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olilene

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2021

Muss nicht sein

Love Paris Dance
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Also ich weiß ja nicht. Die Leseprobe hat mir besser gefallen als das Buch.Vermutlich hatte ich da einfach zu hohe Erwartungen. Aber bei dem ersten Teil kam weder große Spannung auf, noch hat mich irgendwas ...

Also ich weiß ja nicht. Die Leseprobe hat mir besser gefallen als das Buch.Vermutlich hatte ich da einfach zu hohe Erwartungen. Aber bei dem ersten Teil kam weder große Spannung auf, noch hat mich irgendwas überrascht. Klar, das hier ist ein Liebesroman und kein Thriller, aber warum war das meiste so durchschaubar?

Mia und Audrey sind schon mal totale Stereotypen, was ihr Verhalten und Aussehen angeht. Haben mich beide an diese Jugendserien über Tanz und Musik erinnert.
Da konnte ich einfach keine große Bindung zu ihnen aufbauen, weil mir die Charaktere zu flach sind.

Gut finde ich allerdings, dass sich das Buch so schnell lesen lässt. Hat sich ein wenig angefühlt wie ein Kinderbuch und nicht wie ein typisches New Adult Buch, das ich lesen würde, aber man konnte das Buch gut lesen. Der Text ist einfach gehalten, flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt förmlich über die Seiten.

Außerdem hat man sich nach Paris versetzt gefühlt. Ab und zu war mir das ganze Vokabular an Tanzbegriffen zu viel, aber abgesehen davon, war es wie ein kleiner Urlaub in der Stadt der Liebe.

Also Louis mag ich jetzt offiziell lieber als alle anderen Charaktere. Bei dem Streit war ich kurz verwundert, da er ja ein netter Kerl zu sein schien. Als dann aber die Auflösung kam, hat alles Sinn gemacht.

Auch Audrey hat mehrere Seiten, das fand ich gut. Am Anfang des Buches dachte ich eher, dass sie Mia richtig Probleme machen wird, aber mit ihrem wahren Charakter hat sie mich irgendwie überrascht.

Was mir nicht so ganz gepasst hat, war, dass sich manche Stellen total in die Länge gezogen haben, gerade am Anfang. Gegen Ende hätte ich mir aber mehr Aufklärung gewünscht, da wurde ich mit zu vielen Fragen zurückgelassen.

Das Ende fand ich relativ vorhersehbar, was aber an sich gar nicht schlimm ist. Ein Happy-End ist nie ganz schlimm.

Lesen konnte man das Buch an sich aber sehr gut, gerade weil es so einfach geschrieben ist. Ich bin über die Seiten geflogen, aber ich müsste das Buch jetzt nicht nochmal lesen. Empfehlen würde ich es vor allen jungen Lesern, aber für mich war der ganze Schreibstil fast ein wenig zu jugendlich gewählt. Das ist Geschmackssache.

Insgesamt war das Buch eine nette Geschichte für zwischendurch. Die Atmosphäre kommt auf jeden Fall rüber. Paris ruft, würde ich sagen. :)
An Romantik und witzigen Gesprächen hat es auch nicht gefehlt, also definitiv ein nettes Buch.

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Der erste letzte Tag
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Das ist mein erstes Werk von Sebastian Fitzek gewesen und ich habe es ausgesucht, weil ich das Buch dazu immer im Bestsellerregal gesehen habe. Lange wollte ich es lesen, kam aber nicht dazu. Als ich dann ...

Das ist mein erstes Werk von Sebastian Fitzek gewesen und ich habe es ausgesucht, weil ich das Buch dazu immer im Bestsellerregal gesehen habe. Lange wollte ich es lesen, kam aber nicht dazu. Als ich dann das Hörbuch bei der Bibliothek entdeckt habe, MUSSTE ich zugreifen.

In wenigen Tagen habe ich das Hörbuch beendet - und es ist das erste Hörbuch, das ich beendet habe. Sonst langweilt mich das schnell, aber nicht dieses Mal.

Die Geschichte beginnt ganz unscheinbar. Ein schrulliger Autor trifft auf eine exzentrische junge Frau und wie der Zufall es so will, werden sie gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen.

Was im Laufe des Buches aber alles passiert, hui. Ein Abenteuer jagt das nächste. Dabei bleibt es stets realistisch und man denkt sich: "Ja, genau das könnte so passieren." Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, einem Roman zu lauschen. Es war, als würde mir Livius, der Protagonist, aus seinem Tagebuch vorlesen. Wie ein Freund, der einfach ein Erlebnis erzählt.

Die Stimme war sehr angenehm zu hören und hat mich oft schmunzeln lassen. Der russische Akzent zum Beispiel war gut nachgemacht, die aufgedrehte Stimme des Mädchens auch. Da merkt man einfach die Mühe dahinter. Dennoch klang es fast mühelos, einfach so dahinerzählt und das meine ich absolut positiv.

Der Erzählstil ist 5 Sterne wert, weil mich der Humor und der Schreibstil vom Autor so gepackt hat. Das gibt es selten. Ich konnte mich mit seinen Werten gut identifizieren und hatte neben Schmunzlern auch einige kopfschüttelnde Momente. So kurios waren einige Momente.

Das Ende hat mich aber komplett von den Socken gehauen, denn damit habe ich gar nicht gerechnet. Man lernt Lea als offen und hibbelig kennen, aber man lernt sie erst am Ende WIRKLICH kennen. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass jeder eine Geschichte hat und man nicht vorschnell urteilen sollte.

Was NACH diesem Ende dann noch passiert ist, hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen. So eine überraschende Wendung, sie hat mein Herz!!

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Veröffentlicht am 13.09.2021

ALSO ICH WEIß JA NICHT

Love - Her - Wild Gedichte und Notizen
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Das Buch war mein erstes von Atticus und es war nicht schlecht, habe es schnell durchgelesen und mir einige schönen Zitate auch rausgeschrieben.
Aber ich hatte wirklich höhere Erwartungen. Es gibt so schöne ...

Das Buch war mein erstes von Atticus und es war nicht schlecht, habe es schnell durchgelesen und mir einige schönen Zitate auch rausgeschrieben.
Aber ich hatte wirklich höhere Erwartungen. Es gibt so schöne Lyrik und Zitate auf Insta, etc., aber dieses Buch habe ich mir besser vorgestellt.
In die meisten Zeilen konnte ich nicht viel hineininterpretieren, nicht mitfühlen.

Definitiv kein Highlight. Leider.

Ob es an dem Schreibstil liegt oder an den kurzen Zeilen, aber wirklich packen konnte mich das Buch nicht. Poesie kann echt schön sein, Julia Engelmann hat mich zum Beispiel mehr überzeugt.

Viele Gefühle kamen nicht rüber, insgesamt geht es nur um die Gedanken eines Jungen, der in ein Mädchen verliebt ist. Kennt man schon. Oft genug gelesen. Langweilig. Muss nicht nochmal gelesen werden.

ACHTUNG; NUR MEIN GESCHMACK. WAS MIR NICHT GEFÄLLT, KANN DER ANDERE TROTZDEM LIEBEN.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

EIN EINZIGARTIGES BUCH

Handsome but Psycho
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Da ich das Buch selbst geschrieben habe, fällt es mir nicht schwer, ein paar realistische Worte dazu zu schreiben.
Diese Rezension dient nicht dazu, die Geschichte in den Himmel zu loben. Ich möchte dir ...

Da ich das Buch selbst geschrieben habe, fällt es mir nicht schwer, ein paar realistische Worte dazu zu schreiben.
Diese Rezension dient nicht dazu, die Geschichte in den Himmel zu loben. Ich möchte dir als potenzielle Leser:in nur dabei helfen, herauszufinden, ob HbP etwas für dich ist. :)

Zunächst einmal - worum geht es? Das kannst du dem Klappentext entnehmen. Wenn man mich fragt, worum es in dem Buch geht, fällt es mir oft schwer, mich dazu zu äußern. Das liegt daran, dass es um so viele Dinge gleichzeitig geht. Hier sind viel komplexere Themen an der Reihe als eine unglückliche Liebe oder eine toxische Beziehung. Mit meiner Geschichte möchte ich unterhalten UND zum Nachdenken anregen, beides gleichzeitig. Denn man kann nicht jedem Menschen trauen und man weiß nicht immer, was wahr ist. Zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, das lernt die Protagonistin. Und auch, dass es dazwischen manchmal überhaupt keinen Unterschied gibt.

Die Charaktere sind mordern, die Handlungen unerwartet und man weiß nie, was als Nächstes passiert. Das wusste ich beim Schreiben auch nicht, weswegen mich die Welt um Kirby und Co. auch bis zum Schluss gepackt hat.

Problematisch an der Geschichte finde ich jedoch, dass sie Themen aufgreift, die es in noch nicht allzu vielen Büchern gibt. Keine Ahnung, ob man das ein "Problem" nenne kann. Aber wenn ich mich zu anderen Autoren und Büchern vergleiche, fällt mir schnell auf, dass ich mit Handsome but Psycho aus der Reihe tanze. Dass ich als Autorin kein Blatt vor den Mund nehme und dass diese Story eine besondere ist, zu der man bereit sein sollte.

Ansonsten hoffe ich nur, dass die Leser nie einem John Rake begegnen und dass meine kleine Empfehlung hier auf die richtige Zielgruppe trifft.

Von Eigenlob bin ich überhaupt kein Fan, deshalb habe ich größtenteils darauf verzichtet. Darf man als Autorin überhaupt sein eigenes Buch rezensieren? Wer weiß. Ich habe es gemacht. :)

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Veröffentlicht am 30.06.2021

DAS PERFEKTE BUCH ZUM EINLESEN INS THEMA

In all seinen Farben
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„In all seinen Farben“ ist viel mehr als ein Buch über Liebe, Freundschaft und Selbstfindung. Es ist so viel, so viel mehr.

Der junge Robin träumt von einem Leben als Schauspieler, da dies aber nicht ...

„In all seinen Farben“ ist viel mehr als ein Buch über Liebe, Freundschaft und Selbstfindung. Es ist so viel, so viel mehr.

Der junge Robin träumt von einem Leben als Schauspieler, da dies aber nicht auf Anhieb klappt und weil er Geburtstag hat, versucht er es als Drag Queen, wo er schnell spürt, wen und was er wirklich will.

Wenn ich mir so ein paar der negativen Rezensionen durchlese, muss ich sagen, dass ich sie nicht verstehe. Ich habe an dem Buch quasi nichts auszusetzen und das kommt selten vor. Von Anfang an hat mich das Buch gepackt, die ersten Kapitel habe ich am Stück verschlungen. Ich empfehle dieses Wohlfühlbuch jedem, der sich für die Themen LGBTQIA*, Tanzen und Drag interessiert. Wer damit nämlich zumindest irgendwie etwas anfangen kann, spart sich das ständige Nachschlagen von Fachbegriffen wie „Shade.“ Der Humor von diesem Buch ist genial!
Robin ist mein Lieblingscharakter. Er ist zu gut für diese Welt. Seine Mutter ist bedingungslos auf seienr Seite, genau wie seine Freunde Greg und Natalie. Ich bin gespannt, ob es in dem echten Leben vom Autor auch so einen Robin gibt, der ihn zu dem Charakter inspiriert hat.
Apropos, der Autor George Lester scheint auch echt sympathisch zu sein, aber das englische Cover gefällt mir nicht so sehr wie dieses hier. Die Farben und der Regenbogen sind mega, ich habe ein neues Lieblingscover!
Im ganzen Buch kommt es nicht zu viel Spannung oder Drama, aber das braucht ein gutes Buch nicht. Die Erzählweise ist so schön und interessant, dass mich die Geschichte trotzdem gepackt hat. Man bekam einen guten Einblick in das Leben eines homosexuellen Tänzers, der neben Absagen für die Schauspielschule auch mit seinem Freund Connor zu kämpfen hat, da er nicht offen zu ihm steht. Immer wenn ich davon gelesen habe, hat es mich traurig gemacht. Da habe ich das Verhalten von Connor einfach nicht verstanden und gegen Ende des Buches hat er mich nur noch aufgeregt. Genau wie die heimlichen Treffen der beiden und wie Connor immer überreagiert hat, aus Angst vor Homophobie.
In dem Buch stoßt Robin aber nicht nur auf Intoleranz und Homophobie, sondern auch auf Menschen, die zu ihm stehen und bei denen er sich geborgen fühlt. (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern. Aber ich bin froh, dass Robin sich das von Connor nicht länger hat gefallen lassen.)
Schon VOR der Leserunde wollte ich das Buch unbedingt lesen, allein wegen dem Pride-Thema, denn es gibt viel zu wenige Bücher dazu. Wenn du dich in das Thema einlesen möchtest, empfehle ich dir zum Einstieg „In all seinen Farben.“
Das Ende war tatsächlich etwas voraussehbar und schnulzig, aber wer das mag, wird das Ende auch mögen. Ich konnte Robin in die weite Welt loslassen und wusste nun, es wird ihm gut gehen.

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