Cover-Bild Segen und Glück
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 24.09.2025
  • ISBN: 9783257073669
Paulo Coelho

Segen und Glück

Maralde Meyer-Minnemann (Übersetzer)

Ein Nachtfalter verliebt sich hoffnungslos in einen Stern am Himmel. Als er ihn zu erreichen versucht, entdeckt er die Schönheit der Welt. Ein Junge kommt zur Weihnachtsmesse. Er kennt kein einziges Gebet – und lehrt die Gemeinde doch die Sprache Gottes. In einem Schneesturm am Heiligen Abend macht ein Mensch die Erfahrung, dass er das Gute nicht erzwingen kann.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

So schön zu lesen

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Klappentext:
Ein Nachtfalter verliebt sich hoffnungslos in einen Stern am Himmel. Als er ihn zu erreichen versucht, entdeckt er die Schönheit der Welt. Ein Junge kommt zur Weihnachtsmesse. Er kennt kein ...

Klappentext:
Ein Nachtfalter verliebt sich hoffnungslos in einen Stern am Himmel. Als er ihn zu erreichen versucht, entdeckt er die Schönheit der Welt. Ein Junge kommt zur Weihnachtsmesse. Er kennt kein einziges Gebet und lehrt die Gemeinde doch die Sprache Gottes. In einem Schneesturm am Heiligen Abend macht ein Mensch die Erfahrung, dass er das Gute nicht erzwingen kann.

„Segen und Glück“ ist eine Sammlung mit wunderschönen Kurzgeschichten von Paulo Coelho.

In diesem Büchlein befinden sich 33 Kurzgeschichten, in denen jede Menge zwischen den Zeilen zu finden ist.
Paulo Clelho versteht es Momentaufnahmen zu vermitteln wie kaum ein anderer. Voller Wärme und Zuversicht erzählt der Autor die Geschichten.

Paulo Clelho erzählt die Geschichten in einem leisen, aber dennoch kraftvollen Ton. Seine Sprache ist dabei manchmal fast poetisch.

Meine liebste Geschichte ist „Die Liebe eines Nachtfalters zu einem Stern“.
Aber eins haben alle Geschichten gemeinsam, sie gehe tief ins Herz.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Wenn das Herz im Schneesturm leuchtet

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Zwischen den Seiten dieses kleinen Buches flackert ein stilles Licht – warm, zart und doch kraftvoll. Coelho schafft es, Momente einzufangen, die sich anfühlen wie Atemzüge der Seele. Jede Geschichte ist ...

Zwischen den Seiten dieses kleinen Buches flackert ein stilles Licht – warm, zart und doch kraftvoll. Coelho schafft es, Momente einzufangen, die sich anfühlen wie Atemzüge der Seele. Jede Geschichte ist ein winziger Spiegel, in dem sich das Menschliche zeigt: das Hoffen, das Verlieren, das Wiederfinden. Besonders berührt hat mich die Erzählung vom Nachtfalter, der sich nach dem Stern sehnt – ein Sinnbild für Sehnsucht und die Schönheit des Unmöglichen.

Die Sprache ist schlicht, beinahe leise, und genau darin liegt ihre Magie. Es ist, als würde Coelho einen an die Hand nehmen und in eine Welt führen, in der die kleinen Dinge plötzlich Bedeutung bekommen. Kein großes Pathos, keine überbordende Moral – nur ein tiefes Gefühl von Verbundenheit. Manchmal schimmert Traurigkeit durch, doch sie hinterlässt kein Gewicht, sondern eine friedliche Melancholie.

Ein Buch, das sich liest wie ein Gebet ohne Worte. Es öffnet Fenster im Herzen, lässt Licht hinein und erinnert daran, dass Glück nicht in großen Gesten liegt, sondern im achtsamen Blick auf das Leben. Segen und Glück ist kein lauter Titel – eher ein Flüstern, das bleibt. Ich habe mich darin verloren, um mich selbst wiederzufinden.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Berührend

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„Segen und Glück“ ist das neue Werk von Paulo Coelho. Es enthält viele verschiedene kurze Geschichten, wie beispielsweise über einen kleinen Nachtfalter. Dieser verliebt sich in einen Stern und erlebt ...

„Segen und Glück“ ist das neue Werk von Paulo Coelho. Es enthält viele verschiedene kurze Geschichten, wie beispielsweise über einen kleinen Nachtfalter. Dieser verliebt sich in einen Stern und erlebt durch seine Suche nach dem Weg dorthin besonderes. Oder aber auch einen Jungen, der an Heiligabend in der Messe auf besondere Weise zu Gott betet.
Eine Vielfalt an Geschichten, die zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Voller Weisheiten und philosophischer Augenblicke. Über den Sinn des Lebens und die großen und kleinen Momente darin. Berührend und leise, ein absolutes Muss für die Fans von Paulo Coelho. Wer auch gerne Bücher wie „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay liest, der sollte hier Freude finden. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, und hatte viele schöne Momente damit. Es hat mich definitiv nachdenklich gemacht, und manche Geschichten aus dem Buch werden noch länger nachhallen.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Wie eine Packung Pralinen

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„Segen und Glück“ von Paulo Coelho ist eine Sammlung kurzer Texte, Fabeln und Gedanken, die zur persönlichen Reflexion und inneren Weiterentwicklung einladen. In knapper, leicht zugänglicher Form greift ...

„Segen und Glück“ von Paulo Coelho ist eine Sammlung kurzer Texte, Fabeln und Gedanken, die zur persönlichen Reflexion und inneren Weiterentwicklung einladen. In knapper, leicht zugänglicher Form greift Coelho Themen wie Achtsamkeit, Demut, Großzügigkeit und den bewussten Umgang mit dem eigenen Leben auf.

Das Buch besteht aus vielen kurzen Text-Häppchen, die sich schnell lesen lassen, dabei jedoch unterschiedlich tief wirken. Nicht jede Geschichte hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, doch es gab zahlreiche Passagen, die mich berührt und zum Nachdenken angeregt haben. Besonders schön ist, dass neben bekannten Erzählungen auch viele neue Texte enthalten sind, die man nicht bereits aus anderen Werken kennt.

Trotz der geringen Seitenzahl ist dies für mich kein Buch, das man am Stück verschlingen sollte. Vielmehr entfaltet es seine Wirkung, wenn man es langsam liest – ähnlich wie Pralinen, die man sich bewusst Stück für Stück gönnt. So bleibt Raum, die Gedanken wirken zu lassen, ohne sich geistig zu „überladen“.

Im direkten Vergleich konnte das Buch für mich persönlich nicht ganz mit anderen Textsammlungen dieses Genres mithalten, etwa mit Jorge Bucays „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“. Möglicherweise liegt das daran, dass Bucay seine Texte stärker in einen übergeordneten erzählerischen Rahmen einbettet und ihnen dadurch zusätzliche Tiefe verleiht.

Nichtsdestotrotz ist „Segen und Glück“ eine klare Empfehlung für alle, die kurze Weisheiten, Fabeln, Märchen und Aphorismen schätzen und gerne immer wieder kleine Impulse für den Alltag entdecken möchten. Ein Buch zum Innehalten, Wiederlesen und Weiterdenken.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Spiritualität als Erfahrung

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Spiritualität als Erfahrung
Paulo Coelho lädt in „Segen und Glück“ ein, kleine Weihnachtsgeschichten aufzunehmen und sie als Weg der inneren Reflexion zu entfalten – jenseits von Besitz, Erfolg und Zufall. ...

Spiritualität als Erfahrung
Paulo Coelho lädt in „Segen und Glück“ ein, kleine Weihnachtsgeschichten aufzunehmen und sie als Weg der inneren Reflexion zu entfalten – jenseits von Besitz, Erfolg und Zufall. In diesen Geschichten und symbolischen Bildern zeigt er, was im Menschen wirklich zählt: Vertrauen, Hingabe, Demut und die Fähigkeit, das Besondere in jedem Augenblick zu erkennen. Wie oft bei Coelho führt die Reise nach innen.

Inhalt „Segen und Glück“
Für Paulo Coelho ist Spiritualität eine Erfahrung, die jeder Mensch erleben kann. Der Glaube ist kein festgeschriebenes Dogma, sondern ein lebendiger Prozess. Der Mensch muss sich nur dafür entscheiden. Diese Geschichten zeigen, wie alltägliche Beobachtungen uns die spirituelle Kraft geben, das Glück zu erkennen, das sich vielleicht im Lächeln eines Kindes verbirgt.

Coelho zeigt, dass Glück nicht aus äußeren Umständen resultiert, sondern eine Bewusstseinsqualität ist. Segen ist nicht etwas, das man empfängt, sondern etwas, das man erkennt – in jeder Begegnung, in jedem Atemzug.

Seine Bücher, vor allem „Der Alchimist“ und „Veronika beschließt zu sterben“, erzählen keine Glaubensdogmen, sondern zeigen den Prozess der Wandlung – seelische Bekenntnisse in erzählter Form.

Paulo Coelho schreibt oft aus persönlicher Erfahrung, wie in „Veronika beschließt zu sterben“ oder „Hippie“. Seine Texte sind keine theoretischen Abhandlungen, sondern spirituelle Selbstversuche. In der Gegenwartsliteratur ist Coelho ein populärer Nachfahre des augustinischen Denkens: ein Mann, der das eigene Leben literarisch als Pilgerweg deutet.

Schreibstil „Segen und Glück“
Coelhos Stil ist klar, einfach und symbolisch. Er verwendet kurze, gleichnishafte Sätze, die wie Aphorismen wirken. In dieser Schlichtheit liegt der Zauber: Er schreibt für die Seele, nicht für den intellektuellen Wettstreit. Die Erzählstimme bleibt introspektiv, fast meditativ, und wechselt sich mit leuchtenden Beobachtungen ab. Manchmal droht die Sprache ins Pathetische zu kippen, doch genau diese Grenze zwischen Poesie, Kitsch und Lebensweisheit ist Coelhos Markenzeichen.

Seine Dialoge sind knapp, oft wie spirituelle Lehrgespräche. Jedes Gespräch enthält eine Lektion, jede Begegnung ein Sinnbild. Dadurch entsteht eine fast sufistische Musikalität – eine rhythmische Wiederholung von Themen (Vergebung, Vertrauen, Liebe), die sich spiralförmig vertieft.

Während literarische Puristen Coelho gelegentlich für „zu einfach“ halten, liegt in dieser Einfachheit seine Wirkung. Ähnlich den Lehrgeschichten der Sufi-Meister – wie Rumi oder Hafis – beanspruchen seine Texte keine intellektuelle Originalität, sondern wollen innerlich verstanden werden. Er benutzt Worte wie Mantras, um das Herz zu öffnen.

Coelho – ein moderner Sufi
Obwohl Paulo Coelho Katholik ist und sich in einer universellen Spiritualität verortet, kann man seine Haltung als sufistisch im weiten Sinne begreifen. Der Sufismus – die mystische Strömung des Islam – betont die unmittelbare Erfahrung Gottes, jenseits von Dogmen. Ihm geht es um Liebe als göttliches Prinzip, um Hingabe, Reinigung des Egos und das Erkennen der Einheit allen Seins. Coelho teilt diese Grundgedanken. Siehe auch „Veronika beschließt zu sterben“ und „Hippie“.

Seine Symbolik – der Kreis, das Licht, der Tanz, das Feuer – erinnert an die sufistischen Dichter des Mittelalters. Auch die Idee, dass jede Begegnung mit einem Menschen eine Gelegenheit zur Selbsterkenntnis ist, spiegelt sich bei Rumi oder Al-Ghazali. Coelho interpretiert dies modern und globalisiert. Damit bringt er sufistische Weisheit in eine Sprache, die westliche Leser verstehen: schlicht, erzählerisch, aber tief berührend.

Fazit/Kritik „Segen und Glück“
„Segen und Glück“ ist kein Roman im traditionellen Sinn, sondern eine Einübung ins Glück. Es ist eine Pilgerreise in Buchform, eine Meditation über Zeit, Schuld und Vergebung. Coelho zeigt, dass wahres Glück nicht darin liegt, das Schicksal zu beherrschen, sondern es zu segnen – und damit verwandelt zu werden.

Wer bereit ist, sich auf den Rhythmus seiner Symbolsprache einzulassen, findet in diesem Buch einen Wegweiser zur stillen Freude. Kritiker mögen es als „einfach“ abtun, doch in dieser Einfachheit liegt ein tiefer, beinahe sufistischer Glanz: das Erkennen des Göttlichen im Alltäglichen.

Ein Buch wie ein Gebet – leise, aber dauerhaft nachhallend.

Mein herzlicher Dank geht an den Diogenes Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

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