Nicht mein Lieblingsbuch
KatabasisKatabasis, Substantiv, Altgriechisch: Die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt hinabsteigt.
Schon beim Titel war klar, wo diese phantastische Reise hingehen würde. Eine junge Frau, die ihrem ...
Katabasis, Substantiv, Altgriechisch: Die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt hinabsteigt.
Schon beim Titel war klar, wo diese phantastische Reise hingehen würde. Eine junge Frau, die ihrem Proff in die Unterwelt folgt um ihn zu retten. Nachdem sie ihn aus Versehen selbst dorthin gebracht hatte.
Katabasis ist eine wilde Geschichte und eine typische Kuang-Story. Sie agiert mit all den Dingen, die sie in ihrem realen Leben kennt. Kuang hat Sprache studiert - also spielt die Sprache wieder eine Rolle in der Magieform. Kuang hat asiatische Wurzeln als hat die auch die Heldin der Geschichte. Die Story spielt zu Teilen auf einer Uni, da kennt sich Kuang sicher aus eigenen Erfahrungen gut aus. Die Frage ist, ob gerade die negativen Dinge in diesem Roman aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz eingeflossen sind. Das Machtgefälle von Lehrern und Schülern und wie ersterer es ausnutzen. Auch Gleichberechtigung bzw. das Fehlen derselben spielt eine Rolle.
Der Plot ist manchmal etwas wirr und zäh. Es gibt wunderbare Einfälle, wie die Auftritte einer Katze in der Hölle. Und dass jeder seine eigene Hölle hat. Aber vieles passiert mehr zufällig und viel zu schnell. Ich habe mich nicht richtig zuhause gefühlt in dieser Story. Nicht mein Lieblingsbuch der Autorin.