Cover-Bild Groona - Die letzte Insel
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 16.09.2020
  • ISBN: 9783743208605
Raimund Frey

Groona - Die letzte Insel

Jugendbuch ab 12 Jahre - Präsentiert von Loewe Wow! Wenn Lesen WOW macht
Raimund Frey (Illustrator)

Groona hat eine epische Katastrophe überlebt. Die Zivilisation ist untergegangen und die Welt wird nun von Raubsauriern, Pterodaktylen und anderen urtümlichen Tieren beherrscht. Es ist schwer, sich allein zu behaupten. Zur Seite steht Groona als einziger Freund ein Tyrannosaurus Rex. Die beiden ernähren sich von der Jagd und durchsuchen täglich die Kisten, die am Strand angespült werden, nach brauchbaren Gegenständen. Eines Tages findet Groona etwas, das alles für immer verändern wird …

Eine spannende und episch erzählte Future-Tech-Fantasy-Reihe für Jugendliche ab 12 Jahren von Raimund Frey ! Die letzte Insel ist der Auftakt eines dystopischen Abenteuers mit coolen s/w-Illustrationen im einzigartigen Loewe Wow! -Stil.

Alle Kinder und Jugendlichen lieben Geschichten – sie müssen heute nur anders erzählt und präsentiert werden. Denn die Lesegewohnheiten von jungen Leserinnen und Lesern haben sich durch die modernen Medien stark verändert. Für die sogenannten Digital Natives ist es selbstverständlich, mit verschiedenen, schnellen, visuellen Medien gleichzeitig zu hantieren. Deshalb ist die Zeit reif für ein revolutionäres Kinder- und Jugendbuchprogramm: Bei Loewe Wow! treffen spannende Geschichten mit einer einzigartigen Erzählweise auf eine neuartige und radikal andere Text-Bild-Gestaltung.
Loewe-Wow! ist das einzigartige Buchprogramm für Digital Natives – frech, bissig und radikal anders.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2020

Ganz besonderes Endzeitszenario das zu überzeugen weiß

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Inhalt:
Groona hat eine epische Katastrophe überlebt. Die Zivilisation ist untergegangen und die Welt wird nun von Raubsauriern, Pterodaktylen und anderen urtümlichen Tieren beherrscht. Es ist schwer, ...

Inhalt:
Groona hat eine epische Katastrophe überlebt. Die Zivilisation ist untergegangen und die Welt wird nun von Raubsauriern, Pterodaktylen und anderen urtümlichen Tieren beherrscht. Es ist schwer, sich allein zu behaupten. Zur Seite steht Groona als einziger Freund ein Tyrannosaurus Rex. Die beiden ernähren sich von der Jagd und durchsuchen täglich die Kisten, die am Strand angespült werden, nach brauchbaren Gegenständen. Eines Tages findet Groona etwas, das alles für immer verändern wird …

Meinung:
Groona hat das unmögliche geschafft und die Riesenkatastrophe überlebt, bei der die komplette Zivilisation vernichtet wurde. Neben Groona leben nun allerlei Saurier und andere urtümliche Tiere auf der Welt. Da ist es nicht verwunderlich, dass Groonas bester Freund ein Tyrannosaurus Rex ist.
Groonas Leben plätschert vor sich hin. Doch eines Tages macht er am Strand eine erstaunliche Entdeckung, die das beschauliche Leben von ihm und dem T-Rex für immer verändern wird.

Raimund Frey ist mir als Illustrator der Luzifer Junior-Reihe natürlich ein Begriff. Da ich seinen Zeichenstil sehr schätze, war ich wahnsinnig gespannt auf seine erste eigene Geschichte, die er auch noch selbst illustrieren durfte.

Auch das Thema Endzeitszenario mit Dinosauriern und Co. traf genau meinen Nerv. Denn die Menschheit wurde aufgrund einer Katastrophe vor 6 Jahren fast komplett vernichtet. Einzig Groona scheint der letzte seiner Art zu sein.

So lernt der Leser den Alltag von Groona und seinem Tyrannosaurus Rex kennen. In dieser neuen Welt heißt es oftmals friss oder stirb. Groona ist mit seinem T-Rex aber durchaus auf der sicheren Seite vor anderen gefährlichen Dinosauriern und Co.

Da es sich bei diesem Buch um einen Titel aus dem Hause Loewe WOW! handelt, ist das Konzept ein völlig anderes als bei anderen Kinderbüchern.
Denn hier gibt es wahnsinnig viele Bilder (die im Comicstil aufgebaut sind) und kurze Textpassagen. Hier hat sich der Verlag dem neuen Leseverhalten der heutigen Kinder und Jugendlichen angepasst. Besonders interessant ist, dass "Groona - Die letzte Insel" das erste Buch aus dem Imprint ist, dass eine Leserschaft ab 12 Jahren anspricht. Bisher lag das angesprochene Lesealter zwischen 6 und 10 Jahren. Ich bin gespannt, ob die Jugendlichen dieses Buch genauso lieben werden wie ich selbst!

Das die Illustrationen von Raimund Frey richtig klasse sind, steht für mich seit Luzifer Junior fest. Daher wurde ich auch nicht enttäuscht, als ich die Bilder zu Groona betrachtet habe. Viel mehr wollte ich nur kurz reinstöbern und bin schon an den ersten Illustrationen hängengeblieben. Daher konnte ich einfach nicht anders und habe die Geschichte sofort in einem Rutsch verschlungen. Aufgrund des geringen Textanteils, ist man als Leser auch wahnsinnig schnell durch das Buch durch, was für mich der einzige Wermutstropfen ist.

Wie bei jedem Loewe WOW Titel hat auch dieser Band wieder einen bunten (in diesem Fall grünen) Buchschnitt. Ein absolutes Markenzeichen und ein tolles Feature. Aber auch das Cover ist der Wahnsinn und dürfte bei vielen Buchliebhabern den Wunsch auslösen, das Buch unbedingt kaufen zu wollen, auch wenn man nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehört.

Am Ende wartet auf den Leser ein ganz besonders fieser Cliffhanger. Der einen nun ganz ungeduldig dem nächsten Band entgegenfiebern lässt.

Fazit:
Aufgepasst hier kommen Groona und sein Freund der Tyrannosaurus Rex. Gemeinsam mit ihnen wird man in ein ganz besonderes Endzeitszenario gestürzt. Denn Groona scheint der letzte Mensch auf der Welt zu sein. Die absolut genialen Zeichnungen vom Autor Raimund Frey lassen einen in eine Welt voller Raubsaurier und anderer urtümlicher Tiere eintauchen. Aber Vorsicht, der Cliffhanger ist schon ziemlich fies!
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 24.09.2020

Ein richtig cooler Reihenauftakt!

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Da ich ein großer Fan von Raimund Freys Zeichenstil bin, war ich sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von seinem Loewe Wow! - Titel „Groona“ hörte, den er selbst geschrieben und natürlich auch ...

Da ich ein großer Fan von Raimund Freys Zeichenstil bin, war ich sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von seinem Loewe Wow! - Titel „Groona“ hörte, den er selbst geschrieben und natürlich auch illustriert hat. Obwohl das Thema des Buches nicht hundertprozentig meins ist, stand für mich dennoch sofort fest: „Groona“ muss ich unbedingt lesen!

Groona hat scheinbar als einziger Mensch eine epische Katastrophe überlebt. Die Welt wird nun von verschiedenen Sauriern und anderen urtümlichen Wesen bevölkert. Allein ums überleben kämpfen ist nicht einfach. Zum Glück hat Groona aber einen Tyrannosaurus Rex an ihrer Seite, der ihr bester (und einziger) Freund ist. Gemeinsam mit ihm macht sie die Wildnis unsicher, sie gehen zusammen auf die Jagd und sie durchsuchen täglich die rätselhaften Kisten, die an den Strand gespült werden. Als Groona eines Tages eine unglaubliche Entdeckung macht, wird sich das Leben von ihr und ihrem Tyrannosaurus Rex für immer verändern.

Sieht das Cover nicht mega cool aus? Also ich lieb‘s total, obwohl ich es eigentlich nicht so mit Dinos habe. Das Cover von „Groona“ hatte mich aber wirklich sofort und da ich natürlich auch von diesem famosen farbigen Buchschnitt ganz hingerissen bin, konnte „Groona“ mit der äußeren Optik schon mal vollends bei mir punkten. Wie aber sieht es mit dem aus, was mich im Inneren erwartet hat? Konnte das Buch meine Erwartungen erfüllen?

Um es kurz zu machen: Ja, konnte es! Absolut. Auch die innere Gestaltung und die Story haben in meinen Augen ganz klar zwei gestreckte Däumchen nach oben verdient. Ich finde „Groona“ richtig klasse und habe es in einem Rutsch durchgesuchtet. Da es insgesamt nur sehr, sehr wenig Text gibt, liest sich das Buch wirklich rasend schnell. Ich muss gestehen, dass ich im ersten Moment ein bisschen überrascht war, wie wenig Text das Buch enthält. Da es für Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, hatte ich irgendwie mit einem größeren Textanteil gerechnet. Dass dieser nur sehr gering ist, hat mich aber gar nicht gestört. Man hat beim Lesen überhaupt nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Text und Bild harmonieren perfekt miteinander und erzählen gemeinsam eine ganz fantastische Geschichte voller abenteuerlicher, actiongeladener und lustiger Szenen.

Mir hat die Handlung ausgesprochen gut gefallen. Sie ist tiefgründig und düster, stellenweise sogar ziemlich brutal, zugleich enthält sie aber auch so einige humorvolle Momente, sodass die Story niemals zu beklemmend wird. So fand ich zum Beispiel die emojiähnlichen kleinen Bildchen, die manche Wörter ersetzen, sehr unterhaltsam. :D

Groona lebt zweifellos in einer sehr gefährlichen und grausamen Welt, in der gilt: Fressen oder gefressen werden. Zum Glück ist sie aber nicht auf sich alleine gestellt, sondern hat einen treuen Tyrannosaurus Rex an ihrer Seite, der ihr einziger Freund ist. Dass Groona ein Mädchen ist, nehme ich übrigens nur an. Im Buch wird gar nicht genannt, welches Geschlecht unsere Hauptfigur hat. Für mich jedenfalls war sie von Anfang an ein Mädchen, da ich finde, dass die Zeichnungen von Groona eher einem Mädel ähneln. Groona könnte theoretisch aber auch ein Junge sein. Aber egal ob männlich oder weiblich – Raimund Frey hat mit Groona eine starke und mutige Buchfigur erschaffen, die man als Leser einfach gernhaben muss.

Was genau Groona und ihr T-Rex in „Die letzte Insel“ alles erleben werden, werde ich euch in meiner Rezension nicht verraten, hehe. Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Stellt euch einfach mal auf jede Menge Action, Geheimnisse und Überraschungen ein. Die futuristische Welt, die Raimund Frey in seiner ersten eigenen Reihe erschaffen hat, ist wahrhaftig ungemein interessant und faszinierend. Ein wenig verwirrend ist sie zwar auch, ich zumindest habe ein bisschen gebraucht, ehe ich mich zurecht gefunden habe, aber gefesselt von ihr war ich dennoch vom ersten Moment an. Diese dunkle Endzeitstimmung hat‘s mir einfach mir voll angetan.

Dass mich Raimund Frey mit seinen Illustrationen begeistern wird, hatte ich mir natürlich schon gedacht. Wie oben bereits erwähnt: Ich finde seinen Zeichenstil brillant! Kennengelernt habe ich ihn in der teuflisch guten Luzifer junior-Reihe von Jochen Till und da war ich wirklich Fan der ersten Stunde.
Auch in „Groona“ konnte mich Raimund Frey mit seinen vielen grandiosen Bildern vollkommen verzaubern. Vor allem diesen einzigartigen Mix aus verschiedenen Stilmitteln finde ich genial. Manche Illustrationen sind sehr detailliert gezeichnet, andere wiederum sind nur hingekritzelt. Dieses Konzept ist einfach nur WOW und konnte mich komplett überzeugen. Sehr gut fand ich auch, dass die Bilder schwarz- weiß sind. Normalerweise mag ich farbige Illustrationen in Büchern lieber, aber in „Groona“ hätte ich sie vermutlich als unpassend empfunden. Die schwarz-weiß Zeichnungen verstärken nur noch diese düstere Atmosphäre, die durch die Handlung geschaffen wird.

Enden tut das Buch mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, sodass man am liebsten sofort zum nächsten Band greifen möchte. Echt schade, dass es diesen noch gibt. Da heißt es wohl jetzt leider ungeduldig hibbeln und warten, bis wir weiterlesen können. Auf Groonas zweites Abenteuer freue ich mich schon sehr!

Fazit: Ein großartiges dystopisches Abenteuer voller Spannung, Action und Humor! Mir hat der erste Band der Groona-Serie ein richtig tolles Leseerlebnis beschert. In meinen Augen ist Raimund mit „Groona – Die letzte Insel“ ein total cooler Reihenauftakt geglückt, der uns Leser in ein außergewöhnliches Endzeitszenerio mitnimmt und die Herzen aller Dino-Fans höherschlagen lässt. Die Story ist mitreißend, witzig und episch erzählt und die Aufmachung ist einfach nur der Hammer. Mir haben die zahlreichen schwarz-weiß Zeichnungen von Raimund Frey wahnsinnig gut gefallen. Ich bin begeistert und fiebere dem Erscheinen der Fortsetzung nun ganz ungeduldig entgegen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!  

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Veröffentlicht am 21.09.2020

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Groona ist der neuste Titel aus dem Loewe-Wow! Programm. Er unterscheidet sich ein bisschen von den bisherigen Titeln, da er für LeserInnen ab 12 Jahren ist. Vom Stil her bleibt Groona dem Programm aber ...

Groona ist der neuste Titel aus dem Loewe-Wow! Programm. Er unterscheidet sich ein bisschen von den bisherigen Titeln, da er für LeserInnen ab 12 Jahren ist. Vom Stil her bleibt Groona dem Programm aber treu. So gibt es sehr viele Schwarzweiß Illustrationen, die zum Teil die ganze Seite einnehmen. Und öfters für sich allein sprechen, sodass es gar keinen Text dazu gibt.

Im Verhältnis gibt es wirklich sehr wenig Text, ich würde es aber nicht mit einem Comic vergleichen. Ob das etwas für einen ist bzw. für das Kind, dem man das Buch geben möchte, muss jeder selbst entscheiden. Ich war ein bisschen überrascht, da ich bei einem Buch für ab 12-Jährige doch etwas mehr Textanteil erwartet hätte. Es ist nun aber nicht so, dass etwas fehlt, die Bilder von Raimund Frey, der auch schon Luzifer Junior illustriert hat, geben den Inhalt gut wieder.

Gronna lebt in einer brutalen Welt, es heißt fressen oder gefressen werden. Zur Seite steht ihr ein Tyrannosaurus Rex, der ihr bester Freund ist. Der Grundton ist eher ein bisschen düster, man merkt als LeserIn, wie gefährlich diese Welt ist. Es werden auch öfters Dinos getötet, wie gesagt, fressen oder gefressen werden. Deswegen würde ich bei dem Buch schon die Altersempfehlung im Blick behalten, mir persönlich taten die Dinos schon ziemlich Leid, auch wenn ich weiß, dass das der Kreislauf des Lebens ist.

Die Schwarzweiß Zeichnungen unterstreichen diesen eher düsteren Ton dann noch. Ich mochte es, wie sie manchmal wie soll ich sagen, eher grob wurden, dann aber wieder detailliert. Und wie der Stil sich änderte je nachdem, ob man in der Geschichte gerade in der Gegenwart ist oder in die Vergangenheit eintaucht. Genau wegen solcher Kniffe habe ich die textliche Begleitung kaum vermisst bzw., dass diese eher spärlich war nicht als störend empfunden.

Die Idee der Geschichte mochte ich. Seit einer Weile habe ich eine große Dino Phase und ihr könnt auch vorstellen, wie gut dieses Büchlein dahinein gepasst hat. Besonders mit dem T-Rex als besten Freund. So mochte ich besonders die Zeichnungen, die ihn dargestellt haben, mit den süßen kleinen Ärmchen. Es war schon ein cooles Bild, wie die junge Groona auf ihm reitet. Da die letzte Insel Band 1 der Reihe ist, bleibt gegen Ende noch viel offen und ich bin gespannt wie es weiter geht.

4,5 Sterne

Veröffentlicht am 21.03.2021

Ein anspruchsvollerer Loewe WOW Titel

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Klappentext
„Groona hat eine epische Katastrophe überlebt. Die Zivilisation ist untergegangen und die Welt wird nun von Raubsauriern, Pterodaktylen und anderen urtümlichen Tieren beherrscht. Es ist schwer, ...

Klappentext
„Groona hat eine epische Katastrophe überlebt. Die Zivilisation ist untergegangen und die Welt wird nun von Raubsauriern, Pterodaktylen und anderen urtümlichen Tieren beherrscht. Es ist schwer, sich allein zu behaupten. Zur Seite steht Groona als einziger Freund ein Tyrannosaurus Rex. Die beiden ernähren sich von der Jagd und durchsuchen täglich die Kisten, die am Strand angespült werden, nach brauchbaren Gegenständen. Eines Tages findet Groona etwas, das alles für immer verändern wird …“

Gestaltung
Ich finde das Cover vor allem durch die realistische Illustration des Dinosauriers sehr gelungen. Mir gefällt zudem sehr, dass der Dino Gefahr ausstrahlt und dies für mich ein wenig im Kontrast zu dem hellblauen, freundlichen Himmel steht. Auf dem Rücken des Dinos sitzt ein Mädchen in kämpferischer Pose, was mir auch sehr gefällt, da es sonst oft Jungs sind, die sich stark und kriegerisch zeigen.

Meine Meinung
Da „Groona – Die letzte Insel“ von Raimund Frey illustriert und erdacht wurde, war die Geschichte für mich ein Muss, denn ich liebe seine Illustrationen. In dem Buch geht es um Groona, die als einziger Mensch eine Katastrophe überlebt hat. Sie lebt mit Dinosauriern verschiedener Arten zusammen und hat einen Tyrannosaurus Rex als einzigen Freund. Gemeinsam jagen sie und durchsuchen am Strand angespülte Kisten. In einer dieser Kisten findet Groona eines Tages etwas Lebensveränderndes…

Groona lebt auf einer Insel mit Dinosauriern, wodurch ein gewisses Urzeitflair entsteht, das auf den Illustrationen genauso aussieht, wie ich es mir immer vorstelle. Es war ein wenig wie Jurassic Park für jüngere. Sehr cool fand ich die Verbindung hiervon mit futuristischer Technik. Das sind zwei so konträre Gegensätze aufgrund ihrer großen Verschiedenheit, dass die Kombination von beidem einfach spannend macht. Mir hat diese Mischung jedenfalls sehr gefallen, weil es interessant war hochtechnologische Entwicklungen inmitten von steinzeitlichem Ambiente wiederzufinden. Ich jedenfalls hätte in einer solchen Umgebung nicht damit gerechnet.

Was mir leichte Schwierigkeiten bereitet hat, war allerdings zum einen die Schriftart. Wenn technologische Geräte auf die Bildfläche traten wechselte die eher an handgeschriebene Schrift erinnernde Schriftart zu einer breiten, geradlinigen. Ich fand den Schriftartenwechsel zwar genial und auch fand ich, dass die gewählte Schriftart zur Technik passte, aber für mich war sie einfach schwer zu lesen sobald sie dickgedruckt war. Auch wenn neue Lebewesen auftauchten gab es eine Art Infobox mit dieser Schriftart und einigen für mich manchmal wirren Infos über die Wesen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Dinofans mit den Namen der Lebewesen vielleicht etwas anfangen könnten.

Toll fand ich dafür immer die Erzählungen von Groona, denn diese waren knapp, auf den Punkt gebracht und authentisch. Cool fand ich diesbezüglich auch, dass manchmal Worte durch Symbole ersetzt wurden wie beispielsweise das Wort „Wasser“, welches von einem Bild von Wellen ersetzt wurde. Groonas Parts fand ich richtig klasse. Erstaunt hat mich auch, dass der Textanteil generell in dem Buch recht gering gehalten ist. Dafür fand ich es aber durchaus auch anspruchsvoll, denn gerade beispielsweise die technische Sprache ist durchaus herausfordernd. Aus diesem Grunde finde ich auch das empfohlene Alter angemessen.

Dies ist meiner Meinung nach auch aufgrund der Handlung passend, denn wie es für Dinos üblich ist, geht es unter Umständen auch mal brutaler zu. Ich fand es klasse, dass mit „Groona“ nun ein etwas „erwachsener“ Loewe WOW Titel vorliegt, der auch etwas ältere Kids ansprechen sollte. Vor allem finde ich es klasse, dass diese Geschichte gleichermaßen etwas für Mädchen und Jungen ist, da es rasant zugeht, einige Überraschungen auf die Leser warten und neben einer weiblichen Heldin auch einige für Jungs spannende Aspekte aufgegriffen werden. Die Handlung hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, da es actionreich zugeht. Außerdem gibt es auch humorvollere Momente, die für gute Unterhaltung sorgen.

Da ich großer Raimund Frey Fan bin, kann ich vermutlich nichts Unvoreingenommenes zu den Illustrationen sagen, aber ich finde sie unschlagbar genial. Zum einen liebe ich es, dass der Illustrator einen unvergleichlichen, eigenen Stil hat. Unter mehreren Illustrationen verschiedener Zeichner erkennt man meiner Meinung nach sofort, welche von Raimund Frey sind. Zum anderen fand ich die Landschaften, die Dinos und Groona sehr detailreich gezeichnet. Vor allem die Nutzung von Schattierungen und verschiedenen Schwarz-Grau-Tönen fand ich hier hervorragend, da so viel Tiefe in die Illustrationen kam.

Fazit
Mit der genialen Verbindung von hochtechnologischen Geräten und der Urzeit hat Raimund Frey mit „Groona – Die letzte Insel“ eine Geschichte erschaffen, die für mich ein Jurassic Park für jüngere darstellt. Ich fand diese Kombination echt genial und auch wenn ich manchmal Schwierigkeiten mit der Schriftart und den Infos bei der Technik hatte, war das Text-Bild-Verhältnis einfach perfekt ausgewählt. Die wechselnden Schriftarten passten super und haben immer verdeutlicht, wer spricht. Außerdem wurde hierdurch die spannende Geschichte mit all ihrer Action und ihren Überraschungen toll unterstützt. Ein Buch, das Jungs und Mädchen ab 12 Jahren gleichermaßen gefallen wird!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Groona – Die letzte Insel
2. ???

Veröffentlicht am 17.03.2021

Dinosaurier gepaart mit SciFi

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„Groona – die letzte Insel“ von Raimund Frey ist bei dem Ableger Loewe WOW! erschienen. Das Konzept beinhaltet, dass es sich um Bücher mit einem sehr großen Anteil an Bildern (ca. 90%) und einem geringen ...

„Groona – die letzte Insel“ von Raimund Frey ist bei dem Ableger Loewe WOW! erschienen. Das Konzept beinhaltet, dass es sich um Bücher mit einem sehr großen Anteil an Bildern (ca. 90%) und einem geringen Anteil an Schrift handelt. Und in diesem Fall richtet sich die Geschichte an eine Zielgruppe ab ca. 12 Jahren, was auch eingehalten werden sollte, da einige Wörter, die genutzt werden, anspruchsvoll sind und es sich nun mal auch um die Darstellung des Überlebens in einer hostilen Umgebung handelt.
Insgesamt hätte ich mir bei dieser Geschichte noch mehr Erläuterungen erhofft, kann aber auch gut verstehen, dass sie „nur“ so wenig preisgibt, da sie fortgesetzt werden wird. Zudem konnten mich die schwarz/weiß Zeichnungen und die verschiedenen Zeichnungs-Stile versöhnen.
Daher gibt es 3,5 Sterne für diesen Start und ich hoffe auf eine baldige Ergänzung.

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