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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

Witzige Alternative zum Bro-Code

Der Chick Code
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Nachdem ich (gnade mir Gott) absolut kein How I met your mother-Fan bin, hat mich dieses Buch dennoch angesprochen. Ich fand die Idee dahinter witzig und der Rabatt war wohl auch entscheidend. Ich finde ...

Nachdem ich (gnade mir Gott) absolut kein How I met your mother-Fan bin, hat mich dieses Buch dennoch angesprochen. Ich fand die Idee dahinter witzig und der Rabatt war wohl auch entscheidend. Ich finde dies ist auch ein passendes Geschenk für jede Freundin oder einfach zum immer wieder reinlesen.
Das Buch beinhaltet viele Tipps und Tricks, die man im Alltag anwenden kann und auch viele Ausreden, warum die weiblichen Geschöpfe nie Schuld tragen. Die Männer werden in diesem Buch also gerne mal härter drangenommen.
Zudem gibt es auch einige Tests, die deine wahre Zugehörigkeit bestimmen und einige Sprüche, die wohl die meisten Frauen kennen. Es werden Geheimnisse gelüftet, Ratgeber verteilt und auch mal ernst über einige Themen gesprochen.
Wie schon gesagt ein tolles Geschenk für Freundinnen, wenn man wieder in Last-Minute-Verzweiflung schwelgt. Es ist kein Buch, dass man einmal durchliest und dann gelesen hat, sondern eher eins, in das man immer mal wieder hineinschnuppern kann. Also eine schöne Ableitung zum legendären Bro-Code.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Vielversprechende Dystopie mit einem spannenden Anfang

Red Rising
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Eine Dystopie mit viel Potenzial. Der Anfang war schon düster und gefährlich und gab einen ersten Blick auf Darrows Charakter. Leider hat er mir da nicht wirklich zugesagt. Er war mir zu egozentrisch und ...

Eine Dystopie mit viel Potenzial. Der Anfang war schon düster und gefährlich und gab einen ersten Blick auf Darrows Charakter. Leider hat er mir da nicht wirklich zugesagt. Er war mir zu egozentrisch und impulsiv. Das ist vor allem bei seinem Beruf die schlechteste Mischung. Das Leben auf dem Mars ist etwas trostlos und erinnert mich etwas an Bauarbeiter.
Der Tod seiner Geliebten war dann das erste Mal, dass es mich wirklich gepackt hat. Er war traurig und zeigte dem Leser, dass sich in Zukunft einiges ändern wird. Denn zu diesem Zeitpunkt beschloss Darrow einer von den Goldenen zu werden. Seine Umwandlung und die Vorbereitung darauf hat sich leider sehr gezogen und man hätte das meiner Meinung nach gerne etwas abkürzen können. Schön fand ich aber, dass die Menschen sich teilweise auch genetisch verändert haben.
Die Aufnahmeprüfung als Goldener brachte dann etwas Spannung mit sich und man lernte die ersten Mitstreiter kennen. Schon im ersten Part musste man Verluste einstecken und sich gnadenlos durchkämpfen. Für den eigentlich rauen Darrow war es dennoch eine Herausforderung.
Beim Einzug in die Arena hatte ich ein Tribute-von-Panem Gefühl, das sich auch einige Kapitel weiter gezogen hat. Auch das Thema der Rebellion hat mich stark an diese Bücher erinnert.
Doch spätestens wenn es um die Charaktere und deren Beziehungen zueinander ging, unterschied sich Red Rising wesentlich von TvP.
Darrow wurde mir auch im weiteren Verlauf des Buches nicht sympathischer, was ich wirklich schade finde, aber dafür wuchsen mir andere Protagonisten ans Herz. Wobei durch die gewalttätigen Szenen viele Leute zu Schaden kamen oder gar frühzeitig ihren Tod fanden, bedauerte ich auch hier einige Verluste zutiefst.
Die Kriegspläne waren wohl überlegt und ausgeklügelt. Vor allem bei den Intrigen und den Verteidigungen hatte ich Verbindungen zu Game of Thrones festgestellt. Auch wusste man nicht, wem man genau vertrauen konnte und dennoch hätte man gerne Allianzen zu der ein oder anderen Person aufgebaut.
Wie auch Darrow fand ich Sevro als einzigartigen Charakter. Der etwas kleinere Goldene Außenseiter ist einem schon bei der ersten Unterhaltung aufgefallen und auch im weiteren Verlauf der Geschichte spielt dieser eine wichtige Rolle. Seine Verrücktheit und Intelligenz hebt ihn aus der Masse heraus und durch seine furchteinflössende Art schlägt er sich auch allein ganz gut in der Arena.
Generell beinhaltet das Buch viele besondere Charaktere, die alle authentisch dargestellt werden und die durch ihre doch nicht so perfekte Art auch die ein oder anderen Fehler begehen. Es gibt viele unerwartete Wendepunkte und Intrigen, die die Spannung durchaus halten. Wie schon gesagt ist es nur teilweise etwas langatmig, weshalb ich hoffe, dass der zweite Band diese Angelegenheit ausbügelt.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Ein schlaues Buch mit einem fiesen Cliffhänger

Caraval
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Das Titelbild ist ja schon einmal wunderschön anzusehen und lädt zum Lesen ein!
Durch den ganzen Hype habe ich mir wirklich sehr viel von diesem Buch versprochen, allerdings wurde ich etwas enttäuscht.
Den ...

Das Titelbild ist ja schon einmal wunderschön anzusehen und lädt zum Lesen ein!
Durch den ganzen Hype habe ich mir wirklich sehr viel von diesem Buch versprochen, allerdings wurde ich etwas enttäuscht.
Den Anfang der Geschichte fand ich etwas träge und ich brauchte wirklich lange bis ich endlich in den Stil der Geschichte eingetaucht bin. Ich hatte das Gefühl in einen alten Film mit Sepia-Filter präsent zu sein, der mir beim Lesen dann allerdings eine angenehme Wärme gegeben hat. Die Idee des Spiels, versteckt hinter einer Zirkusfassade hat mir wirklich sehr gefallen und ich wollte unbedingt mehr erfahren.
Scarlett ist ein nachvollziehbarer Charakter, dem man die Sorge um ihre Schwester Tella mehr als nur anmerkt. Auf der Flucht vor ihrem furchteinflössenden Vater lernt sie Julian kennen, aber dabei verliert sie auch ihre Schwester. Ihr Angst und Sorge um sie hat mich teilweise wirklich dermaßen gestört, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte.
Das Setting hat mich etwas an Alice im Wunderland erinnert und war wirklich gut durchdacht und ich konnte es mir bildlich vorstellen. Auch die Nebencharaktere waren authentisch und passend zur Geschichte.
Zusammen mit Julian macht sie sich auf den Weg durch das Spiel und dabei erwartet nicht nur sie die ein oder andere Überraschung. Die beiden harmonieren gut miteinander und die Liebesgeschichte zwischen ihnen ist schön zu beobachten, drängt sich allerdings nie unnötig in den Vordergrund.
Teilweise fand ich die Passagen aber doch sehr verwirrend (was sie auch sein sollten), aber mir blieben auch zum Schluss noch einige Fragen im Gedächtnis, die sich mir nicht geklärt haben. Auch Scarletts Schwester Tella wurde mir im Laufe des Buches immer unsympathischer, wodurch ich am Schluss des Buches ein flaues Gefühl im Magen hatte.
Allerdings hat der Schluss mich dann absolut überzeugt! Mit dieser Wendung hätte ich nie gerechnet und ich finde es immer noch überraschend wie die Autorin diese Bombe hat platzen lassen. Vor allem nach dem elendigen Cliffhänger werden die meisten wohl gleich den zweiten Band lesen wollen.
Mich hat das Buch leider nicht ganz überzeugt, weshalb ich mir auch nicht sicher bin, ob ich noch weiterlesen will.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Einige ganz witzige Passagen

Ich guck mal, ob du in der Küche liegst
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Schon auf Facebook, Instagram und co. taucht immer mal wieder ein Post von SMSvongesternNacht auf, weshalb ich mir dieses Buch hier geholt habe.
Nachlangen Nächten mit Alkoholgenuss auch bei mir die ein ...

Schon auf Facebook, Instagram und co. taucht immer mal wieder ein Post von SMSvongesternNacht auf, weshalb ich mir dieses Buch hier geholt habe.
Nachlangen Nächten mit Alkoholgenuss auch bei mir die ein oder andere komische und witzige Nachricht verschickt wurde, fand ich einige der Chatverläufe ziemlich witzig. Der Aufbau, dass manche Texte Chatverläufe und andere einzelne Nachrichten sind, finde ich sehr angepasst und die Variation dieser auch. Allerdings gab es auch sehr viele, die mir gar nicht zugesagt haben oder die ich schlichtweg nicht verstanden habe. Auch durch die Autokorrektur und gelegentliches Vertippen werden die Texte absichtlich zu einem lustigem Gag. Auch die korrekte Verwendung oder die Beschreibung der Bedeutung der Emojis und Smileys lässt hier teilweise zu wünschen übrig und führt zum ein oder anderen Lacher.
Und obwohl im Rausch wohl die witzigsten Nachrichten versendet werden, fand ich den Anteil dieser dann leider doch zu viel. Auch das modernisierte Balzverhalten von Männern wurde in diesem Buch dargestellt und zaubert sicher auch weiblichen Lesern ein Grinsen ins Gesicht oder führt zu einem Kopfschütteln.
Für zwischendurch also eine ganz amüsante Lektüre, die aber nicht immer ganz so unterhaltsam ist.

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Das bisher aufschlussreichste Buch, wenn es darum geht wie ich unserer Erde helfen kann!

Weltretten für Anfänger
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Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema bewusster Leben und dem Klimaschutz. Seit ich von Zuhause ausgezogen bin achte ich darauf, dass ich möglichst plastikfrei lebe, mich gesund ernähre ...

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema bewusster Leben und dem Klimaschutz. Seit ich von Zuhause ausgezogen bin achte ich darauf, dass ich möglichst plastikfrei lebe, mich gesund ernähre und durch mein Studenteneinkommen auch spare, wo ich kann.
Dazu habe ich schon viele Artikel, Magazine und Bücher gelesen, aber bisher hat mir noch keins so gut gefallen wie dieses hier! Denn nach diesem Buch weiß ich: Ich bin eine Klimasünderin.
Die zwei Autorinnen schreiben nicht nur darüber, wie toll sie der Umwelt helfen, weil sie Bienenwachstücher benutzen. Nein. Denn auch, wenn das ein erster Schritt ist, gibt es noch so viel (und vor allem unbewusstes), womit wir unserer Erde schaden.
Verpackt hinter Geschichten aus dem alltäglichen Leben, probieren die zwei Autorinnen alle möglichen Selbstversuche aus und bewerten diese ohne vorgetäuschte Begeisterung. Denn nicht alle Alternativen sind gut. Ich habe mir einige Sachen raus geschrieben, die ich in Zukunft so umsetzen will, damit ich selbst auch ein gutes Gefühl dabei habe. Wie in dem Buch auch schon geschrieben, werde ich wohl nicht auf alles verzichten können, aber auch wenn es hart wird, ich gebe mein Bestes.
Vor allem haben mir auch die kleinen Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels gefallen, damit man sich besser zurechtfindet.
Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem. Egal, ob man sich mit dem Thema Umwelt und Klimaschutz auseinandersetzen will oder nicht. Es gibt sehr gute Alternativen und dieses Buch animiert einen ohne großes Zutun dazu, das Richtige zu tun.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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