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Veröffentlicht am 22.05.2018

Selbstmord oder Mord

Zu nah
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„Zu nah“ von Olivia Kiernan erschien am 27.04.2018 als Hörbuch bei Harper Collins / Lübbe Audio als verkürzte Fassung.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, besonders die Farben und der Klappentext ...

„Zu nah“ von Olivia Kiernan erschien am 27.04.2018 als Hörbuch bei Harper Collins / Lübbe Audio als verkürzte Fassung.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, besonders die Farben und der Klappentext macht neugierig auf den Inhalt.
Handlungsort des Thrillers ist Dublin in Irland. Eine Frau wird erhängt, in ihrem Haus, aufgefunden. Schnell erhärtet sich der Verdacht, hier wegen eines Mordes zu ermitteln und nicht einen Selbstmord zu den Akten legen zu können, durch eindeutige Spuren am Opfer. Auf die Polizistin Frankie Sheehan, die noch an den Folgen eines vorhergehenden Falles leidet und ihren Kollegen kommt kein leichter Fall zu, denn schon kurze Zeit später wird eine weitere Leiche gefunden, die Spuren deuten auf den gleichen Mörder. Der Ehemann der ersten Toten ist unauffindbar, Zusammenhänge werden vermutet. Die Dubliner Polizei um Frankie Sheehan und ihr Team versuchen Licht ins Dunkel durch ihre Ermittlungen zu bringen, so führen die Auswertungen von e – mails und Telefonkarten ins „Darknet“, dort vermuten sie Antworten, immer tiefer wird der Sumpf.....

Wunderschön eingelessen von Sabina Godec die es versteht, ohne in die Rolle einzelner Personen schlüpfen zu wollen, eindrucksvoll die Stimme zu ändern von sachlich über emotionslos, rauchig undklar, auch spannende Szenen bekommen durch ihre Betonungen mehr Tiefe.
Sehr verwirrend waren für mich die Flashbacks von Frankie, die mit dem alten Fall zu tun hatten, es war nicht sofort ersichtlich dass sie in der Vergangenheit schwebt, eventuell war die der gekürzten Fassung der Lesung geschultet. Es wurden viele Verdächtige präsentiert, die dann doch wieder schnell verschwanden, für mich mit nicht nachvollziehbaren Gründen. Der Mittelteil der Geschichte konnte mich dann doch unterhalten, da die Autorin einige unvorhergesehene Wendungen eingebaut hat. Die Polizeiarbeit ist sehr gut beschrieben, auch die Forensik und die Pathologie. Das Finale kam für mich dann sehr schnell und der Showdown ist nicht real, nicht nach der ganzen Vorgeschichte.
Die Charaktere wirken seltsamer Weise sehr blass und keiner wirkte wirklich sympathisch, oder konnte mich so richtig fesseln, ich als Hörerin blieb immer Zuschauer und wurde nicht ins Geschehen gezogen. Von Irland, Land, Leuten und der Kultur hätte ich gerne etwas mehr erfahren, der Geschichte selbst stört macht es keinen Abbruch. Der Thriller hat sehr viel Potential nach oben, denn es fehlte ihm an allem, Spannungs oder auch Überraschungen. Besonders gut hat mir die Suche des sadistischen Mörders im „Darknet“ gefallen.

Fazit: Der Thriller „zu nah“ ist eine ordentliche Geschichte, nicht langweilig oder langatmig. Für mich gut geeignet für zwischendurch, die nicht lange in Erinnerung bleibt oder schlaflose Nächte bereitet. Herausragend war die Stimme von Sabina Godec, sie hat dem Triller ein Gesicht gegeben.

Veröffentlicht am 26.10.2018

der Alptraum ein Mutter kurz nach der Geburt

Das falsche Kind
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„Das falsche Kind“ von Susi Fox erschien am 26.10.2018 im Verlag Bastei Lübbe.
Das Cover ist ohne Effekthascherei und hat mich durch seine blaue Grundfarbe, mit der in Rot gedruckten Schrift, sofort neugierig ...

„Das falsche Kind“ von Susi Fox erschien am 26.10.2018 im Verlag Bastei Lübbe.
Das Cover ist ohne Effekthascherei und hat mich durch seine blaue Grundfarbe, mit der in Rot gedruckten Schrift, sofort neugierig auf den Inhalt gemacht.

Sasha erleidet nach 2 Fehlgeburten eine Frühgeburt unter dramatischen Umständen, mit einem Notkaiserschnitt retten die Ärzte ihr und dem Baby das Leben. Als sie ihren Sohn zum ersten Mal sieht, spürt sie sofort, das dieses Kind nicht ihr leibliches Kind ist. Niemand galubt ihr, selbst ihr Ehemann Mark steht nicht auf ihrer Seite. Ihre Ärztin diagnostiziert eine postnatale Depression und Sasha wird auf die entsprechende Station verlegt. Gegen alle Widerstände forscht sie , auf der Säuglingsstation, heimlich nach ihrem Kind.....

Die Inhaltsangabe versprach einen packenden und spannenden Thriller, doch leider konnte mich das Debüt von Susi Fox nicht in ihren Bann ziehen. Es war eine mit verworrenen Verschwörungstheorien versehenes Familiendrama.
Ich kam gut in die Geschichte, der Anfang war sehr spannend, doch dann drehte sich die Geschichte nur noch im Kreis. Sie bewegte sich wie in Echtzeit erzählt und wurde dadurch sehr zäh, denn Tag eins nach der Geburt zog sich über 150 Seiten dahin. Sasha reimte sich immer mehr verworrene Verschwörungstheorien zusammen. Jeder wurde verdächtigt, von der Hebamme über die Ärzte, Säuglingsschwestern, bis zu ihrem Ehemann Mark. Für mich war die Geschichte sehr an den Haaren herbei gezogen, denn innerhalb eines Tages wird Sasha in die Psychiatrieabteilung eingewiesen. Die Ärzte und ihr Ehemann verweigern einen Gen – Test. Die Geschehnisse plätschern so vor sich hin, wurden immer abstruser, von Spannung war nichts mehr zu spüren. Die Autorin konnte mich leider nicht in die Geschichte ziehen. Das Ende setztendem Ganzen noch die Krönung auf, denn es war mehr als merkwürdig und sehr unbefriedigend.

Der Schreibstil von Susi Fox lässt sich sehr flüssig lesen, erzählt wird in Ich – Perspektive von Sasha und Mark. Die Perspektivwechsel wurden durch Rückblicke in die Vergangenheit etwas abgewechselt und versprachen Einblick, in die Protagonisten und ihr Verhalten.
Die Charaktere blieben alle sehr farblos und leblos, ihre Handlungen waren größtenteils nicht nachvollziehbar. Leider konnte ich keine Verbindung zu Sasha herstellen, denn sie benahm sich am seltsamsten.

Fazit: Das Debüt von Susi Fox konnte mich leider nicht überzeugen, der Thriller war für mich eher ein Familiendrama. Was ich sehr schade finde denn die Autorin hätte aus dem Thema wesentlich mehr herausholen können. Spannend zu lesen war die Geschichte nicht, dafür war sie zu verworren, am Ende wollte ich nur noch wissen wie sie aus geht.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Auszeit! Mit Leuchtturm

Show me the stars
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„Show me the Stars“ von Kira Mohn erschien am 01.07.2019 bei Audible und kommt aus dem Argon Verlag.
Sprecherin Marie-Isabel Walke
Das Cover wird von stürmischer See beherrscht, die sich in der Geschichte ...

„Show me the Stars“ von Kira Mohn erschien am 01.07.2019 bei Audible und kommt aus dem Argon Verlag.
Sprecherin Marie-Isabel Walke
Das Cover wird von stürmischer See beherrscht, die sich in der Geschichte wiederspiegelt.

Liv Baumgardts Karriere als angehende Journalistin wird, durch ein verpatztes Interview, jäh beendet. Warum es schief lief, kann Liv sich nicht erklären. Die angekündigte Festanstellung hat sich erledigt, nun durchforstet sie die Stellenanzeigen, denn sie braucht Geld für die Miete.
Auszeit! So lautet die Überschrift, für eine Stellenanzeige als Housesitter. Herr Wedekind sucht für 6 Monate einen Housesitter, für seinen Leuchtturm in Irland. Liv bewirbt sich, denn eine Luftveränderung, um ihre berufliche Karriere zu überdenken, wäre auf der Insel bestimmt sehr zuträglich. Liv bekommt die Stelle und kurze Zeit später steht sie auch schon an der Küste Irlands. Womit sie nicht gerechnet hat, ist die atemberaubende Landschaft, die freundlichen Menschen und schon gar nicht mit dieser Mann, der ihr unter die Haut geht......

„Show me the Stars“ ist der erste Teil der neuen Leuchtturm – Trilogie und in sich abgeschlossen.
Die Autorin hat eine wunderschöne Geschichte erzählt, das Setting mit der rauen irischen Küstenlandschaft wurde von ihr sehr lebendig beschrieben, dass man die salzige Meerluft fast riechen konnte. Durch den detaillierten Schreibstil von Kira Mohn, entstand das Bild des Leuchtturms, vor dem inneren Auge und war zum Greifen nahe.
Die Romanze steht nicht im Vordergrund, Liv ist an einem Wendepunkt angekommen, denn die erste Anstellung hat sie in den Sand gesetzt. Sie hat auf der kleinen Insel nun die Gelegenheit einige Dinge zu überdenken, wie es mit ihr als Journalistin weiter gehen soll.
Die romantische Liebesgeschichte entwickelt sich sehr zart, sie wirkt nicht überzogen, oder klischeehaft. Kira Mohn hat auch an ein paar Hinternisse und Wendungen gedacht. Das Ende ist sehr authentisch und maßvoll dargestellt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig. Durch die Ich – Erzählperspektive aus Sicht von Liv, werden dem Leser/ Hörer nur ihre Gedanken, Gefühle und Sichtweise auf andere näher gebracht. So fehlen tiefere Einblicke in die Charaktere der restlichen Protagonisten. So bleiben die Gedanken und Gefühle des Hauptprotagonisten Kjer, dem Leser/ Hörer lange Zeit verborgen. Nur die Eindrücke Livs von Kjer bekommt man präsentiert, die reduzieren sich nur auf sein gutes Aussehen und die Anziehungskraft zwischen ihnen.
Liv ist anfangs sehr naiv und gutgläubig, was ihren Beruf betrifft. Erst nach ein paar Wochen auf der kleinen Insel, reflektiert sie ihr Leben und eruiert was mit dem Interview schief gelaufen war. Liv entwickelt sich weiter, bekommt Selbstbewusstsein, eröffnet einen Blogg und schreibt einige Artikel die ihr am Herzen liegen.
Die Sprecherin Marie – Isabel Walke hat der Geschichte mit ihrer Stimme zusätzlich leben eingehaucht. Sie hat die Gedanken und Gefühle von Liv sehr gut dargestellt. Sie variiert ihre Stimme sehr gut, so kann man zwischen den einzelnen Personen gut unterscheiden.

Fazit: „Show me the Stars“ ist eine wunderschöne romantische Geschichte, die durch die landschaftlichen Beschreibungen Irlands, zu einem Hochgenuss für mich wurde. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht, mich konnte sie begeistern, deshalb werde ich auch die beiden anderen Teile der Leuchtturm – Trilogie lesen. Ich gebe meine absolute Leseempfehlung, sehr gut eignet sich die Geschichte für Fans von romantischen Geschichten

Veröffentlicht am 09.07.2019

Briefe aus der Zukunft

Blackwood – Briefe an mich
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Blackwood“ von Britta Sabbag erschien am 22. März 2019 als Hörbuch bei der Audio Verlag. Sprecherin Milena Karas, Tom Linden und Julian Horeyseck.
Laufzeit 12Std. 20Min.
Das Klappcover des Hörbuchs ist ...

Blackwood“ von Britta Sabbag erschien am 22. März 2019 als Hörbuch bei der Audio Verlag. Sprecherin Milena Karas, Tom Linden und Julian Horeyseck.
Laufzeit 12Std. 20Min.
Das Klappcover des Hörbuchs ist wunderschön gestaltet, die keltischen Knoten mit der Libelle fallen sofort ins Auge, im inneren befinden sich noch einige Zitate aus dem Buch.

Die 15. jährige Gesine muss nach dem tödlichen Verkehrsunfall ihrer Mutter zu ihrer Tante nach Irland ziehen. Die Tante lebt in dem kleinen Dorf Blackwood, wo jeder jeden kennt. Sie besucht die örtliche Schule und lernt viele neue Leute kennen, zum Sohn der örtlichen Butterdynastie fühlt sie sich besonders hingezogen. Gesine fühlt sich allein und unverstanden, die Iren sind ein seltsames Volk, das an übernatürliche Wesen glaubt. Aus Verzweiflung vertraut sie Ihre Gedanken und Gefühle einem Brief an sich selbst an, den sie in der Schublade ihres Schreibtisches aufbewahrt, ein paar Tage später schaut sie nach ob der Brief noch unberührt ist, doch da erlebt sie eine Überraschung........

Die Autorin hat mit „Blackwood“ einen wunderschönen leichten Jugendroman geschrieben, der sich mit den Problemen befasst, die man sehr oft in Jugendroman findet, denn Gesine ist die Neue an der Schule. Eingebunden in die irische Landschaft ist die Geschichte rund um Gesine aufgebaut, die als Neue an der Schule mit der Schul- Diva Probleme bekommt. Mit Arian dem Sohn des Butterdynastie Erben bahnt sich eine zarte Romanze an.
Die Magie steht nicht im Vordergrund und kommt erst später zum Tragen. Die Antwortbriefe aus der Zukunft wurden von der Autorin sehr gut verfasst, denn mit dem Wissen was in der Zukunft passiert und man deshalb anders machen würde, wäre die Zukunft schon wieder geändert. Die Autorin hat das sehr realistisch und glaubhaft dargestellt. Fahrt kommt im letzten Drittel in die Handlung, als Gesine begreift das Magie ihren Preis hat, da überschlagen sich die Ereignisse.

Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet, und man kann sie förmlich vor sich sehen. Die unterschiedlichen Protagonisten, denn von liebenswert, erdverbunden, kauzig, spleenig und hinterhältig ist alles dabei. Sie besitzen alle Ecken und Kanten, oder punkten mit ihrer liebevollen Art. Gesine, die aus ihrer Sicht erzählt, hat den Hang in jedes Fettnäpfchen zu treten, fühlt sich dadurch sehr verloren und unverstanden. Sie muss sich mit ihrer Tante erst vertraut machen, denn sie war noch nie in Irland und kannte ihre Tante, vor dem Tod ihrer Mutter, nicht.
Der Schreibstil von Britta Sabbag ist detailliert, er lässt sich sehr flüssig und leicht lesen/hören. Die Zeit vergeht dadurch wie im Flug.

Die Sprecherin Milena Karas intoniert hervorragend, sie schafft es jedem Charakter eine eigene Stimme zu geben. Sehr überzeugend haucht sie Gesine Leben ein, man hört die einzelnen Stimmungen der Protagonistin heraus, von glücklich bis verzagt, es klingt real und authentisch. Die Sprecher kommen als Radiomoderatoren zum Zug und runden das Hörbuch ab.

Fazit: Die Autorin hat mit „Blackwood“ einen leichten Jugendroman abgeliefert, der eine zarte Romanze, Jugendprobleme und Magie beinhaltet. Spannung kommt im letzten Drittel der
Geschichte auf, ab da kann man mitfiebern. Ich gebe meine Hörempfehlung. Sehr gut eignet sich die Geschichte für jugendliche HörerInnen und LeserInnen.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Viktoria und ihr Mut zur Lust!

Mut
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„Mut Theater der Lust“ von Ines Witka erschien am 25.01.2019 im Gatzanis Verlag und ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe.
Das Cover fällt ins Auge, die Frau mit Hut den verdeckten Augen die unter der ...

„Mut Theater der Lust“ von Ines Witka erschien am 25.01.2019 im Gatzanis Verlag und ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe.
Das Cover fällt ins Auge, die Frau mit Hut den verdeckten Augen die unter der Hutkrempe verborgen sind machen neugierig, was verbirgt die Frau?

Viktoria frisch geschieden sucht nach Bestätigung und einer Möglichkeit ihre Lust auszuleben. Eine Zeitungsannonce macht sie auf das Lilith Secrets Theater neugierig, sie ruft an und schon geht sie los, ihre erotische Reise. Sie lotet ihre Grenzen aus und lässt auch die dunkle Seite in sich zu, die bislang nur in ihrer Vorstellung existierte. Von den Betreibern des Theaters fasziniert gibt sie sich ihrer Lust hin....

Ines Witka hat ein besonderes Setting mit dem Theater der Lust erfunden, sehr bildlich und explizit wurden die Handlungen auf und vor der Bühne geschildert. Die Autorin nimmt sich einiger Tabuthemen an, von der Stellung der Frau und ihrer Sexualität. Viktoria zeigte sehr viel Mut, zum einen sich ihrem geschiedenen Ehemann entgegen zu stellen, der sie jahrelang erniedrigt und klein gemacht hat. Zum anderen ihre sexuellen Vorlieben auszuloten und auszuleben, die sie bis dato nur in ihrer Vorstellung zugelassen hatte.
Ines Witkas flüssiger Schreibstil lässt sich angenehm lesen und die Ich – Erzählperspektive lädt den Leser ein an Viktorias Gedanken und Gefühlen hautnah teilzuhaben. Bei einigen Handlungen Viktorias, nutzt die Autorin das komplette Spektrum an zu beschreibender Gefühle nicht aus. Sie beschreibt explizite sexuelle Handlungen, doch der Funke springt nicht immer über, manchmal fehlt das gewisse Knistern.
Viktoria macht eine Entwicklung durch, die in Teil 1 noch nicht abgeschlossen ist, die anfangs introvertierte Frau wird durch das Theater mutiger. Die beiden Betreiber des Theaters, Gil und Ralf, bleiben etwas im Dunklen, da erwartet man in den beiden nächsten Teilen etwas mehr Tiefgang.

Fazit: Ines Witka hat mit „Mut Theater der Lust“ ein besonderes Setting erfunden und mich gut unterhalten. Insgesamt ist es ein Erotikroman der etwas anders ist, mit ausführlich beschriebenen Handlungen. Romantik sollte nicht erwartet werden, es gibt keine Liebesbeziehung, auch kein verliebt sein. Die weiteren Teile bieten genügend Potential nach oben. Gut eignet sich die Geschichte für Leser die gerne Erotik lesen und offen sind für Neues.