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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2019

Herzzerreißend und herzergreifend

Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
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"Perfectly Broken" ist durch und durch eine wunderschöne, gleichzeitig herzzerreißende und herzergreifende Liebesgeschichte.

Die Figuren sind so authentisch, real und sympathisch gestaltet, dass man ...

"Perfectly Broken" ist durch und durch eine wunderschöne, gleichzeitig herzzerreißende und herzergreifende Liebesgeschichte.

Die Figuren sind so authentisch, real und sympathisch gestaltet, dass man das Gefühl bekommt, wan würde sie persönlich kennen. Jede der Figuren hat ihre eigene durchdachte Geschichte, die ihre Persönlichkeit bestimmt und sie zu der Figur werden ließ, die der Leser im Buch kennenlernt.

Schon ab der ersten Seite hat das Buch mich, einerseits wegen dem unglaublich schönen Cover, und andererseits wegen der tollen Geschichte, in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht mehr weglegen. Meiner Meinung nach hätte es etwas länger sein können, denn nach nur 350 Seiten war der Lesespaß leider vorbei.

Ich werde definitiv noch weitere Bücher von Sarah Stankewitz lesen, denn "Perfectly Broken" hat mich verzaubert.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Anders als erwartet

Find mich da, wo Liebe ist
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Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und sehr ansprechend. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, jedoch kommt alles anders als erwartet.

Das Vorwort bzw. der Kommentar der Autorin ...

Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und sehr ansprechend. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, jedoch kommt alles anders als erwartet.

Das Vorwort bzw. der Kommentar der Autorin zur Intention und Botschaft des Buches ist sehr schön geschrieben. Dies bietet dem Leser erstens einen kleinen Einblick in den Inhalt des Buches sowie in die Gedanken der Autorin.

Eines der Dinge, die mir am besen gefallen haben waren der Anfang und der Schluss. Der Beginn des Buches war sehr spannend und hat zum Lesen angeregt. Danach ist dieses anfängliche Hoch leider abgeflacht. An einigen Stellen war das Buch meiner Meinung nach etwas langatmig. Dafür ist das Ende sehr gelungen und rundet die wilde Achterbahnfahrt der Protagonistin und der anderen Figuren schön ab.

Als nicht Musiker ist es wichtig zu wissen, dass das Buch sehr auf Musik und alles was dazugehört "fixiert" ist.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Toller Urlaubsroman

Inselküsse
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Kühnes "Inselküsse" ist eine tolle, sommerliche Urlaubslektüre. Für jemanden der eine locker, leichte Geschichte über Selbstlosigkeit, Glückseligkeit, ein bisschen Romantik und Freundschaft lesen will, ...

Kühnes "Inselküsse" ist eine tolle, sommerliche Urlaubslektüre. Für jemanden der eine locker, leichte Geschichte über Selbstlosigkeit, Glückseligkeit, ein bisschen Romantik und Freundschaft lesen will, ist "Inselküsse" genau das Richtige!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Außerdem schafft sie es die Umgebung, Geschehnisse und Atmosphäre so anschaulich und detailliert zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, als wäre man mitten drin in der Geschichte..

Das Cover ist ebenfalls sehr schön gestaltet und trägt maßgeblich zur Ostseeatmosphäre bei. Man hört quasi die Möwen kreischen und den Wind in den Bäumen rascheln.

Anspruchsvoll ist der Roman nicht, jedoch muss das ja auch nicht immer sein, vor allem nicht im Urlaub.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Nett für zwischendurch

Das Gemälde der Tänzerin
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"Das Gemälde der Tänzerin" ist ein typischer Christine Jaeggi Roman. Geheimnisvolles Familiendrama, früher versus heute und ein unbekannter, interessanter Mann.

Mir gefällt das Geheimnisvolle in den ...

"Das Gemälde der Tänzerin" ist ein typischer Christine Jaeggi Roman. Geheimnisvolles Familiendrama, früher versus heute und ein unbekannter, interessanter Mann.

Mir gefällt das Geheimnisvolle in den Büchern, denn dadurch wird Spannung erzeugt und motiviert den Leser zum Weiterlesen. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen verleiht der Geschichte einen geheimnisvollen und "mysteriösen" Touch. Christine Jaeggis Schreibstil gefällt mir sehr gut denn er ist sehr bildhaft, sodass man sich die Umgebung sowie die Figuren sehr gut vorstellen kann.

Meiner Meinung auch typisch Christine Jaeggi, ist die Menge an Figuren. Oftmals ist es schwierig alle auseinander zuhalten und sie der richtigen Zeit und den richtigen Handlungen zugeordnet.

Mit seinen rund 360 Seiten ist "Das Gemälde der Tänzerin" ein netter Roman für zwischendurch.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Emotional, authentisch, erschreckend

All das zu verlieren
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Das Cover passt hervorragend zum Inhalt. Es spiegelt die Ambivalenz der Protagonistin Adéle wieder. Auch die Frau auf dem Cover ist der den Beschreibungen der Figur aus dem Buch nachzuempfinden.

Meiner ...

Das Cover passt hervorragend zum Inhalt. Es spiegelt die Ambivalenz der Protagonistin Adéle wieder. Auch die Frau auf dem Cover ist der den Beschreibungen der Figur aus dem Buch nachzuempfinden.

Meiner Meinung beschreibt der Klappentext nicht annähernd die Zerrissenheit von Adéle, denn der Autorin Leila Slimani ist es gelungen diese Zerrissenheit auf eine solch emotionale Art und Weise darzustellen, dass der Leser in ihr Leid, ihre Ängste, ihre Wünsche und Gedanken hineingezogen wird. "All das zu verlieren" ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich nicht immer mit der Hauptfigur identifizieren muss, um die Gedanken und Gefühle nachzuempfinden oder Spaß am Lesen zu haben.

Mit seinen 224 Seiten hat das Buch genau die richtige Länge, um gut in den Inhalt hineinzufinden, ohne dass man diesem überdrüssig wird. Dies wird ebenfalls durch die Einbettung der Geschichte in viele kurze Kapitel untertützt.

Der Perspektivwechsel zum Ende hin hat mir ebenfalls gut gefallen und den Leser die Problematik von einer anderen Seite betrachten lassen.

Außerdem sollte gesagt werden, dass "All das zu verlieren" kein Gute-Laune-Buch ist und eher die menschlichen Abgründe aufzeigt.


SPOILER ZUM ENDE:
Das Ende bringt eine Hassliebe mit sich, denn es ist ein offenes Ende. Man erfährt nicht direkt, was mit der Protagonistin, ihrer Sucht und ihrer Familie geschieht, erhält aber einige Anhaltspunkte. Interpretationen seitens des Lesers, bleiben nicht aus.