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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2024

Anders als erwartet und doch hat es meine Erwartungen erfüllt

Long Live Evil
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Das Cover fängt die Geschichte wohl perfekt ein.
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und doch habe ich etwas gebraucht, um mich in die Geschichte einzufinden. Auch die Charaktere wirken sehr abweisend ...

Das Cover fängt die Geschichte wohl perfekt ein.
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und doch habe ich etwas gebraucht, um mich in die Geschichte einzufinden. Auch die Charaktere wirken sehr abweisend und in sich gekehrt, was ja an sich erst mal nichts Schlechtes ist, das Leseerlebnis nun allerdings nicht unbedingt einfach gemacht hat (und Gott, das klingt tatsächlich negativer, als ich es meine). Ich mochte viele Parallelen, die zur realen Welt gezogen wurden und auch viele Anspielungen, auch, wenn ein paar weniger sicher auch nicht geschadet hätten. Ich mochte die Charaktere bis zu einem gewissen Punkt recht gerne, habe sie aber dennoch manchmal nicht wirklich zu fassen bekommen. Zwar habe ich den Weltenbau und auch die Geschichte an sich als faszinierend empfunden, wurde aber mehr verwirrt und überfordert zurückgelassen, als dass ich tatsächlich Spaß an dem hatte, was ich gelesen habe (und auch hier klingt es wieder negativer, als ich es meine). Da gab es so einige Szenen, die ich super finde und die mir definitiv Lesespaß bereitet haben, aber die haben eben nicht überwogen. Vielmehr war es eine solide Verteilung.
Ich liebe die Idee, in die Welt deiner Lieblingsbücher zu schlüpfen, in die Haut eines Charakters zu fahren und an dessen Stelle die Geschichte aus einer völlig neuen Perspektive wahrzunehmen, und was das betrifft hat mich das Buch definitiv nicht enttäuscht. Man ist hundert Prozent auf der Seite des Bösen und ‚böse zu sein war noch nie so verlockend‘, wie es auf dem Cover so schön heißt, hält sein Versprechen.
Zwar mag unsere Protagonistin das Handbuch der Geschichte gelesen zu haben, uns als Leser geht es da allerdings nicht so und das merkt man auch. Zwar wird vieles erläutert und besprochen, in dem Versuch den Leser mitzunehmen, allerdings ist das in meinen Augen nicht immer gänzlich auch gelungen.
Auch wenn es da einen roten Pfaden gibt und relativ klar ersichtlich ist, worauf das alles hinauslaufen sollte, habe ich doch das wenigste wirklich kommen sehen und wurde von einem Plottwist nach dem anderen überrascht, denn nicht nur Rae muss erkennen, dass Geschichten ein Eigenleben haben, sondern auch wir als Leser bekommen das hautnah mit.
Mir sind nur wenige Charaktere wirklich ans Herz gewachsen, aber irgendwie macht es das für mich auch aus, ich hätte an jedem Punkt der Story einfach aufhören können zu lesen, bin aber dennoch nur so durch die Seiten geflogen.
Das Buch ist nicht unbedingt das beste, was ich je gelesen habe, da mache ich niemandem was vor, allerdings war es doch irgendwie gut? So richtig kann ich nicht erklären, was ich denke, weil es etwas wirr ist. Es war nicht gut, aber ich hatte trotzdem enormen Spaß beim Lesen. Würde ich es empfehlen? Wahrscheinlich eher nicht. Aber davon abraten würde ich auch nicht. Ich glaube, an der Stelle muss jeder für sich wissen, ob er es lesen möchte oder nicht.

Fazit:
Alles in allem hält es, was es verspricht. Wer schon immer einmal die Geschichte aus der Perspektive des Bösewichts lesen wollte, der wird hier definitiv abgeholt. Der etwas wirre Aufbau und die chaotische Geschichte passen beinahe wie die Faust aufs Auge, nur eben nicht auf jedes. Ich für meinen Teil werde mir sicher auch den zweiten Teil anschauen.

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Veröffentlicht am 12.08.2024

Spannend, aber nicht wirklich mein Fall

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Fangen wir mit dem Cover an, das definitiv meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, als ich es das erste Mal gesehen habe. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass es den Inhalt des Buches relativ gut ...

Fangen wir mit dem Cover an, das definitiv meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, als ich es das erste Mal gesehen habe. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass es den Inhalt des Buches relativ gut eingefangen hat.
Auch die Illustrationen im Buch haben wir gefallen, auch, wenn ich mich ab und zu gefragt habe, was diverse schaurige Bilder in einem Kinderbuch zu suchen haben. Das Buch ist immerhin schon ab 12. Auch diverse Beschreibungen von etwas mehr blutigen und brutaleren Auseinandersetzungen haben mich etwas stutzig zurückgelassen, wenn ich bedenke, dass es für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist.
Spannend dagegen habe ich die Erzählungen und Erklärungen bezüglich der ganzen Werwolf Storyline empfunden. Vielleicht bin ich diesbezüglich doch etwas mehr wie Scott als Scarlett. Und dabei hilft sicher nicht, dass mich Scarlett leider ab und zu mit ihren unüberlegten und impulsiven Handlungen schier in den Wahnsinn getrieben hat (auch, wenn ich dazu sagen muss, dass diese später im Buch erklärt wurden und durchaus Sinn ergeben. Leicht war es deshalb nicht, ihre Kapitel zu lesen).
Auch hatte ich das Gefühl, dass statt Fragen zu beantworten immer mehr in den Raum geworfen wurden, was vielleicht gerade für eine jüngere Leserschaft hilfreich sein könnte, die ja auch mitgerissen werden will.
Gegen Ende hinhatte ich das Gefühl, ich lebe in einem ständigen auf und ab. Als würde Schlag auf Schlag eine Sache nach der anderen passieren, obwohl man die zehn Dinge davor schon irgendwie nur mit Ach und Krach verfolgen konnte. Trotzdem muss ich sagen, dass es vielleicht auch gerade deswegen wirklich spannend war. Außerdem hat sich das Buch in meinen Augen schnell lesen lassen, was nicht zuletzt hat der etwas größeren Schrift und den dickeren Seiten lag. Die Geschichte war etwas für sich, auch wenn mir manche Witze und Anspielungen auf zum Beispiel Rotkäppchen gefallen haben.
Das Thema des Buches, in dem Fall wohl Werwölfe, wurde definitiv nicht verfehlt. Man hatte genug Zeit, einiges über die Lykanthropen herauszufinden, auch wenn ich bezweifle, dass man als Leser auch nur halb so viel lernt, wie Scott über diese Wesen in seinem kleinen Köpfchen gespeichert hat.
Ich muss aber anmerken, dass selbst ich mit meinen zwanzig Jahren immer wieder über unbekannte Worte gestolpert bin. Das kann man natürlich auf die Zeit schieben, in der diese Geschichte spielt, allerdings kann ich mir vorstellen, dass auch Kinder/Jugendliche nicht unbedingt mit diesen Worten vertraut sein könnten.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass die Story zwar spannend war, nur überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat. Die Charaktere hab ich beim Lesen nicht recht zu fassen bekommen und hatte Schwierigkeiten emotional überhaupt Anschluss zu finden. Trotzdem kann ich das Potential sehen und bin mir sicher, dass es für den ein oder anderen ein super Buch sein könnte.

Fazit:
Leider hat die Geschichte rund um Scarlett und Scott Oaknight nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen, ließ sich aber dennoch leicht und schnell lesen. Vielleicht nicht unbedingt etwas für mich persönlich, könnte dem ein oder anderen allerdings sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Herzzerreißend schön

Almost isn't enough. Whispers by the Sea (Secrets of Ferley 1)
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Bevor ich meine Meinung in Form von Worten auf das digitale Papier fließen lasse, muss ich wohl kurz das Cover ansprechen. Es ist so wunderschön. Ich kann nicht ganz beschreiben wieso, aber es passt perfekt. ...

Bevor ich meine Meinung in Form von Worten auf das digitale Papier fließen lasse, muss ich wohl kurz das Cover ansprechen. Es ist so wunderschön. Ich kann nicht ganz beschreiben wieso, aber es passt perfekt. Ich liebe einfach alles daran, auch den Titel.
Jetzt zu besagter Meinung. Ich liebe ja Jennifer Brights Schreibstil, sie formt Worte in wunderschöne Sätze die vor Gefühl nur so überlaufen. Sie malt mit ihren Worten Bilder in meinen Kopf und hat mich hier in diese wunderschöne Kleinstadt entführt, die mit der Zeit irgendwie auch zu meinem Zuhause geworden ist. Genauso, wie die Clique irgendwie auch zu meiner Familie geworden ist. Ich mochte also auch die Charaktere, die so lebendig geworden sind, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Das Gefühl hatte, Summer beim Kitesurfen zuschauen zu können oder dabei, wie Ares wie der letzte Arsch einfach in ihre Wohnung geplatzt ist.
Die Geschichte um Summers Vergangenheit und auch Ares, die man aber erst viel später so wirklich beleuchtet, war Spannungsgeladen und hat mich zum miträtseln gebracht, hat mich an die Kante meines Sitzes Rutchen lassen, weil ich so gespannt war, was letztendlich bei all dem rauskommen wird.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe an das Buch gedacht und wollte genau dann unbedingt weiterlesen, als mir die Realität einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Ich liebe es, wie sich das zwischen Summer und Ares entwickelt, wie man dabei zuschauen kann, wie auch sie sich dabei weiterentwickeln und ein Stück weit an dem wachsen, was ihnen in den Weg gelegt wird. Dieses Buch hat mich emotional auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen und mir Herzschmerz vor die Füße geschmissen, den ich so nie habe kommen sehen. Ich habe so viel beim Lesen gefühlt, dass mein Kindel, wenn es denn ein Bewusstsein hätte, sicherlich gefragt hätte, ob bei mir alles okay wäre, als ich panisch nach meinen Taschentüchern gesucht habe, die ich mir vielleicht vorher hätte bereitstellen sollen.
Auch wenn ich nicht weiter darauf eingehen werde, kann ich doch nicht unerwähnt lassen, dass ich das Thema des Buches als superwichtig empfinde.
Das Buch war spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ich hatte unheimlichen Spaß beim Lesen des Buches und habe derart viele Emotionen durchlebt, dass man meinen müsste, für die wäre auf den paar Seiten überhaupt kein Platz. Die Umsetzung der Idee finde, ich so viel besser als ich es mir zu erhoffen, gewagt habe und ich bin dankbar, dass Buch schon gelesen haben zu dürfen. Jennifer Bright hat hier eine wundervolle, herzzerreißende Geschichte auf Papier gebracht, die mein Herz in einen Rollercoaster an Emotionen befördert hat, und gerade deswegen jedes Wort wert war, was ich hier lesen durfte.

Fazit:

Almost Isn’t Enough – Whispers by the Sea beinhaltet eine herzzerreißende Liebesgeschichte mit wundervollem Setting, Charakteren die man einfach nur ins Herz schließen kann und eine gute Portion Spice. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, aber haltet Taschentücher bereit, ihr werdet sie brauchen.

[Danke nochmal an Jennifer selbst, dass ich das Ebook als Rezensionsexemplar bereits ein wenig früher lesen durfte. <3 Dieser Fakt hat allerdings keinen Einfluss auf meine Meinung zum Buch selbst.]

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Ganz okay

Die Nebel von Skye
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Ich liebe das Cover auf seine ganz eigene Art und Weise, dabei sind Menschen eigentlich nicht so meins auf Covern.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mehr in der Zielgruppe liege, was mich aber nicht ...

Ich liebe das Cover auf seine ganz eigene Art und Weise, dabei sind Menschen eigentlich nicht so meins auf Covern.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mehr in der Zielgruppe liege, was mich aber nicht abhält andere Bücher aus der Altersgruppe absolut zu lieben.
Nur hier wurde ich nicht so richtig mit den Charaktere warm.
Ich mochte die Idee, keine Frage, sonst hätte ich das Buch vermutlich nie in die Hand genommen.
Nur habe ich mir mehr Fantasy Elemente gewünscht, die habe ich leider nicht bekommen. Bis auf zwei wirklich, in meinen Augen, sehr kleine Aspekte, gab es überhaupt kein Fantasy, was ich sehr schade finde. Ich hab das Potential in den Charakteren, in der Geschichte gesehen, aber leider wurde das in meinen Augen nicht wirklich ausgeschöpft. Auch kam mir alles ziemlich oberflächlich vor. Ja, es ist ein Jugendbuch, aber da habe ich auch andere gelesen, die ziemlich tiefgründig waren, das habe ich hier ebenfalls vermisst. Es war alles in allem okay, aber nichts außergewöhnliches.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Herzensreihe

The Fire in Your Heart
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Das Cover ist wunderschön, genau wie der Inhalt.
Auch Band drei hat mich emotional mitgerissen und am Ende ein paar Tränen verdrücken lassen. Es war so schön zu lesen wie Quinn und Micah mal zusammen, ...

Das Cover ist wunderschön, genau wie der Inhalt.
Auch Band drei hat mich emotional mitgerissen und am Ende ein paar Tränen verdrücken lassen. Es war so schön zu lesen wie Quinn und Micah mal zusammen, mal alleine gewachsen sind und stärker aus dem hervorgegangen sind, was das Leben für sie bereitgehalten hat.
Ich liebe ja Kim Leopolds Schreibstil und auch hier hat er mich wieder um den Finger gewickelt, völlig für sich eingenommen und in seinen Bann gezogen. Ich habe das Buch in kürzester Zeit inhaliert, es verschlungen und mein Herz drangehängt, habe mich verliebt in die Charaktere, in die Handlung und einmal mehr eben in ihren Schreibstil.
Alle kleinen Momente, alle großen Momente, ich habe sie alle geliebt, will sie unbedingt alle noch einmal lesen und zum zweiten Mal erleben. Kann die ganze Reihe nur weiterempfehlen und allen ans Herz legen.

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