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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2020

Ein schöner zweiter Band, aber...

Someone Else
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...das Potential wurde nicht ganz ausgeschöpft. Ich habe mir wirklich schwergetan mit dieser Rezension, genau deshalb. Aber beginnen wir mit dem Inhalt:

Inhalt

Cassie und Auri passen perfekt zusammen. ...

...das Potential wurde nicht ganz ausgeschöpft. Ich habe mir wirklich schwergetan mit dieser Rezension, genau deshalb. Aber beginnen wir mit dem Inhalt:

Inhalt



Cassie und Auri passen perfekt zusammen. Eigentlich. Denn eigentlich haben sie dieselben Interessen, Hobbies und wohnen seit Ewigkeiten zusammen. Die beiden sind befreundet, sie verbindet so vieles. Doch Cassie zieht sich am liebsten in die Welt ihrer Fantasyliteratur und Hobbies zurück, während Auri auf Partys geht und eine Menge Freunde und Bekannte hat. Und obwohl die beiden tiefe Gefühle füreinander zu hegen scheinen, zieht sie genau dieser Unterschied auseinander. Ist es ein Versuch der Liebe wert eine innige Freundschaft zu zerstören?

Ein paar Eckdaten



Das Buch ist aus der Ich-Perspektive und nur aus Cassies Sicht geschrieben. Das Buch hat 415 Seiten und ist recht frisch am 27.01.2020 erschienen

Meine Meinung



Also als allererstes: Das Cover ist wunderschön - so viel sollte direkt gesagt werden

Der Schreibstil ist, wie bei jedem Laura Kneidl Buch, wirklich überragend. Ich habe selten einen so einfach zu lesenden Schreibstil erlebt, der sich so locker lesen lässt, wie ihrer. Die Charaktere sind dadurch vollkommen lebendig und echt, man taucht gänzlich ab in deren Welt - dafür großes Lob und ein riesiges Kompliment!

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, vor allem die Nebencharaktere. Ich mochte Micah und Julian viel lieber als im ersten Band, fand besonders erstere deutlich sympathischer und zugänglicher. Ich habe mich auch gefreut, dass alte Bekannte aufgetaucht sind und Nebencharaktere aus Band 1 aufgegriffen wurden. An dieser Stelle auch ein großes Lob an die Autorin: Es ist nicht einfach eine fiktive Welt zu kreieren, die so viel Leben hat, wie die dieser Reihe. Jeder Nebencharakter scheint eine Geschichte, einen Kontext zu haben. Man fühlt sich wirklich als Teil dieser Geschichte.

Cassie und Auri finde ich auch gut geschrieben. Dadurch dass Auri recht wenig erzählt und Cassie sehr wenig nachbohrt, habe ich aber auch am Ende des Buches irgendwie nicht das Gefühl Auri wirklich zu kennen. Das ist bei Cassie natrülich leichter, da man das Buch aus ihrer Perspektive liest.

An sich war die Storyline auch gut. Nicht überragend, aber gut. Das Problem für mich war ganz einfach, dass nichts passiert ist. Also ich hatte bis zum Ende nicht das Gefühl, dass etwas geklärt oder bereinigt wurde, was dringend hätte passieren müssen. Dadurch hatte ich das gesamte Buch über das Gefühl mich einfach in der Welt der Charaktere zu bewegen, in ihrem Alltag und das ohne eine richtige Story, denn...

Vorsicht, ab hier könnten Spoiler auftreten!

...denn Auri und Cassie passen perfekt zusammen. Wirklich. Die beiden wären von Anfang an super zusammen. Ich habe das Problem lange nicht verstanden, habe ewig nicht realisiert, warum Auri sie verleugnet hat. Und selbst als es dann aufgelöst wurde, empfand ich die Lösung des Problems als zu "einfach", zu seicht. Ich konnte Cassies Reaktion und ihr doch sehr zeitiges Verzeihen nicht verstehen. Allgemein empfand ich das Ende dadurch als irgendwie hastig und überstürzt, während ich die Handlung zwischendurch fast schon etwas lang fand.
Wie oben beschrieben, passiert nicht so viel wahnsinnig inhaltstragendes. Während ich es gut fand, dass dieses bittersüße Geplänkel zwischen den beiden ablief, konnte mich das Gefühl am Ende nicht zu 100% packen.

Dennoch hat es großen Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist aus meiner Perspektive eine schöne und süße Geschichte. Es muss ja auch nicht immer ein bahnbrechendes Buch sein.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 14.01.2020

...das Finale lässt mich ratlos zurück.

Flying High
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Der zweite Band der Diologie von Bianca Iosovini "Flying High" schließt an Band 1 "Falling Fast" an. Band 1 muss zwingend vor Band 2 gelesen werden.

Band 2 schließt direkt dort an, wo Band 1 aufgehört ...

Der zweite Band der Diologie von Bianca Iosovini "Flying High" schließt an Band 1 "Falling Fast" an. Band 1 muss zwingend vor Band 2 gelesen werden.

Band 2 schließt direkt dort an, wo Band 1 aufgehört hat: Mit einem Wettlauf gegen die Zeit. Hailee hat eine Entscheidung getroffen, mit gravierenden Folgen. Kann Chase sie abhalten?

Das Cover ist mal wieder...hach, ein Traum!

Auch der Schreibstil konnte mich direkt wieder fesseln. Bildlich, aber gleichzeitig nicht zu ausschweifend. Auch wenn ich die Handlung und die Charaktere dieses Bandes im Folgenden noch kritisieren muss - der Schreibstil hat das einfinden in die Geschichte einfach gestaltet.


Die Rezension ist für mich nicht ohne Spoiler möglich

Nachdem Band 1 mich mitgerissen hat, war ich von Band 2 doch eher enttäuscht:

Zum Inhalt: Die Handlung ist an vielerlei Stelle extrem langatmig - sie geht nur schleppend voran. Nach diesem extremen Cliffhanger irgendwie schockierend. Und besonders der Cliffhanger und der Umgang damit hat mich extrem gestört:

Hailee wollte sich umbringen. Und auch wenn sie sich entschieden hat, dass sie es nicht tun wollte, hätte ich mir gewünscht, dass diese Entscheidung im Nachgang stärker thematisiert wird. Chase nimmt sie mit zurück nach Fairwood und passt dort auf sie auf. Freunde passen auf sie auf. Doch sie hat einen ernstzunehmenden Versuch gestartet sich das Leben zu nehmen. Der Umgang damit hätte, meiner Ansicht nach, viel stärker und intensiver thematisiert werden müssen. Auch wenn angesprochen wird, dass sie sich in Therapie begibt, hätte der Fokus auch auf dem Heilungsprozess liegen müssen.

Das Thema ist mutig und der Umgang damit sicherlich schwer. Ich empfand ihn aber an vielerlei Stelle als zirkulär - es hat sich irgendwie im Kreis gedreht. Auch wenn ich Chase Gedanken nachvollziehbar fand, hätte ich mir dennoch gewünscht, dass er sie ins Krankenhaus bringt. Das wäre definitiv die vernünftigere Option gewesen...

Ich weiß nicht, ob es an der Langatmigkeit, an dem Umgang mit dem Thema Selbstmord oder an etwas anderem lag, aber Band 2 hat mich nicht ergriffen - ich habe mich zeitweise handlungstechnisch irgendwie gelangweilt, weil es so repetitiv war. Durch Chase Umgang mit Hailees Selbstmord und allem was danach kam, habe ich für mich auch die Sympathie zu den beiden als Paar verloren und empfand die Reaktionen und Handlungen seinerseits weder nachvollziehbar noch verantwortungsvoll.

Leider für mich kein gelungener Abschluss nach einem guten Start.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Falling Fast for this book!

Falling Fast
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Okay, zu allererst: Können wir bitte über dieses wunderschöne Cover sprechen? Wow! Da hat der LYX-Verlag ganze Arbeit geleistet - das würde ich mir auch so an die Wand hängen

Und als zweiten Punkt unbedingt ...

Okay, zu allererst: Können wir bitte über dieses wunderschöne Cover sprechen? Wow! Da hat der LYX-Verlag ganze Arbeit geleistet - das würde ich mir auch so an die Wand hängen

Und als zweiten Punkt unbedingt anzusprechen sind die Trigger-Warnungen: Hast du das Buch noch nicht gelesen und überlegst es, sei dir bewusst, dass dieses Buch potentiell triggernde Inhalte enthält. Am Ende des Buches werden diese näher geschildert - solltest du Sorge haben, dass die Inhalte oder die Handlung dich triggern, schau bitte vorher in die Trigger-Warnung. Auch wenn sie Spoiler enthalten: Deine Sicherheit und dein Wohlempfinden stehen an oberster Stelle!

Die Geschichte von Hailee DeLuca startet mit ihrem Vorsatz: Mutig sein. Sich etwas trauen. Neues ausprobieren. Ängste überwinden.
Doch Hailee trägt ein Geheimnis mit sich, dass sie beschützen muss. Als sie jedoch Chase kennenlernt, gestaltet sich das Ganze etwas schwieriger. Sein Lächeln und seine lockere Art reißen ihre Mauern ein. Und er kommt ihrem Geheimnis ganz nah. Viel zu nah...

Meine Meinung zur Handlung:

Die Geschichte hat eine wahnsinnige Tiefe, auch wenn ich relativ schnell durchblickt habe, was Hailees Geheimnis ist. Ich finde aber, dass das der Geschichte keinen zu starken Abbruch tut. Mich hat die Handlung trotzdem fesseln können - bis hin zu diesem fiesen Cliffhanger.
Hailee und Chase, sowie die anderen Menschen aus Fairwood haben mich in ihren Bann gezogen. Hailees Internetfreundschaft hat mich dabei besonders berührt. Bianca Iosovoni kann einfach wunderschöne Freundschaften in ihren Geschichten kreieren!

Die Charaktere selbst fand ich also super. Die Chemie zwischen Hailee und Chase stimmte, meiner Ansicht nach, auch. Ich würde eventuell bemängeln, dass sich Hailees Sicht auf die Handlung beim Lesen manchmal etwas gezogen hat. Dadurch, dass ich relativ schnell durchschauen konnte, an wen und warum sie SMS schickt, fühlte sich ihre Perspektive an mancher Stelle etwas langatmig an.
Chase Perspektive las sich sehr gut. Ich empfand seine Familiensorgen und die Beziehung zu den einzelnen Familienmitgliedern als sehr realistisch beschrieben.

Und dass Hailee und Chase miteinander verbunden waren, bevor sie es wussten...irgendwie hat mich das Ganze dadurch noch mehr bewegt. Schuld und das schlechte Gewissen finde ich als Themen immer sehr spannend.

Darüber hinaus bin ich ein großer Fan von Playlists im Buch - da freue ich mich immer richtig drüber

Fazit: Schuld, schlechtes Gewissen, Angst und was es heißt zu leben - Falling Fast spricht eine Reihe von Themen an, mit denen die meisten schon einmal konfrontiert wurden. Das Buch behandelt die Themen vorsichtig und gleichzeitig mit einer bedeutungsschweren Geschichte. 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

Ein schöner Rockstar-Roman!

Faded - Dieser eine Moment
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Faded begleitet Felicity und Ryder auf ihrer gemeinsamen Reise. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Die Geschichte startet mit Felicitys Umzug nach Nashville, die Stadt, in ...

Faded begleitet Felicity und Ryder auf ihrer gemeinsamen Reise. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Die Geschichte startet mit Felicitys Umzug nach Nashville, die Stadt, in der Ryder aufgewachsen ist. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit nimmt sie einen Job im Nightingale an, einem angesagten Musikclub in Nashville.
Dort trifft sie das erste Mal auf Ryder. Der aufstrebende Musiker tritt mit seiner Band dort auf. Die beiden fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Doch während Ryder vom Rampenlicht träumt, will Felicity am liebsten in der Menge verschwinden. Während die Gefühle zueinander wachsen, reißen ihre Unterschiede und Träume sie auseinander...

Faded ist der erste Band einer klassischen Rockstar-Liebesgeschichte. Die Handlung ist größtenteils sehr vorhersehbar und ich wusste schnell, in welche Richtung das Ganze geht. Im letzten Drittel des Buches nimmt die Geschichte allerdings richtig Fahrt auf und die Wendungen werden undurchsichtiger - genau darauf hatte ich gewartet. Das Buch macht damit Lust auf Band II.

Der Schreibstil ist schön, ich würde aber die eine oder andere holprige Formulierung beklagen, die mich immer wieder ein bisschen rausgeworfen hat. Es liest sich ansonsten aber sehr flüssig und sehr gut.

Mit den Protagonisten hatte ich hin und wieder meine Probleme. Ryder ist am Anfang ein eher unsympathischer und schwernachvollziehbarer Charakter und es hat ein wenig gedauert, bis ich mich mit ihm anfreunden konnte. Die Beziehung der Beiden ist für mich auch erst ab dem letzten Drittel des Buches richtig nachvollziehbar. Davor eskaliert mir persönlich das einfach viel zu schnell und ich konnte nicht wirklich mitfühlen.

Zu den Nebencharakteren, da muss ich sagen, dass es dazu einfach etwas mehr Details geben dürfte. Mich hat besonders eine der Antagonisten gestört. Sie war so plump gezeichnet, dass ich ihre Handlungsweisen eher schwer nachvollziehen konnte. Ich hätte mir da einfach mehr Tiefgang gewünscht. Gerade bei den Charakteren, die gegen die Helden eines Buches arbeiten, sind mir die logischen Beweggründe und die Persönlichkeit wichtig.

Für das letzte Drittel des Buches lohnt es sich aber mindestens diese Reihe zu beginnen. Die Handlung und die Wendungen sind spannend, die Motive der Charaktere klarer. Felicitys und Ryders Beziehung gewinnt an einer Menschlichkeit, die ich zu Beginn sehr vermisst hatte. Ich werde definitiv an der Reihe dranbleiben! Man hat bei Band 1 einfach gemerkt, dass dieser Band zur Einführung gedacht war und ich denke, dass Band 2 mich vollkommen einnehmen wird!

Super schön fand ich übrigens die eingebauten Songtexte, das hat dem Buch etwas sehr besonderes gegeben

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Einfach nein.

After passion
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Diese Rezension enthält Spoiler, die den Inhalt des Buches vorwegnehmen

Ich möchte bei diesem Buch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen, weil ich nicht mal wüsste, wie ich ihn zusammenfassen soll. ...

Diese Rezension enthält Spoiler, die den Inhalt des Buches vorwegnehmen

Ich möchte bei diesem Buch nicht wirklich auf den Inhalt eingehen, weil ich nicht mal wüsste, wie ich ihn zusammenfassen soll. Deswegen steige ich direkt bei meiner Meinung ein. Für mich ist dieses Buch eine Katastrophe.


Der Schreibstil spricht mich persönlich nicht an, aber davon mal abgesehen empfinde ich die Handlung als gruselig. Die Charaktere sind reine Stereotypen. Tessa ist das schüchterne, süße Mädchen, dass sich nicht wehren mag/kann. Hardin ist der Draufgänger, der nur durch Tessa glücklich werden kann. Noah, mit dem Tessa übrigens noch zusammen ist, während das mit Hardin losgeht, ist der langweilige Freund, vor dem Tessa gerettet werden muss. Tattoos und Piercings stehen, laut dieses Buches, übrigens auch für Draufgängerdasein und dafür, dass man die Kontrolle im Leben verloren hat.

Würde eine meiner Freundinnen Hardin anschleifen und ihn mir vorstellen und er würde so mit ihr umgehen, wie Hardin mit Tessa umgeht, dann würde ich ihr dringend raten sich von ihm zu trennen. Für mich ist diese Beziehung ungesund. Hardin ist völlig besessen von Tessa (und ja, ich weiß, wie das Buch ausgeht und wo das teilweise herkommt, aber dennoch). Tessa ist völlig naiv und verblendet ihm gegenüber. Die beiden tun sich nicht gut. Die Beziehung ist so ungesund, dass es mir beim Lesen wehgetan hat. Ich finde es bedenklich, dass Hardin dennoch von einigen hochgelobt wird.

Natürlich hat jeder seinen eigenen Maßstab und seine eigene Vorstellung und das sehe ich auch ein. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er oder sie eine Geschichte bewertet, aber für mich birgt diese Geschichte eine bedenkliche Vorstellung von Liebe, Beziehungen und was es bedeutet füreinander einzustehen.

Mein Fazit: Für mich ist diese Geschichte durchgefallen.

  • Cover
  • Erzählstil