zu kurz. Nicht richtig ausgearbeitet. Gefühlt war das eine auf die Hälfte gekürzte Version. Das Ende? Ich ...

Ehrlich, die Grundidee war super. Aber die Umsetzung… nee, das war echt ein Totalreinfall. Viel zu kurz. Nicht richtig ausgearbeitet. Gefühlt war das eine auf die Hälfte gekürzte Version. Das Ende? Ich hab gedacht, ich hab mich verblättert. Das hat keine 5 Seiten gebraucht? Und dann endet Skandi mit David? Och nee, echt jetzt?
Was für ein unbefriedigendes Ende. Oder eher eine total unbefriedigende Dilogie.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Sorry, not sorry

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
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Von mir kommt jetzt kein „Was war das denn bitte für ein Buch?!“ und auch kein „Wie unfassbar gut war dieses Buch bitte?!“
Beides sind irgendwie die Mehrzahl der Rezensionen, die ich zu diesem Buch überflogen ...

Von mir kommt jetzt kein „Was war das denn bitte für ein Buch?!“ und auch kein „Wie unfassbar gut war dieses Buch bitte?!“
Beides sind irgendwie die Mehrzahl der Rezensionen, die ich zu diesem Buch überflogen hab und eigentlich ein untrüglicher Garant dafür, dass ich die Bücher scheußlich finde. Nun hab ich dieses aber geschenkt bekommen und der Klappentext las sich ganz nett. Also lag die komplette Trilogie nun hier rum. Und weil ich gerade sowieso in einer Leseflaute stecke, hätte ein Buch, was ich nicht mag, auch nichts mehr schlimmer gemacht.
Überraschenderweise finde ich den ersten Teil soweit ganz gut. Teilweise extrem kindisch, wie auch schon Ever & After. Aber okay. Wirklich spannend oder unvorhersehbar war es nicht. Ich hatte zudem so meine Probleme mit dem Namen Lore, weil der einfach in viel zu vielen Büchern auftaucht und das eher bei weiblich gelesenen Personen.
So unglaublich witzig fand ich die Kommunikation jetzt auch ehrlich nicht, obwohl das so viele schreiben. Ich liebe Zynismus, aber hier war’s eher „bockiges Mädchen“ als zynisch. Trotzdem war der Unterhaltungswert ganz nett und die anderen Bände werde ich wohl auch demnächst lesen.
Hat mich aber weder begeistert noch mitgenommen.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Ein Satz mit x

Vampyria - Der Hof der Finsternis
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Nee, das war nix. Eigentlich passiert es mir wirklich richtig selten, dass ich einen Klappentext toll finde und dann bereits nach weniger einem Viertel aufgebe. Aber ich hab einfach keine Lust mehr. Ich ...

Nee, das war nix. Eigentlich passiert es mir wirklich richtig selten, dass ich einen Klappentext toll finde und dann bereits nach weniger einem Viertel aufgebe. Aber ich hab einfach keine Lust mehr. Ich mag weder die Story noch die Charaktere. Geschmackssache wohl.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Ein traumhafter Schwab!

Bury Our Bones in the Midnight Soil
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Also manchmal möchte ich andere Rezensenten fragen, ob sie den Klappentext überhaupt mal gelesen haben oder das Buch nur wegen des Farbschnitts gekauft haben…
Das Buch verspricht keine Action. Es geht ...

Also manchmal möchte ich andere Rezensenten fragen, ob sie den Klappentext überhaupt mal gelesen haben oder das Buch nur wegen des Farbschnitts gekauft haben…
Das Buch verspricht keine Action. Es geht um die Charakterentwicklung dreier Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten durch verschiedene Umstände zu Vampiren wurden, wie sie damit umgehen, was sie daraus machen und wie sich deren Leben miteinander verknüpfen.
Und das wird wunderbar erzählt. Einfühlsam, fast schon poetisch, aber es werden auch die weniger schönen Seiten aufgezeigt und nicht verschönert.
Toll fand ich vor allem, wie sich das lange Dasein auf den Charakter auswirkt - das ist etwas, was mir bisher in jeglichen Vampirgeschichten fehlte. Das Müdewerden, das Verrohen, das Egalwerden von allem um sie herum, das Verlieren jeglicher Emotionalität. Anfangs sympathische Frauen, mit denen man Mitgefühl hat, was ihre Lage angeht, werden zu gefühllosen „Monstern“.
Und das ist es, was an diesem Buch so interessant ist.
Leider fand ich das Ende wenig befriedigend. Ein offeneres Ende wäre wohl weniger ein so kalter Schnitt gewesen. Aber so gesehen passte es auch wieder zur Entwicklung der Charaktere und unterstreicht diese.
Ich bin wahrscheinlich mittlerweile auch zu kritisch, um die vollen Sterne zu vergeben, wenn mich ein Buch nicht komplett sprachlos macht. Ich möchte es definitiv empfehlen, da die Sprache und Poesie von V. E. Schwab einfach traumhaft ist und das Buch einen doch auch mal ein wenig über die andere Seite des Vampirismus nachdenken lässt.

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