Cover-Bild Menschen, Tiere und andere Dramen
22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kremayr & Scheriau
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 10.2018
  • ISBN: 9783218011358
Peter Iwaniewicz

Menschen, Tiere und andere Dramen

Warum wir Lämmer lieben und Asseln hassen
Der Mensch hat eine gespaltene Beziehung zu Flora und Fauna. Manche Tier- oder Pflanzenarten überschütten wir mit Zuneigung, ja, sie scheinen uns fast menschlich, andere können wir nicht schnell genug loswerden. Von der Faszination zum Ekel ist es oft nur ein kleiner Schritt. Peter Iwaniewicz, Biologe mit scharfer Beobachtungsgabe, sieht die Welt
ein bisschen anders.
Quasi im Schweinsgalopp rekapituliert er mit viel Sprachwitz seine Entwicklung vom spinnenhassenden Jungmensch zum routinierten Tierflüsterer, der Schlangen mit der Hand fängt, Fische beatmet und den berüchtigten
Mistkäfer-Handdurchbohrtest bestanden hat. Als Sa-Tieriker durchstreift er aber auch das Dickicht der Boulevardnachrichten und weiß, welches Tier sogar Donald Trump präsidialen Glanz verleihen könnte.
Im Gefühls-Tohuwabohu der Tier-Mensch-Beziehungen gehen seine Texte den Ursachen unserer Angst, Bewunderung, Glorifizierung und Aggression auf den Grund. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum der Wombat würfelförmigen Kot produziert, welche Spinne komische Punkte auf der Haut hinterlässt und wo man eine Glühwürmchenkarte findet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2018

EIne humoristische Betrachtung

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Wissenschaftsjournalist, Autor und Biologe Peter Iwaniewicz untersucht auf humorvolle Weise die ambivalente Einstellung der Menschen zu Tieren.

Ist man ein Tierhasser, wenn man Spinnen oder stechende ...

Wissenschaftsjournalist, Autor und Biologe Peter Iwaniewicz untersucht auf humorvolle Weise die ambivalente Einstellung der Menschen zu Tieren.

Ist man ein Tierhasser, wenn man Spinnen oder stechende Insekten verabscheut und diesen mit Fliegenpracker oder Gift zu Leibe rückt? Oder ein Tierliebhaber, wenn man Flocki & Co. mit Mäntelchen bekleidet im Kinderwagen herumkutschiert? Oder, gibt es das gesunde Mittelmaß?

Wie steht es mit den Menschen, die Schnecken einerseits als Delikatesse auf dem Teller mögen, andererseits den Artgenossen im Salatbeet mit Gartenschere, Bier und/oder Schneckenkorn den Garaus machen? Ganz schön verrückt, das Verhältnis Tier/Mensch.

Als Kolumnist in der Zeitschrift „Falter“ sind dem Autor allerlei skurrile Anfragen oder Beobachtungen untergekommen.

„Wenn ich meine Nachbarn auf raffinierte Weise töten will, welches stechende Insekt wäre dafür am besten geeignet. Und wie viele Exemplare sind dafür notwendig?“

Meine Meinung:

Ich musste häufig über die humorvolle Herangehensweise an dieses Thema lachen. Einige Leserbriefe zur Kolumne finde ich witzig.

Der Schreibstil ist witzig, ironisch und nimmt menschliche wie tierische Eigenheiten aufs Korn. Was dieses Buch nicht ist: Eine wissenschaftliche Abhandlung über tierisches und menschliches Verhalten.

Ein bisschen eigenartig finde ich, dass häufig als Quelle „Wikipedia“ angegeben ist, was einem angesehenen Journalisten wenig würdig ist. Hier hätte ich schon bessere Recherche erwartet. Einige Grammatik- und Tippfehler schmälern zudem mein Lesevergnügen.

Fazit:

Eine humoristische Betrachtung des ambivalenten Verhältnisses Mensch zu Tier. 4 Sterne

Veröffentlicht am 28.11.2018

Leider nicht das, was ich erwartete

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Warum lieben wir die eine Tierart, warum verachten wir die andere? Eine wirklich spannende Frage, die mich sehr neugierig auf das Buch des für den „Falter“ als Kolumnisten schreibenden Peter Iwaniewicz ...

Warum lieben wir die eine Tierart, warum verachten wir die andere? Eine wirklich spannende Frage, die mich sehr neugierig auf das Buch des für den „Falter“ als Kolumnisten schreibenden Peter Iwaniewicz machte.
Der Einstieg in das Buch gefiel mir unheimlich gut. Der Autor erzählt mit unglaublich viel Witz seinen Werdegang als Biologen, bringt eigene Anekdoten mit ein und erzählt etwas von den typischen und manches Mal auch untypischen Fragen, die ihm so auf Grund seines Berufes schon gestellt wurden.
Sehr positiv auf den Rest des Buches eingestimmt, fuhr ich mit der Lektüre fort und wurde leider immer mehr enttäuscht.
Ich hatte mir vor allem auf Grund des Titelzusatzes („Warum wir Lämmer lieben und Asseln hassen“) und des Klappentextes eine sehr viel tiefergehende Beschreibung der Beziehung Mensch und Tier vorgestellt. Doch werden das gesamte Buch hinweg sehr interessante Ansätze dem Leser als Brocken vorgeworfen, jedoch nie richtig erläutert. Eine Begrenzung dieser Ansätze auf mehr als die Hälfte und bessere Erklärungen und Ausführungen wären in meinen Augen hier angebracht gewesen. Einhergehend mit diesem ist meine Hauptkritik an diesem Werk. Es gab leider kein Literatur- oder Quellenverzeichnis, was mich immens störte. Viele der vom Autor aufgeführten Punkte waren nicht etwas, was der Allgemeinheit bekannt gewesen wäre. So wäre es schön gewesen, die von ihm herangezogenen Quellen nachlesen zu können. Vor allem, da die Behauptungen vom Autor wie schon erwähnt nur unzureichend bis überhaupt nicht erläutert wurden. Sehr schade!
Das angehangene Tier-Register hätte dafür wegfallen können, denn viel bringt auch dieses nicht. Schlägt man zum Beispiel in diesem den Panda nach, so erfährt man nur, dass eine Replik der „Venus von Milo“ für mehrere Zehntausend Euro versteigert wurde. Nicht mein Humor, für mich nicht interessant und auch die Mensch-Tier-Beziehung geht hier irgendwie an mir vorbei.
Humor ist eigen und ein jeder von uns hat einen ganz anderen. Zum Glück! Leider musste ich im Verlaufe des Buches feststellen, dass der Humor des Autors und mein eigener nicht komplett kompatibel sind. An sich wäre das nicht weiter tragisch, wären die einzelnen Abschnitte nur informativer gewesen. So jedoch las ich Abschnitt um Abschnitt, ohne etwas Neues zu lernen oder in irgendeiner Art unterhalten zu werden.
Der Schreibstil hingegen ist wirklich toll gewesen und sehr locker. Somit konnte ich die mir eher unliebsamen Abschnitte relativ fix lesen. Und auch wenn ich bisher viel Kritik geäußert habe, so konnte mich der Autor durchaus zwischendrin zum Lachen bringen.
Was mir unglaublich gut gefallen hat, sind die ganzen kleinen Illustrationen der Tiere. Die Aufmachung des Buches machte wirklich einiges was dem Inhalt fehlte wieder wett.
Im Endeffekt habe ich zwar durchaus interessante Ansätze mit auf den Weg bekommen, von denen werde ich nur schon die Hälfte wieder vergessen haben. Ein Tipp von mir also: Block neben sich legen und alles interessante notieren zum späteren Nachschlagen.
Ich werde nun auch etwas weiter über tierische Spione recherchieren. Bestimmt werde ich das Buch auch irgendwann einmal wieder in die Hand nehmen und selber mit Notizblock bewaffnet den tierischen und menschlichen Eskapaden, Querelen und Konflikten auf den Grund gehen. Dann werde ich auch besser wissen, was mich erwartet: ein rasanter Schnitt durch unser Zusammenleben, der mehr Fragen aufwirft, als beantwortet.

Veröffentlicht am 25.11.2018

Sa-tierische Fakten

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Das Buch des Biologen Peter Iwaniewicz ist für mich eine Aneinanderreihung von Fakten rund um die Mensch-Tierbeziehung. Das ganze gespickt mit einer Prise zum Teil recht trockenem Humor so das es sich ...

Das Buch des Biologen Peter Iwaniewicz ist für mich eine Aneinanderreihung von Fakten rund um die Mensch-Tierbeziehung. Das ganze gespickt mit einer Prise zum Teil recht trockenem Humor so das es sich ganz gut lesen lässt. Viele Dinge waren mir neu, manche kannte ich schon und ab und zu musste ich schmunzeln. Leider hat so manches aber meinen Humor nicht getroffen und manches war mir zu knapp abgehandelt. Insgesamt kann man den Sprachstil schon als gehoben ansehen, wodurch man es nicht einfach mal so weg lesen kann. Besonders gefallen haben mir die Tierzeichnungen und die Illustrationen zum Kapitelanfang.

Veröffentlicht am 23.11.2018

Ohne nennenswerte Erkenntnisse

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Der Verfasser des Buches „Menschen, Tiere und andere Dramen“ heißt Iwan Iwaniewicz. Er ist Kulturökologe und schreibt unter anderem für die Stadtzeitung in Wien mit dem Namen Falter über „tierische Menschen ...

Der Verfasser des Buches „Menschen, Tiere und andere Dramen“ heißt Iwan Iwaniewicz. Er ist Kulturökologe und schreibt unter anderem für die Stadtzeitung in Wien mit dem Namen Falter über „tierische Menschen und menschliche Tiere“. Auf seiner Homepage unterscheidet er zwischen Nutzhaustieren und Freudenhaustieren. Sein Studium gestattet ihm, dass er als Lehrbeauftragter für Agrar- und Umweltpädagogik agieren kann.

Keine Frage, dass Herr Iwaniewicz schlau ist und einige Studiengänge abschließen konnte. Leider ist ihm dabei aber auch die Kommunikationsweise mit „Normalos“ verloren gegangen. Ja, das Buch beschreibt einige Situationen, die nachvollziehbar und nahezu täglich erlebbar sind. Aber die Frage, warum Menschen Asseln angeblich hassen und Lämmer lieben, wird nicht beantwortet. Dass Versuche mit Kühen, die angeblich bei Musik mehr Milch geben, durchgeführt wurden, ist nichts Neues. Auch die Tatsache, dass es in der Tierwelt gleichgeschlechtliche Verbindungen gibt, wissen aufmerksame Menschen genau.

Nein wirklich neue Erkenntnisse konnte der Autor nicht offenbaren. Für mich ist das Buch eine Zusammenfassung von vielen verschiedenen Versuchen im Bereich der Tierwelt, die ohne dieses Werk niemals beachtet würden. Die Sprache gefällt mir sehr gut und kann als gehoben angesehen werden. Empfehlen kann ich das Buch nur Lesern, die sich in die Materie „Verhältnis Mensch zu Tier“ einarbeiten möchten.

Veröffentlicht am 21.11.2018

Schönes Cover, schwacher Inhalt

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Ich bin nicht warm geworden mit Buch und Autor.

Leider hat mich v.a. der Untertitel des Buches aufs Glatteis geführt, denn ich habe eine eher wissenschaftliche Abhandlung von tierischen Phänomenen erwartet. ...

Ich bin nicht warm geworden mit Buch und Autor.

Leider hat mich v.a. der Untertitel des Buches aufs Glatteis geführt, denn ich habe eine eher wissenschaftliche Abhandlung von tierischen Phänomenen erwartet. Dabei handelt es sich um eine schnelle Aneinenderreihung von Anektoden, z.T. ohne Zusammenhang zum Thema an sich. Viele Fakten sind außerdem nicht neu, so z.B. dass Delfine vom Militär eingesetzt werden, dass Tiere auch homosexuell sein können usw. Zu guter Letzt geht der Autor auch noch großzügig über Quellenangaben jeglicher Art hinweg.

Ich kann es nicht anders sagen: Mich hat das Buch strapaziert, gelangweilt und genervt.