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Veröffentlicht am 10.05.2020

Der böse Junge und sein Schneewittchen

Broken Love
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Vor Jahren gab es in Jesses Leben ein grausames Ereignis. Seitdem verlässt sie das Haus nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Als Roman „Bane“ Protsenko von ihrem Stiefvater eine Investition in eine ...

Vor Jahren gab es in Jesses Leben ein grausames Ereignis. Seitdem verlässt sie das Haus nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Als Roman „Bane“ Protsenko von ihrem Stiefvater eine Investition in eine Geschäftsidee will, heuert dieser ihn an, seine Stieftochter aus ihrem Verlies herauszuholen. Für 6 Mio. Dollar legt sich Bane mächtig ins Zeug. Dumm nur, dass die Verführung des Mädchens ausgeschlossen ist, denn Bane fühlt sich mächtig zu ihr hingezogen.

Okay, Bane ist der Bad Boy des Ortes. Er ist ein arroganter Schnösel, der sich mit seinen gerade mal 25 Jahren aufführt, als gehöre ihm der kleine Küstenort. Ich fand sein Verhalten leider mehr als bescheuert. Er ist verschrien als Strandgammler, Kiffer, Junkie, Drogendealer und Gigolo, der für Geld quasi alles macht. Auch das machte ihn für mich nicht sympathischer.

Die Ereignisse, die zu Jesses vollkommenem Rückzug geführt haben, fand ich wirklich schlimm – und das Mädchen mochte ich. Ein bisschen unglaubwürdig fand ich, dass sie ausgerechnet dem ungehobelten Bane so schnell verfallen ist. Klar, er ist das Vorzeigeexemplar des Bad Boys schlechthin, aber sein Auftreten und sein Gerede fand ich extrem rüpelhaft.

Insgesamt konnte mich dieses Buch überhaupt nicht einfangen. Ich fand es albern und unglaubwürdig, fand Bane als Charakter schrecklich – und seine komplette Wandlung zum handzahmen Liebhaber nicht sehr überzeugend. Vor Jesse hat er alles flachgelegt, was nicht schnell genug weglaufen konnte, dann plötzlich verfällt er der Jungfrau in Nöten und wandelt sein komplettes Verhalten. Unglaubwürdig – leider!

Mir hat es nicht gefallen, deshalb kann ich nur 2 von 5 Sternen geben!

Veröffentlicht am 07.05.2020

Das Leben ist hart

Hate is all I feel
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Die Mitglieder der alten Elite regieren die Hallen der Rydeville Highschool. Auch Abby gehört zu einer Elite-Familie, doch als Mädchen spielt sie keine Rolle – nur als versprochene Braut für einen der ...

Die Mitglieder der alten Elite regieren die Hallen der Rydeville Highschool. Auch Abby gehört zu einer Elite-Familie, doch als Mädchen spielt sie keine Rolle – nur als versprochene Braut für einen der Söhne der alten Elite. Und so ist ihr Leben die Hölle. Als sie einen geheimnisvollen Fremden trifft und sich mit ihm einlässt, kann sie nicht ahnen, dass er alles noch schlimmer machen wird.

Gut, dieses Buch beginnt mit einer Anmerkung der Autorin, dass es sich bei dem Buch um eine Dark Romance Story handelt, die aufgrund des Erwachseneninhalts erst ab 18 Jahren gelesen werden sollte. Also, vorgewarnt ist man dann schon mal.

Ich muss sagen, dass es bei mir nicht daran liegt, dass das Buch vor beinahe nichts halt macht, warum ich es nicht mochte. Ehrlich gesagt fand ich es einfach schlecht geschrieben – und auch die Story gefiel mir überhaupt nicht. Wenn es einfach eine Dark Romantic-Story mit bösen und guten Charakteren, dann hätte es mir wohl nichts ausgemacht. Hier ist es aber so, dass eigentlich niemand nett ist. Abby muss sich von allen behandeln lassen wie ein Hund – von der alten wie auch der neuen Elite. Was mich dabei wirklich gestört hat, war, dass sie sich das alles gefallen ließ und dem neuen Typen trotzdem hinterherlief wie ein Hündchen.

Alles in allem fand ich das Buch einfach nicht gut erzählt. Es hat mir überhaupt nicht gefallen, weshalb ich es eher widerwillig ausgelesen habe. Einen weiteren Teil möchte ich trotz des miesen Cliffhangers am Ende nicht lesen, denn dieser kurze Ausflug in Abbys Welt war mehr als ich brauchte!

Veröffentlicht am 28.02.2020

Schlaflos

Schlaf
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„Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.“
So beginnt die Geschichte der Ich-Erzählerin, die eines Nachts verschreckt aufwachte, einen alten Mann am Fuß ihres Bettes stehen sah, der unaufhörlich Wasser ...

„Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.“
So beginnt die Geschichte der Ich-Erzählerin, die eines Nachts verschreckt aufwachte, einen alten Mann am Fuß ihres Bettes stehen sah, der unaufhörlich Wasser über ihre Füße schüttete und dann plötzlich doch nicht da war. Seitdem kann sie nicht mehr schlafen, sondern verbringt die Nächte lesend und Remy Martin trinkend auf der Couch, während ihr Mann und ihr Sohn selig schlummern.

Tja, ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Erzählung halten soll. Das kleine Buch hat eine sehr schöne Aufmachung und ist mit Bildern von Kat Menschik illustriert, aber leider haben mir die auch nicht wirklich zugesagt, denn irgendwie fand ich den Zusammenhang zwischen den Bildern und dem Erzählten nicht. Und die Ich-Erzählerin sagte mir auch nichts, außer dass sie mehr Zeit für sich selbst hat, jetzt, wo sie sie Nächte durchmacht, während ihr Mann und ihr Kind schlafen und nichts von ihr erwarten.

Ganz blöd fand ich das Ende, denn auch danach sagte mir die kleine Geschichte nichts, außer dass „Anna Karenina“, wenn man es mehrmals hintereinander liest – was die Ich-Erzählerin in ihren schlaflosen Nächten macht – so viele Weisheiten enthält. Vielleicht sollte ich das Buch dann auch mal lesen – vielleicht anstelle eines weiteren Murakami-Werkes, denn irgendwie blieb „Schlaf“ mir sehr fremd.

Veröffentlicht am 07.01.2020

Wo ist Emma?

Kalte Seele, dunkles Herz
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Vor drei Jahren verschwanden die Schwestern Emma und Cass spurlos. Bis plötzlich Cass wieder vor der Tür ihrer Mutter steht. Sie erzählt, wo sie in den letzten Jahren war und bittet das FBI, ihre Schwester ...

Vor drei Jahren verschwanden die Schwestern Emma und Cass spurlos. Bis plötzlich Cass wieder vor der Tür ihrer Mutter steht. Sie erzählt, wo sie in den letzten Jahren war und bittet das FBI, ihre Schwester zu finden. Doch erzählt Cass die Wahrheit? Und vor allem: Wo ist Emma?

Ich fand die Grundidee des Romans toll, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider fand ich die Umsetzung nicht so gelungen. Cass‘ Geschichte fand ich so hanebüchen, dass ich mich ständig frage, ob das FBI einem so eine Geschichte wirklich glauben würde. Da ich wissen wollte, was wirklich mit den Schwestern passiert ist, hielt ich durch, auch wenn ich das Buch wirklich sehr langatmig fand. In erster Linie ging es um die Mutter der Mädchen, die mit ihrem Narzissmus für das Verschwinden der Mädchen verantwortlich war und auch jetzt das Auftauchen von Cass für ihre Zwecke missbraucht. Das fand ich zwar interessant, aber auch ein bisschen zu ausführlich erklärt. Ich will eigentlich nicht so genau wissen, was Narzissmus ist und wie er sich auf eine Familie auswirkt. Das hat mir nicht gefallen.

Die Auflösung des Romans fand ich dann wieder einigermaßen okay, aber auch hier fragte ich mich, ob das in der Realität wirklich so sein könnte. Insgesamt fand ich den Roman leider nicht interessant genug, zu langatmig erzählt und ein bisschen hanebüchen. Schade!

Veröffentlicht am 15.12.2019

Ein neues Leben

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Nach dem Unfalltod ihrer Eltern zieht Aria zu ihrer Tante und ihrem Onkel in die texanische Provinz. Von Anfang an stößt sie bei ihren Mitschülern auf Abneigung. Nur der charmante Schulschwarm Simon und ...

Nach dem Unfalltod ihrer Eltern zieht Aria zu ihrer Tante und ihrem Onkel in die texanische Provinz. Von Anfang an stößt sie bei ihren Mitschülern auf Abneigung. Nur der charmante Schulschwarm Simon und der rebellische Außenseiter Dean stellen sich auf ihre Seite. Als Aria eines morgens mit weißblonden Haaren aufwacht, verändert sich alles. Eine alte Prophezeiung sagt: Das Ende der Welt ist nahe und Aria ist die erste der vier Todesboten.

Aria mochte ich und sie tat mir leid, weil sie nach dem Tod ihrer Eltern mit einem komplett neuen Leben konfrontiert ist, in dem man es ihr auch noch unnötig schwer macht. Auch wenn sie nicht aufgegeben hat, waren ihre Schultage echt der Horror. Gleichzeitig fand ich sie unnatürlich defensiv, sie ließ sich viel zu viel gefallen, hätte meiner Meinung nach von Anfang an mehr ihre Meinung sagen sollte.

Und insgesamt fand ich die Geschichte langweilig. Ich wartete lange darauf, dass irgendwas passiert, während mich die Grundstory immer mehr an „Twilight“ erinnerte. Der wunderschöne nette Junge und der rebellische böse Junge, dazwischen das Mädchen, das beide Jungs irgendwie toll findet … blablabla. Wahrscheinlich bin ich für diese Art Geschichten mittlerweile einfach zu alt, denn sie konnte mich nicht überzeugen.

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