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Veröffentlicht am 30.01.2018

Gelungener Auftakt

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
1

Inhalt:
(vielen bestimmt schon bekannt, doch trotzdem gebe ich ein kurzes Feedback) Es geht um die 17-jährige Bella Swan, die von ihrer Mutter, zu ihrem Vater Charlie in die Kleinstadt, mit der wohl größten ...

Inhalt:
(vielen bestimmt schon bekannt, doch trotzdem gebe ich ein kurzes Feedback) Es geht um die 17-jährige Bella Swan, die von ihrer Mutter, zu ihrem Vater Charlie in die Kleinstadt, mit der wohl größten Niederschlagsrate, Forks zieht. Erst ist Bella nicht sonderlich begeistert, sie ist ihrer Mutter zur Liebe, zu ihrem Vater gezogen und deshalb erstmals etwas reserviert und schüchtern. Auf ihrer neuen Schule fällt sie direkt auf, wie ein bunter Hund, denn jeder kennt jeden, in dem kleinen Dorf, zudem ist ihr Vater Polizist und wohl bekannt überall. Direkt findet Bella Anschluss, an eine kleine Jugendgruppe, in der sie aber trotzdem nicht recht aufleben kann [...] Bis sie das erste Mal dem geheimnisvollen Jungen, Edward Cullen über den Weg läuft. Er zieht sie magisch an, gibt ihr aber auch jede Menge Rätsel auf. Erst behandelt er sie wie Luft, zeigt sich fast angewidert, dann verschwindet er Tage aus der Schule und dann, kommt er plötzlich wieder und stellt sich ihr vor, als wäre nie etwas vorgefallen. Als Bella dann an einem eisigen Wintermorgen, fast von einem ihrer Klassenkammeraden angefahren wird, rettet er ihr das Leben. Komisch ist nur, dass sie ihn kurz vor dem Unfall am anderen Ende des Parkplatzes gesehen hatte und, dass nun an einer Stelle im Auto, eine große Beule prankt, obwohl es nirgendwo gegen gestoßen ist. Bella fängt an nachzuforschen und stößt bald auf eine unglaubliche Vermutung. Während dessen versucht sie immer mehr sich Edward anzunähern, so sehr angezogen ist sie von ihm. Doch jedesmal entzieht er sich ihr, bis zu dem Tag, als sie hinter sein Geheimnis gelangt. Erst hier beginnt ihr Abenteuer, ein Abenteuer mit Folgen. Den schon einige Zeit später treibt ein Killer sein unwesen und er hat es auf Bella abgesehen [...]

Meinung:
Erst war ich begeistert von dem Buch, ich hatte es lange Zeit bevor es so "berühmt" wurde gelesen. Mitlerweile stehe ich dem Buch mit gemischten Gefühlen entgegen. Teilweise bin ich etwas genervt von dem ganzen Trubel um das Buch, andererseits fiebere ich doch immer ein Stückchen mit. Ich fand das Buch vom Grunde wirklich gut, der Schreibstil, die Romanze, die Spannung und die Idee sind von der Autorin wirklich gut umgesetzt, so dass es wirklich Spaß macht die Geschichte rund um Bella und Edward zu verfolgen, halt nur dieser ganze Trubel ist irgendwo doch schon ein bisschen übertrieben. Trotzdem können die Bücher "an sich" ja nichts dafür, deshalb ändert das nicht meine Meinung, dass sie mir doch gefallen haben.

Veröffentlicht am 30.01.2018

Mein Lieblingsband der Reihe

Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3)
1

Inhalt:
Der dritte Band der Twilight-Saga. Nachdem Bella und Edward endlich wieder vereint und glücklich sind, scheint nichts ihre Liebe zu erschüttern, wäre da nicht Jakob, zu dem sich Bella immernoch ...

Inhalt:
Der dritte Band der Twilight-Saga. Nachdem Bella und Edward endlich wieder vereint und glücklich sind, scheint nichts ihre Liebe zu erschüttern, wäre da nicht Jakob, zu dem sich Bella immernoch hingezogen fühlt und der ihr ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt oder wäre da nicht Viktoria, die auf Rache sinnt und (natürlich) die Volturi, die kaum den Tag erwarten können, an dem Bella endlich eine von ihnen wird. Das Abenteuer nimmt also immernoch kein Ende. Und als eine Horde neugeborener Vampiere sich auf sie Reise nach Forks macht, um Bella zu töten, geginnt eine rasante Geschichte, in der es gilt Feindschaften zu besigen und gemeinsam zu kämpfen. Denn jeder dieser Vampiere dürstet nach Blut, nach dem Blut von Isabelle Swan. Also schließen sich Werwölfe und Vampire zusammen, gegen einen Kampf, der von jedem sein Bestes verlangt. Zudemm, kommt dazu, dass Bella immernoch ein Vampir werden will, den Preis den Edward aber fordert, damit er es vollbringt, bringt Bella zunächst aber an ihre Grenzen. Er will sie, ganz, für immer und deshalb will er ihr Mann werden.

Meinung:
Der dritte Teil hat mich im Gegensatz zu dem zweiten Teil wieder vollkommen bannen können. Die Geschichte nimmt wie üblich wieder Spannung und Romanze in sich auf und zieht einen voll und ganz in seinen Bann. Wie auch in den Büchern zuvor überzeugt Stephenie Meyer mit einem sauberen und fantasievollem Schreibstil. Wem die Vorgänger gefallen haben, der wird auch dieses Buch lieben.

Veröffentlicht am 22.01.2019

Magisch, magischer, die magischen Sechs!

Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
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Inhalt:
Als Carter von zu Hause ausreißt, weil er die betrügerischen Zaubertricks seines Onkels nicht mehr erträgt, auf den nächsten Zug springt und sich in die nächste Stadt treiben lässt, da ahnt er ...

Inhalt:
Als Carter von zu Hause ausreißt, weil er die betrügerischen Zaubertricks seines Onkels nicht mehr erträgt, auf den nächsten Zug springt und sich in die nächste Stadt treiben lässt, da ahnt er nicht, dass diese Entscheidung sein ganzes Leben verändern wird. Gestrandet auf einem Jahrmarkt, wird Carter schnell klar, dass auch hier Zaubertricks benutzt werden, um die Besucher zu bestehlen und zu täuschen. Allein und unsicher, was er mit diesen Informationen anfangen soll, glaubt sich Carter geschlagen - bis die Magie, das Schicksal Einzug in sein Leben erhält und der junge Ausreißer unerwartet Freunde findet, die ebenfalls den ein oder anderen Trick auf Lager haben. Gemeinsam planen die Freunde einen Coup, welcher den Verbrechern ein für alle Mal das Handwerk legen soll.

Meinung:
Zu Beginn war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch, denn bei Werken von Schauspielern weiß man nie so genau, ob die Geschichte an sich gut ist oder das Buch bloß der Person wegen gelobt wird. Die ersten Kapitel der Geschichte waren dann auch zunächst nichts Besonderes. Ich hatte das Gefühl, dass Neil Patrick Harris sich zahlreicher Floskeln und Ideen bedient, die in solch einer Form schon öfters dagewesen sind. Schließlich geschah jedoch etwas Überraschendes: der Autor griff in die Zauberkiste und zauberte eine wunderbare und wunderschöne Kindergeschichte aufs Papier.

Wie er das gemacht hat?
Nun, ich weiß nicht, ob ich die Tricks dieses Magiers verraten darf, aber wenn ihr mich nicht verratet, dann mache ich eine kleine Ausnahme...

Zunächst die Art und Weise, wie Neil Patrick Harris seine Geschichte erzählt. Sicherlich, mit den ersten Kapiteln habe ich mich schwergetan, jedoch nur bis zu einer ganz bestimmten Stelle: Bis der Leser das erste Mal vom Erzähler persönlich angesprochen wird und einen ersten Blick hinter die Kulissen der Magie erhascht. Über das ganze Buch verteilt finden sich diese kleinen Einschübe, die sich direkt an den Leser richten und ihm erklären, wie er selbst zum Magier werden kann, indem Zaubertricks erklärt werden - eine schöne Idee. Dadurch wird der Leser ein Teil dieser Geschichte, ein Teil der magischen Sechs.

Zusätzlich die Figuren. Stereotype, Klischees und alte Muster sucht man bei diesen nämlich vergeblich. Stattdessen präsentiert Neil Patrick Harris eine farbenfrohe Gruppe: verschiedene Hautfarben, ein Mädchen im Rollstuhl, ein Junge ohne zu Hause, ein männliches Paar - das alles spielt in diesem Buch keine Rolle, wird mit einer Selbstverständlichkeit erzählt, die ich mir gerne in mehr Büchern wünschen würde und zeigt deutlich, wie belanglos doch solche ´Schubladen´ sind.

Die Figuren hängen auch eng mit meinem letzten Punkt zusammen, nämlich der Grundaussage, dem Grundthema dieser Geschichte. Im Groben geht es um Magie und darum, Verbrechern das Handwerk zu legen, doch bei genauerer Betrachtung geht es um viel mehr als das. Es geht darum, an sich selbst zu glauben, den Mut und die Hoffnung in die Menschen nicht zu verlieren und um Freundschaft. Eine Freundschaft, die sich nicht um solche Dinge wie die Hautfarbe dreht, eine Freundschaft, die den Glauben nicht verliert, den Glauben daran, dass wenn man nur zusammenhält und sich unterstützt, man einfach alles schaffen kann, unzertrennlich wird und Freunde fürs Leben findet.

Fazit:
Magisch, magischer, die magischen Sechs!
Ein zauberhaftes Kinderbuch, das selbst die größten Leser, die Welt wieder mit Kinderaugen sehen lässt. Neil Patrick Harris hat hier ein wahrlich modernes und zauberhaftes Kinderbuch geschrieben, für Jung und Alt. So wunderbar, dass ich es kaum erwarten kann, bis er den zweiten Band, um die magischen Sechs, aus dem Hut zaubert. Kurz und knapp: Eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 05.09.2018

Nette Lektüre für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

Lost in a Kiss
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Inhalt:
Als Aspen ihre beste Freundin Bethany nach dem Collegeabschluss auf einen vierwöchigen Roadtrip begleiten soll, bietet sich ihr eine einmalige Chance, denn seit dem Tod ihres Vaters hat Aspens ...

Inhalt:
Als Aspen ihre beste Freundin Bethany nach dem Collegeabschluss auf einen vierwöchigen Roadtrip begleiten soll, bietet sich ihr eine einmalige Chance, denn seit dem Tod ihres Vaters hat Aspens Familie finanzielle Probleme und die junge Absolventin somit kaum Chancen ihrem Alltag zu entfliehen. Die Sache hat aber einen Haken: Bethanys anhänglicher und überfürsorglicher Bruder Bram wird die Beiden begleiten. Doch Aspen hasst Bram. Und Bram hasst Aspen. Seit dem ersten Tag ihrer Begegnung sind die Beiden wie Feuer und Eis. Doch Bethany zuliebe nimmt Aspen die Anwesenheit von Bram in Kauf, aber dann springt ihre beste Freundin kurz vor Reisebeginn ab und Aspen findet sich auf einem vierwöchigem Trip mit dem Mann wieder, mit dem sie es am wenigsten wollte.

Meinung:
Lange hatte ich kein Buch mehr zwischen den Fingern, nicht weil ich nicht lesen wollte, denn ganz im Gegenteil: ich habe etliche Geschichten begonnen, aber keine konnte mich fesseln. Deshalb ist "Lost in a kiss" für mich seit langer Zeit ein ganz besonderes Buch, auch wenn der Inhalt letztlich lediglich als unterhaltsam zu betiteln ist.

Eigentlich wollte ich heute nur einmal "reinschnuppern". Eben habe ich es dann beendet. Ich habe diese Geschichte an einem Tag verschlungen. Obwohl sie sehr vielversprechend, wenn auch stark konstruiert begann und ich vieles nicht nachvollziehen konnte, habe ich zunächst darüber hinweg gesehen, weil mich die Story trotz allem einfach gefesselt hat. Was als unterhaltsame und prickelnde Liebesgeschichte begann entwickelte sich dann jedoch sehr flach, eindimensional und vorhersehbar weiter.

Dabei klang der Inhalt nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack, denn ich liebe Roadtrip-Geschichten, besonders Liebesgeschichten. Spätestens nach "Amy on the summer road" von Morgan Matson und "Love Trip" von Lauren Barnholdt, verschlinge ich alle Werke, die eine ähnliche Handlung versprechen. Mir war vor dem Lesen natürlich bewusst, dass ich hier ein ganz anderes Genre zwischen den Fingern halte und die Liebesszenen durchaus intensiver werden könnten, dass sich die Handlung ab der Hälfte jedoch nur noch um Sex dreht und das in - zumindest für mich - teilweise grenzwertiger Sprache, damit hatte ich nicht gerechnet. Zudem hat es die Frauenrolle, die hier von Aspen vertreten wird überhaupt nicht gefallen. Wird sie am Anfang noch als stark und spruchsicher dargestellt, scheint sich all jenes, was sie vorher ausgemacht hat in dem Moment abzuschalten, als sie Bram das erste Mal sexuell näher kommt. Ab da geht es auch stetig abwärts mit der Geschichte. Auch der angekündigte Roadtrip, bleibt irgendwann auf der Strecke und macht etlichen Sexszenen Platz.

Fazit:
Was als vielversprechende Roadtrip-Geschichte beginnt, entwickelt sich leider viel zu schnell in eine sehr einfarbige und vorhersehbare Story, mit fragwürdigem Sprachstil und klischeehaften Figuren. "Lost in a kiss" bietet zwar eine spannende Idee und entwickelt einen gewissen Sog auf seine Leser, bleibt letztlich jedoch hinter einigen Werken des gleichen Genres zurück und kommt so leider nicht ganz aus den "ganz-nett-für-zwischendurch-Schuhen" hinaus.

Veröffentlicht am 08.05.2018

Luke und Elle sind großartig! Ich habe geweint, gelacht und hatte eine Gänsehaut am ganzen Körper - einfach "fanta-tastisch"!

Der letzte erste Kuss
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Inhalt:
Elle und Luke sind beste Freunde und das soll auch so bleiben, deshalb haben sie sich vor zwei Jahren ein Versprechen gegeben: Sie fangen niemals, unter keinen Umständen etwas miteinander an. Doch ...

Inhalt:
Elle und Luke sind beste Freunde und das soll auch so bleiben, deshalb haben sie sich vor zwei Jahren ein Versprechen gegeben: Sie fangen niemals, unter keinen Umständen etwas miteinander an. Doch als Elle für die Hochzeit ihrer Schwester Sadie wieder in ihr Elternhaus zurückkehren und sich einem schwierigen Kapitel ihrer Vergangenheit stellen muss: ihrer Mutter, ist Luke an ihrer Seite und die Beiden kommen sich gefährlich nahe. Plötzlich ist da eine Spannung, eine Anziehungskraft zwischen Luke und Elle, die beide weder leugnen können, noch wahrhaben wollen. Denn schließlich haben sie sich etwas versprochen. Ein Versprechen, das ihre Freundschaft beschützen soll.

Meinung:
Schon nach dem ersten Band der Firsts-Reihe war mir klar: "Der letzte erste Kuss" wird wahrscheinlich mein Lieblingsband, doch ich war nicht darauf gefasst, dass dieser Teil um Luke und Elle mein Herz im Sturm erobern würde. Denn letztlich war die Geschichte um so viel besser, als ich mir je hätte vorstellen können. Sie hat mich mit Haut und Haaren verschlungen und tief zwischen die Seiten geführt, bis ich schließlich zwischen Luke, Elle, Dylan, Emery, Mason, Tate und Trevor im Sonnenschein auf der Bank saß und mit ihnen gemeinsam Burger aus der Mensa verschlungen habe (denn wer lässt sich schließlich den Burger-Tag in der Mensa entgehen?). Bianca Iosivoni hat es geschafft, dass ich ein Teil der Geschichte wurde, ein Teil dieser wunderbaren Clique, ein Teil dieser wunderbaren Welt. Ich habe jedes Kapitel in diesem Buch genossen, auch wenn das Werk natürlich einem gewissen Schema folgt, das man aus dem Genre gewohnt ist und somit auch das Ende in gewissen Zügen vorhersehbar ist, hat mich dies an keiner Stelle gestört. Ich habe trotzdem voller Neugier das Geschehen verfolgt und dem dramatischen Höhepunkt entgegen gefiebert.

Bereits in "Der letzte erste Blick" habe ich mich in Elle verliebt und mich deshalb auf den Moment gefreut, in dem ich ihre Geschichte entdecken kann. Denn Elle ist ein wunderbarer Charakter, voller Leben, Energie und Positivität. Ihre Art ist ansteckend und sie färbt nicht nur innerhalb der Geschichte auf ihre Freunde ab, sondern schwappt auch über die Seiten und erobert das Leserherz im Sturm. Im ersten Band der Firsts-Reihe hat man sie als gute Seele der Clique kennengelernt und auch in "Der letzte erste Kuss" kann sie dieses Image beibehalten. Trotzdem gibt einem dieser Band so viel mehr, denn dadurch, dass wir hier nicht nur Lukes Perspektive, sondern auch die Perspektive von Elle von der Autorin präsentiert bekommen, erhaschen wir einen Blick hinter ihre Fassade und erkennen neben all den positiven Zügen auch andere Gefühle: Traurigkeit und Schwermut, aber auch Willenskraft, was einem Elle schließlich nicht nur ´noch´ sympathischer macht, sondern ebenfalls Authentizität verleiht.

Diese Authentizität macht das Buch in meinen Augen auch so besonders. Die Geschichte ist mitten aus dem Leben gegriffen, realistisch und zeichnet sich durch bodenständige Figuren aus. Wir finden hier keine Übermenschen oder ein stark konstruiertes Drama, sondern Menschen mit vorstellbaren und nachvollziehbaren Problemen und Vergangenheiten - Menschen wie du, Menschen wie ich. Und das macht das Leseerlebnis aus.

Auch Luke hat mir sehr gut gefallen, denn er ist ebenfalls sehr authentisch, wobei ich ihm anfangs etwas skeptisch gegenüberstand. Dies lag daran, dass er in der Geschichte von Dylan und Emery nicht allzu sympathisch präsentiert wurde. Spätestens aber, wenn man als Leser seine Perspektive vor Augen geführt bekommt, seine Gefühle und Eigenarten kennenlernt, sind anfängliche Startschwierigkeiten sofort vergessen. Denn spätestens dann erkennt man, wie gut Luke ist. Er ist ein Mann, der für seine Freunde alles tun, alles riskieren würde. Er ist witzig, ehrlich, offen und verleiht dem Band durch seine frechen Sprüche das gewisse etwas. Kurzum: Er ist der beste Freund, den man sich an seiner Seite wünscht, eine ebenso gute Seele wie Elle, bloß auf eine ganz andere Weise.

Der lockere, leichte, aber auch unglaublich gefühlvolle Schreibstil von Bianca Iosivoni rundet das Werk dann schließlich ab. Ich bin kein Mensch, der beim Lesen anfängt zu weinen, doch Bianca hat in mir die volle Gefühlspalette ausgelöst. Ich habe gelacht, geweint und mein ganzer Körper wurde von einer Gänsehaut überzogen. Chapeau! Denn es gelingt nicht vielen Autoren, Worte so aufs Papier zu zaubern, dass sie die Gefühlswelt der Figuren vollkommen auf die Gefühlswelt des Lesers übertragen.

Fazit:
Ich habe mich verliebt. In Luke. In Elle. In dieses Buch. "Der letzte erste Kuss" ist ein wunderbares Werk, voller Emotionen, die jedoch an keiner Stelle erzwungen oder übermäßig konstruiert wirken. Ich habe gelacht, geweint und hatte eine Gänsehaut - einfach wundervoll!
Oder wie Elle sagen würde: "fanta-tastisch"!