Zwischen Wohlfühlmomenten und stilistischen Hindernissen
Cheer for LoveIch habe „Cheer for Love“ nun beendet und blicke mit einer eher zwiespältigen Meinung auf die Geschichte zurück. 📚
Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr mühelos, da das Setting wunderbar gewählt ist ...
Ich habe „Cheer for Love“ nun beendet und blicke mit einer eher zwiespältigen Meinung auf die Geschichte zurück. 📚
Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr mühelos, da das Setting wunderbar gewählt ist und von der ersten Seite an eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre versprüht. 🏈 Auch die Charaktere konnten mich zu Beginn überzeugen, denn Ella ist eine sympathische Protagonistin und Hudson stellt einen sehr einnehmenden Gegenpol dar. ✨
Leider gab es im weiteren Verlauf einige Aspekte, die meine Lesefreude getrübt haben. Besonders problematisch empfand ich den Schreibstil, speziell den extrem inflationären Gebrauch von Gedankenstrichen. ✍️ Ob dies nun an der ursprünglichen Schreibweise der Autorin oder an der Übersetzung liegt, kann ich nicht beurteilen. Allerdings kenne ich eine solch gehäufte Nutzung sonst nur aus Texten von ChatGPT. Ich möchte damit keineswegs unterstellen, dass hier eine künstliche Intelligenz genutzt wurde, doch für meinen Lesefluss war diese Struktur sehr hinderlich und wirkte auf Dauer unnatürlich. 📉
Zudem kamen mir die sportlichen Elemente des Football-Settings insgesamt zu kurz. Die Handlung verlagerte ihren Fokus für meinen Geschmack zeitweise zu stark auf die Spice-Szenen, wodurch die eigentliche Geschichte etwas in den Hintergrund rückte. Auch das Finale konnte mich nicht ganz abholen, da es für mich zu klischeehaft und zu vorhersehbar konstruiert war. 🙃
Insgesamt ist es eine nette Liebesgeschichte mit einer schönen Grundstimmung, die mich jedoch aufgrund der stilistischen Auffälligkeiten und der inhaltlichen Klischees mit gemischten Gefühlen zurücklässt. 🙌