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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Ganz süß für zwischendurch ✨

Twelve Months of Romance
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Twelve Months of Romance ist eine süße Anthologie für zwischendurch – besonders für alle, die gerne saisonal lesen. Für jeden Monat gibt es eine eigene Geschichte, passend zur jeweiligen Jahreszeit.

Wie ...

Twelve Months of Romance ist eine süße Anthologie für zwischendurch – besonders für alle, die gerne saisonal lesen. Für jeden Monat gibt es eine eigene Geschichte, passend zur jeweiligen Jahreszeit.

Wie bei Anthologien üblich haben mir manche Geschichten deutlich besser gefallen als andere, was aber auch völlig normal ist. Am meisten mochte ich Gabriellas Geschichte aus dem Januar. ✈️

Insgesamt lässt sich das Buch gut nebenbei lesen. Ein nettes Konzept und eine schöne Idee - man verpasst allerdings auch nichts, wenn man es nicht liest.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Berührend, ehrlich und wichtig ❤️‍🩹

Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)
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Amelie blickt auf ihre erste große Liebe zu Reese zurück. Was als intensive, scheinbar perfekte Beziehung beginnt, kippt nach und nach. Reese beginnt, sie als unsicher, schwierig und verrückt darzustellen, ...

Amelie blickt auf ihre erste große Liebe zu Reese zurück. Was als intensive, scheinbar perfekte Beziehung beginnt, kippt nach und nach. Reese beginnt, sie als unsicher, schwierig und verrückt darzustellen, isoliert sie immer mehr von ihrem Umfeld. Auf der Suche nach Heilung besucht Amelie all die Orte, an denen sie wegen dieser Beziehung geweint hat, um zu verstehen, was schiefgelaufen ist.

Holly Bourne erzählt diese Geschichte mit einem sehr sensiblen, einfühlsamen Schreibstil. Besonders gelungen fand ich die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, durch die sich Stück für Stück erschließt, wie sich die Beziehung verändert hat und wie subtil toxische Dynamiken entstehen können.

Es ist erschreckend nahbar gezeigt, wie leicht man sich in einer toxischen Beziehung verlieren kann, ohne es sofort zu erkennen. Ich habe sehr mit Amelie mitgefühlt, war wütend, traurig und oft tief berührt.

Eine große Leseempfehlung für ein wichtiges, aufrüttelndes Buch – aber lest unbedingt vorher die Triggerwarnungen.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Ein ehrlicher, humorvoller Blick auf Beziehungen, Gewohnheit und Selbstwert 🧡

This isn't happiness
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In This Isn’t Happiness begleiten wir Amy und Josh, die seit zehn Jahren zusammen sind und sich immer tiefer in Routinen verlieren. Erst als Joshs Eltern kurzerhand bestimmen, dass nun geheiratet wird, ...

In This Isn’t Happiness begleiten wir Amy und Josh, die seit zehn Jahren zusammen sind und sich immer tiefer in Routinen verlieren. Erst als Joshs Eltern kurzerhand bestimmen, dass nun geheiratet wird, beginnt Amy wirklich zu hinterfragen: Wo ist die Romantik eigentlich hin? Warum fühlt sich alles nach Alltag an statt nach Liebe? Und wieso scheint ihr Freund absolut unbeteiligt – egal, wie sehr sie sich Mühe gibt?

Ich fand dieses Thema unglaublich spannend: Wann ist eine Beziehung noch Liebe – und wann nur noch Gewohnheit?
Die Autorin geht diese Frage mit so viel Humor und einer schonungslos ehrlichen Leichtigkeit an, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich habe wirklich oft gelacht, aber gleichzeitig so sehr mit Amy mitgefühlt. Sie ist eine Figur, in der man sich ganz leicht wiederfinden kann.

Josh dagegen hat mich regelmäßig wütend gemacht. Fitness, Gym, Protein – alles wichtiger als seine Beziehung. Gleichzeitig habe ich mich ständig gefragt: Warum reden die beiden nicht einfach miteinander?

Sehr mochte ich auch Amys persönliche Entwicklung. Nicht nur die Beziehung steht im Fokus, sondern vor allem ihr Weg zu mehr Selbstwert, Mut und Klarheit. Besonders die Szenen aus ihrem Job und ihre Ansprache beim Schulwettbewerb haben mich total berührt und gezeigt, wie viel Stärke eigentlich in ihr steckt.

Die Nebencharaktere bringen viel Dynamik hinein. Bei einigen Figuren hätte ich mir sogar noch mehr Einblicke gewünscht, besonders bei Lace. Die Auflösung rund um ihre Geschichte war für mich nicht ganz rund.

Trotz kleiner Schwächen war das Buch für mich ein echtes Highlight. Es erzählt auf warmherzige, witzige und ehrliche Weise von Selbstfindung, Beziehungen und der Frage, was wir wirklich wollen und auch verdienen. Ich hatte eine richtig gute Zeit beim Lesen – ich habe viel gelacht und viel gefühlt. 🧡✨

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Einfühlsamer Coming-of-Age Roman 💛

Beste Zeiten
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Sickan ist 21 und verlässt ihr altes Leben in der schwedischen Provinz, um in Stockholm neu anzufangen. Sie will dazugehören, Freundschaften schließen, ausgehen, ein echtes Studentenleben führen – und ...

Sickan ist 21 und verlässt ihr altes Leben in der schwedischen Provinz, um in Stockholm neu anzufangen. Sie will dazugehören, Freundschaften schließen, ausgehen, ein echtes Studentenleben führen – und vor allem herausfinden, wer sie eigentlich ist.

Jenny Mustards Schreibstil ist poetisch, direkt und sehr nahbar. Ich habe den Roman fast in einem Rutsch gelesen, weil ich so mit Sickan mitgefühlt habe. Besonders das Gefühl, sich anpassen zu müssen und ständig zu überlegen, wie man auf andere wirkt, war unglaublich gut getroffen und sehr nachvollziehbar.

Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind großartig gelungen. Nach und nach setzt sich so ein Gesamtbild von Sickan zusammen, das erklärt, warum sie fühlt und handelt, wie sie es tut.

Besonders stark fand ich Sickans Entwicklung: von der unsicheren, angepassten Studentin hin zu jemandem, der mutiger wird, sich ausprobiert und Grenzen zieht.

Auch ihre Freundschaft mit Hanna ist für mich ein zentrales Highlight der Geschichte – berührend, herausfordernd und sehr realistisch.

Die Geschichte spricht viele große Themen an: Identität, Zugehörigkeit, Freundschaft, Loyalität, erste Liebe, Herzschmerz und das Suchen nach dem eigenen Platz im Leben. Alles bleibt dabei nah an der Realität und wirkt ehrlich und ungeschönt.

Ein weiteres Highlight für mich war das Setting in Stockholm. Die kleinen schwedischen Begriffe und Details machen das Buch außerdem noch atmosphärischer.

Alles in allem ist Beste Zeiten ein kluger, einfühlsamer Coming-of-Age-Roman, der bestimmt noch lange in mir nachwirken wird.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Poetisch, gefühlvoll und sommerlich 💜

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Fleur de Lavande – Wie du liebst von Gabriella Santos de Lima war für mich ein absolutes Highlight – und ganz klar eine Herzensempfehlung.
Alleine die Widmung sagt schon so viel aus:
„Für alle, die sich ...

Fleur de Lavande – Wie du liebst von Gabriella Santos de Lima war für mich ein absolutes Highlight – und ganz klar eine Herzensempfehlung.
Alleine die Widmung sagt schon so viel aus:
„Für alle, die sich eigentlich nur in die fiktiven Männer aus ihren Lieblingsbüchern verlieben und nie in die, die wirklich existieren.“ 💜
Es geht um Viola, die Romantasy-Autorin ist und fest daran glaubt, dass die große Liebe nur in Büchern existiert. Bis sie Luc begegnet – Handballprofi und Bruder ihrer besten Freundin. Zusammen verbringen sie den Sommer in einem Ferienhaus in Südfrankreich, und es entfaltet sich eine Liebesgeschichte, die schmerzhaft, gefühlvoll und unglaublich echt wirkt.
Gabriellas Schreibstil ist einer meiner liebsten: poetisch, modern und voller Intensität. Ich habe mir so viele Stellen markiert, weil sie mich mitten ins Herz getroffen haben. Mit ihrem sensiblen Umgang mit Themen wie Body Image, Selbstzweifel, Overthinking und den Struggles einer Autorin schafft sie es, dass man sich beim Lesen gesehen und verstanden fühlt.
Das Setting ist ein Traum: Südfrankreich, Lavendelfelder, die Côte d’Azur.
Dieses Buch ist das perfekte Gesamtpaket: romantisch, tiefgründig, feministisch und absolut relatable.
Eine Liebeserklärung an Bücher, das Schreiben – und an die Liebe selbst.