Cover-Bild Universum
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Weltraumoper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 29.09.2021
  • ISBN: 9783596700868
Phillip P. Peterson

Universum

Roman

Eine gefahrvolle Reise bis ans Ende des Universums – und darüber hinaus. Der neue Science-Fiction-Roman von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.
Im 22. Jahrhundert hat sich die Menschheit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus ausgebreitet. Dank neuer Antriebe ist überlichtschnelles Reisen zur Normalität geworden, und es gibt Kolonien in den entlegensten Ecken der Galaxie. Das Reisen zwischen den Sternen ist sehr sicher - nur ganz selten geht etwas schief, und ein Schiff verschwindet spurlos im Hyperraum …
Die Challenger unter Kommandantin Christine Dillinger ist ein solches Schiff. Doch wie sich herausstellt, verschwindet es nicht einfach. Stattdessen erwartet Christine und ihre Crew ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft übersteigt.
Realistisch, spannend, wissenschaftlich fundiert – große deutschsprachige Science Fiction für Leser von Andreas Eschbach, Andy Weir und Cixin Liu.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2021

Ich habe dieses Gedankenexperiment geliebt

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„Universum“ ist das neueste Science-Fiction Werk von Phillip P. Peterson. In diesem geht es um ein Raumschiff, dass im Hyperraum verschwindet und einen Weg dort raus finden muss. Erschienenen ist der Roman ...

„Universum“ ist das neueste Science-Fiction Werk von Phillip P. Peterson. In diesem geht es um ein Raumschiff, dass im Hyperraum verschwindet und einen Weg dort raus finden muss. Erschienenen ist der Roman Ende September bei Fischer Tor.

Die Raumfahrt hat sich enorm weiter entwickelt. Im 22. Jahrhundert ist das Reisen zwischen unterschiedlichen Sternen kein Problem mehr und auch die Sicherheit der neuen Antriebe ist sehr hoch.
Christine Dillinger begibt sich mit der Challenger auf ihre letzte Reise. Das Ziel ist der entlegene Planet Omicron 3. Mit an Bord hat sie weitere Siedler, Geschäftsleute und Soldaten. Alles sieht nach einem ruhigen Flug aus, doch dann versagt der Antrieb im Überlichtflug und die Challenger samt ihrer Passagiere ist im Hyperraum gefangen. Gibt es einen Weg aus dem Hyperraum raus? Und wenn ja, wo ist die Challenger dann gelandet?

Ich habe schon lange kein Buch mehr innerhalb von 24 Stunden gelesen, aber „Universum“ von Phillip P. Peterson hat es geschafft und das obwohl ich mir anfangs gar nicht sicher war, ob mir das Thema des Buches mit dem verschollenen Raumschiff im Hyperraum liegt.
Am Schreibstil kann ich kaum etwas auszusetzen haben, wenn ich innerhalb von 24 Stunden durch eine 450 Seiten starkes Buch rase. Der Autor versteht es wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass man sich das auch als Laie gut vorstellen kann und wir bekommen hier einige Theorien geboten. Es ist alles wirklich sehr hypothetisch, aber das hat mir nicht den Spaß am Vorstellen des Ganzen genommen.
Es hat mich persönlich ein bisschen an meine Kindheit erinnert. Habt ihr euch auch mal Gedanken dazu gemacht, wie unser Universum beschaffen sein könnte und was nach unserem Universum kommt? So ungefähr ist dieses Buch. Es bietet genau dafür ein Gedankenspiel an und das mit echten wissenschaftlichen Theorien, wie es sein könnte. Es gibt natürlich unterschiedliche Theorien und einige widersprechen sich, doch in diesem Buch hat der Autor ein rundum stimmiges Bild geschaffen und ich liebe es.
Dabei fängt die Geschichte recht unspektakulär an. Wir lernen erstmal die Crew, das Schiff und die Passagiere kennen und erfahren etwas über die Beweggründe diese Reise anzutreten. Doch spätestens beim Überlichtsprung ist es mit der Langeweile vorbei. Ab da hat sich für mich ein WTF-Moment an den nächsten gereiht und das obwohl ich die ein oder andere Konsequenz schon geahnt habe. Durch die sehr heterogene Gruppe wurde es teilweise etwas komplizierter als es hätte sein müssen, aber im Endeffekt ist das wahrscheinlich wieder realistisch. Besonders das Ende dieser Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich werde hierzu natürlich keine Details verraten, aber für mich war das einfach nur wow und ich habe mir den Ausgang von allem gerne so vorgestellt.
Ich habe mit allen Menschen an Bord mitgefiebert. Am Rande wurden gesellschaftliche Themen gestreift. Alle müssen hier zusammenwachsen, wenn eine Chance auf Überleben bestehen soll. Jeder muss sein Talente einbringen ungeachtet seines Hintergrundes oder man muss über sich und sein Können hinauswachsen. Christine Dillinger zum Beispiel ist der Captain des Schiffes, dennoch versteht sie nicht wirklich was von Menschen, was nicht unbedingt die besten Voraussetzungen sind so eine Ausnahmesituation zu meistern. Mike Warnock ist zusammen mit seiner Familie an Bord. Er flieht vor der Ausgrenzung, die ihm überall aufgrund seines Einsatzes als Bomberpilot in einem Krieg, begegnet. Doch Ausgrenzung kann man sich nicht leisten, wenn diese Person wichtiges Wissen zum Meistern dieser Ausnahmesituation hat.
Zusatzmaterial wird hier keines geboten, was ich fast schon etwas schade finde. Ein Nachwort hätte mir durchaus gut gefallen. Im Endeffekt wurde alles während der Geschichte ausreichend erläutert und jedem sollte klar sein, dass es sich hier nur um Theorien handelt, wie es sein könnte. Zwar durchaus berechtigte Theorien, nichtsdestotrotz lässt das natürlich gewisse Freiheiten in der Ausgestaltung. Wer bereits den ein oder anderen Roman des Autors gelesen hat, wird unter Umständen das ein oder andere aus anderen Büchern wiedererkennen.

Fazit: Spätestens jetzt zählt Phillip P. Peterson zu meinen Lieblingsautoren im Science-Fiction Genre. Trotz des ruhigen Startes habe ich alles an diesem Buch geliebt. Dieses Gedankenexperiment war für mich persönlich einfach grandios. Wer WTF-Momente liebt und gerne wissenschaftliche Theorien schriftstellerisch umgesetzt erleben möchte, der ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 22.08.2023

Unterhaltsamer Roman

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Das Buch hat mich recht schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war sehr spannend und gerade zum Ende hin, wollte ich unbedingt wissen wie die Erzählung endet. Ein empfehlenswertes Buch!

Das Buch hat mich recht schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war sehr spannend und gerade zum Ende hin, wollte ich unbedingt wissen wie die Erzählung endet. Ein empfehlenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Science-Fiction-Roman.

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Text von der Verlagshomepage:
Eine gefahrvolle Reise bis ans Ende des Universums – und darüber hinaus.
Der neue Science-Fiction-Roman von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.
Im 22. Jahrhundert hat sich ...

Text von der Verlagshomepage:
Eine gefahrvolle Reise bis ans Ende des Universums – und darüber hinaus.
Der neue Science-Fiction-Roman von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.
Im 22. Jahrhundert hat sich die Menschheit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus ausgebreitet. Dank neuer Antriebe ist überlichtschnelles Reisen zur Normalität geworden, und es gibt Kolonien in den entlegensten Ecken der Galaxie. Das Reisen zwischen den Sternen ist sehr sicher - nur ganz selten geht etwas schief, und ein Schiff verschwindet spurlos im Hyperraum …
Die Challenger unter Kommandantin Christine Dillinger ist ein solches Schiff. Doch wie sich herausstellt, verschwindet es nicht einfach. Stattdessen erwartet Christine und ihre Crew ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft übersteigt.
Realistisch, spannend, wissenschaftlich fundiert – große deutschsprachige Science Fiction für Leser von Andreas Eschbach, Andy Weir und Cixin Liu.

Text von der Umschlaginnenseite:
Für Captain Christine Dillinger ist es der letzte Flug ihrer Karriere. Die Challenger ist auf dem Weg nach Omicron-3, einem Planeten in Randlage, der von einer Handvoll Kolonisten besiedelt wurde. Alles sieht nach einer Routine-Mission aus – bis der Antrieb beim Überlichtflug versagt. Christine und ihre Crew rasen, gefangen im Hyperraum, einem unbekannten Ziel entgegen.
Mike Warnock war lange Jahre beim Militär. Als Bomberpilot hat er eine unfassbare Schuld auf sich geladen und wünscht sich nichts sehnlicher, als mit seiner Familie auf einem anderen Planeten ein neues Leben anzufangen. Doch die Katastophe der Challenger zwingt ihn dazu, Verantwortung zu übernehmen, und er muss feststellen, dass nicht alle bereit sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Meine Meinung:
Bei der Beurteilung schwankte ich zwischen 3 und 4 Sternen, denn über machen Strecken fand ich die Beschreibungen doch etwas lang. Aber es sei natürlich dem Autorn überlassen wie viel Raum er seinen Szenen einräumen möchte (und damit vielleicht die Atmosphäre an Bord dem Leser nahe bringen möchte bzw. worauf er in seiner Erzählung seine Prioitäten gelegt hat).
Den Schluß empfand ich jedenfalls als eine richtig gute Grundiee!

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Spannend gemachte SciFi

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Worum geht’s?
Im 22. Jahrhundert hat die Menschheit das intergalaktische Reisen perfektioniert. Weder Überlichtgeschwindigkeit, noch die Galaxie an sich stellt ein Problem dar – eigentlich. Denn als Kommandantin ...

Worum geht’s?
Im 22. Jahrhundert hat die Menschheit das intergalaktische Reisen perfektioniert. Weder Überlichtgeschwindigkeit, noch die Galaxie an sich stellt ein Problem dar – eigentlich. Denn als Kommandantin Christine Dillinger mitsamt Raumschiff und Crew auf dem Weg ans andere Ende der Galaxie im Hyperraum verschwindet, ändert sich für sie alles. Während den Verunglückten die Zeit im Hyperraum völlig normal vorkommt, vergehen in der Realität mehrere tausend Jahre – und in ihr altes Leben kann so keines der Crewmitglied jemals zurückkehren.


Meine Meinung
Auch wenn ich mich mittlerweile vermutlich tatsächlich als Science Fiction Fan bezeichnen würde, gibt es doch immer mal wieder Bücher, bei denen ich vor dem Lesen fast ein wenig zu viel Respekt habe. Auch über diese Geschichte hatte ich zwar schon ein paar positive Stimmen gehört, zu enthusiastisch wollte ich an das Buch dann aber doch nicht herangehen.

Was mich zu Anfang ein kleines bisschen beim Lesen gestört hat, waren die vielen technischen Details, die kaum zum Fortgang der Handlung beigetragen haben. So schwerfällig wie die Geschichte dabei in Gang gekommen ist, hatte ich zeitweise wirklich die Sorge, das Buch irgendwann aus der Hand legen zu müssen.

Auch mit den Charakteren habe ich mich zeitweise schwer getan. An sich hatte die Situation so viel Potenzial, aber nichtsdestotrotz hatte ich zeitweise einfach das Gefühl, dass nicht jeder Figur ausreichend Tiefe verliehen wurde, was es mir sehr schwer gemacht hat, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen.

Ausgesprochen gut gefallen hat mir dafür die Atmosphäre, die gemeinsam mit dem Spannungsbogen ab dem eigentlichen Unfall wirklich gelungen aufgebaut wurde. Das Setting an sich ist ja schon irgendwie ein wenig beklemmend, aber sobald die Spannung erst einmal an Fahrt aufgenommen hat, konnte ich das Buch definitiv nicht mehr zur Seite legen und musste trotz kleinerer Anfangsschwierigkeiten einfach bis zum Schluss weiterlesen.


Fazit
Science Fiction Fans werden an diesem mitunter etwas speziellen Buch definitiv ihre Freude haben. Aber auch, wer nicht ganz so verrückt nach technischen Details ist, kann hier eine wirklich spannend gemachte Geschichte genießen, die gelungene Ansätze präsentiert und an einem Stück verschlungen werden will.

Dafür gibt es von mir vier Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 01.12.2021

Gut geschrieben

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Nachdem mir der letzte Roman des Autors zugesagt hat, habeich mich sehr auf dieses Buch gefreut.Diesmal geht es um ein Raumschiff, das sich aufmacht, umMenschen und Fracht auf einen neu zu besiedelnden ...

Nachdem mir der letzte Roman des Autors zugesagt hat, habeich mich sehr auf dieses Buch gefreut.Diesmal geht es um ein Raumschiff, das sich aufmacht, umMenschen und Fracht auf einen neu zu besiedelnden Planeten zu bringen. Dabeigeht aber leider etwas schief und sowohl die Crew, als auch die Passagierestehen einer Katastrophe bevor. Das Buch hat mich recht schnell in seinen Bann genommen,die Geschichte war sehr spannend und man hat das Meiste verstanden. Gerade beiSciFi finde ich es ab und zu problematisch alles zu verstehen, was mitRaumfahrt oder Ähnlichem zu tun hat. Hier hat der Autor aber alles gut rübergebracht. Die Charaktere mochte ich, sie hatten in meinen AugenTiefgang und interessante Hintergrundgeschichten. Man konnte sie sich sehr gutvorstellen und man hat eine Beziehung zu vielen Charakteren aufgebaut. Vorallem Mike wurde mir während des lesens immer sympathischer. Beim letzten Stück des Buches, war ich wirklich sehrgespannt, wie das ganze endet. Es standen viele Möglichkeiten offen und ichfinde, der Autor hat sich gut entschieden.