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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2020

Auf jeden Fall ein Jahreshighlight!

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Ich habe das Buch tatsächlich schon vor einiger Zeit in einem Buddyread gelesen, komme aber erst jetzt dazu, die „richtige“ Rezi zu schreiben, ich habe es mir aber in einem anderen Post vielleicht schon ...

Ich habe das Buch tatsächlich schon vor einiger Zeit in einem Buddyread gelesen, komme aber erst jetzt dazu, die „richtige“ Rezi zu schreiben, ich habe es mir aber in einem anderen Post vielleicht schon anmerken lassen, dass ich das Buch einfach unglaublich schön finde! Ich würde fast schon sagen, dass es auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights ist.

Das Cover ist einfach sehr schön, wie man es von den LYX-Büchern eben gewohnt ist (oder von den meisten.

Der Beginn spielt in der Vergangenheit von Ellie und Greyson, es ist eine eher unschuldige Jugendliebe, und von mir aus hätte gerne das ganze Buch in dieser Zeit spielen, weil es einfach so schön war! Aber auch der zweite Teil in der Gegenwart hat mir sehr gut gefallen, natürlich sind die Charaktere erwachsen geworden, aber auch das war interessant, da man ja sonst eher langsamere Veränderungen hat.

Und die Charaktere…Ich mochte Ellie sehr gerne, mit Greyson musste ich mich aber in Part 2 neu anfreunden, dafür sind seine Kinder einfach toll!

Kurz und knapp: Ganz vielleicht habe ich beim Lesen ein paar Tränchen verdrückt, ich kann es euch wirklich nur empfehlen – ich hoffe, dass der zweiteilige Band 2 (?!) mindestens genauso gut wird!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2020

Berührende Liebesgeschichte ohne richtigen Abschluss

Drei Schritte zu dir
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Ich habe den Film noch nicht geguckt - werde das aber auf jeden Fall nachholen! Zum Buch: Ich mag Stella zu Beginn nicht besonders, sie ist sehr streng zu sich selbst, mit ihren ganzen Regeln - allerdings ...

Ich habe den Film noch nicht geguckt - werde das aber auf jeden Fall nachholen! Zum Buch: Ich mag Stella zu Beginn nicht besonders, sie ist sehr streng zu sich selbst, mit ihren ganzen Regeln - allerdings merkt man schnell, dass da mehr dahinter steckt.
Nach „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist es mein zweites Buch mit schwer erkrankten Jugendlichen - am Anfang dachte ich, es wäre vielleicht sehr ähnlich, aber es konnte mich trotzdem überzeugen! Ich mochte besonders die ersten Treffen zwischen Stella und Will, aber auch Poe ist mir sehr ans Herz gewachsen! Nur das Ende ging in meinen Augen zu schnell. Will entwickelt sich - neben Poe - am meisten weiter, man merkt erlebt quasi von Seite zu Seite eine positive Änderung. Da kommen wir aber auch schon zum Schluss: Ich hätte mir gern einen richtigen Abschluss für die beiden gewünscht. Es ging mir am Ende doch zu schnell, zu überstürzt, und ich hätte mich sehr über ein „richtiges“ Ende gefreut - aber das ist natürlich Geschmacksache!

Kurz: ich habe viel gelacht und viel geweint. Auf jeden Fall ein schöner Jugendroman mit einem tollen Cover - ich würde das Buch gerne nachträglich meinem jüngeren ich empfehlen. Trotzdem fehlt mir hier leider der richtige Abschluss, auch hätte man stellenweise einfach mehr aus der Geschichte machen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2020

Ein Kinderbuch, das auch Erwachsene zum Nachdenken bringt.

Für immer Alaska
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Eigentlich ist „Für immer Alaska“ ein Kinderbuch, vielleicht auch ein Jugendbuch. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb hat es mich sehr berührt.
Alaska war Parkers Hund, und gehört jetzt Sven, und ...

Eigentlich ist „Für immer Alaska“ ein Kinderbuch, vielleicht auch ein Jugendbuch. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb hat es mich sehr berührt.
Alaska war Parkers Hund, und gehört jetzt Sven, und natürlich will Parker Alaska unbedingt zurück. Aber Alaska ist nicht nur irgendein Hund für Sven - sie ist ein Begleithund, denn Sven hat Epilepsie. Als er in die neue Schule kommt dauert es nicht lange, bis er einen Anfall hat, und darauf folgen natürlich weitere. Und es kommt, wie es kommen muss: Kinder können gemein sein, er wird bei einem Anfall gefilmt, und das Video macht die Runde in der ganzen Schule!
Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, aber das Buch ist definitiv auch für uns „Alten“ lesenswert! Es handelt von Freundschaft, Familie, Ängsten, aber auch davon, Aufzustehen und Weiterzumachen, um etwas zu ändern.
Parker ist für mich eine großartige Protagonistin, unglaublich mutig, aber nicht ohne noch ein Kind zu sein, verletzlich, aber trotzdem nicht unterzukriegen.
Und auch das Cover ist einfach toll, es passt zu der Geschichte und ist dabei einfach schön.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Leider noch schwächer als Band 1.

A is for Abstinence
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Es ist ja kein Geheimnis, dass auch der erste Band schon sehr in der Kritik stand. Trotz dass auch mir Band 1 nicht besonders gefallen hat, wollte ich wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Die Protagonisten ...

Es ist ja kein Geheimnis, dass auch der erste Band schon sehr in der Kritik stand. Trotz dass auch mir Band 1 nicht besonders gefallen hat, wollte ich wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Die Protagonisten haben sich auf jeden Fall geändert, Val ist nach wie vor eine sehr disziplinierte Person, aber wie schon in Band 1: für mich einfach zu extrem! Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn sie warten will, aber teilweise hat man doch das Gefühl, sie stößt ihn absichtlich immer wieder vor den Kopf. Man hat außerdem einen großen Teil des Buches über das Gefühl, dass sie Kyle nicht vertraut, sodass ich mir auch dachte, dann kann man es ja lassen...
Kyle hingegen wirkt erwachsener und auf jeden Fall sympathischer, auch, wenn er noch seine Momente hat. Trotzdem: Er will gemeinsam mit Valerie warten - was für ihn aber doch manchmal sehr schwierig erscheint. 
Die Charaktere um die beiden drumherum kamen in meinen Augen viel zu kurz, nicht nur die Freunde der beiden, aber auch die Familien von Kyle und Val, die zwar immer kurz in Erscheinung getreten sind, aber keine wirkliche Rolle hatten.
Vielleicht als kurze Info: Das Buch ist aus der Sicht von Kyle geschrieben, hier hätte ich mir auf jeden Fall das eine oder andere Kapitel aus Vals Sicht gewünscht, da sie so sehr kalt und unnahbar wirkte, wodurch die ganze Geschichte für mich ein wenig emotionslos rüberkam. Auch das Ende wirkt einfach nicht passend, sehr überstürzt und man bekommt das Gefühl von „Hauptsache zu Ende“.
Wenigstens der Schreibstil ist nach wie vor nicht schlecht, mir fehlten allerdings ein bisschen die Gefühle, die im ersten Band doch nochmal besser zu mir durchgedrungen sind. Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar einfach, und das Dunkle gefällt mir nicht ganz so gut, aber es passt gut zum ersten Band, was für Mich auf jeden Fall wichtig ist 😅
Weil der zweite Band in meinen Augen auf Grund der fehlenden Emotionen, und den unpassenden Handlungen noch schwächer war, muss ich hier leider auch schlechter bewerten.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.07.2020

Es kommt auf jeden Fall Diskussionsmaterial auf

V is for Virgin
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Puh. Mir war schon vor dem Lesen klar, dass ich am Ende dieses Buches nicht wirklich zufrieden sein werde. Die Meinungen darüber gehen ja schon sehr weit auseinander, aber ich habe nicht damit gerechnet, ...

Puh. Mir war schon vor dem Lesen klar, dass ich am Ende dieses Buches nicht wirklich zufrieden sein werde. Die Meinungen darüber gehen ja schon sehr weit auseinander, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es tatsächlich so ist.
Zu Beginn: das Buch ist nicht direkt schlecht. Es behandelt ein doch sehr kontroverses Thema, und es werden auch unterschiedliche Sichten gezeigt.
Zu Beginn mochte ich Val eigentlich sehr gerne, sie steht für sich ein und macht ihren Mund auf. Und auch ihre Einstellung ist nicht falsch: Es passiert ja tatsächlich sehr oft, das man unbedacht eine solche Entscheidung trifft, weil man sich gedrängt fühlt, oder einfach, weil es alle machen. Ich finde es auch nicht schlimm, dass sie anderen „Betroffenen“ helfen möchte, und ihnen eine Plattform bietet. Was ich schlimm finde, ist, wenn man alle von seiner eigenen Meinung überzeugen möchte, und darüber hinaus alles andere vergisst. Unabhängig davon, worum es sich handelt: man sollte die Meinungen und Ansichten anderer respektieren - auch wenn man nicht mit ihnen konform ist. Deshalb: der erste Teil des Buches war definitiv nicht schlecht.
Am Ende ist mit Val tatsächlich nichtmehr sehr sympathisch, natürlich ist es auch nicht richtig, seine eigene Einstellung oder ein Versprechen an sich selbst einfach aufzugeben. Aber wenn man sich selbst für etwas einsetzt, muss man damit rechnen, dass nicht jeder mitmacht, oder das Ganze gut findet.
Die Geschichte um ihre Aktion ist schön geschrieben, auch die anderen Charaktere finde ich zumeist sympathisch und hätte mir gewünscht, dass sie ein bisschen stärker berücksichtigt worden wären 🙈
Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Band, den ich dank der Lesejury vorab lesen darf. Ich hoffe sehr, dass sich Val ein bisschen geändert hat, und es doch noch ein Happy-End gibt!
Leider absolut kein Highlight, obwohl es ein sehr wichtiges Thema anspricht. Man hätte die Protagonistin ruhig ein bisschen diskussionsfreudiger oder einsichtiger gestalten können, um sie ein bisschen sympathischer erscheinen zu lassen.
Dafür ist das Cover echt schön, außerdem ist es rosa 🤷🏼‍♀️😂

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere