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Veröffentlicht am 11.10.2019

Wenn man doch nur die Zeit zurückdrehen könnte....

Zurück auf Gestern
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Rezension zu „Zurück auf Gestern“
von Katrin Lankers


Fester Einband: 368 Seiten
Verlag: Coppenrath
Gehört zur Serie: Einzelband
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783649623779
Jahr: 2018


Als ich das Buch zum ...

Rezension zu „Zurück auf Gestern“
von Katrin Lankers


Fester Einband: 368 Seiten
Verlag: Coppenrath
Gehört zur Serie: Einzelband
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783649623779
Jahr: 2018


Als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug, war ursprünglich geplant, kurz rein zu lesen. Jedoch waren auf einmal 150 Seiten vorbei.
Ich finde, dieser Umstand beschreibt perfekt, wie unterhaltsam, dynamisch und flüssig „Zurück auf Gestern“ geschrieben ist.
Ich bin zu einem großen Fan von Katrin Lankers Schreibstil geworden!
Nun zur Geschichte:
Protagonistin Claire erbt von ihrer Oma eine alte Kette mit zwei Anhängern. Sie schenkt einen davon ihrer besten Freundin Lulu. Durch einen Zufall finden die beiden heraus, dass sie mit Hilfe beider Anhänger die Zeit zurück drehen können.
Auf diesem Wege gelingt es ihnen, so manches Missgeschick wieder rückgängig zu machen.
Allerdings gibt es in jeder Geschichte, in der Magie eine Rolle spielt einen Bösewicht. So auch hier. Claire und Lulu finden dies aber erst heraus, als es fast schon zu spät ist…
Mir hat die Geschichte der beiden Mädchen unglaublich gut gefallen. Sie sind liebenswert und authentisch und, obwohl ich aus ihrer Altersklasse von 15 Jahren längst herausgewachsen bin, habe ich mich trotzdem in ihnen wiedererkennen können.
Ihre Freundschaft steht die gesamte Zeit im Vordergrund und je weiter man liest, desto mehr kristallisiert sich heraus, wie wichtig diese ist.
Der Autorin ist es gelungen, langsam aber stetig Spannung aufzubauen, die sich in einem fulminanten Showdown „Klein gegen Groß“ entlädt.
Gespickt mit vielen ebenso eigenwilligen, wie liebenswürdigen Nebencharakteren ist „Zurück auf Gestern“ ein tolles Leseerlebnis für junge Mädchen.
Es werden Themen behandelt, die in diesem Alter besonders aktuell sind: Freundschaft, Familie und die erste Liebe.
Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und ein spannendes Abenteuer mit Claire und Lulu erlebt und musste dabei unetwegt an meinen eigenen Herzenszwilling denken.
Ich kann das Buch von Herzen weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 25.08.2019

Ein traumhaftes Setting... Aber die Lovestory konnte mich nicht wirklich überzeugen...

Show me the Stars
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Rezension zu „Show me the Stars“
von Kira Mohn


Fester Einband: 416 Seiten
Verlag: endlich Kyss
Gehört zur Serie: Band eins der Leuchtturmtrilogie
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783499275999
Jahr: 2019

Klappentext
„Auszeit! ...

Rezension zu „Show me the Stars“
von Kira Mohn


Fester Einband: 416 Seiten
Verlag: endlich Kyss
Gehört zur Serie: Band eins der Leuchtturmtrilogie
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783499275999
Jahr: 2019

Klappentext
„Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …“
Das Buch
Die Geschichte beginnt damit, dass Liv ein wichtiges Interview in den Sand setzt und dadurch ihren Job verliert.
Da es nichts zu geben scheint, dass sie in ihrer Heimat hält, bewirbt sie sich auf eine Stellenanzeige, zieht nach Irland und hütet dort einen Leuchtturm.
Hier wären wir bei dem Punkt, der mich in diesem Buch ein kleines bisschen irritiert hat: Liv scheint überhaupt kein Sozialleben zu haben. Sie pflegt losen Kontakt zu einer Arbeitskollegin, aber die Beziehung der beiden ist absolut nicht als Freundschaft zu sehen. Mehr Freunde oder zumindest Bekannte hat sie nicht.
In Irland angekommen, hat mich das Setting von der ersten Sekunde an begeistert. Eine große Stärke der Autorin ist es, eine heimelige Atmosphäre zu schaffen und Landschaftsbilder so in Worte zu kleiden, dass es sich beim Lesen so anfühlt, als wäre man wahrhaftig dort.
Auch die Bewohner des Dorfes auf dem Festland sind so, wie man sich das Leben in einer Kleinstadt vorstellt: Gastfreundlich, herzlich und hilfsbereit.
Besonders Airin war mir von Anfang an sehr sympathisch.
Weniger warm bin ich dagegen mit Kjer, dem Loveinterest geworden.
Er erscheint unnahbar, zweidimensional und ich konnte ihn beim Lesen einfach nicht greifen. Ich konnte stellenweise einfach nicht nachvollziehen, warum er so ist, wie er ist und, warum sich Liv so stark zu ihm hingezogen gefühlt hat.
Insgesamt haben mir die Chemie zwischen den beiden und die Authentizität gefehlt.
Das, was ich so an Liebesromanen mag, konnte ich hier nicht finden.
Was mir dagegen sehr gut gefalle hat, war die Entwicklung LIvs im Verlauf der Geschichte. Ich fand es gut, dass sie sich selbst an ihre Grenzen gebracht hat und über sich hinaus wachsen konnte.
Auch die Geschichte, die hinter dem Leuchtturm steckte fand ich unglaublich schön. Stellenweise war ich zutiefst gerührt von den aufkommenden Emotionen.
Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten, mich an den Erzählstil zu gewöhnen. Nach einigen Kapiteln hatte ich diesen Aspekt aber überwunden. 
Die Geschichte kommt meiner Meinung erst so richtig in Fahrt, sobald Liv auf ihrer Insel ist. Zwischenzeitlich gab es aber auch dort Passagen, die sich ein wenig gezogen haben.
Alles in Allem kann ich „Show me the Stars“ 3 Sterne geben. Ich wurde zwar unterhalten, aber meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
Nichtsdestotrotz bin ich auf Band zwei der Trilogie gespannt. Ich möchte unbedingt in die Geschichten der anderen Charaktere eintauchen und sie näher kennenlernen. Außerdem muss ich einfach wissen, wie es mit dem Leuchtturm weiter geht!
Ich hoffe allerdings, dass dann in Sachen Emotionen noch eine Schippe drauf gelegt wird.

Veröffentlicht am 24.08.2019

Wenn dein Leben eine Lüge ist...

Becoming Elektra
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In „Becoming Elektra“ befinden wir uns in einer Zukunft, in der Menschen geklont und als lebende Ersatzteillager dienen. Menschliche Grundrechte werden ihnen abgesprochen, denn sie sind ein Mittel zum ...

In „Becoming Elektra“ befinden wir uns in einer Zukunft, in der Menschen geklont und als lebende Ersatzteillager dienen. Menschliche Grundrechte werden ihnen abgesprochen, denn sie sind ein Mittel zum Zweck.
Isabel bekommt eines Tages die Möglichkeit, aus diesem „Leben“ zu entkommen und das der reichen und schönen Elektra Hamilton zu übernehmen.
Sie ergreift diese Chance, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich einlässt.
Schnell wird ihr in ihrem neuen zu Hause klar, dass sie niemandem trauen kann.
Elektras Tod war kein Unfall und der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß…
Christian Handel, der mir bislang als talentierter Märchenerzähler bekannt war, schlägt in „Becoming Elektra“ eine andere Erzählstimme an.
Er lässt Isabel ihre Geschichte erzählen und stellt seine Version der Zukunft authentisch und erschreckend real dar.
Isabels gesamte Existenz und ihre Ansichten haben mich schwer nachdenklich gemacht. Fortschritt ist nicht ganzheitlich positiv zu betrachten, sondern bringt Schattenseiten mit sich. Diese stellt Christian Handel in diesem Buch auf eindrucksvolle und stellenweise sehr erschreckende Weise heraus. Er beschäftigt sich nicht nur mit den gentechnischen Aspekten sondern setzt sich auch ethisch mit der Thematik auseinander. Wann ist ein Mensch als ein Mensch anzusehen und wie viel Wert hat ein Leben?
Abseits dieser Thematik geht es im Hause Hamilton alles andere als mit rechten Dingen zu.
Jeder scheint Geheimnisse zu Haben und keiner sagt die Wahrheit. Vertrauen kann Isabel niemandem. Zusätzlich läuft ihr die Zeit weg, denn Elektras Mörder weiß, dass sie nicht ist, wer sie vorgibt zu sein und es ist nicht gesagt, dass er davor zurück schreckt, auch ein zweites Mal zuzuschlagen…
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, was am spannenden und dynamischen Schreibstil des Autors lag.
Die Geschichte um Isabel birgt so viele Geheimnisse, die es aufzudecken gilt.
Es ist unmöglich pauschal zu sagen, wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört.
Bis zum finalen Showdown war es mir nicht möglich zu sagen, wer der Mörder Elektras ist.
Die Story verläuft insgesamt alles andere, als gradlinig. Es gibt einige Überraschungsmomente, die den Leser wachrütteln und bis ins Mark treffen.
Die Charaktere, egal ob Haupt- oder Nebenfiguren, sind alle gut ausgearbeitet und haben einen festen Platz in der Geschichte.
Ein gut gemeinter Rat von mir, dieses Buch betreffend ist: Lest es!
Ihr bekommt nicht nur eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren, sondern ihr bekommt ein Buch, das euch fordert.
Ich habe beim Lesen unendlich viele Theorien aufgestellt und gegrübelt, wer mit wem wie unter einer Decke steckt.
Außerdem habe ich mich mehrfach gefragt, ob ich in einer solchen Welt leben wollen würde… Fortschritt kann nicht nur helfen, sondern auch missbraucht werden.
„Becoming Elektra“ bekommt von mir 5 Sterne!

Veröffentlicht am 24.08.2019

Endlich Mal wieder eine authentische Hexe

Die Tochter der Hexe
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Die Geschichte von Elisabeth Anne Hawksmith spielt im Jahre 2007. Sie lebt einsam und zurückgezogen in einem kleinen Häuschen und praktiziert Heilkünste mit Hilfe von Kräutern.
Eines Tages begegnet ihr ...

Die Geschichte von Elisabeth Anne Hawksmith spielt im Jahre 2007. Sie lebt einsam und zurückgezogen in einem kleinen Häuschen und praktiziert Heilkünste mit Hilfe von Kräutern.
Eines Tages begegnet ihr die junge Tegan und Bess beschließt sie der Kunst der Hexerei zu unterweisen.
Die Hexe erzählt dem Mädchen, wie es ihr im Laufe der Jahrhunderte ergangen ist und was sie zu der Frau hat werden lassen, die sie heute ist.
Teil jeder ihrer Erzählungen ist der Schwarzmagier Gideon Masters, der sie durch jede einzelne Epoche der Zeit stets verfolgt hat.

Durch die Erzählungen der Protagonistin ist es dem Leser möglich, in die Vergangenheit einzutauchen. Das Leben der Menschen zu der jeweiligen Zeit wird sehr plastisch dargestellt in Form von Beschreibungen und dem Sprachstil der Menschen.
So entsteht das Gefühl, die Epidemie der Pest und die Hexenvefolgungen des Mittelalters, London um 1888 zu der Zeit von Jack the Ripper und die Front des Ersten Weltkrieges hautnah zu erleben.
Dabei erfährt man am Rande Aspekte über die Gesellschaft und die Entwicklungen zu der jeweiligen Zeit. Zudem hat jedes Ereignis in gewisser Weise eine Auswirkung auf die Gegenwart.

Bess ist seit langem Mal wieder eine Hexe in einem Buch, die ich als authentisch wahrgenommen habe. Sie hat im Laufe der Jahrhunderte einige einschneidende Erfahrungen gemacht, die sie sichtlich geprägt haben.
Besonders am Anfang fand ich es ziemlich grausam, was ihr im Mittelalter widerfahren ist.
Der Autorin ist eine so realistische Darstellung gelungen, dass ich das Buch zeitweise aus der Hand legen musste, um verarbeiten zu können, was ich da gerade gelesen hatte.

Je weiter die Geschichte voran schritt, desto tiefer wurde ich in Bess Leben und ihre Gefühlswelt hineingezogen.
Es fühlt sich beim Lesen so an, als würde sich mit jedem Abschnitt eine Schlinge immer weiter zu ziehen, sodass es am Ende kein Entkommen mehr gibt.

„Die Tochter der Hexe“ war für mich ein fesselndes und intensives Leseerlebnis.
Auf letzten 200 Seiten war es einfach unmöglich, das Buch auf die Seite zu legen.
Eigentlich bin ich keine Leserin historischer Romane, aber in diesem Buch fand es unglaublich spannend und sehr interessant.
Paula Brackstons Schreibstil war gut zu lesen und an die Geschichte angepasst.
Was die Charaktere anbelangt, hat man eigentlich nur in Bess Einsicht bekommen. Da der Fokus des Buches fast ausnahmslos auf ihr lag, ist dies nicht als Kritikpunkt anzusehen.

Das große Finale, auf das im Buch stetig und unausweichlich hingearbeitet wird, konnte meinen Erwartungen leider nicht ganz gerecht werden. Ich hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht.
Insgesamt gab es noch einige kleine Aspekte, die mir nicht ganz verständlich erschienen, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde, um nicht zu spoilern.

Ich kann „Die Tochter der Hexe“ jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem authentischen Hexenroman ist. Außerdem kommen Fans von düsterer Fantasy mit einem Hauch Historik auf ihre Kosten.
Ich könnte mir außerdem vorstellen, dass es sich als Lektüre für dunkle Herbstabende perfekt eignet.

„Die Tochter der Hexe“ bekommt von mir 4 Sterne

Veröffentlicht am 30.05.2019

EIne Geschichte, die an Herz und Nerven geht....!

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Rezension zu „Love to share- Liebe ist die halbe Miete“
von Beth O‘Leary


Fester Einband: 480 Seiten
Verlag: Diana
Gehört zur Serie: Einzelband
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783453360358
Jahr: 2019

Klappentext
„Not ...

Rezension zu „Love to share- Liebe ist die halbe Miete“
von Beth O‘Leary


Fester Einband: 480 Seiten
Verlag: Diana
Gehört zur Serie: Einzelband
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783453360358
Jahr: 2019

Klappentext
„Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...“
Das Buch
Tiffy ist frisch getrennt, wohnungssuchend und knapp bei Kasse. Deshalb lässt sie sich auf eine besondere Form der Wohngemeinschaft ein. Sie teilt sich eine Wohnung mit Leon, der Pfleger in einem Hospiz ist. Tagsüber gehört ihm die Wohnung und nachts, sowie an den Wochenenden ihr. Sie schlafen zu unterschiedlichen Zeiten im selben Bett und sind sich noch nie begegnet.
Nach einer Weile beginnen die beiden auf besondere Weise zu kommunizieren. Obwohl sie einander nicht kennen, tauschen sie sich über ihren Alltag, ihre Sorgen und ihre Probleme aus.
Wie es das Schicksal will, kommt es eines Tages zu einer Begegnung der beiden und danach ist nichts mehr so, wie vorher…
Beth O’Leary hat mit Tiffy und Leon zwei Charaktere erschaffen, die einem von Seite eins an ans Herz wachsen. Beide sind auf ihre Art und Weise authentisch, da sie über Ecken und Kanten verfügen. Beide scheinen absolut Gegensätzliche Persönlichkeiten zu sein. Tiffy ist liebenswert; herzlich, bunt und hegt eine Leidenschaft für Vintage. Leon ist eher introvertiert, nachdenklich und ein bisschen „stoffelig“. Genau diese Merkmale bringt die Autorin auch durch ihren Schreibstil rüber. Die Geschichte wird abwechselnd aus Tiffys und aus Leons Sicht erzählt. Die Kapitel, welche Tiffy erzählt, bestehen aus ausladenden Sätzen und verfügen über viel wörtliche Rede. Leons Kapitel dagegen zeichnen sich durch kurze und knappe Sätze aus. Teilweise wirken die Beschreibungen geradezu nüchtern, was den Charakter noch lebendiger und authentischer werden lässt.
Um Spoiler zu vermeiden werde ich an dieser Stelle nicht weiter auf die Handlung eingehen.
„Love to share“ ist nicht der klassische Liebesroman, dessen Ende man eigentlich bereits am Anfang kennt.
Zu Beginn mag es vielleicht noch danach aussehen, doch spätestens, nachdem Tiffys Exfreund zum ersten Mal auf der Bildfläche erschienen ist und Leon den ersten Anruf seines Bruders erhält weiß man als Leser, dass hier weit ernstere Themen an der Tagesordnung sind.
„Love to share“ ist ein Roman mit Tiefe. Beth O’Leary lässt den Leser tief in die Gefühlswelt der Figuren hineinblicken und zeigt auch Abgründe auf.
Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto dynamischer wird es. Die Spannung steigt und entlädt sich in einem finalen Showdown, den man so in diesem Genre ganz sicher nicht gewohnt ist.
„Love to share“ ist ein Buch, das überrascht. Immer, wenn man das Gefühl hat, alles zu wissen oder gesehen zu haben, tut sich etwas Neues auf, über das spekuliert werden kann.
Für mich war dieses Buch ein besonderes Leseerlebnis. Ich war von Anfang an gefesselt und es war fast unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.
Mir sind die Figuren schnell ans Herz gewachsen und ich habe gemeinsam mit ihnen gelacht, geweint und gebangt.
Auch die Idee dieser besonderen Form der Wohngemeinschaft hat mir sehr gut gefallen und erschien mir sehr innovativ.
„Love to share“ zeichnet sich für mich als ein Lesehighlight meines bisherigen Lesejahrs ab. Ich kann mir gut vorstellen, die Geschichte irgendwann zu rereaden.
Von mir gibt es 5 Sterne, die von Herzen kommen!