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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Lesenswert

Beeren pflücken
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Amanda Peters Roman "Beeren pflücken" ist ein lesenswerter und emotionaler Roman, der mich schon nach kurzem Lesen begeistert hat. Die Handlung beginnt 1962 auf einem Blaubeerfeld in Maine, Usa. Die Familie ...

Amanda Peters Roman "Beeren pflücken" ist ein lesenswerter und emotionaler Roman, der mich schon nach kurzem Lesen begeistert hat. Die Handlung beginnt 1962 auf einem Blaubeerfeld in Maine, Usa. Die Familie von Ruthie und Joe pflückt dort jedes Jahr Blaubeeren, so wie auch in diesem verhängnisvollem Jahr. Ruthie verschwindet spurlos und taucht trotz aller Suchen nicht wieder auf, da sie von einer wohlhabenden Familie entführt wird und dort als Norma aufwächst. Der Roman wird in vielen Rückblenden aus der Sicht des nun alten Joe und Norma erzählt. Joe hat sich sein Leben lang wegen des Verschwindens seiner Schwester Vorwürfe gemacht und glaubt, dass das Verschwinden nicht passiert wäre, hätte er besser auff sie aufgepasst. Auch Norma hat noch verschwommene Erinnerungen an ihre eigentliche Fmilie, die aber von ihrer neuen Mutter immer wieder unterdrückt werden. Das Schicksal der Familie von Joe und Norma hat mich mitgenommen. Der Roman ist einfühlig geschrieben und die Handlung hat mich erschüttert, da sie genauso auch in Wirklichkeit geschehen könnte.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Anrührend

Der Junge aus dem Meer
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Das Buch „Der Junge aus dem Meer“ von Garrett Carr hat mich so begeistert, dass ich einfach immer weiterlesen musste. Die Geschichte des Babys, dass in einem Fass am Meeresrand gefunden wurde, ist mir ...

Das Buch „Der Junge aus dem Meer“ von Garrett Carr hat mich so begeistert, dass ich einfach immer weiterlesen musste. Die Geschichte des Babys, dass in einem Fass am Meeresrand gefunden wurde, ist mir richtig ans Herz gegangen. Das Baby wurde 1973 von einem Anwohner eines kleinen Dorfes an der Küste von Irland gefunden. Es war wenige Tage alt und wurde von der Gemeindeschwester aufgenommen, die es über Nacht immer zu anderen Dorfbewohnern gegeben hat. Als der Fischer Ambrose das Baby auch für eine Nacht zu sich nach Hause genommen hat, beschließen er und seine Frau Christine den kleinen Jungen, den sie Brendan nennen, zu adoptieren. Ihr zwei Jahre alter Sohn Declan ist jedoch von Anfang an nicht mit dem neuen Bruder einverstanden. Der Autor lässt die Leser*innen an dem Aufwachsen des kleinen Brendan teilhaben. Er beschreibt intensiv über die Gefühle all seiner Protagonisten gegenüber dem kleinen Jungen und auch über das schwere Leben des Fischers Ambrose, der vom Fischfang lebt und den Zwistigkeiten, die seine Frau Christine mit ihrer Schwester und ihrem Vater hat. Ein rundum gelungener und herzenserwärmender Roman.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Pearly und Bruno

Pearly Everlasting
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„Pearly Everlasting“ von Tammy Armstrong liest sich wie ein Märchen für Erwachsene und ist in einem gut lesbaren und wunderbarem bildhaften Schreibstil geschrieben. Pearly Everlasting, die Protagoistin ...

„Pearly Everlasting“ von Tammy Armstrong liest sich wie ein Märchen für Erwachsene und ist in einem gut lesbaren und wunderbarem bildhaften Schreibstil geschrieben. Pearly Everlasting, die Protagoistin der Geschichte wird in einem abgelegenen Holzfällercamp in Kanada geboren. Zeitgleich findet ihr Vater, der Koch des Holzfällercamps, in einer Höhle ein verlassenes Bärenjunges. Er nimmt es mit nach Hause und seine Frau stillt den kleinen Bruno, so wird der Bär genannt, zeitgleich mit dem Baby Pearly Everlasting. Die beiden wachsen wie Geschwister zusammen auf, spielen zusammen und sind immer zusammen unterwegs. Eines Tages wird Bruno verdächtigt einen Mann getötet zu haben und wird aus dem Holzfällerlager gebracht. Penny Everlasting, inzwischen 15 Jahre alt, macht sich auf die Suche um ihn zu retten. Die Geschichte ist sehr berührend und durch die detaillierten Beschreibungen der kanadischen Wälder und das Leben im Holzfällerlager fühlte ich mich genau dorthin versetzt. Der Roman ist so schön, dass ich ihn bestimmt noch ein zweites Mal lesen werde.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Frauen

Die Summe unserer Teile
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Der Debütroman "Die Summe unserer Teile" von Paola Lopez ist eine emotional geschriebene
Familiengeschichte, die von mehreren Generationen handelt. Im Mittelpunkt stehen die polnische Großmutter Lyudmila, ...

Der Debütroman "Die Summe unserer Teile" von Paola Lopez ist eine emotional geschriebene
Familiengeschichte, die von mehreren Generationen handelt. Im Mittelpunkt stehen die polnische Großmutter Lyudmila, die aus Polen in den Libanon flieht um dort als Naturwissenschaftlerin tätig zu sein,ihre Tochter Daria, die in München als Ärztin arbeitet, sowie die Enkelin und Berliner StudentinLucy, die eines Tages den alten Klavierflügel ihrer Großmutter zugesandt bekommt. Als Absender ist eine polnische Adresse angegeben. Lucy begibt sich auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Großmutter und Mutter. Heraus kommen dabei viele Lebenseindrücke, Geheimnisse und Besonderheiten der jeweiligen Frau, so dass Lucy letztendlich versteht, warum eine Mauer zwischen ihnen aufgebaut ist und sie sich entfremdet haben.Es ist sehr interessant den Werdegang dieser drei besonderen Frauen zu verfolgenund zu sehen, was er füreinen Einfluss für die nachfolgende Generation hat.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Dorfleben

Hier draußen
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Ganz begeistert war ich von Martina Behms Roman „ Hier draußen „ , das von einem verheirateten Paar mit seinen Kindern handelt, dass von der Großstadt aufs Land in ein kleines Dorf zieht. Ingo und Lara ...

Ganz begeistert war ich von Martina Behms Roman „ Hier draußen „ , das von einem verheirateten Paar mit seinen Kindern handelt, dass von der Großstadt aufs Land in ein kleines Dorf zieht. Ingo und Lara haben in Hamburg gewohnt und sich dann für das Landleben entschieden. Schon die Hinfahrt in ihr neues Zuhause fängt nicht gut an. Ingo überfährt eine weiße Hirschkuh, was nach Meinung der Dorfbewohner ein großes Unglück hervorruft. Das Dorfleben stellt sich für die zugezogene Familie anders dar, als erwartet. Ingo hat weniger Probleme als seine Frau, da er täglich zu seinem Arbeitsplatz nach Hamburg pendelt und so zumindest seine beruflichen Kontakte behalten kann. Die Nebenfiguren des Romans, die Dorfbewohner, sind eine eingeschworene Gemeinschaft mit vielen Eigenarten, die die Autorin ausführlich beschreibt. Ungern nehmen sie Zugezogene in ihre Gemeinschaft auf. Der Roman ist unterhaltsam geschrieben und die einzelnen Charaktere werden lebensnah beschrieben. Eine Geschichte über ein Dorf und seine Bewohner, die mir gut gefallen hat.

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