Atmosphärischer Horrorroman
Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …
Mit einem fesselnden und bildhaften Schreibstil, entführt ...
Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …
Mit einem fesselnden und bildhaften Schreibstil, entführt uns die Autorin diesmal in eine unscheinbare Straße, in der ein sehr gefährliches Haus steht. Das hat auch unsere Protagonistin Jessie am eigenen Leib erfahren. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte dieses Hauses erzählt.
Die Handlung startet mit der 13-jährigen Jessie und einer Portion 90er Jahre Vibes. Hinzu kommt die düstere Atmosphäre, die dieses besagte Haus verbreitet. Also ein gelungener Einstieg. Nach und nach bekommen wir immer mehr Hintergrundwissen zum Haus, teils durch Nachforschungen, teils durch Rückblicke. Das hat mir richtig gut gefallen.
Achtung, nichts für zartbesaitete, denn die Geschichte ist teilweise echt brutal und blutig.
Im zweiten Teil gibt es einen Zeitsprung und wir bekommen die Geschichte durch die Erwachsene Jessie weitererzählt. Hier verliert die Handlung leider etwas an Spannung. An machen stellen dreht sie sich im Kreis, dabei möchte man doch endlich das Geheimnis des Hauses lüften. Zum Ende hin wird es wieder spannender und wir werden mit einem zwar kurzen, aber dennoch gelungenen und düsteren Finale belohnt.
Fazit: Ein atmosphärischer Horrorroman mit starkem Einstieg und einer spannender Hintergrundgeschichte. Es ist nicht das beste Werk der Autorin, aber auch nicht das schlechteste. Von mir gibt es dennoch eine Leseempfehlung.