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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2020

Informativ und interessant!

Homo Deus
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Der Mensch gleich Gott?! Yuval Noah Harari erzählt in Homo Deus von den Entwicklungen der Menscheitsgeschichte und stellt uns eine neue Spezie Mensch vor, den homo deus! Am Anfang geht es in diesem Buch ...

Der Mensch gleich Gott?! Yuval Noah Harari erzählt in Homo Deus von den Entwicklungen der Menscheitsgeschichte und stellt uns eine neue Spezie Mensch vor, den homo deus! Am Anfang geht es in diesem Buch eher um die Geschichte der Menschheit bis zur heutigen Zeit. Wo hat der Mensch sich weiterentwickelt und wo übertrifft er alle Erwartungen? Realitätsnah und informativ verdeutlicht uns der Autor, wie unsere heutige technologische Gesellschaft entstanden ist und wie es mit ihr weiter geht. Es geht um Daten, Künstliche Intelligenz, Roboter und wir Menschen, eine vielleicht nie sterbende Spezies. Wie wird das alles mit uns enden? Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Man reflektiert beim Lesen sich und seine Gesellschaft, macht sich sorgen, will es besser machen. Und obwohl Yuval Noah Harari immer sachlich bleibt, kommt durch seine ironische Schreibweise eine gewisse Deutung rüber. Er zeigt dadurch wie wichtig dieses Thema ist. Wir alle sollten uns fragen, wie wird das mit uns noch enden? Das einzige was mich gestört hat, war, dass es teilweise sehr unübersichtlich war. Ich konnte die Themen nicht immer zuordnen, den Gedankengang nicht immer nachvollziehen und wusste teilweise nicht, wovon überhaupt gerade die Sprache ist. Eine mehrfache Unterteilung der Kapitel wäre da von Vorteil gewesen.
Ich habe das Buch verschlungen. Es ist eines der besten Sachbücher, die ich jemals gelesen habe. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich sitze in einer Vorlesung von ihm und höre ihm zu, da würde ich auf jeden Fall daran teilnehmen. Alles in Allem war es ein tolles Leseerlebnis!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2020

Ein literarisches Meisterwerk

Der Choreograph
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Dies ist mein erster Roman von Håkan Nesser und es konnte mich in vielerlei Hinsicht beeindrucken. Es ist so anders, so individuell und ausdrucksstark. In dem Roman gibt es Rückblenden, Zeitsprünge, zahlreiche ...

Dies ist mein erster Roman von Håkan Nesser und es konnte mich in vielerlei Hinsicht beeindrucken. Es ist so anders, so individuell und ausdrucksstark. In dem Roman gibt es Rückblenden, Zeitsprünge, zahlreiche philosophische Gedankengänge und Ansätze, einzelne Passagen über die Liebe und das Leben. Es hatte auch etwas Melancholisches an sich, was mich schlichtweg in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist einzigartig, etwas Besseres habe ich nicht gelesen. Hakan Nesser schreibt so voller Kraft und Gefühl, sehr philosophisch, melancholisch, poetisch, ja fast schon dichtend. Für mich ein literarisches Meisterwerk.
Das Leseerlebnis ist einzigartig. Mir schwirrten zahlreiche Fragen im Kopf, auf die das Buch keine Antwort gab und doch war ich am Ende zufrieden und innerlich ausgeglichen. Trotz seiner Einfachheit und Undurchdringlichkeit hat mich dieses Buch so sehr beeindruckt. 
Ein bestimmtes Motiv zog sich durch das ganze Buch - Anonymität. Nesser verbarg dem Leser einige Namen, Städte, Orte usw. und gab lediglich den Anfangsbuchstaben bekannt. Es zeigt, dass Namen keine Wichtigkeit in einer Geschichte haben. Er betonte nur die Namen, die für die Geschichte eine Rolle spielten. Wirklich genial und einzigartig! 
Ich hatte nicht geahnt, dass die Liebe hier ihren Fokus bekommt. Es geht um die Liebe, wie sie in einer Choreographie zusammen arbeitet. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive des Protagonisten. Auch sein Name wird erst im Laufe der Geschichte bekannt gegeben. Die Liebe ist sehr speziell, fast schon toxisch aber wunderschön, wie Nesser sie beschreibt - sehr widersprüchlich. Angeblich ist es kein typischer Nesser, eher untypisch und doch kann ich es jedem empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Krönender Abschluss der Leuchtturm-Trilogie

Find me in the Storm
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Der Schreibstil von Kira Mohn war auch wie bei den anderen beiden Bänden der Leuchtturm-Trilogie mal wieder besonders toll. Ich hatte sogar das Gefühl, dass dieser Band sogar noch etwas humorvoller war. ...

Der Schreibstil von Kira Mohn war auch wie bei den anderen beiden Bänden der Leuchtturm-Trilogie mal wieder besonders toll. Ich hatte sogar das Gefühl, dass dieser Band sogar noch etwas humorvoller war. Es gab einige Stellen, wo ich einfach schmunzeln musste, auch wenn es wahrscheinlich viel mit den sympathischen Protagonisten zu tun hatte. Auch in "Find me in the Storm" kamen die Orts- und Landschaftsbeschreibungen nicht zu kurz, wobei ich sagen muss, dass es hier nicht unbedingt im Fokus steht im Vergleich zu "Show me the Stars". Nichtsdestotrotz schreibt Kira Mohn immer noch bildhaft
und detailgetreu. Ihr Schreibstil ist einfach, authentisch und flüssig, sodass man fast durch die Seiten fliegt. Ich habe alle drei Bände innerhalb eines Tages/Abends gelesen, ohne auch nur eine einzige kurze Pause zu machen. Diese Bücher machen süchtig. Ich vermisse Castledunns jetzt schon und habe regelrecht fernweh, wenn ich an Irland und seine wunderschöne Küste, den Leuchtturm und die Landschaft denke.

Schon bei den Vorgängern der Leuchtturm-Trilogie fand ich Airin super sympathisch. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen, weshalb ich mich über diesen Band besonders gefreut habe. Und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht, denn Airin ist immer noch meine liebste Protagonisten von den drei Frauen. Sie ist sehr hilfsbereit, immer freundlich und zuvorkommend, stellt die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen, ist selbstlos und einfach ein Herzensmensch, den ganz Castledunns lieben gelernt hat. Und ich finde, dass sie sich im ganzen Band treu bleibt, denn sie entscheidet immer aus ihrem Herzen heraus und fragt sich ständig, was das Beste für andere wäre. Ich finde Airin ist eine echte Powerfrau!

Mit Josh als krönenden Abschluss der Trilogie, kann ich sagen, dass es mir Kira Mohn wirklich schwer macht, mich für einen der drei Kerle zu entscheiden. Auch Josh ist ein echter Bookboyfriend und ich muss zugeben, dass ich das Buch manchmal nur wegen ihm nicht aus der Hand legen konnte ;) Er ist ein TV-Star und mehr als nur begehrt unter den Frauen in Castledunns. Nur Airin wird erst auf ihn aufmerksam, als er ein Zimmer in ihrem Bed&Breakfast bucht. Er selbst ist erst einmal unnahbar und scheint eher distanziert zu sein. Dem Leser wird erst gegen Ende bewusst, was sich hinter der Maske von Joshua Hayes verbirgt und es macht die Geschichte noch spannender. Ich bin begeistert von der Wendung gegen Ende des Buches, denn niemals hätte ich mit diesen Ereignissen gerechnet. Aber lest selbst und lasst euch von Josh verzaubern, so wie er es auch bei Airin getan hat.

Die Liebesgeschichte der beiden ist sehr anders und ich wahr anfangs tatsächlich etwas skeptisch, ob die beiden wirklich zueinander passen. Auch das hat Kira Mohn wirklich super und realistisch gelöst. Auch wenn es sich bei Josh um einen TV-Star handelt, finde ich die Umsetzung dennoch sehr passend und authentisch. Ich persönlich habe nur eines an der Liebesgeschichte auszusetzten, nämlich, dass die Gefühle von Josh nicht wirklich rüber kamen. Ich war mir nie wirklich sicher, ob und welche Gefühle er für Airin hegt und hatte das Empfinden, dass es erst gegen Ende fast schon herausgeplatzt ist. Aber ein wirkliches "Ich liebe dich" war nie zu hören oder zu spüren gewesen. Nichtsdestotrotz mag ich die beiden zusammen sehr und habe mit jeder Seite mitgefiebert.

Das Ende war nicht so spannend, wie das von "Save me in the Night", von dem ich so begeistert war. Allerdings war es überhaupt nicht schlimm, denn das einzige, was ich wollte, war, dass Josh und Airin ihr Glück finden und natürlich wurde der Leser wieder mit einem Happy End belohnt.

Dieses Buch hat mich dennoch in jeglicher Hinsicht gepackt, mitgerissen und abgeholt. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und war regelrecht verliebt in die Worte, in das Setting und ganz besonders in die Protagonisten. Es ist und bleibt ein krönender Abschluss der Trilogie, die nun einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich kann jedem von euch nur empfehlen, diese Reihe zu lesen, denn wenn etwas zu bemängeln war, dann waren es wirklich nur Kleinigkeiten, wie in diesem Band. Dieses Buch bekommt von mir wohlverdiente 4,75 Sterne. Mein absolutes Liebling der Reihe bleibt aber immer noch "Save me in the Night"!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein poetisches Meisterwerk

Bring Down the Stars
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Schon bei All in konnte mich Emma Scott mit ihren poetischen und berührenden Worten überzeugen. Dementsprechend waren dann auch meine Ansprüche an "Bring down the Stars" hoch. Ich kann aber sagen, dass ...

Schon bei All in konnte mich Emma Scott mit ihren poetischen und berührenden Worten überzeugen. Dementsprechend waren dann auch meine Ansprüche an "Bring down the Stars" hoch. Ich kann aber sagen, dass ich mehr als überrascht von diesem gefühlvollen, authentischen Meisterwerk bin. Es ist recht ähnlich zur All in-Dilogie und dennoch sehr einzigartig. Auch in diesem Buch ist Emma Scotts Schreibstil unverbesserlich. Sie schreibt emotional, herzzerreißend, poetisch und wirklich gefühlsbetont. Es war mir unmöglich dieses Buch aus der Hand zu legen.

Die Protagonisten waren einzigartig. Es geht hier um Autumn, Weston und Connor. Es geht aber auch vor allem um Liebe, Freundschaft, Familie und immer wieder im Fokus stehen die Gefühle. Ich persönlich konnte mich oft mit Autumn identifizieren. Sie war noch auf der Suche nach sich selbst. Nach einer schmerzhaften Trennung wollte sie unbedingt die ganz große Liebe finden - genau wie Weston und Connor. Weston hingegen hat mit seiner schweren Vergangenheit zu kämpfen und ist der Meinung, die wahre Liebe nicht verdient zu haben. Dies hört sich zwar nach einer typischen New Adult Geschichte an, aber ich kann euch sagen, dass mich Weston wirklich verzaubert hat. Ich habe ihn so gut verstehen können, auch verstehen können, wieso er so einiges für seinen besten Freund Connor getan hat und seine eigenen Befürnisse in den Schatten gestellt hat. Er ist einfach authentisch dargestellt worden und als Leser kann man nicht anders, als ihn zu lieben. Auch Connors Verhalten, auch wenn es etwas unmoralisch wirkt, konnte ich mit jeder Seite mehr nachvollziehen. Zu Anfang war ich mir nicht sicher, was ich von ihm und seinem Vorhaben halten sollte, aber es stellte sich schnell heraus, dass auch er nur aus Liebe handelt.

Im Fokus stand in diesem Buch immer wieder Poetik und Lyrik, die zwar von Weston ausging, aber dennoch immer eine entscheidende Rolle in dieser Dreiecksbeziehung spielte. Demnach erhielt der Leser viele Gedichte, was für einen Poetik Liebhaber wie mich sehr gelegen kam. Die selbst geschriebenen Gedichte haben mich wirklich berührt und halfen mir dabei, mich noch mehr in die Protagonisten und die Geschichte hineinzuversetzen.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und wechselt immer zwischen Autumns und Westons Sicht. Am Anfang der Geschichte hat man durch ein Rückblick von Westons Vergangenheit erfahren und der tiefen Freundschaft zu Connor. Danach spielt ist es an einem Zeitstrang.

Auch die Liebesgeschichte war mehr als einzigartig. Noch nie fiel es mir so schwer, mich für ein Liebespaar zu entscheiden, welches ich in einer Kombination perfekt fand. Weston und Autumn oder Connor und Autumn? Diese Frage kann ich immer noch nicht beantworten, weil ich alle drei in mein Herz geschlossen habe. Aber, wie ihr ahnen könnt, schlägt mein Herz wohl am meisten für Weston. Ich liebe diese Geschichte, die Liebe zwischen den dreien, die Poetik und das ganze drum herum.

Umso geschockter war ich dann vom Ende. Mit dieser Wendung, diesem Plot-Twist habe ich niemals gerechnet. Zwar wird durch den Klappentext deutlich, dass etwas schlimmes passieren wird, aber niemals hätte ich mit so etwas gravierendes gerechnet. Aber wer All in gelesen hat, der weiß wohl, dass Emma Scott mit den Gefühlen der Leser spielt, Herzen brechen kann und sie Gott sei Dank wieder heilt. Ich erwarte also sehr viel vom zweiten Band der Reihe!

Was soll ich noch zu diesem Buch sagen, außer, dass ich es geliebt habe. Ich war verliebt und bin es immer noch. Emma Scott schafft es immer wieder mich in den Bann zu ziehen mit ihren unglaublich poetischen Worten. Sie hat mein Herz zerrissen, mich zum Nachdenken gebracht und mich umgehauen. Für alle, die All in geliebt haben, die Emma Scotts Schreibstil lieben, ihr müsst "Bring down the Stars" lesen und euch erneut fesseln lassen. Haltet Taschentücher bereit! Für mich definitiv 5 Sterne ☆

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 31.08.2019

Nicht so überzeugend wie Band 1, aber dennoch lesenswert!

Prince of Passion – Henry
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Henry war mir in Band 1 (Nicholas) sehr sympatisch. Ich war sehr neugierig auf diesen Band, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass er sich an eine Frau binden wollen würde. Ich bin wirklich begeistert, ...

Henry war mir in Band 1 (Nicholas) sehr sympatisch. Ich war sehr neugierig auf diesen Band, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass er sich an eine Frau binden wollen würde. Ich bin wirklich begeistert, wie Emma Chase es umgesetzt hat. Der Partylöwe schlechthin verliebt sich in einen Bücherwurm. Und obwohl das sehr abwegig erscheint, macht es am Ende doch Sinn. Auch in diesem Band ist Emma Chases Schreibstil sehr humorvoll und einfach. Man fühlt sich Mitten im Geschehen anwesend und kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In diesem Band nimmt sie kein Blatt vor dem Mund, sie schreibt sehr vulgär, mit Schimpfwörtern und Kraftausdrücken - Es macht sie einfach zu einer einzigartigen Autorin.

Die beiden Hauptprotagonisten Henry und Sarah sind mir auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Besonders mit Sarah konnte ich mich oft identifizieren und ihre Handlungen und Emotionen anfangs nachvollziehen. Leider hat sie mich, je intensiver die Beziehung zu Henry wurde, nur noch mehr genervt. Ich empfand ihre Entwicklung im Buch als eher unpassend. Die Handlungen und Emotionen, die ich anfangs nachvollziehen konnte, schienen mir gegen Mitte und Ende des Buches sehr unüberlegt, kindisch und befremdlich zu sein. Aus einer zwar schüchternen aber unabhängigen Frau wurde eine nervige, naive und eifersüchtige Freundin. Ihre Eifersucht war immer unbegründet und deshalb für mich auch nicht nachvollziehbar. Sie schien mir eigentlich nicht der Typ für solche Aktionen zu sein.
Henrys Entwicklung hingegen empfand ich als sehr passend und überraschend. Er bliebt der lustige und lockere Typ, nahm seine Beziehung zu Frauen aber deutlich ernster. Ich fand die Liebesgeschichte der beiden wirklich toll.

Der Plot gefiel mir ebenfalls. Es erinnerte mich sehr stark an den Bachelor. Allerdings fand ich es schade, dass Sarah in dieser Reality-TV-Show nur als Begleitung dabei war. Ich glaube, dass es deutlich spannender wäre, wenn sie selbst Teilnehmerin gewesen wäre. Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, waren die Sexszenen. Im ersten Band empfand ich sie als sehr erotisch und amüsant. In diesem Band waren sie mir einfach nur peinlich, sodass ich einige Seiten überspringen musste. Mir gefiel auch hier nicht die Entwicklung von Sarah. Die anfangs sehr schüchterne und unsichere Sarah, fing nach ihrem ersten Mal Sex plötzlich an aufzublühen und wusste direkt, was sie will. Leider fand ich das sehr unrealistisch.

Positiv empfand ich dagegen die vielen Referenzen und Verweise zu bekannten Buchtiteln, wie Sturmhöhe oder Hamlet. Als Bücherwurm hat mir das Lesen dieser Abschnitte besonders viel Spaß gemacht. Außerdem gefiel mir das Ende des Buches sehr. Es ist zwar sehr kitschig und wie schon erwähnt, sind einige Handlungen etwas unrealistisch gewesen, aber dennoch bin ich der Meinung, dass Emma Chase ein tolles Ende gezaubert hat. Es regt zum Nachdenken an und zeigt, dass sich Menschen mit viel Ansehen etwas in der Welt bewirken können und sollten. Der Wechsel der Charaktereigenschaften von Henry und Sarah ging zwar etwas schnell, war aber für mich eine positive Überraschung. Auch Sarah hat sich zum Glück gegen Ende wieder positiv verändert.



Ich fand die Geschichte von Henry sehr erfrischend und amüsant. An einigen Stellen konnte ich die Protagonistin Sarah nicht ganz verstehen und war sogar teilweise genervt von ihr. Außerdem haben mich die Sexszenen in diesem Band sehr gestört. Dennoch war das Ende wirklich perfekt und konnte einige Punkte wieder rausholen. Ich muss aber sagen, dass mir Band 1 besser gefallen hat.
3,75/5 Sterne ☆