Cover-Bild Ocean – Gefangen im Blau
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eisele Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 30.05.2025
  • ISBN: 9783961612581
Polly Clark

Ocean – Gefangen im Blau

Ein packender Abenteuerroman über die Zerbrechlichkeit einer Familie und die Wucht der Natur »Zutiefst faszinierend.« Mareike Fallwickl über Polly Clarks Roman Tiger
Ursula C. Sturm (Übersetzer)

Ein fesselnder Pageturner mit Schauplatz hoher See

Was dich nicht umbringt, macht dich stärker – so heißt es zumindest. Doch Helen scheint an einem schrecklichen Erlebnis fast zu zerbrechen. Da schlägt ihr Mann einen gemeinsamen Segeltörn vor – ein Abenteuer, das sie von dem Erlebten ablenken soll. Doch auf hoher See haben sie dann mit ganz unerwarteten Gefahren zu kämpfen … In ihrer Jugend haben sich Helen und Frank an Bord der Innisfree kennengelernt und ineinander verliebt. Jahre später sticht das Ehepaar mit Sohn Nicholas und Pflegetochter Sindi erneut in See, in der Hoffnung, dass ein Segeltörn über den Atlantik ihre fragile Familie wieder zusammenbringt. Denn Helen ist nicht mehr dieselbe, seit eine Tragödie ihr ein unverstellbares Opfer abverlangt hat und sie beinahe das Leben gekostet hätte – wäre sie nicht von einem Fremden gerettet worden, den sie nicht mehr aus ihren Gedanken kriegt. Helens Obsession und die Geheimnisse innerhalb der Familie machen den Törn zunehmend zu einem Albtraum – bis auch der Ozean sich gegen sie wendet und es plötzlich kein Entkommen mehr zu geben scheint … Ein ebenso mitreißendes wie brillant geschriebenes Drama, in dem eine Frau mit den überwältigenden Kräften der Natur und des Herzens konfrontiert wird.

„Eindringlich und poetisch... spricht jede Frau an, die jemals geliebt hat und Angst hatte, zu verlieren.“ – Jane Campbell, Autorin von Kleine Kratzer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2025

Naja

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Helen überlebt ein Bombenanschlag und ist danach nicht mehr die selbe. Sie steht kaum noch auf, verbringt ganze Tage im Schlafanzug und entwickelt eine starke Obsession zu ihrem Retter. Sie schreibt unendlich ...

Helen überlebt ein Bombenanschlag und ist danach nicht mehr die selbe. Sie steht kaum noch auf, verbringt ganze Tage im Schlafanzug und entwickelt eine starke Obsession zu ihrem Retter. Sie schreibt unendlich viele Briefe an ihn, versucht ihn immer wieder zu finden. In ihrer Ehe mit Frank kriselt es hingegen gewaltig. Sie haben Geheimnisse voreinander und nicht mehr viel gemeinsam. Der gemeinsame Sohn Nicholas leidet darunter und flüchtet sich in die virtuelle Welt. Plötzlich steht auch noch Sindy vor der Tür, eine ehemalige Schülerin von Helen, die nicht mehr nach Hause will. Um die Familie zu retten, wollen Helen und Frank einen Segeltörn machen. Doch der wird anders als gedacht. Haie, Stürme und die inneren Spannungen in der Familie stellen die vier auf eine harte Probe und der Segeltörn wird zum Überlebenskampf.

Dieses Buch hat es in sich. Teilweise war es so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dann hab ich mich wieder sehr über die Story gewundert. Die Protagonisten blieben mir weitestgehend fremd, deren Verhalten konnte ich meistens nicht nachvollziehen. Im Mittelteil hatte der Roman so einige Längen aber beim letzten Drittel war ich völlig gefesselt und wollte unbedingt wissen wie die Story endet. Die Angst und die Anspannung der Protagonisten war deutlich spürbar. Das wurde hier toll beschrieben. Auch die Szenen mit den Haien fand ich toll, auch wenn ich so ein schwarz/weiss mit den „bösen“ Tieren nicht sehr mag. Die große Stärke des Buches ist definitiv die Spannung. Zwischendurch dachte ich fast, ich hab einen Thriller erwischt. Leider war für mich die Story etwas zu viel. Da wäre weniger mehr gewesen.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Ein Buch voller Überraschungen

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OCEAN – Gefangen im Blau
Polly Clark
ET: 30.05.2025

Helen und Frank stehen kurz vor dem Ende ihrer Ehe, als Helen mit 42 Jahren noch einmal schwanger wird. Das ungeplante Kind soll ihrer Beziehung neuen ...

OCEAN – Gefangen im Blau
Polly Clark
ET: 30.05.2025

Helen und Frank stehen kurz vor dem Ende ihrer Ehe, als Helen mit 42 Jahren noch einmal schwanger wird. Das ungeplante Kind soll ihrer Beziehung neuen Halt geben – auch Sohn Nicholas freut sich auf das Geschwisterchen.

Doch alles kommt anders: Helen gerät in der Londoner U-Bahn in einen Bombenanschlag und verliert das Baby. Nur durch die Hilfe eines Mannes namens James überlebt sie. Die Trauer über den Verlust lähmt sie, starke Medikamente intensivieren ihr Gefühl, nicht mehr am Leben teilnehmen zu können.
Helen beginnt, von ihrem Retter zu träumen. Sie schreibt ihm imaginäre Briefe und versucht, ihn ausfindig zu machen.

Ein Wendepunkt kommt, als Frank seine Firma verkauft und die Yacht „Innisfree“ kauft – jenes Boot, auf dem sie sich einst kennengelernt haben. Mit ihrem Sohn und ihrer Pflegetochter brechen sie zu einer Atlantiküberquerung auf. Alles wird verkauft, das alte Leben hinter sich gelassen.
Doch der ersehnte Neuanfang auf hoher See entpuppt sich bald als Zerreißprobe: Die alten Konflikte holen sie ein, auf engstem Raum entladen sich angestaute Spannungen.

Ob am Ende wirklich alle gemeinsam wieder von Bord gehen – das müsst ihr selbst herausfinden.

Ich liebe das Meer. Und ich liebe dieses Cover!
Aber liebe ich auch den Inhalt?

Ganz ehrlich: Der Anfang war für mich richtig schlimm. Ich wollte das Buch schon zurück ins Regal stellen.
Aber irgendetwas hat mich weiterlesen lassen. Ich stand gefühlt mit offenem Mund in der Küche der Protagonisten – Zeugin von unfassbar verletzenden Dialogen. Wie kann man sich so viele Gemeinheiten an den Kopf werfen und im nächsten Atemzug gestehen, dass man sich trotzdem noch begehrt?

Ja, vieles war too much. Einige Entscheidungen waren für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Aber dann kam die zweite Hälfte – die Reise auf dem Boot. Und die war spannend, intensiv, atmosphärisch. Ich habe diesen Teil verschlungen.

Fazit:
Liebt ihr das Meer?
Habt ihr Lust auf Drama, Wellen und emotionale Achterbahnfahrten?
Dann lest dieses Buch!

Von mir gibt’s:
🌊 für die erste Hälfte
🌊🌊🌊🌊🌊 für die zweite
= 🐭🐭🐭 insgesamt.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Enttäuschend, leider

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Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der Vorgänger „Tiger“ richtig gut gefallen hatte.

Leider, leider blieb dieser Roman hinter meinen Erwartungen zurück. Dabei hätte es so gut werden ...

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der Vorgänger „Tiger“ richtig gut gefallen hatte.

Leider, leider blieb dieser Roman hinter meinen Erwartungen zurück. Dabei hätte es so gut werden können! Helen muss ein traumatisches Erlebnis verarbeiten, welches sie so nachhaltig verändert, dass es einen harten Cut in ihrem Alltag braucht. Ihr Ehemann Frank schlägt vor mit dem Segelboot, auf dem sie sich kennengelernt haben den Atlantik zu überqueren. Auch der 12jährige Sohn Nicholas und Sindi, eine Schülerin von Helen, die ihre Familie verloren hat, sollen mitkommen. Die Reise soll Helen heilen und die Familie so wieder zusammenwachsen. Soweit die Theorie! Doch auf dem Ozean geht es plötzlich nur noch ums nackte Überleben.

Sehr überraschend fand ich, dass der eigentliche Segeltörn erst nach circa 180 Seiten startet. Vorher gibt es sehr viel Drama und eine übertriebene Obsession von Helen ihrem Retter gegenüber. Helen war mir durchweg unsympathisch, und sie handelte oft irrational. Die Geschichte war durchaus spannend, aber durch die übertriebene Vielfalt der Dramen auch extrem unglaubwürdig. Kurz bevor die Familien- Crew in See gestochen ist, war ich fast soweit, das Buch abzubrechen. Die Erlebnisse auf dem Segelboot und die Wandlung der Geschichte in einen Abenteuerroman haben mich dann aber doch motiviert weiterzulesen.

Insgesamt konnte mich das Buch aber leider nicht überzeugen, viel zu viel Drama, Charaktere, in die ich mich nicht hineinfühlen konnte und einfach keine gute Geschichte.

Sehr schade!

2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Nicht meins

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Ocean – Gefangen im Blau – Polly Clark
Diesen Roman fand ich leider ziemlich enttäuschend. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei nicht um einen Abenteuerroman, wie angepriesen. Der Schauplatz „Hohe ...

Ocean – Gefangen im Blau – Polly Clark
Diesen Roman fand ich leider ziemlich enttäuschend. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei nicht um einen Abenteuerroman, wie angepriesen. Der Schauplatz „Hohe See“ taucht auch überhaupt erst nach der Hälfte des Buches auf.
Die nach einem schweren Schicksalsschlag schwer traumatisierte Protagonistin Helen ist leider eine selten unsympathische Figur, die ihresgleichen sucht. Ihr Verhalten mag teilweise auf ihre psychischen Probleme nach dem Trauma zurückzuführen sein, so als einfache Begründung reicht mir das aber hier nicht. Sie führt sich immer wieder ganz unmöglich und verantwortungslos auf, gefährdet sich selbst und andere.
In ihrem instabilen Zustand versucht Helen nun ihre Ehe zu retten, die auch vor dem Ereignis bereits völlig zerrüttet war. Es stellt sich schon die Frage, warum der Ehemann das Theater mitmacht… Ist es nun nicht völlig logisch, Hab und Gut zu verkaufen, gesicherte Arbeitsstellen aufzugeben, um mit zwei Kindern auf einem maroden Segelboot zu leben und natürlich gleich eine größere Fahrt zu planen??? Nun ja, eine hanebüchene Entwicklung jagt die nächste und macht die Handlung immer unglaubwürdiger bis hin zur Orca-Hirnmasse in den Haaren… Frau Clark scheint sich immer wieder selbst übertreffen zu wollen. Mit zunehmender Entwicklung wird deutlich, dass auch Frank, der Ehemann und Sindi, die Pflegetochter, scheinbar einen an der Waffel haben. Anders lässt sich der geradezu fiese Umgang miteinander, den alle sich schönzureden versuchen, kaum erklären.
Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass ich Helen in ihrer Egozentrik absolut nichts abgewinnen konnte, auf jeden Fall kam ich aus dem Augenrollen kaum mehr heraus. Dabei sind es so viele (zu viele!) hochinteressante Themen, die die Autorin hier zu verarbeiten versucht. Für mich leider nicht überzeugend.
Auch sprachlich war ich von diesem Werk nicht überzeugt.
Das Ende schießt dann noch den Vogel ab und macht diesen Roman zum Anwärter auf den Flop des Jahres.
2 Sterne.


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Veröffentlicht am 02.07.2025

Leider enttäuschend

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Helen und Frank haben Eheprobleme, die unlösbar erscheinen, besonders nachdem Helen eine traumatische Erfahrung gemacht hat und sich schwer damit tut, wieder ins Leben zurückzukehren. Ein Segeltörn über ...

Helen und Frank haben Eheprobleme, die unlösbar erscheinen, besonders nachdem Helen eine traumatische Erfahrung gemacht hat und sich schwer damit tut, wieder ins Leben zurückzukehren. Ein Segeltörn über den Atlantik soll helfen, schließlich lernten sich beide an Bord der Innisfree kennen und lieben. Zusammen mit ihrem Sohn und der Pflegetochter machen sie sich auf die Reise, die allerdings droht, zum Albtraum zu werden.

»Wieder einmal flossen Realitäten ineinander, blieb mir die Luft weg angesichts meiner widersprüchlichen Empfindungen. Selbst in einer lebensbedrohlichen Situation ist es durchaus möglich, dem eigenen Ehemann den Tod zu wünschen und sich zugleich danach zu sehnen, dass er einen noch einmal - ein allerletztes Mal - zärtlich berührt.« (Seite 261)

Das vorliegende Buch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass manchmal weniger mehr ist. Der Roman fängt mit einer Tragödie an und versucht danach permanent und unermüdlich, sprichwörtlich noch einen draufzusetzen, um aufzuwühlen, zu schockieren und wahrscheinlich auch zu unterhalten, wobei letzteres für mich persönlich grandios gescheitert ist. Nicht nur, dass die Protagonistin Handlungen vollzieht, die mich irgendwann an ihrem Geisteszustand haben zweifeln lassen, die Story selbst ist unrealistisch, um nicht zu sagen unglaubwürdig und katastrophal konstruiert. Das ist wirklich schade, denn der Klappentext klang toll und der Anfang war durchaus vielversprechend. Für mich hat es aber leider nicht gepasst.

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