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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2021

Alles in allem nicht rund

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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Dieses Buch hatte ich mir zusammen mit dem ersten Band, Wenn Donner und Licht sich berühren, gekauft - allerdings sind die beiden Bände unabhängig voneinander. Hier hätte es mich gefreut, wenn die Protagonisten ...

Dieses Buch hatte ich mir zusammen mit dem ersten Band, Wenn Donner und Licht sich berühren, gekauft - allerdings sind die beiden Bände unabhängig voneinander. Hier hätte es mich gefreut, wenn die Protagonisten des ersten Bandes nochmal irgendwo aufgetaucht wären. Der Schreibstil ist wieder richtig gut, das Buch war schnell durchgelesen. Die Protagonistin Grace ist toll: sie ist einfach unglaublich liebenswert, ich glaube, man kann sie gar nicht nicht mögen, und auch Jackson mochte ich überraschender Weise sehr gerne. So wie Chester, die Kleinstadt, in der das Buch spielt, sind vermutlich auch viele deutsche Dörfer: Jeder kennt jeden und es wird viel getratscht – trotzdem fand ich es sehr komisch, dass Grace außer ihrer Schwester dort mit niemandem wirklich etwas zu tun hat. Chester und Grace mochte ich gerne zusammen, es hat irgendwie gepasst. Trotzdem hat mir am Ende irgendwie etwas gefehlt. Es hat sich für mich oft angefühlt, als wären in der Beziehung der Beiden Schritte übersprungen worden und stellenweise war es mir dann auch zu viel Drama – das hätte vielleicht ein bisschen mehr verteilt werden können? Ich weiß nicht, irgendwie fällt es mir bei diesem Buch einfach schwer zu sagen, was exakt mir nicht gefallen hat – es hat sich einfach nicht rund angefühlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Gute Idee mit Verbesserungspotential

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter)
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Dieser mehr oder weniger inoffizielle achte Band von Harry Potter spielt neunzehn Jahre nach dem 7. Band. Harry ist erwachsen, und hat eigene Kinder – und das ist nicht immer leicht. Eines von Harrys Kindern, ...

Dieser mehr oder weniger inoffizielle achte Band von Harry Potter spielt neunzehn Jahre nach dem 7. Band. Harry ist erwachsen, und hat eigene Kinder – und das ist nicht immer leicht. Eines von Harrys Kindern, Albus, landet nicht wie erwartet in Gryffindor, sondern in Slytherin, und freundet sich dort mit Draco Malfoys Sohn Scorpius an – was beide Väter nicht gern sehen. Das Verhältnis von Albus und Harry ist sehr angespannt, oft steht Albus im Schatten seines
berühmten Vaters, was dazu führt, dass Albus sich beweisen möchte. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, zumal das Buch nicht sehr lang ist, aber es gibt ein paar Wiedersehen mit alten Bekannten. Insgesamt hätte ich mir entweder gewünscht, die „alten“ Charaktere etwas mehr zu lesen zu bekommen, oder ein paar mehr neue Charaktere kennen zu lernen. So hat sich die Geschichte doch hauptsächlich um Albus und Scorpius gedreht, was ich ein bisschen schade fand. Trotz des Drehbuch-Stils muss ich aber sagen, dass mir das Lesen Spaß gemacht hat – und dass es auch auf Englisch gut zu lesen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Überraschung nach schwachem Band 1

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr ...

Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen, an dessen gefürchtetem Hof der Nacht sie nun jeden Monat eine Woche verbringen muss. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen…
Meine Meinung:
Nachdem mir Band 1 eher weniger gefallen hat, habe ich große Hoffnungen in Band 2 gesetzt – und wurde nicht enttäuscht. Tamlin ist ein Arsch (I’m sorry) und das Verhältnis von Feyre zu ihm leidet immer mehr. Und als wäre das nicht schlimm genug, hat sie nach der Zeit bei Amarantha schreckliche Albträume, die sie nicht vergessen lassen, was passiert ist. Ich war also echt glücklich als Rhysand endlich aufgetaucht ist, um sie – wie vereinbart zu sich zu holen. Ein bisschen genervt war ich von Feyre schon, einfach weil sie den Bewohnern des Hofes der Nacht so lange misstraut hat, auf der anderen Seite ist ihr aber auch die ganze Zeit eingebläut worden, wie schrecklich es dort zugeht.
Ich hingegen habe mich schnell am Hof der Nacht eingelebt, und finde auch Rhysand und seine Freunde einfach toll – vor allem zusammen mit Feyre, die sie, ohne nachzufragen aufnehmen.
Ich bin froh, dass mich Band 2 abholen konnte, und auch, dass ich ihn trotz Zweifeln gelesen habe – trotzdem gibt es ein Sternchen Abzug, weil die Handlungen teilweise doch seehr unnachvollziehbar für mich waren. Außerdem muss ich sagen, gefallen mir die Cover einfach so gar nicht, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Und: Kann mir bitte jemand sagen, wie das ein Jugendbuch ist?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Tolle Freundschaften, Hauptstory mit Schwächen

Making Faces
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Nachdem ich doch einen Moment gebraucht habe, um in das Buch reinzukommen, konnte ich es dann während des Lesens kaum aus der Hand legen. Fern ist einfach ein super liebenswerter Charakter, der zeigt, ...

Nachdem ich doch einen Moment gebraucht habe, um in das Buch reinzukommen, konnte ich es dann während des Lesens kaum aus der Hand legen. Fern ist einfach ein super liebenswerter Charakter, der zeigt, dass es nicht aufs äußere ankommt. Sie hat vermutlich das größte Herz, das man sich vorstellen kann und eine ganze Menge Geduld mit Ambrose. Stellenweise war sie mir etwas zu aufopferungsvoll, und ich hätte mir gewünscht, dass sie auch mal einen Moment an sich denkt. Bailey ist Ferns Cousin, und auch ihr bester Freund – und einfach toll! Er sitzt im Rollstuhl, aber das hält ihn zum Glück nicht davon ab, schonungslos ehrlich zu sein, und Ambrose das eine oder andere Mal einen kräftigen Tritt ins Hinterteil zu verpassen.
Ambrose… ich weiß nicht. Zum einen will ich ihn mögen, weil er ja doch einiges durchmachen musste, zum anderen ging er mir ab und an doch ein bisschen auf die Nerven, weil er sich einfach im Kreis dreht: Macht er mal einen kleinen Fortschritt, gibt’s direkt einen Rückschlag. Er ist intelligent, keine Frage, aber ab und an hat er sich seinen Mitmenschen gegenüber doch etwas unfair verhalten.

Dass sich das Buch nicht nur um Ambrose und Fern dreht, sondern auch um die Freundschaft zu Rita und Bailey dreht, ist super – auch, weil dadurch die Nebencharaktere etwas ausgebauter sind, als in manch anderem Buch. Auch, dass sie ihre eigenen Leben und Probleme haben, und sich nicht alles nur um Fern dreht, ist wirklich angenehm. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich die Freundschaft zwischen Bailey, Rita und Fern stellenweise interessanter fand als die Beziehung von Fern zu Ambrose.
Es gibt über das ganze Buch verteilt den einen oder anderen Zeitsprung, was eine gute Idee ist, da man sich so etwas besser in die Freundschaften eindenken kann. Allerdings war ich dadurch ab und an etwas desorientiert.
Auch das Ende war natürlich schön kitschig, aber doch sehr überstürzt, der Epilog ist aber trotzdem einfach Zucker.
Auch die Gefühle kamen nicht zu kurz - stellenweise musste ich mir doch ein paar Tränen verkneifen.
Ich mochte das Buch alles in allem sehr gern, aber als Highlight würde ich es jetzt nicht unbedingt bezeichnen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.10.2020

Leider etwas zu seicht...

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Wer ein Riesenfan ist, scrollt am Besten weiter - oder verrät mir schon mal, ob die Folgebände besser sind!
Neu ist die Reihe ja nun wirklich nichtmehr, trotzdem sieht man sie überall auf Bookstagram - ...

Wer ein Riesenfan ist, scrollt am Besten weiter - oder verrät mir schon mal, ob die Folgebände besser sind!
Neu ist die Reihe ja nun wirklich nichtmehr, trotzdem sieht man sie überall auf Bookstagram - und ich muss sagen, das mich der Inhalt schon angesprochen hat. Von der Autorin habe ich schon ein paar „Throne of Glass“-Bände gelesen, die ich wirklich mochte - also musste ich quasi zuschlagen. Feyre ist eine Protagonistin, die für die Menschen, die ihr nahe stehen alles tun würde - so wie zu Beginn für ihre Familie.
Tamlin ist okay - das war es aber schon, ich finde ihn jetzt einfach nicht so besonders. Lucien und Rhysand hingegen haben da mehr Potential: Lucien, der sich als guter Freund erwiesen hat, und Rhysand, über den man noch so wenig weiß, dass er auf jeden Fall interessant sein könnte.
Ich hätte mir eventuell mehr über das Land der Fay gewünscht, da man hier wirklich nicht sehr viel erfahren hat, oder auch über die Fay selbst, von denen es ja eine Menge verschiedene gibt.
Die Handlung fand ich trotz des angenehmen Schreibstils nicht so berauschend, es kam mir einfach so vor, als würde man ohne nennenswerte Zwischenfälle ewig auf den Höhepunkt hinarbeiten, was ich sehr schade fand: gerade aus der Seuche hätte man so viel mehr machen können.
Gut fand ich auf jeden Fall, dass das Ende kein Mega-Cliffhanger war, man also nicht zwingend die weiteren Bände lesen muss (auch wenn man natürlich trotzdem irgendwie gerne wissen möchte, wie es weiter geht).
Und leider finde ich auch hier die englischen Cover wieder soo viel schöner... 😩 Insgesamt ist das Buch nicht schlecht, aber war für meinen Geschmack einfach etwas zu seicht, und daher weniger überzeugend - ich bin schon gespannt, ob Teil 2 mir eher zusagt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere