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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2019

Ein musikalisches Leseerlebnis mit viel Romantik!

The Light in Us
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"Du bist das Licht in meiner Dunkelheit..."
Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben - und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den ...

"Du bist das Licht in meiner Dunkelheit..."
Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben - und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Allein Charlotte gelingt es, hinter seine Fassade aus Zorn und Schmerz zu dringen. Und sie ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat...

Das Cover
Mit dem Cover von "The Light in Us" konnte mich der LYX-Verlag mal wieder aufs Neue begeistern! Ich liebe die Cover des neuen Programms so sehr. Die Bücher passen alle super toll zusammen.

Dieses Cover ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Farben. Mir gefällt es so gut, weil es der Geschichte nichts vorweg nimmt und zeigt, dass Charlotte etwas Licht in Noahs Dunkelheit bringt. Ich mag es sehr gern als Cover für diese Geschichte.

Die Figuren
Ich mag sowohl Noah als auch Charlotte wirklich sehr gern. Beide Figuren haben ihre Eigenheiten und sind besondere Charaktere.

Charlotte wurde in ihrer Vergangenheit sehr verletzt und musste einen großen Verlust verarbeiten, der dazu führte, dass sie ihren Traum aufgab. Sie liebt die Musik, spielt Geige und möchte Musikerin werden. Doch momentan hält sie sich mit unterschiedlichen Jobs über Wasser und kann kaum ihre Miete bezahlen. Als Sie dann das Angebot bekommt, sich um Noah zu kümmern, sieht sie darin einen Ausweg aus ihrer Situation...

Noah hat nach einem schrecklichen Unfall sein Augenlicht verloren. Seitdem versteckt er sich vor der ganzen Welt in seiner Wohnung und lässt niemanden an sich heran. Von seiner neuen "Babysitterin" ist er gar nicht begeistert, doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr lernen sie sich kennen und desto näher kommen sie sich...

Die Geschichte
Ich finde es toll, dass dieses Buch aus den Sichtweisen beider Figuren erzählt wird. Es war ein einmaliges Erlebnis, einige Kapitel aus Noahs Sicht zu lesen. Ich konnte mich wahnsinnig gut in ihn einfühlen und finde, dass die Welt, so wie er sie wahrnimmt, sehr authentisch beschrieben wurde! Das hat mir sehr gut gefallen!

Auch die Liebesgeschichte konnte mich mitnehmen und überzeugen. Charlotte und Noah haben beide ihr Päckchen zu tragen und es war toll zu lesen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Die Entwicklung der beiden, sowohl im Einzelnen als auch als Paar, war wirklich schön. Ich mochte die Dialoge zwischen den beiden und wollte stets wissen, wie es weiter geht.

Musik spielt ebenfalls eine große Rolle im Buch. Für mich war sie eine Art Band, das zwischen Noah und Charlotte bestand. Emma Scott ist ja bekannt dafür, dass die Musik einen wichtigen Platz in ihren Geschichten einnimmt, auch in diese Buch hat mir das wieder sehr gefallen!

Das Buch war durchweg spannend. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit der zweiten Hälfte der Geschichte. Dort kamen neue Figuren ins Spiel, man erfährt einiges aus Noahs Vergangenheit und irgendwann empfand ich die Handlung nicht mehr als spannend, sondern eher als "übertrieben". Das Ende an sich hat mir dann wieder gut gefallen, doch zwischendurch wurde mir zu viel vom eigentlichen Thema abgewichen.

Der Schreibstil
Ich mag Emma Scotts Art zu Schreiben sehr gern. Ihre Geschichten lassen sich leicht nebenbei lesen, haben aber dennoch eine unglaubliche Tiefe, die mich gefangen nimmt!

Das schönste Zitat
"Es war verrückt, wie allein man sich fühlen konnte, ohne jemals allein zu sein." S.30, Noah

Veröffentlicht am 01.10.2019

Eine ganz besondere Liebesgeschichte

Never Too Close
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Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie ...

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal... oder?

Das Cover
Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut! Es ist eher schlicht gehalten und ich mag das Zusammenspiel der Farben. Der Titel hebt sich golden ab, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Es ist zwar nicht besonders aufregend und verrät auch nichts zum Inhalt, passt aber dennoch gut zur Geschichte!

Die Figuren
Ich muss ja sagen, dass mir Violette bereits ab der ersten Seite super sympathisch war! Vielleicht liegt es daran, dass sie genau wie ich an Klaustrophobie leidet (bei mir ist diese allerdings mittlerweile nicht mehr so schlimm ausgeprägt wie bei ihr) doch auch ihre Art und Weise gefiel mir auf Anhieb! Ich mag sie wirklich gern und konnte mich direkt in sie hineinversetzten.
Loan war zu beginn eher noch etwas verschlossen. An ihn als Figur musste ich mich erstmal gewöhnen, doch mit der Zeit habe ich auch ihn lieben gelernt. Er ist wirklich ein toller Mann und ein super guter Freund für Violette

Die beiden zusammen finde ich so süß! Egal ob als Freunde, oder als Paar: Violette und Loan haben eine unglaubliche Chemie!

Die Geschichte
Wie der Inhalt schon verrät, beginnt die Geschichte mit der Szene im Aufzug. Die beiden bleiben stecken, Violette gerät in Panik und Loan ist ein bisschen überfordert, weil er nicht weiß, wie er mit ihr umgehen soll. Die beiden kennen sich noch nicht, lernen sich aber auf diese Weise direkt super gut kennen. Sie haben ein intensives Gespräch über ihre Ängste und vertrauen sich Dinge an, obwohl sie ja eigentlich Fremde sind... Mir hat dieser Einstieg ins Buch super gut gefallen! Man wurde quasi mitten ins Geschehen hineingeworfen und der Beginn verdeutlicht, dass man sich auch auf Anhieb vertrauen kann, obwohl man einander gar nicht kennt.
Zu Beginn der Geschichte hat Loan eine Freundin. Violette merkt direkt, dass sie ihn sehr mag, doch sie weiß ja, dass ihre Gefühle keine Chance haben, da Loan in festen Händen ist. Die beiden verabschieden sich und dann setzt das Buch einige Zeit später an: Nun sind Violette und Loan mittlerweile beste Freunde geworden, die alles miteinander teilen. Doch Liebe ist bei den beiden offensichtlich nicht im Spiel. Zumindest nimmt man das erstmal an... Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass da doch die Funken sprühen zwischen den beiden. Viele Verhaltensweisen gehen schon zu Beginn über eine Freundschaft hinaus… Ich habe so mit den beiden mitgefiebert und immer gehofft, dass etwas zwischen ihnen passiert, doch natürlich ist das alles nicht so leicht, hihi.
Das Buch ist sehr spannend und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht! Einige Handlungen empfand ich als etwas überstürzt und hin und wieder war mir dann doch etwas zu viel Klishee dabei, wobei ich sagen muss, dass die Grundidee wirklich neu und originell ist! Was mich etwas störte, war die zweite Hälfte des Buches. Dort wurde für meinen Geschmack zu viel Drama aufgebaut. Das Ende hingegen hat mir wirklich gut gefallen!

Der Schreibstil
Für mich war es das erste Buch von Morgane Moncomble. Ich mag ihren Schreibstil wirklich gern und finde die Übersetzung gut. Aus dem Französischen ins Deutsche stelle ich mir wirklich schwierig vor, doch hier ist das definitiv gelungen! Ich mag ihre witzige Art zu Schreiben und die Ernsthaftigkeit, die ihre Geschichte dennoch mit sich bringt. Emotionale Szenen kann sie auch super rüberbringen! Wow!

Das schönste Zitat
Leider habe ich in diesem Buch nur Zitate markiert, die dich spoilern würden und die ich dir nicht vorweg nehmen möchte. Deshalb gibt es diesmal kein Zitat von mir: Du musst das Buch selbst lesen und erleben!

Ich danke allen Mitlesern für die schöne Leserunde und den Austausch hier in der Lesejury!

Veröffentlicht am 23.08.2019

Dieses Buch hat mich berührt!

Proud to be Sensibelchen
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"Du musst dir einfach ein dickeres Fell zulegen!" oder "Sei doch nicht immer so sensibel!" - wie oft habe ich diese Sätze schon gehört. Und tatsächlich: Dass ich mir alles sehr zu Herzen nehme, mehr Zeit ...

"Du musst dir einfach ein dickeres Fell zulegen!" oder "Sei doch nicht immer so sensibel!" - wie oft habe ich diese Sätze schon gehört. Und tatsächlich: Dass ich mir alles sehr zu Herzen nehme, mehr Zeit für mich brauche, intensiver zu fühlen und wahrzunehmen scheine als andere, hatte ich bereits erkannt. Doch erst als ich wusste, dass ich hochsensibel bin, wurde mir noch sehr viel mehr über mich und meine Vergangenheit klar, und ich lernte, die positive Seite dieser Persönlichkeitseigenschaft zu schätzen. Der Weg dorthin war mitunter steinig und ist auch noch nicht zu Ende. Doch ich will mit diesem Buch alle sensiblen Menschen ermutigen, ihn zu beschreiten: Es lohnt sich.


Das Cover
"Proud to be Sensibelchen" ist ein wirklich toller Buchtitel, der schön in Szene gesetzt wurde. Ich mag den Blauton im Hintergrund und finde das Bild von Maria Anna wirklich hübsch! Das Cover ist eher schlicht, was für mich aber sehr passend zum Inhalt ist.

Die besprochene Thematik
In diesem Buch schreibt Maria Anna Schwarzberg über Hochsensibilität. Diese Thematik interessiert und beschäftigt mich schon eine Weile, denn ich habe in diesem Jahr erkannt, dass auch ich hochsensibel bin. In der letzten Zeit habe ich mich zunehmend intensiver dazu belesen und schlau gemacht. Auf das Buch von Maria Anna freue ich mich schon seit Monaten!

Ihr Buch gliedert sich in verschiedene Bereiche: Zu Beginn erklärt sie, was Hochsensibilität überhaupt ist, woher sie kommt, wie man sie an sich selbst erkennt und worin sie sich auszeichnet. Anschließend schildert sie ihr eigenes Leben, wie sie zu ihrer Hochsensibilität gefunden hat und wie sie dann mit ihrem Wissen darüber umgegangen ist. Dabei gibt sie immer wieder kleine Ratschläge, versucht den Leser aber nicht, zu irgendetwas zu drängen oder ihm etwas einzureden. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass sie sich auch kritisch mit Hochsensibilität auseinandersetzt und eben nicht alles "schönredet". Das war super!

Das Buch war durchweg spannend und ich habe es wirklich gern gelesen. Der Inhalt und ihre Worte haben mich inspiriert und mich vieles noch einmal aus einem anderen Winkel betrachten lassen. Ich hatte große Freude am Lesen und es tat sehr gut, noch einmal vor Augen geführt zu bekommen, dass ich als HSP nicht allein bin und ich mich nicht "unnormal" fühlen muss.

Der Schreibstil
Anna Maria schreibt wirklich sehr angenehm. Das Buch lässt sich wie ein Tagebuch lesen, indem auch viel wissenswertes steht. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gern und finde es schön, wie viel von sich selbst sie in ihr Buch eingebracht hat. Es wirkt sehr persönlich!

Empfehlen kann ich das Buch allen, die sich näher mit diesem Thema beschäftigen wollen, weil sie entweder selbst betroffen sind, oder einfach jemandem nahestehen, der hochsensibel ist.

Das schönste Zitat
Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, keine Krankheit. Fast jeder Fünfte ist hochsensibel. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben nur leicht einen an der Waffel - und ganz viele andere auch. S.23

Veröffentlicht am 16.08.2019

Eine Geschichte über eine intensive Liebe♥

Perfect Mistake
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Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe …

Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es ...

Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe …

Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich ... oder?

Das Cover
Das Cover ist der Grund, weshalb ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich finde es wirklich schön, weil es so viele Emotionen in mir auslöst. Auch ohne irgendwelches Hintergrundwissen zur Geschichte hatte ich allein durch das Cover Lust auf das Buch!

Die Figuren
Adele ist die einzige Tochter ihres Vaters. Er liebt sie über Alles und möchte sie am liebsten ihr ganzes Leben lang beschützen. Doch Adele hat ihren eigenen Kopf, was sich vor Allem dann zeigt, als Pete in das Leben der beiden tritt...

Pete ist ein neuer Angestellter in der Firma von Adeles Vater. Er versteht sich auf Anhieb super gut mit der 15 Jahre jüngeren Adele, die noch ein Teenager ist, während er schon Erwachsen ist. Doch bald stellt sich heraus, dass Adele stärkere Gefühle für ihn hat...

Die Geschichte
Die Geschichte beginnt etwa 9 Jahre, nachdem sich Adele und Pete zum letzten Mal gesehen haben. Sie spielt aber abwehselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, was mir wirklich gut gefallen hat. Zum einen liest man die leichte Liebesgeschichte eines jungen Mädchens, die sich in einen bereits erwachsenen Mann verliebt. Und dann liest man, wie die beiden sich Jahre später wiedersehen und erfährt durch die Rückblenden, was damals geschah. Diese Art des Schreibens hat mir wirklich gut gefallen!

Das Buch spricht ein heikles Thema an, nämlich den Altersunterschied in der Liebe. Jeder Mensch bildet sich wahrscheinlich seine eigene Meinung dazu, dennoch ist es ein sehr bewegendes Thema. Wenn sich Menschen lieben, diese Liebe jedoch von der Familie oder gar der Gesellschaft nicht verstanden wird. Die Autorin hat die Wichtigkeit dieses Themas durch ihr Buch aufgezeigt, das fand ich super!

Mir hat die Liebesgeschichte sehr gut gefallen! Ich mag Adele und Pete wirklich gern zusammen. Was mir etwas störte waren die intimen Szenen zwischen den beiden. Für mich wirkten diese etwas überspitzt und einfach zu "unromantisch". Bei mir kamen an diesen Stellen irgendwie keine Emotionen an, was ich sehr schade fand. Allerdings konnte mich die Geschichte wirklich packen und war super spannend! Adele und Pete als Paar konnten mich dennoch überzeugen, vor Allem das Ende hat mir wirklich gut gefallen, wobei ich auch dieses als sehr "überstürzt" empfand. Doch manchmal kommt im Leben eben direkt Eins nach dem Anderen. Es läuft nicht immer alles in einer bestimmten Reihenfolge und genau das zeigt die Geschichte!

Der Schreibstil
Für mich war es das erste Buch von Kylie Scott. Ich mag ihren Schreibstil wirklich gern und empfand ihn als sehr angenehm. Ihre Figuren und Szenen wirkten authentisch auf mich und ich las ihre Geschichte mit Freude!

Das schönste Zitat
"Du wolltest, dass ich dich richtig sehe. Aber Adele, du bist alles, was ich sehe." S.284, Pete

Veröffentlicht am 05.08.2019

Gossip Girl in neuem Setting!♥

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Ihre Liebe ist ihr gefährlichstes Geheimnis...
Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizabeth ...

Ihre Liebe ist ihr gefährlichstes Geheimnis...
Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizabeth und Diana Holland leben. Eine Welt voller Luxus und Vergnügen, aber auch Intrigen und Verrat. Denn in der High Society Manhattans von 1899 kann ein Skandal den Ausschluss bedeuten. Eigentlich kennen die Schwestern die Spielregeln, an die sie sich halten müssen. Doch als ihre Mutter ihnen ein Geheimnis offenbart, wird den Mädchen klar, dass sich ihr Leben bald vollkommen verändern könnte. Und nun muss Elizabeth mehr denn je fürchten, dass ihre verbotene Liebe zu dem mittellosen Will entdeckt wird, denn dann wäre nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die ihrer Familie für immer ruiniert...

Das Cover
"Wow!" ist das Wort, das dieses Cover für mich am besten beschreibt. Es passt einfach super zur Geschichte und spiegelt die Welt der Elite von New York perfekt wieder. Der Titel in goldener Schrift hebt sich vom wunderschönen Kleid ab und die Farben harmonisieren zusammen!

Die Figuren
Der Roman wird aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt. Zu Beginn empfand ich diese Wechsel als sehr verwirrend, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

Die 2 Hauptfiguren sind die Schwestern Diana und Elizabeth, deren Vater vor Kurzem gestorben ist. Nun haben sie nur noch einander und ihre Mutter, die sehr hohe Erwartungen hat, vor Allem an Elizabeth, die ältere Schwester der beiden.

Elizabeth ist eine wirklich interessante Figur. Sie hält sich eigentlich immer an die Regeln, doch eine heimliche Liebe zu einem Mann niederer Klasse verstößt gegen so vieles, was ihr ein Leben lang verboten wurde. Wenn es um die Liebe geht, setzt sie alles daran, ihren eigenen Gefühlen zu folgen. Dennoch steht sie unter strenger Aufsicht ihrer Mutter, der sie nur schwer entkommen kann...

Diana ist das genaue Gegenteil ihrer Schwester: Sie hat ihren eigenen Kopf, mit dem sie immer durch die Wand will. Sie hasst Regeln und hält sich auch nur selten an das, was ihr vorgegeben wird. Auch sie verliebt sich schon bald, doch auch sie hat Gefühle für einen Mann, den sie nicht lieben darf...

Die Geschichte
In diesem Buch dreht sich quasi alles um die Liebe, die nicht sein darf. Die großen und mächtigen Familien New Yorks treffen auf Bällen aufeinander, die Töchter werden den Söhnen anderer versprochen und es wird getanzt. Dabei treffen die unterschiedlichsten Figuren aufeinander und schon bald weiß man als Leser nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist.

Die Konstellation der Figuren wirkt zunächst sehr kompliziert auf mich. Die eine Schwester liebt einen Mann, der aber eigentlich eine andere liebt, die wieder einen anderen liebt. So in etwa, würde ich das ganze kurz zusammenfassen. Es klingt wahnsinnig verwirrend und das ist es auch, doch als ich die ersten 100 Seiten gelesen habe, habe ich irgendwann den roten Faden gefunden, der mir zu Beginn des Buches fehlte.

Diese Geschichte bietet eine Menge Spannung, Intrigen und Verrat. Ich konnte mit den Figuren mitfiebern und hatte wirklich viel Spaß am Lesen! Das Ende des Romans ist wirklich gemein. Ich möchte auf jeden Fall die Reihe weiterlesen!

Der Schreibstil
Anna Godbersen schreibt diese Geschichte im 19.Jahrhundert, dennoch fiel es mir stets leicht, der Handlung zu folgen. Sie schreibt verständlich und jugendlich und natürlich super spannend!

Das schönste Zitat
Ich habe immer geglaubt, dass man jeden Moment seines Lebens genießen sollte. Am Ende sind diese Augenblicke das Einzige, was bleibt. S.133, Edward Holland