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mayraliest

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Zuckersüß

Sinking Ships
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Im zweiten Band der Fletcher-Reihe sind wir dabei, wie Mitchell und Carla sich näherkommen. Dabei kann Carla ihn doch noch nicht mal leiden, oder?

Mitchell ist ein unfassbar charmanter und liebenswürdiger ...

Im zweiten Band der Fletcher-Reihe sind wir dabei, wie Mitchell und Carla sich näherkommen. Dabei kann Carla ihn doch noch nicht mal leiden, oder?

Mitchell ist ein unfassbar charmanter und liebenswürdiger Charakter. Als Protagonisten habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen. Manchmal, wenn er von Carla abgewiesen wurde, tat er mir wirklich leid und ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen. Mit Carla hatte ich dementsprechend ein wenig Schwierigkeiten. Ich würde mich selbst auch als temperamentvoll beschreiben, jedoch ist sie oftmals einfach nur zickig und unhöflich. Klar, man kann verstehen, warum sie so vorsichtig ist, aber mir war es manchmal ein wenig zu überspitzt. Erst ab der Hälfte des Buches konnte ich mich so wirklich auf sie einlassen.
Mir hat Sinking Ships deutlich besser gefallen als Burning Bridges (und selbst das mochte ich ja schon ziemlich), weil es hier eindeutig logischer zuging und die Handlungsstränge nicht ganz so überdramatisch ausgemalt werden. Auch wenn ich finde, dass das Thema Phobie doch ein wenig zu schnell überwunden war. Jedoch waren die Momente zwischen den beiden dann immer zum Dahinschmelzen.
Das Liebesdreieck/-viereck mit Arden und Austin fand ich auch ein wenig too much.
Alles in allem hat mir Sinking Ships sehr gefallen und ich bin schon SUPER gespannt auf Hiding Hurricanes. Insbesondere weil Lenny mir in diesem Buch auch sympathisch geworden ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2019

Solide, aber auch nicht mehr

Scythe – Der Zorn der Gerechten
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Zum Inhalt sage ich nicht so viel, um niemanden zu spoilern. Der dritte Band der Reihe steigt drei Jahre nach dem Ende des zweiten Teils ein. Scythe hat die Macht übernommen und das wirkt sich verheerend ...

Zum Inhalt sage ich nicht so viel, um niemanden zu spoilern. Der dritte Band der Reihe steigt drei Jahre nach dem Ende des zweiten Teils ein. Scythe hat die Macht übernommen und das wirkt sich verheerend auf die Menschen aus. Kann sich noch alles zum Guten wenden?
Leider fand ich diesen Band im Vergleich zu den anderen nicht so stark, besonders der Anfangsteil machte mir ein Reinkommen in die Geschichte schwer. Dennoch ist es ein gelungener Abschluss für diese Reihe. Der Autor weiß genau, wann Wendungen nötig sind, um die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser zu fesseln. Der Schreibstil ist dynamisch bis hin zu mitreißend (zumindest ab der Mitte) und die Erzählweise komplex. Darüber hinaus – wie auch schon in den vorherigen teilen – haben es mir die Protagonisten besonders angetan. Sie sind gut ausgearbeitet und jegliche Handlungen sinnig.
Alles in allem ein solides Ende, wenngleich es mich nicht überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 06.12.2019

Frankreich ohne eine Revolution

Der Hof der Wunder
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Ein wirklich sehr schönes Buch! Ein Retelling von Les Miserables und Das Dschungelbuch, was will man als Leser mehr?

Im Buch geht es darum, was gewesen wäre, wenn die Französische Revolution als geendet ...

Ein wirklich sehr schönes Buch! Ein Retelling von Les Miserables und Das Dschungelbuch, was will man als Leser mehr?

Im Buch geht es darum, was gewesen wäre, wenn die Französische Revolution als geendet wäre als in Wirklichkeit. Wir begleiten die junge Nina Thénardier, die in einen der Gilden lebt, die es nach der Französischen Revolution gibt. Ihr Vater stellt eine Bedrohung für sie dar, sodass sie in der Gilde der Diebe die Diebeskunst lernen und anwenden soll. Genau das tut sie. Sie ist ein starker und mutiger Charakter, der gut ist in dem, was er tut. Deswegen nennt man sie schon bald die schwarze Katze, da sie unbemerkt den Leuten ihre Sachen abnehmen kann.

Wir lernen auch die kleine Ettie kennen, die vom Anführer der Gilde des Fleisches gewollt wird. Nina will dies zuerst zulassen, um ihre Schwester aus den Fängen „des Tigers“ zu retten, entscheidet sich jedoch um, weil ihr der Preis zu hoch ist. Doch – wie in jeder guten Geschichte – macht sie sich damit eine Menge Feinde. Nun gilt es, die kleine Ettie zu beschützen, koste es, was es wolle.

Die Autorin hat einen sehr malerischen und flüssig-weichen Schreibstil, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchhatte. Darüber hinaus passt es zu der Zeit, in der das Buch spielt. Und das Setting, wow. Ich habe mich sofort im Frankreich des 18. Jahrhunderts eingefühlt.

Alles in allem eine Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Rückkehr nach Castledunns

Save me from the Night
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Im zweiten Teil der Leuchtturm-Trilogie begleiten wir Seanna, die Kellnerin, die wir schon im ersten Teil kennenlernen konnten. Sie ist eine starke, junge Frau, die einiges durchmachen muss und die Mauern ...

Im zweiten Teil der Leuchtturm-Trilogie begleiten wir Seanna, die Kellnerin, die wir schon im ersten Teil kennenlernen konnten. Sie ist eine starke, junge Frau, die einiges durchmachen muss und die Mauern um sich herum dementsprechend hochgezogen hat. Wäre da nicht Niall, der diese langsam einbrechen lässt.
Im Vergleich zum ersten Teil liegt hier der Fokus nicht auf der Natur und dem Ort, sondern viel mehr auf einem wirklich ernsten Thema, was ich persönlich ganz wunderbar fand. Die Atmosphäre besticht nicht mehr durch die "Wildheit" des ersten Teils, sie ist um einiges dunkler und drückender aufgrund des Schicksals der Protagonistin. Ich hatte zunächst ein wenig Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden - doch umso offener Seanna wurde, desto mehr konnte ich mich drauf einlassen.
Alles in allem ein wunderbares Buch, was für mich auch besser als der erste Teil ist. Die Autorin hat einen emotionalen und bildlichen Schreibstil, was es dem Leser möglich macht, die irische Seeluft wirklich riechen zu können. Love it. Außerdem wurde ein ernstes Thema angesprochen, auch wenn es manchmal an Tiefe und Authentizität gefehlt hat.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Tolles Debüt

Keeping Faith – Farben der Liebe
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Ein wirklich schönes Debut! Locker und seicht geschrieben, dass man als Leser leicht durch die Seiten gleiten kann. Was das "besondere" an diesem New Adult-Buch ist? Es ist aus der Sicht des männliches ...

Ein wirklich schönes Debut! Locker und seicht geschrieben, dass man als Leser leicht durch die Seiten gleiten kann. Was das "besondere" an diesem New Adult-Buch ist? Es ist aus der Sicht des männliches Protagonisten, Ben, geschrieben. Ein junger, sympathischer Mann, dem die Frauen zu Füßen liegen. Außer natürlich das Objekt seiner Begierde. Faith. Die schüchterne, vorlaute und stürmische Faith.

Zunächst hat sie keinerlei Interesse an Ben oder daran, ihm näherzukommen. Ben ist zunächst der klischeehafte Weiberheld, doch entwickelt sich weiter und wird "erwachsen". Als es schließlich dazu kommt, dass die beiden sich näherkommen und Faith sich Ben gegenüber öffnet, kommt es anders, als ich es gedacht hatte - was ich super fand. Darüber hinaus sind auch die Nebencharaktere wirklich toll.

Das Cover ist schlicht und gefällt mir dennoch sehr.

Ein wirklich schönes Buch, mit ein wenig zu viel Klischee zwischendrin und zu langen Kapiteln für meinen Geschmack. Dennoch, für alle, die New Adult mögen, ein tolles Buch!