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Veröffentlicht am 07.12.2019

Einfach nein.

After passion
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Diese Rezension enthält Spoiler, die den Inhalt des Buches vorwegnehmen

Ich möchte bei diesem Buch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen, weil ich nicht mal wüsste, wie ich ihn zusammenfassen soll. ...

Diese Rezension enthält Spoiler, die den Inhalt des Buches vorwegnehmen

Ich möchte bei diesem Buch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen, weil ich nicht mal wüsste, wie ich ihn zusammenfassen soll. Deswegen steige ich direkt bei meiner Meinung ein. Für mich ist dieses Buch eine Katastrophe.


Der Schreibstil spricht mich persönlich nicht an, aber davon mal abgesehen empfinde ich die Handlung als gruselig. Die Charaktere sind reine Stereotypen. Tessa ist das schüchterne, süße Mädchen, dass sich nicht wehren mag/kann. Hardin ist der Draufgänger, der nur durch Tessa glücklich werden kann. Noah, mit dem Tessa übrigens noch zusammen ist, während das mit Hardin losgeht, ist der langweilige Freund, vor dem Tessa gerettet werden muss. Tattoos und Piercings stehen, laut dieses Buches, übrigens auch für Draufgängerdasein und dafür, dass man die Kontrolle im Leben verloren hat.

Würde eine meiner Freundinnen Hardin anschleifen und ihn mir vorstellen und er würde so mit ihr umgehen, wie Hardin mit Tessa umgeht, dann würde ich ihr dringend raten sich von ihm zu trennen. Für mich ist diese Beziehung ungesund. Hardin ist völlig besessen von Tessa (und ja, ich weiß, wie das Buch ausgeht und wo das teilweise herkommt, aber dennoch). Tessa ist völlig naiv und verblendet ihm gegenüber. Die beiden tun sich nicht gut. Die Beziehung ist so ungesund, dass es mir beim Lesen wehgetan hat. Ich finde es bedenklich, dass Hardin dennoch von einigen hochgelobt wird.

Natürlich hat jeder seinen eigenen Maßstab und seine eigene Vorstellung und das sehe ich auch ein. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er oder sie eine Geschichte bewertet, aber für mich birgt diese Geschichte eine bedenkliche Vorstellung von Liebe, Beziehungen und was es bedeutet füreinander einzustehen.

Mein Fazit: Für mich ist diese Geschichte durchgefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 07.12.2019

Liebe geht eben doch durch den Magen!

The Opposite of You
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Schritt für Schritt habe ich mich in dieses Buches verliebt!

Inhalt:
Vera Delane trägt die Scherben ihres Herzens in der Hand als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Eine gescheiterte Beziehung und ...

Schritt für Schritt habe ich mich in dieses Buches verliebt!

Inhalt:
Vera Delane trägt die Scherben ihres Herzens in der Hand als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Eine gescheiterte Beziehung und geplatzte Karriereträume hat sie zu verzeichnen. Doch die toughe junge Frau gibt nicht auf, ihr kommt die Idee: ein Food-Truck mit frischem Essen!
Beflügelt von ihrer neuen Selbstständigkeit realisiert sie erst später, dass sich ihr Standplatz gegenüber eines Sternerestaurants befindet. Und Koch dieser Küche ist niemand geringeres als Killian Quinn. Der berüchtigte Bad-Boy und Küchengott hat einen Ruf, der ihm meilenweit vorauseilt. Doch von seiner kalten Art lässt sich Vera nicht aufhalten. Und während die beiden sich ein Duell nach dem anderen liefern, müssen sie sich immer mehr fragen, ob ihre Leidenschaft vielleicht über das Kochen hinausgeht.

Meine Meinung:
Ich habe wirklich nicht sehr viel erwartet. Ich weiß nicht wieso, aber der Klappentext hat mich irgendwie nur so halb gecatcht, das Cover hat mich auch nicht umgehauen, aber ich habe dem Buch eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht. Ich habe es verschlungen. Und schon habe ich Band 2, 3 und 4 auf Englisch gekauft, um noch mehr davon lesen zu können.
Die Charaktere Vera und Killian haben für mich eine ganz besondere Chemie. Bei den beiden stimmt es. Man versteht, warum sie einander anziehend finden (Mal abgesehen, von der Optik). Ich habe verstanden, wie sie sich entwickelt haben. Beide haben eine schmerzliche Vergangenheit, die sie aufarbeiten müssen. Angenehm fand ich auch, dass Killian zwar schroff, aber keineswegs grausam oder abweisend oder gemein ist. Er ist nicht angetan von der Konkurrenz, aber er macht Vera nicht nieder, stützt und unterstützt sie, fordert sie und erlaubt es ihr ihre Träume zu verwirklichen - das nenne ich mal einen Bookboyfriend, wie er im Buche steht!
Ich hätte auch ehrlich nicht gedacht, dass mich ein Restaurantsetting so mitnimmt, aber mir hat es super gefallen.

Fazit: Lesen! Die gesamte Reihe ist unbedingt lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Mein Liebling!

Cinder & Ella
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Cinder&Ella ist einfach eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe von dem Buch nichts erwartet, nachdem ich eine ganz schöne Leseflaute hatte, aber dieses Buch hat mich da in Höchstgeschwindigkeit rauskatapultiert!

Vor ...

Cinder&Ella ist einfach eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe von dem Buch nichts erwartet, nachdem ich eine ganz schöne Leseflaute hatte, aber dieses Buch hat mich da in Höchstgeschwindigkeit rauskatapultiert!

Vor fast einem Jahr hat sich für Ella alles verändert. Ein verheerender Autounfall hat schwere körperliche und seelische Wunden hinterlassen. Der Autounfall hat ihr so viel genommen - allem voran ihre Mutter. Nun wird Ella zu ihrem Vater gebracht. Zu dem Mann, der ihre Mutter und sie vor Jahren verlassen hatte. In einer grauenvollen Stieffamilie gefangen, will Ella nur eines: Fliehen. Um das zu tun, muss sie beweisen, dass sie alleine leben kann. Dazu ist sie jedoch noch lange nicht bereit. Auf dem Weg zur Heilung hilft ihr eine Person - ihr Internetfreund Cinder.

Brian Oliver hat alles. Er ist ein berühmter Filmstar, lebt ein Leben voller Glanz und Geld und das nutzt er in vollen Zügen aus. Obwohl sein neuer Film eine große Hypewelle auslöst, noch bevor er erschienen ist, ist sein Management überzeugt, dass Brian nicht das Zeug dafür hat den Teen-Idol-Status hinter sich zu lassen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Brians Ruf ihm vorauseilt: Troublemaker. Um einen Imagewechsel möglich zu machen, erhält Brian nicht nur neue Charakterzüge, sondern auch eine Verlobte. Weder von der Tatsache noch von der Verlobten selbst ist er besonders angetan, doch seine Karriere hat klare Priorität. Bis die E-Mail einer alten Internetbekanntschaft seine Prioritäten durcheinanderwirft.


Meine Meinung:
Die Geschichte hat für mich alles: Liebe, interessante Charaktere und eine ganz besondere Handlung.
Besonders schätze ich, dass Kelly Oram auf Ellas Psyche sehr viel eingegangen ist. Ella ist ein Charakter, dem Trauma widerfahren ist. Mehrfach. Der Autounfall, der Umzug, ihren Vater und seine neue Familie kennenzulernen und nicht zuletzt mit den körperlichen Nachwirkungen des Unfalls umzugehen. Sie findet in dem Buch langsam zu sich. Brian erlebt eine ganz andere Form der Entwicklung. Sein abgehobenes Leben voller Glanz und Gloria wird aus den Angeln gehoben, er muss seine Prioritäten neu sortieren und sich schließlich fragen, wie weit er für die Karriere gehen würde. Ich mag diese Beziehung genau aus dem Grund. Die beiden Entwicklungen müssen getrennt und zusammen durchlaufen werden. Ich finde sie glaubhaft, deutlich und schmerzhaft. Und das macht die beiden authentisch. Das macht die gesamte Geschichte auf ihre Weise authentisch.

Der Schreibstil ist klassisch Kelly Oram. Wer schon etwas von ihr gelesen hat, weiß wahrscheinlich was ich meine: Ich habe selten Bücher gelesen, die sich so leicht und problemlos lesen lassen. Ich kann mich nahtlos in ihre Geschichten einfinden.

Fazit: Ein wahnsinnig schönes Buch, gespickt von viel Buchtalk! Cinder & Ella sind auf ihre Weise nerdig-süß! Ein MUST-READ!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2019

Viel Potential!

Solange wir lieben
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Eines vorweg: Die Idee und die Moral, die hinter der Geschichte stehen, sind in der heutigen Zeit so wichtig. Alles ist schnelllebig, immer streben wir nach mehr. Das Leben mit denen, die wir lieben, kommt ...

Eines vorweg: Die Idee und die Moral, die hinter der Geschichte stehen, sind in der heutigen Zeit so wichtig. Alles ist schnelllebig, immer streben wir nach mehr. Das Leben mit denen, die wir lieben, kommt dabei oftmals zu kurz. Und genau da setzt die Geschichte an.

Zum Inhalt: Julia hat im Leben eigentlich alles. Sie liebt die Arbeit in der Apotheke, nicht zuletzt, weil sie ihr darüber hinweghilft, wenn die Liebe ihres Lebens auf lange Geschäftsreisen geht. Konstantin, der Mann an ihrer Seite, liebt sie abgöttisch. Ihre Freunde, Sebastian und Lea, sind ebenfalls eine große Stütze für sie. Doch das Leben ist kein Zustand der Perfektion. Das Leben verharrt nicht und hält nicht an. Und so fällt ihr ein Brief ihrer Jugendliebe Tom in die Hände. Geschockt erfährt sie, dass Tom an ALS leidet und sie um ein Gespräch bittet. Als sich die beiden nach Jahren freundschaftlich annähern, beginnen sie eine aufregende Reise. Zusammen mit Toms Schwester und seiner Exfreundin, fahren sie im Bulli nach Florenz. Und dabei muss sich Julia fragen, wo ihre Prioritäten tatsächlich liegen.

Meine Meinung zum Buch:

Angefangen mit den Charakteren, muss ich sagen, dass ich diese besonders fand. Besonders echt. Keine perfekten, überzogenen Versionen von Menschen, sondern echte, raue Figuren. Julia war manchmal voreingenommen, Konstantin egoistisch, Lea grausam, Sebastian verloren, Helke nachtragend, Elsa schwach und Tom sich bemitleidend. Sie waren eine Mischung aus Gefühlen, Einstellungen und Sichten und deshalb sehr spannend. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir Julia manchmal zu…zu passiv ist. Sowohl in so manchem Streit auf der Reise, als auch mit Konstantin, als der eine wichtige Entscheidung im Alleingang trifft. Mir fehlte bei ihr manchmal das Feuer und die Stärke für sich selbst einzustehen.

Ich mochte an Konstantin, dass er kein klassischer Bad-Boy ist. Ich habe halb erwartet, dass er der typische Lückenfüller-Freund in einem Liebesroman ist, der gegen eine besser passende Version ausgetauscht wird, weil er zu bösartig, egoistisch, fies ist. Aber dem ist nicht so. Er ist sympathisch, an den meisten Stellen. Er liebt Julia. Das hat mich positiv überrascht.

Die Handlung und die Umgebung sind besonders am Anfang sehr detailreich beschrieben. Julias Alltag, bis hin zur Ankunft des Briefes, sind sehr ausführlich. Man fühlt sich gut in die Beziehungsgefüge mit Lea, Sebastian und Konstantin ein und kann sich meistens gut in Julia hineinversetzen. Die Reise hat mich aber ein bisschen enttäuscht. Ich habe mir eine herzzerreißende und gleichzeitig glücklich machende Reise gewünscht, die Strapazen und Eskapaden und Erfolge beinhaltet. Für mich fühlte es sich jedoch so an, als würde die Reise den kleinsten Teil der Geschichte einnehmen. Und es läuft alles so aalglatt. Vier Erwachsene in einem Bulli? Da ist Chaos vorprogrammiert. Wenn dann noch davon einer schwerkrank ist, liegen doch direkt doppelt so viele Stolpersteine auf dem Weg. Und auch wenn ich mir für Tom eine so glatte Reise gewünscht habe, hätte es die Moral, aber auch die Spannung während des Lesens so viel deutlicher gemacht. Auch das Ende hat mich irgendwie im luftleeren Raum hängen lassen. In der zweiten Hälfte fehlte einfach etwas.

Fazit: Das Buch schafft es definitiv auf eine heimtückische und grausame Krankheit aufmerksam zu machen und gleichzeitig wachzurütteln, dass wir unser Leben nicht durch falsche Prioritäten einschränken sollten. Jedoch fehlte mir bei der Plotline ab und an das gewisse Etwas. Dennoch ist das Buch lesenswert :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.11.2019

Eine schöne Geschichte

Als ob du mich liebst
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So tun, als ob sie sich lieben. Kale und Jasmin haben ihre jeweils eigenen Gründe, warum sie diesen Deal eingehen, aber sie sind sich sicher, dass sie die Grenzen einhalten können. Es ist nicht echt. Es ...

So tun, als ob sie sich lieben. Kale und Jasmin haben ihre jeweils eigenen Gründe, warum sie diesen Deal eingehen, aber sie sind sich sicher, dass sie die Grenzen einhalten können. Es ist nicht echt. Es wird niemals echt sein. Das sind die Bedingungen.
Weil Jasmin ihm aus der Klemme geholfen hat, stimmt Kale ihrem Vorschlag zu. Liebe erfahren, ohne wirklich zu lieben. Eine Liste abarbeiten und dabei all die schönen Herzmomente kreieren, die sich Jass immer ausgemalt hat. Aus ihrer Welt zwischen Büchern zusammengestellt, ist sie sich sicher, dass sie durch diese Momente erleben kann, was es heißt zu lieben, eben nur ohne die Gefühle.

Doch während die beiden Punkte auf der Liste abhaken, passiert es. Sie kommen sich näher. Doch beide haben Gründe, warum sie einander besser wegstoßen. Siegt die Liebe am Ende?


Meine Meinung:
Das Leben passiert, während man dabei ist andere Dinge zu planen, ich finde der Spruch passt zu dem Buch. Jass und Kale haben Pläne und dann finden sie einander.
Das Buch umfasst eine schöne Geschichte. Lange Zeit ist unklar, was die beiden genau dazu bewegt diesen, doch eher ungewöhnlichen Deal, einzugehen. Die Wahrheit ist herzzerreißend und bringt Aufmerksamkeit für wichtige Themen. Ich mag Jass und Kale zusammen. Auch die restliche Crew war mir sympathisch.
Aber, denn es gibt auch ein aber, ich empfand die Geschichte manchmal nicht als so flüssig zu lesen. Der Schreibstil hat mich ein paar Mal rausgeworfen, aus der Handlung. Während ich die beiden Charaktere mochte, empfand ich die Dialoge deswegen nicht immer als unbedingt authentisch.
Die Handlung selbst mochte ich, obwohl es manchmal ein wenig viel hin und her war.

Fazit:
Der letzte Teil der Geschichte hat mich besonders ergriffen und dafür wird das Buch auch mit entsprechender Sternenzahl bewertet. Ein bisschen was geht für mich aber durch den Schreibstil verloren, weil er mich in der Geschichte einfach manchmal rausgebracht hat und nicht ganz authentisch war.
Lesenswert ist das Buch aber auf alle Fälle!