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Veröffentlicht am 11.05.2019

Was passiert mit den Träumenden?

Die Träumenden
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Klappentext:

Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf. 
Zuerst ...

Klappentext:

Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf. 
Zuerst denken sie, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen. 
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin – und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber auch nicht mehr auf. 
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die im College unter Quarantäne steht. Zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt. Und ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen, während um sie herum alles im Chaos versinkt. 

Meine Meinung:

Was direkt auffällt bei diesem Buch, ist der Schreibstil. Sehr eigen, mit wenig wörtlicher Rede und ma wird sofort in den Bann gezogen und ich hatte durchweg ein beklemmendes Gefühl beim Lesen. Die Autorin schafft eine sehr spezielle Atmosphäre, die einen durch das ganze Buch begleitet und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Zuerst bekommt man nur Einblick in das Highschoolleben und wie dort nach und nach die Schüler einschlafen, dann lernt man Libby und Sara kennen, die mit ihrem Vater zusammen in einem Haus leben. Eine weiterer Perspektive ist die von Ben und Annie, die frischgebackenen Eltern, die versuchen von der Schlafkrankheit zu entkommen.
Ich finde den Aufbau der Geschichte sehr gut gelungen, da man nach und nach mitbekommt, wie die Menschen einschlafen und die Stadt in Kalifornien langsam zerfällt. Die Krankenhäuser sind überfüllt und jeder mögliche Ort wird zu einer improvisierten Krankenstation gemacht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich das Ende. Es wurde relativ simpel und unspektakulär aufgelöst, was der ganzen Geschichte etwas die Spannung nimmt, dennoch ist es sehr interessant zu erfahren, wie die Träumenden die Realität wahrnehmen und was diese in ihrem Schlaf sehen.


Mein Fazit:

Klasse Schreibstil, der eine sehr authentische Atmosphäre erzeugt und so den Leser in den Bann zieht. Was soll man machen, wenn plötzlich die Menschen einschlafen und nicht mehr aufwachen? Wie kann man der Schlafkrankheit entkommen? Eine spannende Geschichte, die viele verschiedene Aspekte gegen Ende aufwirft.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Ein emotionales Finale

Die Frauen von Troja
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Klappentext:

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja ...

Klappentext:

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. 

Dies ist die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen …


Meine Meinung:

Der dritte und leider letzte Band, der die Geschichten von den Frauen von Troja erzählt.
Auch dieser Teil konnte mich wieder begeistern, da er in einem sehr emotionalen Finale geendet hat.
In diesem Teil wechselt man wieder zwischen zwei Handlungssträngen und bekommt Einsicht in das Leben von Admete und Hippolyta. Beide Frauen stehen im Zwiespalt zwischen den Griechen und den Amazonen und sie müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wollen. Beide Geschichten sind sehr emotional und man fiebert mit den Charakteren mit, sodass eine sehr spannende Stimmung entsteht.
Die Götter sind in diesem Teil leider kaum eingebunden und man bekommt nur ein paar Sequenzen mit, sodass der Witz und Humor aus dem ersten Teil etwas fehlt. Nichtsdestotrotz kann der Teil mit seinen Vorhängern mithalten.
Zu Beginn sind die ganzen Namen der Griechen und Amazonen sehr viel Input und ich hatte kaum einen Überblick wer wer ist. Im Laufe der Geschichte wird es allerdings etwas klarer und es kristallisiert sich, wer für dien weiteren Verlauf der Geschichte wichtig ist. Dieser Punkt hat außerdem dazu geführt, dass ich anfangs nicht so schnell im Geschehen war, wie in den Teilen zuvor.
Das Ende hat mich emotional sehr mitgenommen, sodass dieser Teil ein krönender Abschluss der Geschichte ist.


Mein Fazit:

Ein sehr guter dritter und abschließender Teil der Erzählung von den Frauen von Troja. Die Götter hätten mir persönlich öfter auftreten können, das Ende konnte aber durch den emotionalen Höhepunkt alles wieder gut machen. Kritikpunkte sind hier wirklich nur Meckern auf hohem Niveau. Ich bin ein bisschen traurig, dass die Geschichte nun vorbei ist, kann die Bücher aber allen ans Herz legen, grade auch denjenigen, die sonst keine historischen Romane lesen, denn diese drei Bücher waren auch meine ersten Erfahrungen mit dem Genre und ich bin begeistert.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Spannung pur!

Todeskäfig
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Klappentext:

In Washington, D.C. wird ein totes Mädchens gefunden. Ihr Mörder ließ sie in einem Tierkäfig verdursten. Ein Fall für FBI Special Agent Sayer Altair. Endlich bekommt sie die Chance, sich ...

Klappentext:

In Washington, D.C. wird ein totes Mädchens gefunden. Ihr Mörder ließ sie in einem Tierkäfig verdursten. Ein Fall für FBI Special Agent Sayer Altair. Endlich bekommt sie die Chance, sich zu beweisen. Aber der öffentliche Druck ist enorm, denn bei dem Opfer handelt es sich um die Tochter eines hochrangigen Senators. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, beginnt eine wilde Jagd durch die Stadt - auf den Spuren eines erbarmungslosen Killers, der sein Werk um jeden Preis vollenden will.


Meine Meinung:

Bei diesem Buch muss ich sagen, mal wieder ein Thriller, der mich umgehauen hat und sowas von unvorhersehbar ist. Ich war wirklich sehr positiv überrascht und kann ihn nur empfehlen.
Die Opfer werden in diesem Buch immer zusammen mit einem Tier in einem Käfig gefunden. Was so schon ziemlich abartig wirkt, hat noch eine tiefere Bedeutung. Agent Sayer Altair wird mit diesem Fall beauftragt und es gilt den Killer zu finden.
Ich wurde bei einem Buch noch nie auf so viele falsche Fährten gelockt und man denkt sich wirklich jedes Mal, dass die aktuell verdächtigte Person auch wirklich der Killer sein muss, bis neue Hinweise auftauchen und man wieder am Anfang steht.
Mir hat außerdem das Motiv des Killers sehr gut gefallen, wenn man das so sagen kann, da wirklich ein ziemlich lange Planung und Recherche dort hinter steckt.
Der klasse Schreibstil von Ellison Cooper rundet alles noch ab und macht das Buch zu einem wirklich Pageturner.
Wer also von dem normalen 0815 Thriller gelangweilt ist, ist mit dieser Geschichte bestens aufgehoben. Natürlich gibt es hier auch Standardsituationen, diese sind aber nicht all zu häufig und durch tragische Ereignisse im Handlungsverlauf herrscht kontinuierlich Spannung.
Auch die Charaktere im Buch gefallen mir sehr gut, sei es nun die Protagonistin, die Kollegen im Revier, oder Tino, Sayers Nachbar, da diese sehr authentisch und an den passenden Stellen mit genügend Humor versehen sind.


Mein Fazit:

Eine absolute Empfehlung! Man bekommt hier wieder eine neue Story, die den Leser stetig in die Irre führt und ich wirklich nicht sicher war, ob der aktuell Verdächtige nun der Killer ist oder nicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bringt so das schnelle Lesen voran.
Ein weiteres Plus ist die Geschichte des Killers, die einen wirklich tiefgründigen Hintergrund hat und ich das so nicht erwartet hab.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Eine starke Kämpferin

Die Frauen von Troja
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Klappentext:

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja ...

Klappentext:

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht.

Dies ist die Geschichte von Atalante. Das junge selbstbewusste Mädchen ist eine geschickte Jägerin und schnelle Läuferin. Als Mann verkleidet gelingt es ihr, sich Jason und den Argonauten anzuschließen. Gemeinsam mit ihnen begibt sie sich auf eine lange Reise auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Als Jason jedoch hinter Atalantes Täuschung kommt, will er sie töten lassen. Doch Hippomenes rettet Atalante. Fortan sind beide untrennbar miteinander verbunden …



Meine Meinung:

Nachdem ich Teil 1 schon so grandios fand, war ich sehr gespannt auf Teil 2 und ich muss sagen, meine Erwartungen wurde nochmal übertroffen und ich finde diesen Teil nochmal einen Ticken besser als den Ersten.
In diesem Buch gibt es nur eine Erzählperspektive, nämlich die von Atalante. Man merkt hier deutlich, dass sie reifer ist, als die beiden Mädchen in Teil 1 und somit auch nicht von einem Prinzen gerettet werden muss, sondern die Sache selbst in die Hand nimmt.
Ihr Charakter ist sehr stark und selbstbewusst, dennoch wird auch sie etwas schwach, wenn das männliche Geschlecht ins Spiel kommt.
Gemeinsam mit Myrtessa, einem Mädchen, welches Atalante auf ihrer Reise begegnet, begibt sie sich auf die Suche nach dem Goldenen Vlies und muss einigen Hindernissen gewachsen sein.
Mir hat der Handlungsverlauf hier sehr gefallen, da man richtig mitfiebern konnte und auch nach Atalantes Enthüllung wurde die Geschichte nicht weniger spannend, sondern kommt in einem ergreifenden Showdown zum Höhepunkt.
Auch die Götter spielen wieder eine wichtige Rolle und versuchen in Atalantes Abenteuer einzugreifen, was einige Auswirkungen mit sich zieht. Als kleinen Kritikpunkt würde ich anmerken, dass mir persönlich die Götter nicht genug eingespannt waren. Sie hatten ihre Auftritte, jedoch zu kurz. Das wäre auch wirklich der einzige Kritikpunkt, um auf hohem Niveau zu meckern.
Diese Geschichte ist in sich abgeschlossen und man muss auch Band 1 nicht vorher gelesen haben, um die Geschichte hier zu verstehen.
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr flüssig und der einzige Perspektivenwechsel besteht zwischen Atalante und den Göttern, sodass ich die Geschichte relativ zügig lesen konnte.


Mein Fazit:

Eine sehr spannende und interessante Sichtweise auf eine Frau von Troja, die damals schon sehr selbstbewusst war und für sich selbst kämpfen konnte.
Für mich persönlich noch etwas besser, als das erste Buch, da man hier nur einen Charakter begleitet hat und nicht so extrem zwischen den Perspektiven gewechselt hat, sodass die Spannung konstant war. Das Ende konnte mich auch vollends begeistern und ich freue mich schon sehr auf das 3. Buch.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Es ist angerichtet...

Das Loch
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Klappentext:

Es ist angerichtet...

Nach einer höllischen Begegnung mit einem ehemaligen Mitschüler irrt die junge Pamela durch die kalifornische Wüste, bis sie von einem höchst seltsamen Busfahrer aufgelesen ...

Klappentext:

Es ist angerichtet...

Nach einer höllischen Begegnung mit einem ehemaligen Mitschüler irrt die junge Pamela durch die kalifornische Wüste, bis sie von einem höchst seltsamen Busfahrer aufgelesen wird. Gleichzeitig nimmt der harmlose Student Norman zwei Anhalter mit, die sich schnell als eiskalte Psychopathen entpuppen. Alle treffen sich in einem winzigen Kaff in der Einöde, dessen Bewohner auf den ersten Blick ganz nett zu sein scheinen – aber manche Gäste auf der Durchreise wahrhaftig zum Fressen gern haben. 



Meine Meinung:

Ich habe jetzt schon einige Laymons gelesen, die bekannten Ekel- und Horrorelemente sind auch hier wieder zu finden, wobei ich sagen muss, das Laymon mit „Das Loch“ nochmal einen drauf gelegt hat.

Man liest zunächst zwei Handlungsstränge die parallel verlaufen. Zum Einen erfährt man die Geschichte von Pamela, die von ihrem psychopathischen ehemaligen Mitschüler entführt und in die Wüste verschleppt wird und zum Anderen lernt man Norman kennen, der auf etwas unübliche Weise zwei neue Mitfahrer (Duke und Boots) aufgabelt.
Wie für einen Laymon typisch geht es rasant zur Sache, die Geschichte ist leicht zu lesen und man ist sofort im Lesefluss. Desweiteren, weiß man nie, wirklich nie, wie die Geschichte ausgeht, da wirklich alles offen ist.
So begibt sich Norman mit seinen beiden neuen Freunden auf eine Art Roadtrip, wo viel passiert, die drei auf sehr viele komische Personen treffen und auch untereinander passieren viele eigenartige Dinge bevor die drei endlich in Pits ankommen.
Pamela wird in der Wüste von Sharpe in aller letzter Sekunde gerettet, denn Rodney, ihr ehemaliger Mitschüler war kurz davor sie zu töten. Als Sharpe Pamela zu seinem Bus führt entdeckt sie allerdings etwas höchst Seltsames in seinem Bus, fährt aber dennoch mit nach Pits.
Pamela ist schon einige Zeit vor Norman und seinen Freunden in der Stadt angekommen und hat sich schon fast eingelebt und arbeitet in dem einzigen Restaurant, daher wird es umso spannender als die Personen aufeinander treffen und ziemlich viel aus dem Ruder läuft.
Ich hatte viele Überlegungen, worauf das Ende hinauslaufen könnte, da es jedoch ein krankes Horrorbuch ist (und das ist nicht negativ gemeint), kann natürlich alles passieren und das Ende konnte mich wieder überraschen.
Die Kapitel sind hier unterschiedlich lang, wechseln meist immer zwischen der Perspektive von Pamela und Norman, was die Spannung zusätzlich zu dem guten Schreibstil immer konstant aufrecht erhält.


Mein Fazit:

Ein Laymon, der mich mal wieder begeistern konnte. Man erhält eine spannende Story mit vielen ekligen, aber auch sexuellen Aspekten und teilweise fragt man sich, was mit den Charakteren nicht ganz richtig ist, da ihr Denken und Handeln zu absurd ist, aber dennoch in die Story passt. Das Lesetempo ist bei mir auf jeden Fall schnell gewesen, was für mich immer für ein gutes Buch spricht, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Alles in allem also eine klare Empfehlung für Laymon Fans!