Cover-Bild Janus
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Spekulative Literatur
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 01.08.2023
  • ISBN: 9783104917962
Phillip P. Peterson

Janus

Ein Artefakt auf dem Marsmond löst einen Wettstreit der Nationen aus
Ein Wettlauf zum Mars, der das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte
Die Astronautin Jenny Nelson soll zum Marsmond Phobos fliegen, um ein Objekt zu bergen, bei dem es sich womöglich um außerirdische Technologie handelt. Russen und Chinesen bereiten ebenfalls eine Bergungsmission vor und wollen als erste vor Ort sein. Jenny bricht mit einem Team zu einer eilig vorbereiteten Mission auf, die zu einem Wettlauf mit den östlichen Mächten wird. Schon während des Flugs könnte die kleinste Panne den Tod bedeuten. Und niemand weiß wirklich, was sie auf dem Marsmond erwartet.
Realistisch, spannend, wissenschaftlich fundiert – große deutschsprachige Science Fiction für Leser von Cixin Liu.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2023

Science Fiction nah an der Realität

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Es war mein erster Science Fiction Roman von Philip P. Peterson, aber er ist mir nicht unbekannt, da mein Freund jedes Buch bisher gelesen hat. Es wurde somit Zeit für mich :) .
Ich hatte bereits sein ...

Es war mein erster Science Fiction Roman von Philip P. Peterson, aber er ist mir nicht unbekannt, da mein Freund jedes Buch bisher gelesen hat. Es wurde somit Zeit für mich :) .
Ich hatte bereits sein Fantasy Debut "Die Dungeons von Artak" gelesen und mochte den Schreibstil sehr.

Ich wurde auch hier nicht enttäuscht, ich mochte den Einblick in die Politik, die sehr stark mit dem Marsflug verwoben waren. Wie Entscheidungen zusammenhängen und daraus resultierende Actio-Reactio.

Die Charaktere, vor allem Jenny und Daniel waren mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Beweggründe gut nachvollziehen und kam emotional nah an beide ran.

Ich mochte zudem die vertauschten Rollen, nicht wie sie zu 90% in Filmen sind, Mann fliegt vor auf Mission und Frau bleibt daheim. Hier ist sie die Astronautin und wenn einer von beiden fliegt sie.

Die Story war aufgrund der Politik und angespannten Situation sehr spannend.
Gegen Ende spitzte sich natürlich alles zu, ich war dann aber doch etwas "enttäuscht" ist zu hart, aber ich hatte das Gefühl jetzt könnte es richtig los gehen/ interessant werden.

Ein halbwegs offenes Ende ist zwar ok, aber das Buch war so gut, ich würde gerne mehr wissen wollen.

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Veröffentlicht am 14.09.2023

Science-Fiction nah an der Realität

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Der Klappentext ist leider ein reiner Spoiler. Bitte vergessen, bevor das Buch in die Hand genommen wird.

Jenny ist Astronautin bei der NASA und bereitet sich auf ihren ersten Weltraumflug inklusive ...

Der Klappentext ist leider ein reiner Spoiler. Bitte vergessen, bevor das Buch in die Hand genommen wird.

Jenny ist Astronautin bei der NASA und bereitet sich auf ihren ersten Weltraumflug inklusive 6-monatigem Aufenthalt auf der ISS vor. Daniel, ihr Freund, arbeitet ebenfalls bei der NASA und hat durchaus Schwierigkeiten damit, dass er Jenny demnächst für sechs Monate gehen lassen muss.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und zieht einen sehr schnell in den Bann. Die Perspektiven wechseln dabei zwischen Jenny und Daniel hin und her, sodass beide Seiten ihre Aufgaben bei der NASA dem Leser gut zeigen können und auch Verständnis für die jeweiligen Entscheidungen entsteht.

Das Buch spielt nach dem Waffenstillstand im Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, jedoch gibt es zunächst keine bahnbrechenden (technischen) Neuerungen, die das Leben von dem unsrigen auf der Erde unterscheidet. Desweiteren wird vollkommen offen gelassen, wie dieser Waffenstillstand ausgesehen hat, doch darum geht es in diesem Buch auch nicht.

Ich kenne mich mit der NASA eher weniger aus und kann damit nicht beurteilen, wie nah an der Realität die Vorbereitung auf den Aufenthalt auf der ISS ist. Die Vorbereitungszeit für den später im Buch angesprochenen Weltraumflug ist auch für zukünftige Verhältnisse vermutlich eher ein Witz, aber sonst wäre das Buch nicht unter 2000 Seiten geblieben und mit ständigen Zeitsprüngen ausgestattet. Diese nehmen im Verlauf des Buches zu, sind jedoch gut im Text gekennzeichnet und stören deshalb nicht.

Insgesamt handelt es sich hier um spannende Science-Fiction nah an der Realität und so bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.08.2023

Wettlauf zum Mars

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Astronautin Jenny Nelson trainiert für ihren ersten Raumflug, in wenigen Wochen soll sie mit ihren Kollegen zur ISS aufbrechen. Die Nachricht über den Fund eines ausserirdischen Objekts auf dem Marsmond ...

Astronautin Jenny Nelson trainiert für ihren ersten Raumflug, in wenigen Wochen soll sie mit ihren Kollegen zur ISS aufbrechen. Die Nachricht über den Fund eines ausserirdischen Objekts auf dem Marsmond Phobos kippt allerdings alle bisherigen Pläne der NASA, denn nun gilt es so schnell wie möglich eine Mission zum Mars zu starten. Warum die Eile? Weil auch die Russen und die Chinesen zum Mars unterwegs sind, um das Objekt für sich zu beanspruchen.

In Janus kreiert Autor Phillip P. Peterson ein Szenario rund um ein allgemein bekanntes kosmisches Phänomen, denn den Monolith auf dem Marsmond Phobos, der eine wichtige Rolle im Buch spielt, gibt es tasächlich und es wurden in den letzten Jahren einige Sonden zum Mars gesendet. Es wäre also gar nicht so unwahrscheinlich, wenn eine dieser Sonden neue Daten liefert und auf Grund dieser Daten dann plötzlich unser gesamtes Weltbild ins Wanken gerät. Peterson wirft die Frage auf, wie die Staaten, die über Raumfahrttechnik verfügen, mit der Verantwortung, die die Entdeckung ausserirdischer Technik mit sich bringt, umgehen würden. Würde man gemeinschaftlich an der Erforschung arbeiten und die Erkenntnisse Allen zugänglich machen, oder gäbe es einen erbitterten Kampf um die ausserirdischen Ressourcen?

Leider beantwortet der Autor diese Frage sehr eindeutig und verfällt damit in ein ziemliches Schubladendenken. So liest sich sein Buch dann stellenweise auch wie ein Agententhriller aus Zeiten des Kalten Krieges. Es gibt nur Schwarz, oder Weiß, nur Gut, oder Böse und wer die Guten und wer die Bösen sind ist klar definiert. Natürlich erinnert die aktuelle Weltlage gerade sehr an diese Zeit, allerdings finde ich es nicht unbedingt fair hier direkt wieder alte Feindbilder aufzubauen. Auch abseits dieser Thematik verliert sich das Buch in einigen Klischees. Da werden die Amerikaner in Köln in ein Brauhaus zum Essen eingeladen, und natürlich wird man dort von der Kellnerin schräg angeguckt, wenn man etwas ohne Fleisch bestellen möchte und den Vergleich - "Was den Amerikanern der Waffenbesitz ist, ist den Deutschen ihr nicht existierendes Tempolimit" - fand ich jetzt auch nicht so passend.

Die Geschichte an sich ist eigentlich ziemlich spannend, obwohl sie erst nach der Hälfte des Buches wirklich Fahrt aufnimmt. Vorher dreht sich vieles um die persönlichen Befindlichkeiten von Astronautin Jenny. Der Leser taucht in ihr Privatleben ein und lernt ihren großen beruflichen Ehrgeiz kennen. Trotzdem fiel es mir schwer Nähe, oder Sympathie zu ihr aufzubauen. Erst im letzten Drittel geht es dann tatsächlich in Richtung Mars und man hat gerade zum Schluß den Eindruck, dass sich die Ereignisse hier ziemlich überschlagen, von den losen Enden ganz zu schweigen.

Obwohl sich der Stil des Autors gut lesen lässt und das Szenario ziemlich spannend und interessant ist, ist das Buch letztlich nicht ganz meins. In meinen Rezensionen zu anderen Büchern des Autors sehe ich das ähnlich, ich denke, ich werde wohl kein Fan mehr.

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