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veronique

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2021

Schon einige Male gelesen

Still into you
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Inhalt:
Nach zehn Jahren kehrt Eve in ihre Heimatstadt zurück, um das Erbe ihrer Verwandtschaft anzutreten. Dabei ist sie nicht auf ihre Jugendliebe Sawyer vorbereitet, doch als er plötzlich vor ihr steht, ...

Inhalt:
Nach zehn Jahren kehrt Eve in ihre Heimatstadt zurück, um das Erbe ihrer Verwandtschaft anzutreten. Dabei ist sie nicht auf ihre Jugendliebe Sawyer vorbereitet, doch als er plötzlich vor ihr steht, wirbelt er alte Erinnerungen wieder auf...



Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, denn wir begleiten Eve bei der Ankunft in ihrer Heimatstadt. Dort wird sie vor einige neue Herausforderungen gestellt, wodurch die Liebesgeschichte zwar eine zentrale Rolle spielt, die Geschichte aber auch andere Aspekte bereithält.
Leider blieben die Figuren für mich blass und unscheinbar. Eve zeichnete sich durch nichts aus und Sawyer, der niedliche Polizist, oder was man zumindest anzunehmen vermag, verkörperte nichts. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Individualität gewünscht. Positiv aufgefallen sind mir die wechselnden Sichten der Protagonisten.
Warum Eve zehn Jahre ihrer Heimatstadt ferngeblieben ist, wird lediglich angerissen und erhält meiner Meinung nach nicht den Raum, den die Antwort gebraucht hätte. Dadurch konnte Eve auch mit ihrem Hintergrund nicht überzeugen.
Die Geschichte hat zwei wesentliche finale Motivationen, die jedem aufmerksamen Leser bereits von Beginn an klar sein werden. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, kann der Weg dorthin individuell und interessant erzählt sein, und so war auch diese Erzählung nicht schlecht. Mir hat jedoch das gewisse etwas gefehlt, dass sich von den anderen Geschichten des Genres auf dem Markt abhebt und so hatte ich das Gefühl, genau diese Geschichte mit der Rückkehr in eine Stadt und die Begegnung einer alten Liebe bereits einige Male gelesen zu haben.



Fazit:
Eine leichter Liebesroman, wie ich ihn aber leider schon einige Male gelesen habe. Überraschungen sucht man hier vergeblich.

Veröffentlicht am 15.05.2021

Nicht überzeugt

Schwarzwälder Morde
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Inhalt:
Das Ermittlerduo Scholz und Schmälzle langweilt sich auf der Wache in Bad Wildbad, bis eine Moorleiche gefunden wird. Dazu gibt es Streitigkeiten in der Gemeinde...



Meine Meinung:
Das Buch ...

Inhalt:
Das Ermittlerduo Scholz und Schmälzle langweilt sich auf der Wache in Bad Wildbad, bis eine Moorleiche gefunden wird. Dazu gibt es Streitigkeiten in der Gemeinde...



Meine Meinung:
Das Buch ist für mich sehr anstrengend zu lesen gewesen, da die wörtliche Rede viel mit Dialekten gearbeitet hat. Was gemeint ist, konnte ich meist identifizieren, jedoch muss man sehr genau lesen und ich denke in der Mündlichkeit sind die Dialekte einfacher zu verstehen. Ist dieses Hindernis überwunden, wird man mit dem humorvollen, verpeilten Ermittlerduo warm. Kritikpunkt an ihnen ist leider, dass sie viel spekulieren und wenig regulär untersuchen. Man könnte beinahe ein Laie gegen sie ersetzen, so unprofessionell wirken sie an manchen Stellen.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, Spannung kam nie wirklich auf. Das mag vielleicht daran liegen, dass sich ein Hauptverdächtiger durch das ganze Buch zieht und auch das Ende bereits erahnt werden kann. Dennoch kommt mir das Ende schließlich zu kurz – hier hätte ich mir gerne mehr Ausführungen gewünscht.



Fazit:
In dem Buch wird viel geredet und spekuliert, die Ermittlungen bringt das aber nicht wirklich voran. Für mich kam da keine Spannung auf.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Wie eine lange Einleitung

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler
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Inhalt:

“Touch of Ink” ist der erste Band der Wandler- Diolgie. Quinn zieht für ihr Studium nach Vancouver Island, wo verschiedene Tierwandler- Tribes leben. Immer häufiger leidet sie unter Visionen ...

Inhalt:

“Touch of Ink” ist der erste Band der Wandler- Diolgie. Quinn zieht für ihr Studium nach Vancouver Island, wo verschiedene Tierwandler- Tribes leben. Immer häufiger leidet sie unter Visionen und ihr Tattoo, welches sie schon seit der Kindheit besitzt, lässt vermuten, dass auch sie eine Verbindung zu den Wandlern aufweist.



Meine Meinung:

Stefanie Lasthaus schreibt locker leicht, sodass der Leser durch die Seiten fliegt. Sie schreibt sehr verständlich und erklärt ihre Welt ausführlich. Rund um die verschiedenen Tribes gibt es im gesamten Buch kleine Abschnitte, die lediglich gefiltert der Erklärung dienen und nochmal das Wesentliche des jeweiligen Tribes ins Gedächtnis rufen.

Das ist auch schon das einzig Positive, was ich nennen kann. An sich ist die Geschichte sehr handlungsarm – und das über 500 Seiten! Relativ zu Anfang wird erzählt, dass einige Mitglieder aus den Tribes verschwunden sind, doch eine richtige Suche dazu gab es nie. Dieser Handlungsstrang hätte wesentlich mehr Potenzial gehabt, als lediglich alle paar Seiten zu erwähnen, dass die Mitglieder noch immer unauffindbar sind.

Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, kann sich viele Auflösungen schon vorher erschließen. Da bleiben der Überraschungseffekt und die Spannung natürlich aus.

Auf den letzten 50 Seiten nahm die Geschichte dann Gestalt an. Ein roter Faden wurde erkennbar, die Geschichte nahm an Fahrt auf. Und zurück bleibt der Leser mit einem Cliffhanger.



Fazit:

Eine vorhersehbare, handlungsarme Geschichte, die scheinbar “nur” eine lange Einleitung zu Band 2 ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere