Cover-Bild Sterbewohl
(8)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 220
  • Ersterscheinung: 03.11.2020
  • ISBN: 9783753115603
Olivia Monti

Sterbewohl

Kriminalroman
Was tust du, wenn dein Staat dich im Rentenalter auffordert, eine Sterbepille zu schlucken, damit du der Allgemeinheit nicht zur Last fällst?
Sagst du Nein und erträgst die Repressalien? Fliehst du ins Ausland? Versuchst du die Schweinerei öffentlich anzuprangern? Oder schluckst du das Gift?

Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten.
Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2020

Die letzte Pille in unserem Leben

0

MEINE MEINUNG
Es gibt auf Fehmarn das Luxushotel Paradies und dort finden neuerdings Sterbeseminare für Menschen ab 75 Jahren statt. Dort gibt es dann auch die allerletzte Pille mit dem aussagekräftigen ...

MEINE MEINUNG
Es gibt auf Fehmarn das Luxushotel Paradies und dort finden neuerdings Sterbeseminare für Menschen ab 75 Jahren statt. Dort gibt es dann auch die allerletzte Pille mit dem aussagekräftigen Namen „Sterbewohl“.
Eigentlich ist die Einnahme ja freiwillig, aber man hört, das von dem Hotel noch keiner zurückgekehrt ist.

Nadja, Anna, Max und Fred bewohnen alle ein Haus um sich im Alter gegenseitig helfen zu können. Sie sind alle etwas über 65 Jahre und eigentlich noch keine Kandidaten für das Hotel.

Als Nadja dann den Brief vom Gesundheitsministerium mit der Einladung für dieses Hotel in den Händen hat, ist der Schock groß. Doch dann stellt sie fest, das die anderen auch diesen Brief erhalten haben.

Dieses Buch liest sich sofort sehr spannend und auch interessant, was sich unser Staat doch so alles einfallen lassen könnte. Wenn man das so im Hinterkopf hat, dann wird einem schon ganz anders zumute.
Das macht das lesen dann auch so spannend und man fiebert regelrecht mit, was hier noch mit Nadja, Anna, Max und Fred passiert. Können sie dem geplanten Tod seitens des Gesundheitsministeriums entkommen?

Es liest sich dank des flotten Schreibstils richtig zügig lesen und man kann vor lauter Spannung und Neugier das Buch auch kaum aus der Hand legen. Man ist gefangen in dem was man hier so liest und man macht sich schon so seine Gedanken.

Von mir bekommt das Buch schon allein wegen der Thematik die vollen 5 Sterne, da ich absolut gefangen war. Ich bin begeistert von dem was ich hier zu lesen bekommen habe, ich bin immer wieder erstaunt, was Autoren doch für geniale Ideen haben.

Bluesky_13
Rosi

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Ein ganz anderer Urlaub

0

Inhalt: Deutschland ist eine Scheindemokratie. Der Staat errichtet Sterbehotels, in denen Menschen über 65 Jahren umgebracht werden. Dort bekommen sie schmackhafte Seminare über den Tod und die Sterbepille. ...

Inhalt: Deutschland ist eine Scheindemokratie. Der Staat errichtet Sterbehotels, in denen Menschen über 65 Jahren umgebracht werden. Dort bekommen sie schmackhafte Seminare über den Tod und die Sterbepille. Anscheinend ist die Sterbepille freiwillig zu nehmen. Doch was steckt wirklich dahinter wenn es euch interessiert findet es selbst im Buch heraus.

Meinung: Das Cover des Buches ist eher durchschnittlich und nicht so meins. Ansonsten ist das Buch aber top.
Was mir gut gefallen hat waren die kurzen Kapitel und der Schreibstil, denn es wurde nicht unötig um den heißen Brei herumgeredet, sondern das wichtigste klar und deutlich beschrieben. Was mir auch sehr gefällt, dass die Personen im Buch alle über 65 Jahre alt sind und somit nicht dem Durchschnitt der sonstigen Bücher entspricht. Die Handlung war mal etwas ganz anderes, die definitiv zum Nachdenken anregt.

Fazit: Ein Buch, das unheimlich spannend , erschreckend ist und zum Nachdenken anregt.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2020

Gruselvorstellung

0

Auf der Insel Fehmarn gibt es Luxushotels, die für die letzte Reise eines Menschen da sind.Wenn das Alter einem zur Last fällt, fährt man dorthin und schluckt "Sterbewohl". Der Staat bekommt die Hinterlassenschaften, ...

Auf der Insel Fehmarn gibt es Luxushotels, die für die letzte Reise eines Menschen da sind.Wenn das Alter einem zur Last fällt, fährt man dorthin und schluckt "Sterbewohl". Der Staat bekommt die Hinterlassenschaften, wie Haus, Auto, Geld etc..
Nadja, Anna, Max und Fred Gründen eine WG, um sich im Alter gegenseitig zu helfen.
Sie sind über 65 Jahre und wollen die restlichen Jahre gemeinsam genießen.
Als alle 4 eine Einladung vom Staat bekommen auf die Insel Fehmarn zu reisen, ist der erste Schreck groß. So ganz geheuer ist den Freunden die Sache nicht. Sie fühlen sich nicht alt, sondern fit und wollen noch lange leben. Daher beschließen sie, mit einer Journalistin Kontakt aufzunehmen und diese mit nach Fehmarn zu nehmen. Sie wollen der Sache "Sterbewohl" auf den Grund gehen.
Angeblich kann man den zwei wöchigen kostenfreien Aufenthalt nutzen, um sich eingehend mit dem Thema Sterben zu beschäftigen. Fraglich ist nur, ob man nach den zwei Wochen wieder abreisen kann. Nadja, Anna, Max und Fred gehen der Sache auf den Grund und geraten in brenzlige Situationen. Sie graben zu tief und stellen zu viele Fragen, dies wird gefährlich für Leib und Seele.

Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen. Ohne Umschweife kommt die Autorin zum Thema. In der heutigen Lage des Staates, ist es gar nicht so weit hergeholt. Das Alter fällt zur Last, es müssen Lösungen her, die das Altern erleichtern und dem Staat nicht zur Last fallen.
Ich finde die Idee erschreckend, die sich in der Geschichte abzeichnet, vor allem da anscheinend das Alter herabgesetzt wird, ab wann eine Person auf die Insel eingeladen wird.
Eine Horrorvorstellung kristallisiert sich heraus. Die Spannung steigert sich allmählich bis zum Höhepunkt, der mir zu übertrieben war. Das letzte Drittel vom Buch hat mir nicht mehr ganz so gut gefallen, es wurde mir zu hektisch. Mit dem Ende bin ich dennoch zufrieden und ziehe lediglich einen Stern in meiner Bewertung ab. Insgesamt gesehen ist das Buch lesenswert und bringt mit seiner Thematik die Gedanken zum arbeiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Ein grauenvolles Zukunftsszenario mit einer Scheindemokratie und Sterbeseminaren

0

Worum geht’s?
Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie, die Kassen sind leer und so wird versucht, den Menschen, die im Rentenalter sind, das Sterben schmackhaft zu machen. Auch Nadja und ihre Freunde ...

Worum geht’s?
Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie, die Kassen sind leer und so wird versucht, den Menschen, die im Rentenalter sind, das Sterben schmackhaft zu machen. Auch Nadja und ihre Freunde sollen an einem sogenannten „Sterbeseminar“ teilnehmen, obwohl sie noch lange nicht mit dem Leben abgeschlossen haben. Ob sie aus dem Seminarhotel zurückkehren werden?

Meine Meinung:
„Sterbewohl“ von Olivia Monti ist ein Kriminalroman, der ein heikles Thema verarbeitet. Deutschland als Scheindemokratie, Menschen, die für die Gesellschaft nichts mehr wert sind, weil sie ihr kein Geld mehr einbringen, und deshalb „entsorgt“ werden müssen, um die Allgemeinheit zu entlasten. Menschen, die daher dazu angeregt werden, etwas für die Gesellschaft zu tun und freiwillige aus dem Leben zu scheiden. Ein sehr schwieriges Thema, das von der Autorin aber perfekt umgesetzt wurde.

Anfangs war ich irritiert von dem Schreibstil und der Erzählung aus der Ich-Form. Aber dann hat mir diese Sicht sehr gut gefallen. Als würde man im Tagebuch von Nadja, der Hauptprotagonistin, lesen. Man hat sich der Gruppe von Nadja, Anna, Max, Fred und Marwa zugehörig gefühlt, nicht nur wie ein außenstehender Leser. Und auch wenn das Buch aus der Sicht der Senioren erzählt wird, die alle mindestens ein viertel Jahrhundert älter sind als ich, war es einfach perfekt! Ich konnte mich in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen, habe ihre Gedanken und Beweggründe verstanden. Wünscht sich nicht jeder vom Alter letztendlich dasselbe? Noch ein paar Jahre mit der Familie zu verbringen, vielleicht ein paar Reisen zu unternehmen und einfach nochmal richtig aufzuleben?

Obwohl der Schreibstil leicht zu lesen war, stieg dann auf den letzten Seiten im Showdown die Spannungskurve nochmal so richtig an und ich habe bis zum Ende mit den Protagonisten mitgefiebert. Lediglich am Ende der Teil mir Mortop war für mich nicht ganz passend, für die Geschichte jedoch notwendig. Das ist aber der einzige – klitzekleine – Kritikpunkt, den ich habe.

Und auch jetzt noch hält mich das Thema des Buches fest. Bzw. die Themen. Schwierige Themen, die hier wirklich gut umgesetzt und dargestellt sind. Und die mich sicher noch eine Weile am Denken halten werden!

Fazit:
„Sterbewohl“ von Olivia Monti ist ein Kriminalroman, der es schafft, schwierige politische und sozialkritische Themen in eine leichte Form zu bringen. Die Autorin fesselt einen mit einer Schreibweise an das Buch, bei der man sich nicht nur als Leser fühlt sondern direkt in die Gruppe um Nadja & Co. hineinversetzt. Das Buch hat mich nicht nur von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten, sondern auch noch darüber hinaus zum Nachdenken angeregt. Zum Nachdenken, wie schnell aus Fiktion Realität werden kann, wenn wir nicht alle ein bisschen vorsichtig sind.

Für mich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, das ich allen empfehle, die gerne über den Tellerrand hinausschauen und vor schwierigeren Themenbereichen nicht zurückschrecken.



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Sieht so unsere Zukunft aus?

0

Deutschland ist nicht mehr, was es einmal war - es gibt keine Demokratie mehr. Der Staat hat kein Geld mehr und so wird an denen gespart, die nichts mehr einbringen und nur noch kosten - den Rentnern, ...

Deutschland ist nicht mehr, was es einmal war - es gibt keine Demokratie mehr. Der Staat hat kein Geld mehr und so wird an denen gespart, die nichts mehr einbringen und nur noch kosten - den Rentnern, den Alten und Arbeitslosen. Das Gesundheitsministerium versendet Einladungen zu Sterbeseminaren in Luxushotels an die älteren Leute. Dort werden ihnen die Vorteile von Sterbewohl, der tödlichen Pille, klar gemacht. Angeblich kann man aus den Hotels wieder abreisen, aber es ist noch nie einer heim gekehrt!

Nadja, aus deren Sicht dieses hochinteressante Buch erzählt wird, ist über 65 und hat gerade erst ihre erste Pension nach einem anstrengenden Lehrer-Berufsleben erhalten. Sie will reisen, noch etwas erleben und ihren Ruhestand erleben. Doch da erhält sie, ebenso wie drei ihrer Freunde, eine Einladung zum Sterbeseminar. Zusammen mit einer befreundeten Journalistin checken sie im Sterbehotel ein und wollen den Vorgängen dort auf den Grund kommen, wodurch sie sich in große Gefahr begeben ...

Wenn so unsere Zukunft aussieht - na dann gute Nacht! Die Vorgänge in diesem spannend geschriebenen dystopischen Krimi schockieren den Leser und lassen ihn nachdenklich zurück. Es ist unheimlich realistisch beschrieben, wie die Gäste des Seminars manipuliert und beeinflusst werden. Einzelne Ereignisse erinnern an die Schrecken des dritten Reiches. Es ist sehr aufwühlend, das alles hautnah mit zuerleben und mit den Protagonisten mit zufiebern. Erwähnenswert finde ich noch das Buchcover, welches mit seinem besonderen Design schon alle Blicke auf sich zieht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere