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Veröffentlicht am 31.03.2023

Wieder ein toller Ausflug mit Julie Caplin

Die kleine Bucht in Kroatien
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Sommer, Sonne, Sehnsuchtslektüre – Julie Caplins Bücher machen einfach glücklich.

Als Maddie über ihre gute Freundin Nina das Angebot erhält, im Sommer ein paar Wochen an der Adria zu arbeiten, denkt ...

Sommer, Sonne, Sehnsuchtslektüre – Julie Caplins Bücher machen einfach glücklich.

Als Maddie über ihre gute Freundin Nina das Angebot erhält, im Sommer ein paar Wochen an der Adria zu arbeiten, denkt sie nicht lange nach. Kurzerhand packt sie die Koffer und tauscht das verregnete Birmingham gegen die Sommersonne Kroatiens ein. Auf einem kleinen Boot soll sie für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Doch das Schiff entpuppt sich als Luxusyacht und die Urlauber als reichlich versnobt. Zum Glück ist auch Ninas Bruder an Bord – Nick verhält sich Maddie gegenüber allerdings nicht besonders höflich. Er scheint ihre Verbindung am liebsten verheimlichen zu wollen. Erst als die beiden in einer malerischen Bucht unerwartet Zeit zu zweit verbringen, entdecken Maddie und Nick, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie ahnen …

Endlich, endlich ist das nächste Buch aus der Romantic Escapes-Reihe in Deutschland erschienen, wenn auch in falscher Reihenfolge (Im englischen wäre das hier Band 5 und nicht Band 8 gewesen, aber okay XD). Ich habe mich total auf das Buch gefreut, da ich seit Band 1 ein Fan der Reihe bin und jedes Buch direkt verschlungen habe. Und gerade bei diesem Wetter (nur Regen bei mir) ist ein kleiner Ausflug nach Kroatien, zu Küsten, gutem Essen und wunderschönem Wasser etwas besonders tolles.

Auch in diesem Band folgen wir zwei neuen, wenn auch bekannten Charakteren, und zwar Maddie und Nick. Maddie, die gerade erst erfolglos versucht ihre Bilder in Galerien unterzubringen erhält einen Job auf einer Jacht, während Nick dank seiner Freundin Tara gemeinsam einen Urlaub auf eben dieser Jacht macht. Neben den drei Charakteren, gibt es noch fünf weitere Charaktere, die eine größere Rolle einnehmen, wobei diese zum Teil etwas flach waren (jedoch absichtlich, denn es wirkte alles abgestimmt mit deren dargestellten Eigenschaften und Leben) oder mir doch sehr sympathisch.

Wie auch in Caplins letzten Buch gab es kein übermäßig großes Drama, auch wenn dennoch Sachen passierten. Wobei vor allem der Urlaub und die Orte den Hauptteil einnahmen und dank Maddie sowohl schön als auch lustig waren. Ein bisschen Action (wer es liest, weiß bestimmt was ich meine) durch ein Boot gab es und die Verbindung, die sich danach ergab fand ich toll eingefädelt, vor allem, da es zum Ende hin wieder aufkam.

Das Drama im Buch war kurz vor dem Ende und hätte zum Teil durch Gespräche geklärt werden können. Gerade da Maddie noch anmerkt, dass auf dem Schiff nur Erwachsene sind, benimmt sie sich auf einmal ganz anders wie vorher. Die Lösung des Konflikts fand ich etwas kurz und schwach. Genau so wurde durch einen Charakter ein möglicher weiterer Nebenstrang eingebaut, der jedoch meiner Meinung nach nicht weiter ausgebaut oder wirklich abgeschlossen wurde.

Die Romance kam für mich etwas in den Hintergrund in der Geschichte, auch wenn sie natürlich einen Platz einnahm, doch dabei wurde dennoch nicht Maddies Traum oder Kroatien vergessen, was ich sehr schön fand. Dennoch hätte ich mir noch etwas mehr Romantik gewünscht, damit ich die Beziehung der Charaktere besser hätte fühlen können.

Ein schöner Band der Reihe mit wunderschönen Darstellung von Kroatien, einer interessanten Geschichte, wenn auch einem eher weniger dramatischen Konflikt.

3,75-4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Gute Idee, schlechte Umsetzung

Translator of the universe
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- Der Schreibstil war ok, bis es dann auf einmal aufgesetzt kindisch und cringe wurde (Bsp.: Hach er hat mich betrogen, Hach ich liebe ihn immer noch diesen Mistkerl, Hach, ich bin so heiss, er ist so ...

- Der Schreibstil war ok, bis es dann auf einmal aufgesetzt kindisch und cringe wurde (Bsp.: Hach er hat mich betrogen, Hach ich liebe ihn immer noch diesen Mistkerl, Hach, ich bin so heiss, er ist so heiss, ich bin die beste)
- die Protagonisten ist 25 und benimmt sich wie eine 14-jährige
- Der Plot war super schnell und dadurch oberflächlich und unausgereift
- die Planeten und die ganze Idee hätten cool sein können, waren aber voller Klischees und meiner Meinung nach Sexismus (die Frauen auf einem Planeten sind ja sooo weiblich und die Männer wollen alle nur das eine)
- die Romance ergab keinen Sinn
- der Hauptcharakter ging mir hart auf die Nerven, denn sie ist natürlich die hübscheste und die beste und die klügste und keiner der Erwachsenen weiß anscheinend mehr als sie
- der Love Interest: oberflächlich und totales Klischee
- einfach alles war unausgereift und das gepaart mit einem Schreibstil und verhalten, welches einfach nur cringe und oberflächlich war
- nur sie kann die Lösung für das Problem der Planeten
lösen
- alle anderen Charaktere scheinen nicht nachzudenken

1,5/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Interessanter Krimi in China

Das rote Zeichen
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Die Tote ist perfekt geschminkt und gekleidet, als hätte sie ein Rendezvous. Erst die Autopsie enthüllt, dass man Yang Fenfang ausgeweidet hat wie ein Tier. Die kunstvoll inszenierte Tat reißt Kommissar ...

Die Tote ist perfekt geschminkt und gekleidet, als hätte sie ein Rendezvous. Erst die Autopsie enthüllt, dass man Yang Fenfang ausgeweidet hat wie ein Tier. Die kunstvoll inszenierte Tat reißt Kommissar Lu Fei aus der öden Routine, die seit der Strafversetzung in die nordchinesische Provinz sein Leben bestimmt. Aus Peking kommen alsbald linientreue Kollegen, die rasch einen Schuldigen finden. Lu Fei bezweifelt allerdings, dass der Richtige verhaftet wurde. Er ermittelt weiter und stößt auf eine ganze Serie von bizarren Frauenmorden – doch damit ruft er mächtige Gegner auf den Plan …
Ich hatte mal wieder Lust auf einen Krimi und war dann noch mehr gespannt, da das Buch in China stattfindet und doch von einem US-Amerikanischen Autor geschrieben wurde, der Ostasienkunde studiert hat. Da ich im Studium zwei Vorlesung in diesem Bereich hatte und auch sonst Interesse habe.
Somit ist es vielleicht kein Wunder, dass mich neben dem Mordfall auch die Darstellungsweise des Landes, der Leute, ihrer Gespräche und Ritualen interessiert haben.
Der Mordfall an sich hat mir gefallen bzw. mich gefesselt, da der Protagonist gefühlt der einzige fähige und nicht korrupte Mann bei der Polizei zu sein scheint. Auch die Verwicklungen und neuen Wegen, die im Fall gegangen werden, ließen mir keine Ruhe.
Doch genau so wie der Fall hat mich auch alles drum herum eingenommen. Dabei wurde, meines Wissen nach, was nicht viel ist, der Leser gut in die Politik und den Machtaufbau in China eingeführt. Die Dialoge und das Verhalten erschienen mir zwischenzeitlich etwas gestellt und wie aus einem Drama, aber es ist ja auch ein Buch und soll unterhalten.
Ein bis zwei Aussagen sind mir dann doch aufgefallen, wobei ich davon ausgehe, dass es nicht dem Autor sondern der Figur zuzuschreiben sei, obwohl ich mich hier frage, inwiefern es in China wirklich so ist (obwohl ich in diesem Rahmen Aussagen von Menschen kenne, die dem Wohl zustimmen). Deswegen möchte ich hier einen kleinen Hinweis auf Homophobie und Rassismus geben, auch wenn es zur Darstellung gehört.
Alles in allem war es ein spannender Krimi, der mich jedoch neben dem Mordfall auch mit den gesellschaftlichen und politischen Darstellungen in China fesseln konnte. Ich werde auch den nächsten Band lesen.
3,75-4/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Ein spannender Jugendthriller im Leistungssport

Deadwater High – Den Tod im Team
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Crosslaufen – mehr haben die Schwestern Stella und Ellie Steckler nicht gemeinsam. Denn im Gegensatz zur ehrgeizigen, in sich gekehrten Stella will Ellie neben dem Training auch einfach mal Spaß haben. ...

Crosslaufen – mehr haben die Schwestern Stella und Ellie Steckler nicht gemeinsam. Denn im Gegensatz zur ehrgeizigen, in sich gekehrten Stella will Ellie neben dem Training auch einfach mal Spaß haben. Als die neue Mitschülerin Mila Keene auftaucht, sehen die Schwestern in ihr zunächst bloß eine sportliche Konkurrentin. Aber bald schon kann Ellie sich nicht gegen Milas warme, charmante Art wehren. Stella wiederum merkt,  wie ähnlich Mila und sie sich sind. Mila ist klug und stark – eine, die Stella wirklich versteht. Dadurch macht Stella einen Fehler: Sie lässt sich ablenken. Dabei ist der Druck hoch, denn es stehen Wettkämpfe an. Für beide Schwestern geht es um alles. Auf keinen Fall dürfen sie das für eine Freundschaft aufs Spiel setzen. Genau da verschwindet Mila nach einem Morgenlauf plötzlich spurlos. Niemand weiß, was passiert ist, und alle Augen richten sich auf die Steckler-Schwestern.

Nach dem Klappentext und dem ansprechenden Cover habe ich mir sehr auf einen Jugendthriller gefreut. Deswegen war ich zunächst noch etwas unschlüssig, da der eigentliche Thriller erst ab ca. Seite 150 beginnt. Besonders davor geht die Autorin mehr auf die Charaktere ein: Die Schwestern Stella und Ellie erzählen aus ihrer Sichtweise und geben dabei tiefe Einblicke in ihre Gefühle, Geheimnisse und ihre Vergangenheit. Wie man es aus Thrillern kennt, kommen hier oft auch die nicht ganz so schönen Seiten zur Tage. Doch gerade auf den ersten 100 Seiten ist mir dies besonders aufgefallen. Die Autorin baut viele Rückblenden ein, die Erklärungen für die Gefühle und das Verhalten der Charaktere bieten, jedoch für mich zunächst etwas unnötig waren, da das Buch ja ein Thriller ist. Gleichzeitig konnte ich zunächst nicht so viel mit den Protagonisten anfangen, da mir beide sehr extrem vorkamen und dabei nicht unbedingt positiv auffielen.
Doch im Laufe der Geschichte konnten so wohl die Hauptfiguren als auch die Story mich fesseln. Nach dem Verschwinden von Mila wird das Buch fesselnd, denn auf einmal stehen die Steckler-Schwestern im Verdacht. Durch die wechselnden Sichtweisen der Schwestern kriegt der Leser tiefe Einblicke und ab dem Zeitpunkt sind auch die Rückblenden interessant und hilfreich, da man von der Unschuld beider Protagonistinnen überzeugt ist, auch wenn beide nicht perfekt sind. Doch gerade dies führt dazu, dass man richtig mit beiden mitfühlt und zeigt, wie komplex Charaktere sein können.
Zwischen die Ermittlungen werden tiefe Einblicke in den Leistungssport und die Psyche junger Sportler erlaubt, die mich zwischendurch doch etwas geschockt haben. Gleichzeitig und auch dies empfand ich als typisch Jugendthriller: Keine Figur ist wirklich unschuldig und kaum einer scheint Grenzen zu kennen. In diesem Buch ist es jedoch nicht ganz so übertrieben, wie ich es oft bemerkt habe, wodurch es für mich realistisch blieb, denn es sind immer noch Teenager.

Gerade die letzten 200 Seiten haben mich somit sehr gefesselt, auch wenn der Beginn mich noch skeptisch zurückgelassen hatte. Eine Empfehlung für jeden, der Jugend-Thriller mag und auch gerne tiefe Einblicke der Charaktere erhalten möchte.
3,5-4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.03.2023

Leider nicht so wirklich mein Fall

Luca & Allegra
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Hach, ich hatte mich so auf das Buch gefreut, denn die Neugestaltung ist so schön.
Doch leider war das inhaltliche nichts für mich.

Der Schreibstil war ganz gut zu lesen, doch die Sicht aus der 3. Person ...

Hach, ich hatte mich so auf das Buch gefreut, denn die Neugestaltung ist so schön.
Doch leider war das inhaltliche nichts für mich.

Der Schreibstil war ganz gut zu lesen, doch die Sicht aus der 3. Person finde ich eh immer etwas anstrengend und so braucht es etwas bis ich mit den Figuren warm werde. So war es auch hier der Fall, jedoch konnte ich das ganze Buch lang keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen.

Dies lag vor allem an der Geschichte. Alles passiert unglaublich schnell, ohne dass dabei eine gewisse Tiefe erreicht wird. Gleichzeitig wird man mit Infos zugeschüttet und es wurden so viele Fantasy-Elemente mit aufgenommen, dass es einfach zu viel wurde und mich nicht catchen konnte.

Die Romanzen konnte ich leider auch nicht wirklich nachempfinden und fand den Instagram-Love zwischen Luca und Allegra nicht verständlich.

Im zweiten Teil fand ich die Geschichte etwas ansprechender, aber leider hielt dies nicht so lange an.

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