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Veröffentlicht am 25.02.2026

Eine unbequeme, hochpräzise Charakterstudie und ein absoluter Banger

Half His Age
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Das war mein erstes Buch von Jennette McCurdy und es war ein absoluter Banger, ich kann es nicht anders sagen! Was für eine talentierte Autorin, die uns hier in ihrem literarischen Debüt eine schonungslos ...

Das war mein erstes Buch von Jennette McCurdy und es war ein absoluter Banger, ich kann es nicht anders sagen! Was für eine talentierte Autorin, die uns hier in ihrem literarischen Debüt eine schonungslos ehrliche und kluge Geschichte geschenkt hat.

Was vorab sicher wichtig ist zu wissen: McCurdys Sprache ist roh, provokant und teilweise vulgär, sie nimmt absolut kein Blatt vor den Mund. Ich habe damit keine Probleme und fand die Sprache einfach genial eingesetzt. Die Autorin engt ihre Protagonistin nicht ein, verweigert sich jeglicher moralischen Bewertung. Authentischer und nahbarer hätte sie die 17-jährige Waldo gar nicht schreiben können, ich hing von Anfang bis Ende an ihren Lippen.

Und dabei war ich vor der Lektüre noch skeptisch. Würde es eine weitere sexuell aufgeladene Erzählung über eine ihren Lehrer verführende Minderjährige werden? Oder eine Geschichte über Machtmissbrauch, die diesen aber nicht adäquat einordnet? Wenn das eure Sorgen sind, kann ich sie euch nehmen. McCurdy zentriert ganz klar die Protagonistin und schafft es makellos, ihr ein Profil zu geben, das über das einer Verführerin weit hinaus geht.

Waldo versucht die ganze Zeit, sich in der Welt zu verorten. So anstrengend Coming-of-Age-Geschichten auch manchmal sein können, ist diese hier durch McCurdys Sprachgewalt mitreißend und auf nachvollziehbare Weise schmerzvoll. Waldo bezeichnet sich selbst als „White Trash“, also als Mitglied der weißen Unterschicht. Ihre Mutter rutscht von einer in die nächste Abhängigkeit, stets zu mindestens problematischen und manchmal auch gewaltvollen Männern. Ihren Schmerz darüber sowie ihre innere Einsamkeit versucht die Heranwachsende nun zu stillen - mal über Konsum, mal über Männer.

Ihr deutlich älterer Lehrer Mr. Korgy wird schnell zum Objekt ihrer Begierde. Doch auch das ist deutlich weniger platt als es sich im ersten Moment vielleicht anhört. McCurdy schreibt so schonungslos offen, dass ich nachfühlen konnte, welche Hoffnungen Waldo in diese Affäre gesetzt hat - auch wenn ich sie für falsch halte. Und im Endeffekt ist die Anziehung auch von ganz viel Abneigung geprägt, was die relativ expliziten Sexszenen ziemlich unangenehm macht.

Aber das zeichnet diesen tollen Roman eben auch aus. Er steckt voller Ambivalenzen, die unser Leben nun einmal prägen. Ich weiß nicht, ob ich schon einmal eine so präzise Charakterstudie einer 17-Jährigen gelesen habe. „Half His Age“ will nicht gefallen, es will provozieren und gleichzeitig politisch relevant sein - und das gelingt ihm auch. Dies ist keine Erzählung über Liebe, Sex oder Beziehungen, sondern auf so vielen Ebenen eine Emanzipationsgeschichte, die ihresgleichen sucht - mit einem Ende, das seine Schlagkraft im Subtilen entfaltet.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Dicht, klug gestrickt und hochemotional - ein phänomenales Debüt!

Die Namen
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Auf die emotionale Tiefe und thematische Heftigkeit des Romans war ich nicht vorbereitet. Ich sehe tatsächlich ganz viele Parallelen zu „Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber, was zugleich Vor- ...

Auf die emotionale Tiefe und thematische Heftigkeit des Romans war ich nicht vorbereitet. Ich sehe tatsächlich ganz viele Parallelen zu „Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber, was zugleich Vor- wie Nachteil ist. Denn das war mein unangefochtenes Jahreshighlight 2025, mit dem ich „Die Namen“ nun logischerweise vergleiche.

Aber ich sehe eben auch ganz viel Gutes in diesem Vergleich. Die solidarischen Nebenfiguren, die Liebe zwischen ihnen sowie das Nebeneinander der verschiedenen Varianten eines Lebens führen zu einer total reizvollen und ergreifenden Art der Erzählung. Knapps Ansatz ist zudem ein ziemlich innovativer: Wie beeinflusst der Name, den Cora ihrem neugeborenen Sohn gibt, dessen weiteres Leben, aber auch das seiner älteren Schwester sowie von Cora selbst? Es sei jedoch gesagt, dass es hierbei gar nicht so sehr um den Namen an sich geht, sondern vielmehr um die Reaktion des Kindsvaters und deren Folgen..

Wie auch Schreiber wählt Knapp einen Fokus auf die Überlebenden und Hinterbliebenen, NICHT auf den Täter. Der spielt so gut wie keine Rolle, wodurch den Lesenden auch kein Raum gegeben wird, um großartig Mitgefühl für ihn zu empfinden. Und ich kann das gar nicht ausdrücklich genug loben! Denn eine Erklärung für gewaltvolles Verhalten mag es immer geben, aber es ist doch nie eine Rechtfertigung.

Ich finde es total krass, wie gut diese Autorin in ihrem Erstlingswerk (!) geplottet hat. Drei verschiedene Versionen eines Lebens zu erdenken, die sich glaubhaft genug voneinander unterscheiden, aber dennoch klar erkennen lassen, an welchem Punkt die initial andere Entscheidung zu einem anderen Leben geführt hat, ist einfach bemerkenswert. Die Dichte der Details in den verschiedenen Versionen sorgte beim Lesen auch dafür, dass ich immer mal Dinge verwechselt habe. Am Ende waren das Nebensächlichkeiten und ich nehme den Umstand auch gern in Kauf für ein so besonderes Werk wie dieses.

Denn dafür haben wir bspw. auch ganz viele Cameos von Nebenfiguren der einen Version in einer anderen bekommen und das ist so subtil geschrieben, dass ich es ganz toll finde - ein bisschen wie ein Suchspiel in Buchform! Auch das erfordert sicherlich konzentriertes Lesen, eine wiederholte Lektüre könnte sicher ebenso helfen, aber ich liebe sowas einfach. In Sachen Bildsprache und Symbolik ist Knapp auch wirklich ganz groß dabei, ohne aber poetisch zu schreiben - was ich sehr zu schätzen weiß. Die Schreibart ist vielmehr nah dran an den Figuren und dadurch so emotional wie gut greifbar.

Die Zeitsprünge im Buch sind mit jeweils sieben Jahren recht groß, was weitere Konzentration und zu Beginn jedes Abschnitts immer ein wenig Zeit erfordert hat, um sich mit den neuen Lebensumständen vertraut zu machen. Alternativ hätte das Buch aber ein dicker Schmöker werden müssen, daher bin ich fein mit dieser Entscheidung. Die Einbindung realer Ereignisse wie die Attentate 2015 in Paris oder die Corona-Pandemie hat mir sehr gut gefallen und die Authentizität der Geschichte nur noch einmal erhöht.

Ich empfehle das Buch ganz ausdrücklich! Ein so dichtes Werk, das sich nicht nur mit verschiedenen Versionen eines Lebens basierend auf einer bestimmten Entscheidung beschäftigt, sondern sich auch noch so klar politisch verortet und dadurch unter die Haut geht, hab ich bislang noch nicht gelesen. Anknüpfend an meine Empfehlung würde ich aufgrund der Detaildichte aber schon sagen, dass sich eine Lektüre ohne große Pausen wahrscheinlich bezahlt macht, um möglichst wenig zu vergessen. Ich verbleibe zutiefst beeindruckt von diesem Debüt und behalte die Autorin nun fest im Auge.


PS: Vermisst habe ich in dem Buch Triggerwarnungen und bei diesen Themen finde ich sie sehr wichtig, daher: häusliche Gewalt, Femizid, Tod

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Kraftvoll und politisch, für mich aber doch zu abstrakt und surreal

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Ich bin wirklich ambivalent in meiner Bewertung dieses Romans. Er hat seine kraftvollen Momente, in denen zwischen den Zeilen ganz viel Sprengkraft steckt. Aber er war mir auch zu abstrakt und losgelöst ...

Ich bin wirklich ambivalent in meiner Bewertung dieses Romans. Er hat seine kraftvollen Momente, in denen zwischen den Zeilen ganz viel Sprengkraft steckt. Aber er war mir auch zu abstrakt und losgelöst von real Greifbarem. Meine Erwartungen einer sich entwickelnden Beziehungsgeschichte mit viel Einblick in das Innenleben der Figuren konnten aber auf jeden Fall so nicht erfüllt werden.

Den Auftakt fand ich richtig gut und dieser Eindruck hielt auch im ersten Drittel an. Die Perspektiven wechseln recht schnell und ohne eindeutige Kennzeichnung, das muss mensch natürlich mögen. Später teilen sich die beiden Frauen übrigens immer mal eine Perspektive - was bei den Männern nicht passiert und ein gutes Beispiel für die komplexe Bildsprache ist.

Dann zerfaserte die Erzählung aber zunehmend und ich konnte immer weniger einordnen, wo die Geschichte sich hinentwickelt. Ich mag figurengetriebene Literatur einfach deutlich lieber und gerade bei diesem sehr spannenden Thema habe ich das etwas vermisst. Die Gegenüberstellung einer scheinbar perfekten Zweifachmutter und der unfreiwillig kinderlosen Frau ist nicht neu. Aber ich mochte Dita Zipfels Sezierung unseres Blickes auf andere Frauen sehr gern. Sie wirft auf eine besondere Art eigene Narrative über den Haufen.

Auch toll war die Kontrastierung weiblicher und männlicher Solidarität. Wir realisieren über die Frauenfiguren, dass ihre beiden Partner eigentlich vor allem auf ihre Körper und seine vermeintliche Reproduktionsfähigkeit aus sind. Das war wirklich stark herausgestellt! Und während Eva und Linn einander stützen, ohne das gleichzeitig zu romantisieren, zeigt sich die männliche Gemeinschaft von Matze und Felix vor allem über deren Beziehungshierarchie. Matze verfällt dem reichen Felix, der scheinbar mühelos durchs Leben kommt, immer mehr - wider besseren Wissens. Sicherlich etwas überzeichnet, fand ich diese Männerdynamik doch stark geschrieben.

Wofür es von mir etliche Abzüge gibt, ist der Umgang mit Tieren in diesem Buch. Ob die detaillierte Bezeichnung toter Tierkörper, die regelmäßig verspeist werden oder diese Tierquälerei des Kanarienvogels, der das Cover voller falscher Versprechen schmückt - ich fand es völlig unangemessen. Ich konnte das auch nicht als Kritik an der Realitätsferne reicher Menschen lesen, denn Linn hätte als Figur ein konsistent kritischer Gegenpol sein können, verliert sich dann an der Stelle aber irgendwie. Für mich ist das einfach unreflektiert und wenig zeitgemäß.

Handlungstechnisch wurde es mir im letzten Drittel dann auch echt zu wild. Für meinen Geschmack ist die Autorin hier zu sehr in verschiedene Richtungen ausgebrochen, es wurde mir gleichzeitig zu ungenau und übertrieben wild. Damit es zu einem guten Buch für meinen Geschmack wird, hätte es emotional nähere und vielschichtigere Figuren gebraucht, mehr nachvollziehbare Beziehungsdynamik und weniger skurrile Nebenstränge. Der Epilog hinterlässt mich auch eher ratlos und unbefriedigt.

Vielleicht eher eine Empfehlung für Menschen mit Freude an surrealen Elementen und einer etwas wilden Handlungsdynamik. Für mich maximal ein okayes Erlebnis.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Spicy as hell, aber darüber hinaus auch unglaublich lieb

Heated Rivalry
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Mit spicy Erwartungen an das Buch ranzugehen, empfiehlt sich auf jeden Fall! Ich habe das gemacht und wurde nicht enttäuscht. Doch auch darüber hinaus steckt so viel Gutes in diesem Buch, dass ich es nur ...

Mit spicy Erwartungen an das Buch ranzugehen, empfiehlt sich auf jeden Fall! Ich habe das gemacht und wurde nicht enttäuscht. Doch auch darüber hinaus steckt so viel Gutes in diesem Buch, dass ich es nur von Herzen allen empfehlen kann, die kein Problem mit expliziten Szenen haben.

Slow Burns sind nicht mein Fall und an alle, denen es ebenso geht: Das ist unser Buch! Ich fand das Pacing ganz toll gewählt für ein Buch, das ich explizit zu Unterhaltungszwecken lese. Ich habe es geliebt und inhaliert, so gut ist es geschrieben.

Die 6szenen sind wie schon gesagt ziemlich explizit, aber sie sind auch von ganz viel Konsens und Augenhöhe geprägt. Enemies-/Rivals-to-Lovers ist echt nicht mein Lieblingstrope, weil die Geschichten oft von einem Hass geprägt sind, der für meinen Geschmack in der Regel übertrieben ist. Und ich fand es hier ganz toll, dass die Rivalität zwar da ist, aber eben in einem nachvollziehbaren Umfang.

Zwischendurch habe ich mir schon gewünscht, ein bisschen mehr über das Innenleben der beiden zu erfahren. Der 6 prägt lange das Miteinander und schiebt so die emotionale Entwicklung etwas in den Hintergrund. Aber ganz ehrlich? Die Figuren, und dabei meine ich ausdrücklich auch die Nebencharaktere, sind so liebevoll geschrieben, dass ich trotz der kleinen Kritik nichts von der Bewertung abziehen will.

Der Roman ist ein unglaublich guter Beitrag queerer Repräsentation, der mich mehrfach zum Weinen gebracht hat und das ist im Romance-Bereich sehr selten. Es macht mich wirklich wütend, dass der Second Chances Verlag die Lizenz für die anderen Bücher des Universums nicht bekommen hat, obwohl sie sich so authentisch für queere Repräsentation einsetzen. Dass es am Ende doch wieder nur darum geht, welcher Verlag das meiste Geld und die größte Plattform bietet, ärgert mich.

Aber umso mehr Gründe gibt es, „Heated Rivalry“ zu lesen und damit den tollen Indie-Verlag zu unterstützen. Ein Roman, der ganz locker inhaliert werden kann und sich wie eine Achterbahnfahrt zwischen Hotness und warmer Umarmung anfühlt.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein besonderes Werk über das Leben im Dazwischen

Zugwind
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„Zugwind“ ist kein einfaches, gefälliges Werk. Es schwankt wie die Erzählerin selbst zwischen den Welten eines Lebens in Frieden und dem Zuhause im Krieg. Deshalb ist es weniger handlungsgetrieben, manchmal ...

„Zugwind“ ist kein einfaches, gefälliges Werk. Es schwankt wie die Erzählerin selbst zwischen den Welten eines Lebens in Frieden und dem Zuhause im Krieg. Deshalb ist es weniger handlungsgetrieben, manchmal auch nicht stringent, phasenweise durcheinander. Außerdem flicht die Autorin immer wieder Elemente magischen Realismus sowie poetische Sprachbilder in die Handlung ein. Das sind also einige Dinge, mit denen ich in der Regel nicht so viel anfangen kann.

Doch Iryna Fingerova hat hier mit großer biografischer Nähe ein Werk geschrieben, das mich nicht nur in seinen Bann gezogen, sondern auch emotional ehrlich bewegt hat. Das liegt sicherlich an der klugen Beobachtungsgabe der Autorin sowie dem thematischen Umfang. Fingerova versteht sich darauf, die vielschichtige Ambivalenz einer in der Diaspora lebenden ukrainischen Jüdin abzubilden. Die Schuldgefühle, weil sie selbst in Frieden leben und Freude empfinden darf, während im Heimatland Drohnenangriffe den Alltag prägen. Das Vermissen ebendieser Heimat. Widersprüchliche Gefühle zu ihren russischen Freund:innen. Die zusätzliche Komponente eines Dazwischen nach dem 7. Oktober und dem darauffolgenden Krieg.

Die Autorin bewegt sich politisch dabei auf sehr humanistischem Boden, obwohl sie diesbezüglich sowieso gar nicht so oft konkret wird. Aber ich empfinde ihre Gedanken als in die einzig richtige, nämlich menschliche Richtung gehend. Vielmehr holt sie ihre Lesenden emotional immer wieder nah an das Erzählte heran. Das gelingt ihr auch durch die vielen Erzählungen über ihre Patient:innen. Viele von ihnen sind ebenfalls aus der Ukraine und ihre Geschichten entsprechend divers. Der verzweifelte Versuch eines richtigen, guten Lebens im Falschen eint sie alle - auch wenn die hierfür eingeschlagenen Wege durchaus weit auseinandergehen.

Besonders diese kurzen Behandlungsgeschichten haben mich bewegt. Die Protagonistin ist eine überaus empathische, zugewandte Ärztin, die ihre Patient:innen auch ganz unabhängig von deren Lebensstil oder Anstellungsverhältnis auf Augenhöhe annimmt. Mensch sollte meinen, das sei der Standard, aber wir wissen es alle besser.

Ich habe diese Geschichte überraschend gern gelesen und empfehle sie als eine so wichtige Perspektive in der zeitgenössischen Literatur von Herzen gern. Es ist kein leichtfüßiger Roman, aber das macht ihn noch lange nicht zäh. Iryna Fingerova schafft es, Worte zu finden für etwas so Individuelles und eigentlich Unbeschreibliches. Dabei nimmt sie ihre Lesenden ganz nah mit, sodass ich immer das Gefühl hatte, diesen Weg mit ihr gemeinsam zu gehen. Wer sich darauf einlassen kann, sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

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