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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2019

Spannend mit absurden Ende!

Das Geschenk
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Inhalt:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann ...

Inhalt:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr. Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiterzuleben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

Meine Meinung:

Die limitierte Sonderedition ist optisch ein Hingucker und was ganz besonderes! Als Geschenk verpackt, passend zum Titel. Aber auch ohne diese Umverpackung gefällt mir das farblich auffallende Cover sehr gut!
Nach anfänglichen Leseschwierigkeiten (wegen den unterschiedlichen Zeitabschnitten) fängt dann doch der Spannungsbogen an und man findet sich in Fitzeks gewohntem, fesselndem Schreibstil wieder. Leicht zu lesen und immer mit dem gewissen Maß an Spannung fliegt man wieder regelrecht durchs Buch. Die Protagonisten sind gut beschrieben und mir auch sympathisch. Fitzek schafft es, durch die unvorhersehbaren Wendungen, die er in die Story eingebaut hat, den Leser immer wieder zu überraschen!
Nur am Ende überschlagen sich mal wieder die Ereignisse und die schrittweise Aufdeckungen sind stellenweise etwas absurd und unglaubwürdig.
Ich vergebe nur 4,5 Sterne von fünf wegen dem mich unbefriedigten Ende und vergebe aber eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2019

Unblutiger Krimi

Bis ihr sie findet
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Inhalt:

Von einer sommerlichen Zeltnacht mit den Freunden ihrer großen Schwester kehrt die vierzehnjährige Aurora nie zurück. Dreißig Jahre später wird ihre Leiche gefunden. In einem Versteck, von dem ...

Inhalt:

Von einer sommerlichen Zeltnacht mit den Freunden ihrer großen Schwester kehrt die vierzehnjährige Aurora nie zurück. Dreißig Jahre später wird ihre Leiche gefunden. In einem Versteck, von dem eigentlich nur die sechs Freunde gewusst haben können. Detective Chief Inspector Jonah Sheens ist fest entschlossen, den Cold Case ein für alle Mal zu lösen.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt; die Vergangenheit und die Gegenwart! In der Vergangenheit erfährt man, was Aurora und die Clique ihrer Schwester erlebt haben. In der Gegenwart können wir verfolgen, wie Detective Inspector Jonah Sheens den Fall neu aufrollt! Der Schreibstil ist relativ flüssig und lässt sich ganz gut lesen.
Nach 30 Jahren Verschwindens von Aurora werden nun von einem kleinen Mädchen die sterblichen Überreste gefunden, und Schwester Topaz und ihre 5 Freunde werden von Sheens und seinem Ermittlerteam verhört, denn einer von ihnen muss der Mörder sein!
Der Prolog war mega spannend, aber im Laufe der Geschichte war es stellenweise langatmig und zäh! Die wiederholten Verhöre trugen dazu bei, dass eine gewisse Langeweile auftauchte. Als Leser verdächtigte man einer nach dem anderen und zum Schluss wurde man doch überrascht! Das war ganz interessant, aber leider überzeugte mich das Buch nicht wirklich. Das Ermittlerduo war mir nicht sehr sympathisch und auch mit den einzelnen Charakteren der Freunde wurde ich nicht richtig warm. Alles in allem war für mich die Geschichte nicht rund genug!
Ich vergebe drei von fünf Sterne gebe eine Leseempfehlung denen, die gerne unblutige Krimis lesen!

Veröffentlicht am 11.10.2019

Fesselnder Psychothriller

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Inhalt:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 ...

Inhalt:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...

Meine Meinung:

Das Cover ist gelungen und passt durch die Optik eines Handys sehr gut zum Thema! Ich habe schon einige Bücher von Arno Strobel gelesen und bin nie enttäuscht worden!
Der Schreibstil ist durchgehend sehr flüssig und leicht zu lesen! Spannend von Anfang an bis zur letzten Seite. Der Autor versteht es, seine Leser mitraten zu lassen und doch war ich zum Schluss überrascht, denn diesen Täter hatte ich nicht verdächtigt.
Der Prolog startete sehr spannend und schon befand man sich mitten in dem Geschehen. Zu Anfang bereiteten die vielen verschiedenen Personen mir noch Probleme, sich alle zu merken. Aber im Laufe der Geschehnisse lernte man sie immer besser kennen. Auch die Beschreibungen der Orte und den Handlungen waren stellenweise so realistisch beschrieben, dass man den Eindruck bekam, man wäre mittendrin! Fast schon meisterhaft führte der Autor den Leser an der Nase herum und ständig wechselte ich meinen Verdächtigen! Ich rätselte und fieberte mit den Personen im Hotel und mehr als einmal gruselte ich mich auch! Brillant!
Dieser spannende und fesselnde Psychothriller kann ich jedem Thrillerliebhaber nur empfehlen und vergebe hoch verdiente fünf von fünf Sternen!

Veröffentlicht am 25.09.2019

Psychologischer Thriller!

ATME!
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Inhalt:

Du traust mir. Sie traut dir. Ich traue niemandem.
Nile hat endlich ihre große Liebe gefunden: Ben. Doch plötzlich verschwindet Ben spurlos. Und niemand will Nile bei der Suche helfen. Bis auf ...

Inhalt:

Du traust mir. Sie traut dir. Ich traue niemandem.
Nile hat endlich ihre große Liebe gefunden: Ben. Doch plötzlich verschwindet Ben spurlos. Und niemand will Nile bei der Suche helfen. Bis auf eine – seine Frau. Ihre ärgste Feindin. Judith Merchant inszeniert in diesem hochkarätigen Thriller ein so packendes wie raffiniertes psychologisches Vexierspiel voller doppelter Böden und verblüffender Wendungen.
Eben noch war Ben in der Boutique, in der Nile ein Kleid anprobierte, doch als sie aus der Umkleidekabine kommt, ist er verschwunden. Nile ist sich sicher: Es muss etwas Schreckliches passiert sein. Aber niemand will ihr glauben. Noch nicht mal seine engsten Freunde, die Nile sowieso für zu anhänglich halten. Also muss sie ausgerechnet ihre größte Feindin um Hilfe bitten: Flo, die Frau, mit der Ben noch verheiratet ist. Zu Niles Erstaunen ist diese sehr kooperativ. Doch dann entdecken die beiden Frauen immer mehr Ungereimtheiten in Bens Leben. Und die gemeinsam begonnene Suche entwickelt sich zu einer atemlosen Jagd, denn Nile realisiert: In diesem perfiden Spiel kann sie niemandem trauen. Schon gar nicht Flo.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr gut, passend zum Inhalt des Buches!
Judith Merchant kannte ich bisher noch nicht, es ist das erste Buch von ihr für mich! Der Schreibstil ist echt flüssig zu lesen und die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss! Der Autorin ist hier ein rasanter Thriller gelungen, der einen atemlos durch die Seiten jagen lässt. Spannung ist von Anfang an vorhanden. Erzählt wird aus Sicht der Protagonistin, die den Leser in ein raffiniertes und psychologisches Verwirrspiel mitnimmt! Man rätselt dauernd mit und dank der wechselnden Sichtweisen der Protagonistin ändert man auch selber die Mutmaßungen. Wirklich perfekt inszeniert! Das Ende allerdings enttäuschte mich schon etwas, ich hätte mir mehr davon versprochen! Trotzdem fand ich den Thriller lesenswert und vergebe 4,5 von 5 Sterne. Mein ganz herzlicher Dank geht an NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 05.09.2019

Verstörender Roman!

Du gehörst mir
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Inhalt:

Eine Nacht die alles verändert. Der junge Bauer und Vater von zwei kleinen Kindern, Tille Storkema, greift an einem Fahrradweg ein sechzehnjähriges Mädchen aus dem Dorf an. Es wird dreizehn Jahre ...

Inhalt:

Eine Nacht die alles verändert. Der junge Bauer und Vater von zwei kleinen Kindern, Tille Storkema, greift an einem Fahrradweg ein sechzehnjähriges Mädchen aus dem Dorf an. Es wird dreizehn Jahre dauern, bis Tille endlich gefasst wird und die Wahrheit die Welt, das Dorf, seine Frau und seine Kinder gewaltsam überwältigt.
In der Zwischenzeit wuchern die Verdächtigungen und Anschuldigungen gegen die mutmaßlichen Täter aus einem Asylbewerberheim, während Tille versucht, ein guter Ehemann, Vater und Bauer zu bleiben. Doch der Druck wächst: Er wird von störenden Erinnerungen geplagt und seine Tochter Suze erreicht das Alter seines Opfers …

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut! Schwarze Vögel (Stare) und im Hintergrund einen blutroten Himmel! Sehr auffällig!
Aufgrund des Klappentextes hatte ich dieses Buch gewählt und war sehr gespannt darauf! Die Leseprobe hatte mich begeistert und ich war neugierig auf den Fortgang.
Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig. Verschachtelte Sätze und Äußerungen ohne Zusammenhang verwirrten mich sehr. Dadurch war der eigentliche Lesefluss gehemmt und bereitete keine Freude. Auch Spannung suchte ich vergebens. Thematisch sehr interessant, aber dies wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Ein Mord geschildert aus den Augen des Täters gibts nicht so oft. Der Sohn wird merkwürdigerweise kaum erwähnt, die Tochter schon fast fanatisch geliebt. Da hatte ich immer Angst, dass der Vater auch bei ihr schwach wird.
Auch gab es große Sprünge in der Erzählung, Zusammenhänge zwischen den einzelnen Kapiteln gab es zu wenige. Man musste sich vieles selber dazu denken, da erklärende Sätze einfach fehlten. Dann die Zeitsprünge in den einzelnen Kapiteln und das Wechseln zur abschließenden Verhörung.
Die verschiedenen Charaktere wurden auch ohne jegliche Sympathie oder Chance zum Kennenlernen beschrieben, so dass ich auch völlig emotionslos zum Ende kam. Leider ohne jegliche Spannungsmomente.
Für mich ein verstörender und schlecht geschriebener Roman, den ich nicht weiterempfehle. Ich vergebe 2 von 5 Sterne!