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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Für mich leider das schwächste Buch der Autorin

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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In das Leben der Reichen und Schönen eintauchen, in ihren Häusern wohnen und dafür auch noch bezahlt werden. Klingt nach einem Traum? Doch ist es das immer noch, wenn du die dunklen Seiten der Besitzer ...

In das Leben der Reichen und Schönen eintauchen, in ihren Häusern wohnen und dafür auch noch bezahlt werden. Klingt nach einem Traum? Doch ist es das immer noch, wenn du die dunklen Seiten der Besitzer entdeckst? Sofort überlegte ich "Was würde ich tun, wenn ich in Cecelias Lage wäre?" Leider hielten das Gefühl und die mitreißende Spannung, die ich aus "die Auszeit" und "das Dinner" gewohnt war, nicht an, was meiner Vermutung nach am Aufbau der Handlung lag. Viele der aufkommenden Fragen und Twists wurden bereits kurz nach deren Entstehen aufgeklärt, sodass ich kaum noch dazu verleitet wurde, eigene Vermutungen anzustellen. Die zusätzlichen Rückblenden, welche bereits erlebte Handlungsaspekte nochmals aus anderer Perspektive zeigten gepaart mit einigen kleineren Logiklücken im Plot und Aktionen, die einfach zu glatt verliefen, um realistisch zu wirken, taten ihr Übriges. Die expliziten Szenen bzw. die derbe Beschreibung derer wären für mich nicht notwendig gewesen, störten aber auch nicht wesentlich. Getragen wurde die Geschichte von den starken Hauptcharakteren Cecelia, Johannes und Nick, welche alle "Dreck am Stecken" und eigene moralisch fragwürdigen Motive zu haben schienen. Die Dynamik der drei sowie die Ermittlungen, die jeder von ihnen über die anderen anstellte, machten den Reiz des Plots aus. Bei Ying und Anastasia hingegen wurde leider viel Potenzial liegengelassen, da diese bis zuletzt farblose Randfiguren blieben. Gerade bei Ying wirkte diese unbeteiligte Rolle seltsam, da sie wie Nick zu Cecelias engstem Kreis gehörte und demnach mehr involviert sein sollte. Ungeachtet dessen hätten sich bei beiden einige Möglichkeiten für ein vielschichtiges Ende geboten. Da ich trotz meiner Kritik die Auflösung und die Rollen von Johannes, Cecelia und Nick mochte, vergebe ich 3/5 🌟

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Spannend, unerwartet verwirrend, süchtig machend

Der Nachbar
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Sebastian Fitzek hat mal wieder abgeliefert. Was als "nur ein bis zwei Kapitel reinlesen" begonnen hat, hat schnell mit "ups, schon an der Danksagung angekommen" geendet. Ich denke, mehr muss ich kaum ...

Sebastian Fitzek hat mal wieder abgeliefert. Was als "nur ein bis zwei Kapitel reinlesen" begonnen hat, hat schnell mit "ups, schon an der Danksagung angekommen" geendet. Ich denke, mehr muss ich kaum sagen, um den Suchtfaktor zu beschreiben, den Sebastian Fitzek mit diesem Buch wieder mal geschaffen hat. Einerseits die Spannung, die nie abebbte, weil ich unbedingt wissen wollte, um wen "Der Nachbar" sich als nächstes kümmert, gleichzeitig die immer wiederkehrende Verwirrung, wenn sich Sarahs Erlebnisse nicht beweisen ließen und ich ihr trotzdem glaubte, machten die Geschichte gleichermaßen faszinierend wie beängstigend. Als ich den Buchdeckel zugeschlagen habe und meine Verwirrung beseitigt war, konnte ich nur wieder und wieder mit dem Kopf schütteln und mich fragen, was für ein Genie Sebastian Fitzek sein muss, um sich all diese Twists auszudenken.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Lügen, Intrigen & Spannung gepaart mit einem Hauch Pferdemädchenvibes

Marigold Manor 1: Hidden Lies
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Nicht Liebe, aber eine gute Freundschaft - so würde ich meine Beziehung zum Buch in einfache Worte fassen. Die Anziehung bestand, der Suspenseanteil, die vielen Geheimnisse und Rätsel, die Seite für Seite ...

Nicht Liebe, aber eine gute Freundschaft - so würde ich meine Beziehung zum Buch in einfache Worte fassen. Die Anziehung bestand, der Suspenseanteil, die vielen Geheimnisse und Rätsel, die Seite für Seite entschlüsselt werden oder wiederum neue Fragen aufwerfen, hatten definitiv ihren Reiz. Besonders positiv erwähnen möchte ich das Finale, das zwar in Teilen unerwartet, aber keineswegs unrealistisch und somit eine sehr harmonische Auflösung war. Auch Lola und Aiven konnten mich durchaus mitreißen, besonders aber die Nebencharaktere wie z. B. Henry, der mit seiner unkonventionellen Art die Story aufgelockert hat. Woran hat es denn dann gelegen, dass zwischen uns keine Liebe entstanden ist? Ich würde sagen, hauptsächlich an meinen Erwartungen an das Buch, angelehnt an dessen Vermarktung. Von der Werbung ausgehend "ein Buch für die erwachsenen Bibi und Tina Fans" hatte ich ein Buch für mein inneres Pferdemädchen, gepaart mit einem gewissen Suspenseanteil, erwartet. Leider kam für meinen Geschmack leider genau dieser Anteil zugunsten des wirklich sehr guten Suspenseanteils zu kurz. Gerade der Handlungsstrang rund um Lolas Art, bei der Dressur komplett auf Hilfsmittel wie Gerten, Sporen etc. zu verzichten und die damit verbundene innige Vertrauensbeziehung zu ihrem Pferd hätten noch einiges an Potenzial geboten. Gleichzeitig hätte ich mir auch noch mehr Details über das Verhältnis von Aiven und seinem Pferd Secret gewünscht, welches mehrfach im Buch als sehr innig bezeichnet wird. Insgesamt war das Gestüt bzw. die Pferdeverbundenheit der beiden somit leider eher das rahmengebende Setting als wirklicher Mittelpunkt der Handlung. Daher würde ich mir (auch im Hinblick auf den zweiten Band) eine Erweiterung des wirklich gelungenen und spannungsvollen Plots um einige Kapitel wünschen, in denen das im Vordergrund steht, was die beiden Protagonisten sonst noch ausmacht: in Lola und Aivens Fall die liebevolle Beziehung zu ihren Pferden. Mehr Einblicke dieser Art würden auch ein noch vielschichtigeres Bild der Charaktere zeichnen, da sie, abgesehen von ihrer zentralen Rolle in der Geschichte, nur wenig Ecken und Kanten zeigen. Über ein paar kleinere Ausdrücke, die mir persönlich in der Entwicklung der Lovestory zwischen Aiven und Lola zu dramatisch ausgefallen sind, konnte ich bei den vielen positiven Aspekten gut hinwegsehen, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Potenzial zum Lieblingsbuch

Dark Ivy – Wenn ich falle
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Nikolas Schreibstil ist einfach eine Wucht und zieht mich ab der ersten Zeile in eine komplett andere Welt, sodass wohl eine Bombe explodieren müsste, damit ich mitbekomme, was um mich herum im realen ...

Nikolas Schreibstil ist einfach eine Wucht und zieht mich ab der ersten Zeile in eine komplett andere Welt, sodass wohl eine Bombe explodieren müsste, damit ich mitbekomme, was um mich herum im realen Leben passiert. Ich liebe die Charaktere, liebe deren unperfekte, perfekte Art und die Werte, die sie vertreten. Weil ein scheinbar perfektes Leben auch nicht so wunderschön & einfach ist, wie wir es oft denken. Weil Selbstliebe für uns alle so schwer ist. Weil auch nach dem tiefsten Fall wieder ein Hoch kommen kann, wenn man nur von den richtigen Leuten umgeben ist. Weil Freundschaft alles bedeuten kann und eine mindestens genauso wichtige Stütze im Leben ist wie die Liebe und beides auch mal kompliziert sein darf. Und wem die Charaktere allein noch nicht genug Gefühl transportieren, den erreichen dann spätestens die Black Poetry Arts im Buch, die in wenigen Worten doch so viel aussagen. Und an alle, die schon länger ein Fan von Nikola sind: es gibt eine klitzekleine Verbindung zur Blakelydilogie! Ich habe das Buch unfassbar genossen und freue mich jetzt sehr auf Band 2, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass mir der Abschied von Woodford schwerfallen wird.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Zurück in Panem. Zurück daheim.

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Kaum 5 Seiten und ich war zurück. In Panem. Im Kapitol. In Distrikt 12. Zurückkatapultiert in meine Erinnerungen an Katniss, Peeta, Gale, Prim und natürlich Haymitch. Irgendwie ist vieles gleich und gleichzeitig ...

Kaum 5 Seiten und ich war zurück. In Panem. Im Kapitol. In Distrikt 12. Zurückkatapultiert in meine Erinnerungen an Katniss, Peeta, Gale, Prim und natürlich Haymitch. Irgendwie ist vieles gleich und gleichzeitig doch so anders. Weil Haymitch wie Katniss alles für die Familie tun würde, die ihm noch geblieben ist. Weil beide unter dem Kapitol leiden, obwohl sie nicht für die Spiele ausgewählt wurden. All diese Parallelen haben mir nochmal eine ganz neue, wenn auch teils traurig schöne Perspektive auf Haymitchs späteren Umgang mit Katniss eröffnet, der in ihr ein Stück weit sich selbst zu sehen scheint. Aber so gleich die beiden auch zu scheinen mögen, so ist Haymitch doch mit weit weniger Unterstützung gesegnet. Mit Mentoren, die zwar Liebe schenken und den einen oder anderen Tipp geben können, ihm aber bei der Rebellion gegen Snow nur sehr bedingt helfen können. Gerade dieser Punkt zeigt aber einmal mehr die Entwicklung der Rebellion von den 50. zu den 75. Hungerspielen. Die Autorin hat mit diesem Buch viele offene Lücken geschlossen und Haymitchs Geschichte eng mit der Haupttrilogie verworben, wodurch wir die späteren Rebellen wie Mags, Beetee und Wiress näher kennenlernen und so auch mehr von deren Schicksalen und ihrem Wandel miterleben. Interessant fand ich auch die zusätzlichen Infos rund um die Organisation der Spiele an sich, wie z. B. den Bau der Arenen etc. und das vielschichtige Konzept, das damit vom Kapitol verfolgt wird. Die Handlungen in der Arena selbst schienen mir hingegen an mancher Stelle nicht ganz logisch, denn warum sollte das Kapitol Haymitch weiterhin nahezu ungestört schalten und walten lassen, als sein Ziel, die Arena zu zerstören, eindeutig zu sehen ist? Trotz dieser kleiner Logiklücken fand ich die Ideen, mit der Suzanne Collins die 50. Hungerspiele gestaltet hat, wieder mega kreativ. Mit den verschiedenen Mutationen und Tücken, die die Arena mit sich gebracht hat, gepaart mit der Allianz der Newcomer, war es dramatisch und spannend gleichzeitig. Die Autorin hat es geschafft, Haymitchs Geschichten perfekt in das Panemuniversum einzuweben und die Tür zu den Geheimnissen Panems noch ein Stück weiter zu öffnen. Ich vergebe 4/5 🌟

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