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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Zucchini-Rezepte von herzhaft bis süß

Zucchini
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Schlägt man „Zucchini“ von Sarah Tischer auf, bekommt man sofort Lust, eines der vielen Rezepte auszuprobieren – die einzige Frage ist: welches zuerst? Das Kochbuch ist wunderschön gestaltet und bietet ...

Schlägt man „Zucchini“ von Sarah Tischer auf, bekommt man sofort Lust, eines der vielen Rezepte auszuprobieren – die einzige Frage ist: welches zuerst? Das Kochbuch ist wunderschön gestaltet und bietet zu jedem Gericht ein passendes Foto.

Nach einigen einführenden Informationen rund um die Zucchini, einschließlich Tipps zu Anbau und Ernte, folgt ein umfangreicher Rezeptteil mit Ideen für jeden Gang – von Vorspeisen über Hauptgerichte bis hin zu Desserts und Gebäck. Besonders hilfreich ist das übersichtliche Inhaltsverzeichnis, das auf einen Blick zeigt, welche Rezepte vegetarisch sind und welche auch eine vegane Variante bieten.

Die Rezepte selbst sind klar strukturiert und gut nachvollziehbar. Zudem gibt das Buch immer wieder Anregungen, wie sich Reste verwerten lassen – sofern überhaupt welche bleiben – oder wie sich einzelne Gerichte abwandeln lassen.

Für ein perfektes Gesamtbild hätte ich mir zusätzlich Angaben zur Zubereitungszeit gewünscht. Mit etwas Erfahrung lässt sich diese jedoch auch anhand der Beschreibung gut einschätzen.

Insgesamt ein rundum gelungenes Kochbuch!

Veröffentlicht am 22.03.2026

Eine Geschichte, die sich nach und nach entfaltet

Madame Lazare
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n „Madame Lazare“ erzählt Tadhg Mac Dhonnagáin von Levana, die stolz auf ihre jüdische Herkunft ist und deren Großmutter zeitlebens über ihre Vergangenheit geschwiegen hat. Als diese zunehmend verwirrt ...

n „Madame Lazare“ erzählt Tadhg Mac Dhonnagáin von Levana, die stolz auf ihre jüdische Herkunft ist und deren Großmutter zeitlebens über ihre Vergangenheit geschwiegen hat. Als diese zunehmend verwirrt wirkt und plötzlich in einer fremden Sprache spricht, beginnt Levana, sich näher mit ihrem Leben zu beschäftigen. Ihre Suche führt sie von Paris über Brüssel bis auf eine kleine irländische Insel.

„Madame Lazare“ ist ein ruhig erzählter, aber eindringlicher Roman, der vor allem von seiner dichten und besonderen Atmosphäre lebt.

Besonders prägend sind die Rückblenden, die die Erzählung tragen. Sie verleihen der Geschichte ihre eigentliche Tiefe und lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden.

Vor allem die Passagen auf der Insel vor der rauen irischen Küste sind so anschaulich beschrieben, dass sie beim Lesen sofort vor dem inneren Auge entstehen.

Insgesamt hat mich „Madame Lazare“ sehr überzeugt – besonders durch die Erzählweise und die Art, wie sich die Geschichte nach und nach entfaltet.

Veröffentlicht am 14.03.2026

Guter Überblick im Comicstil

Hochbeete für Ahnungslose
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Seit Kurzem bin ich stolze Besitzerin zweier Hochbeete. Da sie nun endlich bepflanzt werden wollten, kam „Hochbeete für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz wie gerufen. Wie üblich bei der „für ...

Seit Kurzem bin ich stolze Besitzerin zweier Hochbeete. Da sie nun endlich bepflanzt werden wollten, kam „Hochbeete für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz wie gerufen. Wie üblich bei der „für Ahnungslose“-Reihe ist der Ratgeber in Comicform gestaltet. Nach einigen grundsätzlichen Informationen folgt eine Bauanleitung für ein Hochbeet aus Holz sowie eine Erklärung, wie es befüllt werden soll. Danach geht es um das Bepflanzen der Beete, um Pflege und Ernte. Abgerundet wird das Buch durch Pflanzpläne und Lösungen für häufige Probleme.

Optisch ist das Buch wunderschön gestaltet – es macht Spaß, darin zu blättern, und durch den Comicstil bekommt man schnell einen Überblick. Wer einfach nur die wichtigsten Informationen in übersichtlicher Form haben möchte, ist mit dem Buch bestens bedient – besonders für Einsteiger:innen ist es ein guter Einstieg. Für meinen Geschmack dürfte es inhaltlich allerdings noch etwas ausführlicher sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht ganz so ahnungslos.

Veröffentlicht am 14.03.2026

Für Alltag und besondere Gelegenheiten

Pasta Pronto
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Nach grundsätzlichen Informationen rund um Pasta zeigt Mateo Zielonka in „Pasta Pronto“ ausführlich, wie man Pasta aus verschiedenen Teigen selbst herstellen kann. Danach folgt der Rezeptteil, der in blitzschnelle ...

Nach grundsätzlichen Informationen rund um Pasta zeigt Mateo Zielonka in „Pasta Pronto“ ausführlich, wie man Pasta aus verschiedenen Teigen selbst herstellen kann. Danach folgt der Rezeptteil, der in blitzschnelle Rezepte, schnelle Rezepte – die sich in bis zu 30 Minuten zubereiten lassen – und Rezepte unterteilt ist, die etwas mehr Zeit benötigen.

Es ist für jeden etwas dabei: Die Rezepte funktionieren sowohl mit selbstgemachter frischer Pasta als auch mit gekaufter, außerdem werden vegane oder glutenfreie Varianten angegeben. Die ansprechenden Fotos machen Lust darauf, die Rezepte sofort auszuprobieren. Ein rundum gelungenes Kochbuch, das sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Gelegenheiten eignet.

Veröffentlicht am 14.03.2026

Sehr unterhaltsam

Einatmen. Ausatmen.
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Marlene Buchholz ist fachlich über jeden Zweifel erhaben – doch soziale Kompetenz fehlt ihr völlig. Als Vorgesetzte ist sie entsprechend eine Katastrophe – zumindest für ihre Mitarbeiter:innen. Keine guten ...

Marlene Buchholz ist fachlich über jeden Zweifel erhaben – doch soziale Kompetenz fehlt ihr völlig. Als Vorgesetzte ist sie entsprechend eine Katastrophe – zumindest für ihre Mitarbeiter:innen. Keine guten Voraussetzungen, um Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns zu werden. Deshalb soll sie ein Coaching besuchen. Da ihr keine andere Wahl bleibt, fährt sie zu einem Schloss in Brandenburg, wo sich die Academy von Alex Grow – einem der besten Coaches Deutschlands – befindet.

Maxim Leo hat mich bereits mit "Wir werden jung sein" begeistert, deshalb war ich sehr gespannt auf "Einatmen. Ausatmen.". Auch hier erzählt er mit viel trockenem Humor und einem guten Blick für menschliche Schwächen. Der Roman liest sich sehr flott und hat mich von der ersten Seite an gepackt – ich habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen.

Marlene ist bewusst etwas überzeichnet dargestellt – und genau das braucht die Geschichte auch. Zwar folgt die Handlung stellenweise einem vertrauten Muster rund um Coaching, Erwartungen und zwischenmenschliche Situationen, in denen Marlene gefordert wird. Trotzdem funktioniert das überraschend gut. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht, dass einige Entwicklungen etwas mehr Raum bekommen.

Dennoch ist "Einatmen. Ausatmen." ein sehr unterhaltsamer Roman über Selbstoptimierung, Karriere und die Erwartungen, die wir an uns selbst und andere stellen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen.