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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2020

Vier Freunde und ein Geheimnis

Die Wälder
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Nina, Tim, David und Henri kennen sich seit Kindertagen, haben sich als Erwachsene allerdings aus den Augen verloren. Sie verbindet ein schreckliches Erlebnis und ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. ...

Nina, Tim, David und Henri kennen sich seit Kindertagen, haben sich als Erwachsene allerdings aus den Augen verloren. Sie verbindet ein schreckliches Erlebnis und ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Dazu schreibt Tim jedem seiner Freunde einen Brief und erklärt, wie er in das Dorf ihrer Kindheit zurückkehren möchte, um so den vermeintlichen Mörder seiner Schwester zu entlarven. Doch für die Freunde unverhofft stirbt Tim plötzlich und Nina will seinen Plan auf eigene Faust durchführen. Allerdings haben sowohl David, als auch Henri die gleiche Idee und so treffen die drei im Wald aufeinander, wo sie "den Schrecken ihrer Kindheit" verhören wollen. Doch alles kommt ganz anders.
"Die Wälder" von Melanie Raabe war mein erstes Buch dieser Autorin und ich muss sagen, dass es mir eigentlich gut gefallen hat. Durch den Perspektivwechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, aber auch die Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel, musste ich immer weiterlesen und hatte das Buch so nach kurzer Zeit fertig. Die Charaktere haben mir als Kinder sehr gut gefallen, als Erwachsene allerdings finde ich sie etwas zu unüberlegt. So ein Handeln traut man doch eher Kindern zu. Das Ende hat mir wiederrum sehr gut gefallen, wobei ich zwischendurch schon das Gefühl hatte, dass die Handlung etwas schnell und langweilig vorüberging (z.B. Wolffs Tod, der Knochenfund).
Bei einigen Stellen im Buch hatte ich allerdings Schwierigkeiten diese nachzuvollziehen, wie zum Beispiel die kleine, versteckte Wohngemeinschaft im Wald. Diese hatte, meiner Meinung nach, nichts mit der Geschichte zu tun. Oder ich habe es nicht richtig verstanden.
Am schönsten fand ich die Trauerfeier nach der Beerdigung, bei der alle nochmal zusammen kamen und einen schönen Nachmittag miteinander verbracht haben. Als Nina darüber nachdenkt, was Tim jetzt wohl alles so machen könnte, sind bei mir doch ein paar kleine Tränchen geflossen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch, trotz einiger Unstimmigkeiten, gut gefallen, auch wenn das Ende etwas plötzlich kam.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2019

Eine Lovestory!

King's Legacy - Alles für dich
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Jaxon ist 36, begehrter Junggeselle und Betreiber des King´s, einer ehemaligen "Flüsterbar". Zusammen mit seiner Schwester Chloe verbringt er dort seine Tage und Nächte und zieht die Frauen magisch an. ...

Jaxon ist 36, begehrter Junggeselle und Betreiber des King´s, einer ehemaligen "Flüsterbar". Zusammen mit seiner Schwester Chloe verbringt er dort seine Tage und Nächte und zieht die Frauen magisch an. Als Chloe an einem Samstag Nachmittag von Hope mit dem Fahrrad angefahren wird und sich einen Bänderriss zuzieht, bleibt Jaxon nichts anderes übrig, als Hope zur Vertretung einzustellen. Sowohl Hope, als auch Jaxon halten das anfangs für keine gute Idee, doch sie arrangieren sich. Beide tragen Geheimnisse mit sich, die es ihnen schwer machen, sich auf eine Beziehung einzulassen.
Es kommt, wie es kommen muss: Jaxon versucht Hope zu helfen und Hope erfüllt Jaxon mit Hoffnung, dass er doch noch lieben kann und will.
Doch die Schatten der Vergangenheit holen beide ein!
Für mich war es ein tolles Buch, mit viel Gefühl, Höhen und Tiefen und ich habe es an nur einem Tag ausgelesen. Der gute Schreibstil hat auch sehr viel dazu beigetragen. Teilweise musste ich mir die Tränen wegwischen und die Geschichten der beiden haben mich sehr berührt.
Als Hope Jax von ihrer Vergangenheit erzählt, hat Jaxon nichts besseres zu tun, als Hope `flachzulegen´und Hope gefällt das auch noch. Das war der einzige Negativ-Punkt in dem Buch.
Ich freue mich auf den zweiten Teil, in dem wir mehr über Logan, Aubrey und Chloe erfahren!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 24.10.2019

Die Winston-Brüder

Winston Brothers
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Nach vier Jahren Abwesenheit kehrt Jessica zurück in ihren Heimatort. Noch immer ist sie bis über beide Ohren in Beau Winston verknallt. In seiner Nähe bekommt sie keinen vollständigen Satz über die Lippen. ...

Nach vier Jahren Abwesenheit kehrt Jessica zurück in ihren Heimatort. Noch immer ist sie bis über beide Ohren in Beau Winston verknallt. In seiner Nähe bekommt sie keinen vollständigen Satz über die Lippen. Sein Bruder Duane allerdings ist seit damals ihr Hass-Freund. Ständig spielten sie sich gegenseitig Streiche und beide konnten sich nicht ausstehen. Als bei einem Stadtfest Beau plötzlich vor Jessica steht ist er nicht der schüchterne Junge von früher, sondern entführt sie in eine ruhige Ecke und es kommt zu einer wilden Knutscherei. Doch dann stellt sich heraus, dass es sich bei Beau um seinen Zwillingsbruder Duane handelt und Jessica befindet sich in einem totalen Gefühlschaos.
Es entwickelt sich langsam eine schöne Liebesgeschichte, die trotzdem mit Problemen zu kämpfen hat.
Das Buch liest sich schön, der Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Mit den Charakteren konnte ich mich sofort anfreunden und würde sie im echten Leben wohl zu meinem Freundeskreis zählen.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der auf locker-leichte Liebesgeschichten steht und freue mich auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 12.05.2019

His dark Symphony

His Dark Symphony
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Ivory ist ein siebzehnjähriges, sehr ambitioniertes und talentiertes Mädchen, das sich unter allen Umständen den Traum von einer Karriere als Klavierspielerin erfüllen möchte. Doch dazu muss sie ihren ...

Ivory ist ein siebzehnjähriges, sehr ambitioniertes und talentiertes Mädchen, das sich unter allen Umständen den Traum von einer Karriere als Klavierspielerin erfüllen möchte. Doch dazu muss sie ihren Lehrer, Emeric Marceaux, überzeugen, der allerdings eigene Ziele verfolgt.
Sehr schnell wird klar, dass Emeric in Ivory nicht nur eine Schülerin, sondern auch eine neue Gespielin sieht. Nach und nach blickt man hinter Ivory´s Fassade und erfährt immer mehr von den schrecklichen Dingen, die ihr angetan wurden. Auch vertraut sie sich Emeric immer mehr an. Es entwickelt sich eine Geschichte im Stil von Fifty Shades of Grey, leider ohne an diese auch nur im entferntesten heran zu reichen.
Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen, und das lag nicht nur daran, dass ich die Beziehung zwischen Emeric und Ivory mehr als denkwürdig finde. Wie kann es sein, dass ein Lehrer seine Schülerin „bestrafen“ will, indem er sie im BDSM-Stil verführt? Er weiß um ihre schwierige Vergangenheit und von dem Missbrauch und will sie trotzdem züchtigen. Das ist für mich leider ein Thema, mit dem ich nicht zurecht komme.
Es gab mehrere, zeitlich unlogische, Sequenzen in dem Buch (z.B. ist Stogie drei Jahre später noch immer neunzig Jahre alt), sowie einige mir unschlüssige Szenen, wie beispielsweise als Emeric Ivory rettet, sie in seinen abgestellten Wagen setzt und Ivory die Vibrationen des Motors spürt.
Mehrmals war ich kurz davor dieses Buch wegzulegen, ohne es beendet zu haben, da mir doch, zusätzlich zu der Geschichte um Ivory und Emeric, zu viele Dramen nur kurz angerissen und danach nicht zu Ende behandelt bzw. ausgearbeitet wurden.
Der Anfang der Geschichte versprach sehr viel, was der Fortgang leider nicht einhalten konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.04.2017

Kleinstadt, Trauer, Romantik

Wie die Luft zum Atmen
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Bei einem Autounfall verliert Elizabeth ihren Ehemann und muss nun mit ihrem Leben und ihrer kleinen Tochter Emma allein zurecht kommen. Tristan trifft es etwas schwerer. Er verliert, ebenfalls bei einem ...

Bei einem Autounfall verliert Elizabeth ihren Ehemann und muss nun mit ihrem Leben und ihrer kleinen Tochter Emma allein zurecht kommen. Tristan trifft es etwas schwerer. Er verliert, ebenfalls bei einem Autounfall, seine Frau und seinen kleinen Sohn. Da Tristan so verschlossen ist, gilt er bald als Eigenbrödler und in der Kleinstadt häufen sich die schlimmsten Gerüchte über ihn, weshalb er als gewalttätig und nicht gesellschaftskompatibel durchgeht.
Wie es der Zufall so will treffen Liz und Tristan in eben dieser Kleinstadt aufeinander und sind beide so sehr mit ihrer Trauer beschäftigt, dass sie sich emotional keinem Menschen mehr wirklich öffnen können und wollen. Liz beste Freundin aus Kindertagen, Faye, versucht Liz wieder auf einen normalen Weg zu bringen und findet es unmöglich, dass Liz und Tristan sich immer näher kommen. Zuerst nur, um sich beim Sex an ihre verstorbenen Partner zu erinnern, dann, weil sie sich ineinander verliebt haben. Doch das Leben in einer Kleinstadt ist nicht so einfach wie es vielleicht scheinen mag.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich wirklich schnell durchlesen. Ich habe einige Tränen vergossen, z.B. bei den verschiedenen Feder-Szenen, aber viele witzige Szenen haben mich auch sehr zum Lachen gebracht.
Eine klare Leseempfehlung für alle die auf nicht ganz übliche Kleinstadt-Romanzen stehen.