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Veröffentlicht am 24.01.2021

Absoluter Lieblingsteiler einer meiner Herzensreihe! ♥

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Im Gegensatz zum Rest der Stadt, hat Parker Maloney keine Angst davor vom Drachentrio verkuppelt zu werden. Denn Parker wünscht sich nichts sehnlicher als endlich die Eine zu finden und sesshaft zu werden. ...

Im Gegensatz zum Rest der Stadt, hat Parker Maloney keine Angst davor vom Drachentrio verkuppelt zu werden. Denn Parker wünscht sich nichts sehnlicher als endlich die Eine zu finden und sesshaft zu werden. Das ausgerechnet sein Highschool-Albtraum Maddie Freemont, von der er nicht einmal wusste, dass sie wieder in der Stadt ist, die für ihn vom Drachentrio auserwählte sein soll, kommt ihm wie ein schlechter Scherz vor. Als er sie jedoch besser kennenlernt und feststellt, dass die Maddie von heute nichts mehr mit ihrer jüngeren Version gemein hat, beginnen sich Gefühle zu entwickeln, von denen er nie erwartet hätte, dass er sie ausgerechnet für Maddie empfinden könne.

Charaktere:
Große, große Liebe für beide. Ich wusste direkt, dass ich Parker lieben werde, da er bereits im ersten „Redwood Dreams“ Band eine Rolle gespielt hat und ich ihn damals schon total toll fand. Natürlich hat er in seiner eigenen Geschichte nochmal mehr überzeugt als sowieso schon. Er gehört für mich auf jeden Fall in die Top Ten meiner liebsten Bookboyfriends. Parker ist einfach zu jedem wahnsinnig nett, es ist also kein Wunder, dass er auch in der Stadt sehr beliebt und angesehen ist. Für mich besonders schön war, dass er sich gewünscht hat die wahre Liebe zu finden. Ganz oft hat man ja Protagonist:innen, die sich auf keinen Fall verlieben wollten, aber nicht Parker. Schon im ersten Teil wurde deutlich, dass er kaum erwarten kann die Frau fürs Leben zu finden.

Und auch Maddie hat mich total begeistert. Durch das Buch kann man nur erahnen, wie sie früher mal war. Doch umso schöner finde ich ihre Entwicklung. Sie ist zu so einer hart arbeitenden, gutherzigen Frau geworden. Ihre Geschichte hat mich emotional total mitgenommen! Ich will jetzt nichts vorwegnehmen, deswegen gehe ich nicht genauer darauf ein, aber wenn ihr es schon gelesen haben solltet, dann wisst ihr ganz bestimmt, was ich meine. Ich fand so traurig wie sie behandelte wurde und so beeindruckend, dass sie sich diese Ziele gesetzt hat.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Wer mir schon länger folgt weiß, dass die Redwood Reihe eine meiner aller liebsten ist. Ihr könnt euch also wahrscheinlich bereits denken, dass ich auch hier wieder den Schreibstil geliebt habe. Während ich gerade dabei bin diese Rezension zu schreiben, überlege ich bereits, ob es nicht an der Zeit für einen re-read ist. Also wirklich, ich bin wahnsinnig verliebt in diese Reihe! Und es konnte mich packen, wie keiner der Bände davor. Was nicht heißen soll, dass die anderen nicht mitreißend waren, sondern einfach das dieser hier alles da gewesene noch überboten hat. Ich dachte ja nichts würde für mich Band zwei übertreffen können, da ich Flynn so geliebt habe, aber Parker und Maddie haben es doch geschafft. Ich fand von allen Teilen diesen hier mit Abstand am emotionalsten.

Fazit:
Wenn ihr diesen Teil noch nicht gelesen habt – worauf wartet ihr? Tut es! Solltet ihr gar die ganze Reihe noch nicht begonnen haben – WIRKLICH lest sie! Es ist einfach eine meiner aller, aller liebsten Reihen. Sie hat einen absolut besonderen Platz in meinem Herzen. Ich liebe das Setting, in dem die Bücher spielen, die Charaktere, den Schreibstil. Ehrlich gesagt liebe ich einfach alles an diesen Büchern. Klar gibt es Teile, die ich stärker oder schwächer fand, das wird sicher auch von Leser zu Leser unterschiedlich sein, aber begebt euch unbedingt auf die Reise nach Redwood! Ich denke wirklich der Großteil, der in irgendeiner Weise gerne NA liest, wird auch diese Bücher zumindest mögen, wenn nicht sogar lieben. Lest auch unbedingt alle Teile. Meine liebsten sind der zweite Redwood Love und die beiden Redwood Dreams Bände. ♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2021

Ein würdiges Spin-Off für eine meiner Lieblingsreihen ♥

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Ella Sinclair wohnt seit Jahren in Redwood, doch kaum einer nimmt sie wirklich wahr. Obwohl sie eine engagierte Lehrerin ist, sowie Mitglied des Stadtkomitees hat sie einfach keiner auf dem Schirm. Bis ...

Ella Sinclair wohnt seit Jahren in Redwood, doch kaum einer nimmt sie wirklich wahr. Obwohl sie eine engagierte Lehrerin ist, sowie Mitglied des Stadtkomitees hat sie einfach keiner auf dem Schirm. Bis sie eines Tages das Drachentrio ins Auge fasst. Sie schicken Ella zu dem beliebten und attraktiven Feuerwehrmann Jason nach Hause, um ihn einen Anzug für eine Junggesellen-Versteigerung zu bringen. Zufälligerweise wohnt Jason, nämlich in dem Gebäudekomplex gegenüber von Ellas. Und nicht nur das durch eine Katzenrettungsaktion am Morgen ist er jetzt ungewollter Besitzer einer kleinen Katze. Nur leider hat er keinerlei Ahnung von diesen Tieren … doch Ella zufällig schon. Die beiden machen aus, dass Ella ihm einige Tipps gibt, mit ihm Katzenzubehör einkaufen geht und zukünftig auch öfters bei Jason vorbeischaut, um nach dem Kätzchen zu sehen, wenn Jason lange arbeiten muss. Schnell verbringen sie viel Zeit miteinander. Jason muss sich bald eingestehen, dass er etwas für die im ersten Moment unscheinbare Lehrerin empfindet. Und auch Ella fühlt sich deutlich zu Jason hingezogen. So sehr, dass sie in seiner Gegenwart meist nervös zu plappern beginnt. Doch es gibt einige Dinge die Ella vor Jason bisher zurückgehalten hat … und genau dies könnte ihre Beziehung zueinander für immer grundlegend verändern.

Charaktere:

Ella ist eine starke, unabhängige und wahnsinnig gutherzige Frau. Eigentlich muss man sie einfach mögen, doch durch ihre schüchterne und zurückhaltende Art, die sie aufgrund von ihrer Vergangenheit meist an den Tag legt, tut sie sich schwer neue Menschen kennenzulernen, sodass sie in Redwood nach mehreren Jahren immer noch nicht wirklich Freunde gefunden hat. Als nun der attraktive und charmante Jason an ihr Interesse zeigt, kann sie es eigentlich kaum glauben. Obwohl er von Anfang an sehr eindeutige Signale sendet, geht Ella davon aus, dass jemand wie er maximal mit ihr befreundet sein könnte.

Jason ist alles andere als ein Beziehungsmensch, wenn es nach ihm ginge, würde er mit keiner Frau mehr als eine Nacht verbringen. Umso erstaunter ist er als er sich eingestehen muss an Ella wahrhaftiges Interesse zu haben. Er verbringt gerne Zeit mit ihr, er möchte sie besser kennenlernen und egal wie oft er sich daran erinnert, dass Ella keine Frau für eine lockere Geschichte ist, er bekommt sie einfach nicht aus seinem Kopf. Je besser er sie kennenlernt, desto mehr fühlt sich Jason zu Ella hingezogen, sodass er bald die Entscheidung trifft, sich ehrlich um Ella zu bemühen. Sie macht es ihm allerdings insofern nicht leicht, als das sie ihn nicht glaubt, dass er Gefühle für sie haben könnte. Als er sie schließlich doch davon überzeugen kann wird es für Ella Zeit ihm zu gestehen, was in ihrer Vergangenheit wirklich vorgefallen ist, … mit dieser Wahrheit setzt sie alles aufs Spiel, was die beiden haben.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich ein Riesen-Fan von Kelly Morans Büchern und somit von ihrem Schreibstil bin. Obwohl ich so ziemlich alle Bücher aus dem Kyss-Verlag, die ich bisher gelesen habe, liebe, ist die Redwood-Reihe einfach nochmal etwas ganz Besonderes für mich. Ich finde das Setting dieser Geschichten einfach wunderschön. Ein neuer Redwood Band ist für mich jedes Mal ein bisschen wie nach Hause kommen. Es ist für mich einfach eine Wohlfühlreihe und da ist der erste Band von Redwood Dreams für mich keine Ausnahme. Mittlerweile habe ich ebenfalls den zweiten Band gelesen und ich muss sagen, dass ich Redwood Dreams sogar noch etwas besser als Redwood Love finde. Kelly Moran hat in diesen beiden Bänden einfach noch einmal mehr Emotionen und Tiefe hineingebracht. Ich fand Ellas Geschichte einfach wahnsinnig mitreißend. Sie ist so ein starker und warmherziger Charakter, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte. Zu sehr möchte man erfahren was als Nächstes passieren wird und wie es für sie schließlich ausgeht. Ob sie das Happy End erhält, welches sie verdient. ♥

Fazit:

Für mich eine würdige Fortsetzung meiner geliebten Reihe. Ich kann „Redwood Dream – Es beginnt mit einem Lächeln“, genauso empfehlen wie die Redwood Love Bände zuvor. Vielleicht sogar noch ein wenig mehr als die Vorgänger. Ich habe die Geschichte in wenigen Tagen in mich aufgesogen und wollte gar nicht Abschied nehmen von Jason und Ella. Wenn ihr ein wunderschönes Kleinstadtsetting, einen tollen Schreibstil und liebevoll gestaltete Charaktere mögt, dann wird euch „Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln“, ganz sicher gefallen. Aber wenn ihr die vorherigen Bände gelesen habt, dann werdet ihr sicherlich von ganz alleine dieses Buch lesen wollen, dafür braucht ihr mich gar nicht. 😉

Und, wenn ihr die Redwood Love Bände noch nicht gelesen habt, dann macht das unbedingt! Von mir gibt es dafür wirklich eine ganz große Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2021

Hatte mir mehr erhofft. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen...

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, ...

Nachdem Lelani und ihre Gefährten es geschafft haben Lelanis Mutter zu befreien und fürs Erste in Sicherheit zu bringen, müssen sie sich nun überlegen, wie es weitergehen soll. Schnell sind sie sich einig, dass es keinen Sinn ergibt vor der High Lady zu fliehen, da diese die Suche nach ihnen niemals aufgeben würde. Außerdem liegt Lelani und ihrer Mutter das Reich sehr am Herzen, sodass sie auch gar nicht wirklich fliehen wollen. Schließlich entscheiden sie, dass es an der Zeit ist, dass die wahrhaftige High Lady wieder an die Macht kommt. Für Lelani, Haze und Kyran beginnt ein weiteres Abenteuer. Denn es ist an ihnen einen Schattenwandler zu finden, der es schafft die Gruppe unbemerkt in den Palast zu schleusen. Doch um Kuraigan, die Heimat der Schattenwandler, zu erreichen müssen sie ein Meer voller tödlicher Gefahren überwinden. Und das ist noch die kleinste Herausforderung. Selbst wenn sie dies meistern, müssen sie sich immer noch Serpia stellen und diese bezwingen.

Charaktere:
Ja, dann fangen wir doch mal bei der guten Lelani an. Ich bin ein wenig zwiegespalten was ich zu ihr sagen soll. Sie ist prinzipiell eine sehr sympathische, nette und teilweise starke Protagonistin. Aber leider wirklich auch nur teilweise. Es ist das gesamte Buch ein einziges hin und her zwischen Unsicherheit und Mut. Zwar finde ich das realistisch betrachtet nachvollziehbar, da sie ein einfaches Mädchen aus einem kleinen Dorf ist, die plötzlich auf eine wahnsinnig gefährliche, wenn nicht sogar tödliche Mission geht. Doch als Leserin hätte ich mir da mehr erhofft. Vor allem so als Steigerung zum ersten Band. Ich hätte mir für sie noch mehr Stärke gewünscht. Wenn ich sie mit anderen Protagonistinnen aus demselben Genre vergleiche, dann konnten mich diese deutlich mehr von sich überzeugen. Was mir persönlich auch zu kurz gekommen ist, ist die Zerrissenheit zwischen ihren beiden Magieformen. Im Klappentext klang es, als würde dies eine viel größere Rolle spielen, als es letztlich der Fall war. Also zusammenfassend lässt sich sagen, sie ist schon eine angenehme Protagonistin, aber ich hatte das Gefühl, dass es noch Luft nach oben gab.

Zu Haze und Kyran will ich mal gar nicht so viel sagen, da es potenziellen Lesern einiges vorwegnehmen könnte. Ich merke einfach mal an, dass ich von Haze in diesem Band wirklich enttäuscht wurde, es aber relativ schnell habe kommen sehen, sodass es leider nicht mal eine schockierende Wendung wurde. Von Kyran war ich dann im Gegenzug positiv überrascht, aber durch Hazes Verhalten war auch dies relativ vorhersehbar. Leider konnte mich das Liebesdreieck auch nicht so wirklich fesseln. Lelani war zwar immer wieder ein wenig zwischen ihnen hin- und hergerissen, aber gleichzeitig auch nicht wirklich. Und auch ich war nicht ganz Feuer und Flamme wie beim ersten Band. Ich bin allgemein nicht der größte Fan von einem Triangle, aber wenn, dann möchte ich auch wirklich immer wieder Schwanken, wenn von den beiden ich wählen würde.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Vom Schreibstil her fand ich es durchaus wieder sehr gut und angenehm, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ein wenig zu viele Hinweise gegeben hat. Man hat leider durch manche Beschreibungen schon viele Plot Twists vorab erkennen können. Für mich ist leider ehrlich gesagt auch die Spannung innerhalb der Geschichte ein wenig abgefallen. Das erste Drittel, wie sie sich in die Stadt einschleichen, auf das Schiff fliehen und in Kuraigan ankommen, fand ich noch total spannend geschrieben. Auch das wieder Märchenelemente eingebracht wurden, war ein toller Touch, aber dann hat es für mich leider an Spannung verloren. Die gesamte Rückreise wurde komplett übersprungen, dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass das plötzlich so reibungslos über die Bühne ging. Es war leider für mich nicht so richtig rund. Ich glaube ein dritter Band wäre vielleicht ganz gut gewesen, da ich persönlich das Gefühl hatte, dass man da noch mehr hätte reinbringen können. Oder es hätte mehr rausgemusst, sodass das Ende nochmal mehr ausgebaut hätte werden können.

Fazit:
Für mich war der zweite Teil der Dilogie leider schwächer als der Erste. Direkt nach dem Lesen hatte ich eigentlich zu vier Sternen tendiert, doch als ich jetzt mit der Rezension begonnen habe, ist mir doch einiges aufgefallen, was hätte stärker sein können. Neben den Dingen, die ich weiter oben bereits genannt habe, hätte ich mir auch gewünscht, dass die Magie noch eine größere Rolle gespielt hätte. Lelani hat meist nur darüber nachgedacht und auch in diesem Teil hat sie nicht geschafft sie wirklich unter Kontrolle zu bekommen. Was mir gut gefallen hat, ist das ich einen Teil des Endes nicht vorhergesehen habe, doch dadurch, dass es dann so schnell voranging, konnte es mich leider auch nicht mehr richtig packen. Ich glaube, ich fand die Geschichte etwas zu oberflächlich bearbeitet. Ich dachte nach dem ersten Band, welcher mir wirklich gut gefallen hat, würde der Zweite noch deutlich stärker werden, aber leider fand ich persönlich das nicht. Einige Wochen bevor ich „Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ gelesen habe, habe ich „A Curse so Dark and Lonely“ und den zweiten Band der „Reich der sieben Höfe“ Reihe gelesen und ich muss sagen, dass die schon wirklich auf einem anderen Level waren.

Wenn ihr den ersten Teil der Reihe gelesen habt, dann beendet die Dilogie gerne, es ist definitiv kein schlechtes Buch, es sind tolle Ansätze und Details drin und man möchte ja auch wissen, wie es endet. Aber ich würde sagen, habt nicht zu hohe Erwartungen an das Buch. Vor allem, wenn ihr viel und häufig Fantasy lest, dann wird es wahrscheinlich doch ein bisschen gegenüber anderen Titeln verblassen. Ich würde aber dennoch wieder etwas von der Autorin lesen, besonders da ich am ersten Band wirklich viel Freude hatte. 😊

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 22.01.2021

Riesen Empfehlung! Mein Lieblingsteil ♥

Queen of Passion – Lenora
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Obwohl Lenora ihr ganzes Leben darauf vorbereitet wurde ein Königreich zu reagieren, war sie auf eine Sache nicht gefasst. Dass sie den Thron bereits mit 19 Jahren besteigen wird. Ihre Mutter verstarb ...

Obwohl Lenora ihr ganzes Leben darauf vorbereitet wurde ein Königreich zu reagieren, war sie auf eine Sache nicht gefasst. Dass sie den Thron bereits mit 19 Jahren besteigen wird. Ihre Mutter verstarb bereits in Lenoras Jugend. Als nun auch ihr Vater ums Leben kommt, bleibt ihr keine Zeit zu trauern, denn Wessco braucht eine neue Regentin. Und obwohl sie sich meisterlich schlägt, ist das dem Parlament ihres Reiches nicht genug. Die alten Gepflogenheiten verlangen, dass Lenora heiratet. Sie versucht sich zunächst gegen diese veralteten Regeln zu wehren, doch irgendwann muss sie einsehen, dass sie gegen ein ganzes Parlament voller alter Männer alleine nicht ankommt. Die einzigen beiden, auf die sie sich immer verlassen kann, sind Alfie und ihr bester Freund Thomas. Thomas ist schließlich auch derjenige, der Lenora anbietet sie zu heiraten, um dem Parlament zu geben, was es schon so lange fordert. Doch schnell wird klar, dass Thomas schon lange viel kranker ist, als er Lenora hat glauben lassen. Sie gibt ihr bestes, um sich um ihn zu kümmern, doch schlussendlich beschließt Thomas, dass es an der Zeit wird seinen Bruder zu benachrichtigen. Edward kommt direkt nach Wessco, um seinem Bruder beizustehen. Dabei kommen sich Lenora und er unerwartet näher.

Charaktere:

Ich war mir anfangs sehr unsicher, ob ich Lenora mögen werde, da sie in den drei „Prince of Passion“ Teilen nicht ganz so gut weggekommen ist. Doch die Sorge war absolut unbegründet. Ich finde das die Lenora von „Queen of Passion“ nichts mit ihrer älteren Version zu tun hat. In ihrer eigenen Geschichte ist sie wirklich eine ganz fantastische Protagonistin. Ich war absolut begeistert davon, wie stark, klug und strategisch sie ist. Als Leser hatte ich das Gefühl wirklich mitzubekommen, wie zielstrebig und vor allem zukunftsorientiert sie geplant hat. Ihre Züge waren immer sorgfältig im Voraus überlegt. Mir hat außerdem ihre Art zu regieren wahnsinnig gut gefallen. Man hat gemerkt, wie sehr sie ihr Land liebt und wie ernst es ihr mit ihrer Verantwortung für ihr Volk ist. Beispielsweise hat sie sich auch immer um die Unterschicht gekümmert und nicht nur um den wohlhabenden Teil des Volkes. Ich fand traurig, dass sie sich aufgrund des Parlaments in eine Ehe beugen sollte, die sie so gar nicht wollte.

Auch Edward hat mir als Charakter wahnsinnig gut gefallen. Als er am Anfang nebenbei erwähnt wurde, hatte ich absolut nicht damit gerechnet, dass er noch eine so entscheidende Rolle spielen würde. Mir hat wirklich gut gefallen, dass er Lenora die ganze Zeit unterstützt hat, aber auch dafür gesorgt hat, dass sie ein bisschen lockerer wird und sich auch etwas Spaß gönnt.

Neben den beiden fand ich außerdem Thomas und Alfie wirklich tolle Charaktere, die einem schnell ans Herz gewachsen sind. Mir hat wirklich viel Spaß gemacht sie alle kennenzulernen und ihre Geschichte zu verfolgen.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Da ich bereits die drei „Prince of Passion“ Teile gelesen habe, könnt ihr euch wahrscheinlich bereits denken, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm finde. Ich habe das Buch zum Teil auch als Hörbuch gehört und ich muss sagen, dass ich die Sprecher wirklich gut fand. Also, wenn ihr Hörbücher mögt, dann dafür auch eine ganz klare Empfehlung meinerseits. spannungstechnisch war es ebenfalls sehr gelungen. Man konnte mit Lenoras Geschichte richtig mitfiebern und teilweise sogar mit ihr leiden. Mich hat es an einigen Stellen emotional berührt und in einer Szene hätte ich sogar fast geweint.

Fazit:

Nach Henrys Geschichte dachte ich ja eigentlich, dass es nichts mehr toppen könne. Aber Lenora hat es geschafft! Sie war einfach so eine taffe, intelligente und trotzdem liebenswürdige Protagonistin, dass man sie eigentlich nur bewundern kann! Und auch Edward konnte mich total von sich überzeugen. Die beiden hatten eine wahnsinnig schöne Beziehung, sodass man nachträglich gut nachvollziehen kann, dass Lenora noch Jahre nach seinem Tod in gewisser Weise um ihn trauert. Da man diesen Band auch vollkommen losgelöst, von den anderen der Reihe lesen kann, möchte ich ihn euch wirklich sehr ans Herz legen. Selbst wenn ihr die anderen Teile bisher nicht gelesen habt oder allgemein nicht lesen möchtet, dieses Buch ist wirklich, wirklich toll! Ich liebe ja starke Protagonistinnen total und ich fand es so schön, dass es Edward war, der ihre weichere Seite hervorbringen konnte. Große Liebe für dieses Buch. Ich hoffe, zukünftig noch mehr von Emma Chase lesen zu können.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Viel zu underrated! Riesen, riesen Empfehlung! ♥

Nebelwind
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Für Alyssa gibt es nichts Schöneres als für ihre Familie und Freund zu kochen. Schon früh hat sie eine besondere Leidenschaft und Begabung dafür entdeckt. Doch ihre Eltern möchten mehr für sie als eine ...

Für Alyssa gibt es nichts Schöneres als für ihre Familie und Freund zu kochen. Schon früh hat sie eine besondere Leidenschaft und Begabung dafür entdeckt. Doch ihre Eltern möchten mehr für sie als eine Anstellung als Köchin nach ihrem Schulabschluss. Als Alyssa eines Tages alles über den Kopf wächst, schwingt sie sich auf ihr geliebtes Pferd und macht einen stürmischen Ritt durch den Wald. Plötzlich verliert sie die Kontrolle über ihr Pferd und beginnt zu fallen. Noch während sie in der Luft ist, sieht sie schon die gravierende Verletzung kommen. Doch als sie die Augen wieder aufschlägt, befindet sie sich nicht auf dem harten Waldboden, sondern in der Luft auf einem überdimensionalen, fliegenden Blatt. Um sie herum sind noch mehr Leute auf solchen Blättern. Obwohl sie ihren Augen kaum trauen kann, steuert sie intuitiv das Blatt ins Ziel des verrückten Rennens. Als sie plötzlich vom König des Landes für ihren Sieg geehrt wird, ist sie sich nahezu sicher, dass sie den Verstand verloren haben und in einem Koma oder ähnlichen liegen muss. Doch schnell stellt sie fest, dass ein Koma vielleicht die bessere Alternative gewesen wäre. Denn Alyssa befindet sich nun in Makára. Ein Land, in dem dich wunderschöne Blumen töten, Wolken sprechen und Blätter ganz offensichtlich fliegen

Charaktere:
Alyssa ist eine tolle Protagonistin. Verständlicherweise ist sie zunächst skeptisch was Makára angeht. Wer würde denn auch tatsächlich einfach so glauben, dass er in einer anderen Welt gelandet ist? Und vor allem, wenn das letzte an das man sich erinnert ein furchtbarer Sturz ist. Doch nach und nach leuchtet ihr ein, dass was sie erlebt kein Traum sein kann. Für mich war sie eine Protagonistin, mit der man gerne ein solches Abenteuer bestreitet. Ich empfand sie als sehr sympathisch, lebensfroh und vor allem sehr nachvollziehbar geschrieben. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man sich die ganze Zeit Fragen muss, warum die Protagonistin jetzt auf diese oder jene Art reagiert oder handelt.

Doch nicht nur Alyssa, sondern auch die ganzen anderen Charaktere der Geschichte haben mir wahnsinnig gut gefallen. Die Autorin hat geschafft ihnen Leben einzuhauchen, sodass ich als Leser sie förmlich vor mir sehen konnte. Was mir besonders gut gefallen hat, ist wie mysteriös Robin einen Großteil der Handlung über ist. Man weiß als Leser nicht gleich wie man ihn einordnen soll, was in ihm vorgeht und wie er zu Alyssa steht. Das hat auch die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen den beiden so interessant gemacht.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Der Schreibstil von „Nebelwind“ ist einfach nur toll. Die Autorin hat es geschafft diese magische Welt in Textform einzufangen. Ich konnte mir die Welt in der Alyssa gelandet ist und auch die Charaktere total gut vorstellen, was ich bei Fantasy Büchern persönlich immer superwichtig finde! Und auch die Spannung war für mich definitiv gegeben. Obwohl man sich zunächst in die Handlung und Welt erst einmal hineinfinden muss, wird es nicht langweilig, dadurch, dass die Autorin es schafft so bildhaft und genau zu schreiben. Ab der Mitte und vor allem zum Ende hin wird es schließlich so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Fazit:
Ich kann „Nebelwind“ jedem Fantasy Liebhaber nur wärmstens ans Herz legen! Ich habe es total genossen nach Makára zu reisen und mit Alyssa dieses Abenteuer zu erleben. Das Buch konnte bei mir persönlich auf jeder Ebene punkten und ist meiner Meinung nach, viel zu underrated. Ich hoffe das in Zukunft noch viel, viel mehr Menschen diese tolle Geschichte lesen und lieben werden. Und das Tollste ist, dass es mittlerweile einen zweiten und dritten Teil gibt. Das heißt, man bekommt noch viel mehr von dieser magischen Welt zu sehen und kann über die fiesen Cliffhanger hinweglesen! Ich werde diesen Monat auf jeden Fall endlich den zweiten Teil lesen und euch dann davon berichten. ♥

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