Cover-Bild Das gierige Haus
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783764509675
Christina Henry

Das gierige Haus

Roman - Feministischer Horror von der Königin der Gänsehaut
Sigrun Zühlke (Übersetzer)

Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …

In einer Straße in Chicago steht ein Haus – ein verlassenes Haus, in dem in den Siebzigerjahren grausame Dinge geschahen. Sieben Menschen starben. Das Verbot, sich dem Gebäude zu nähern, macht es für die Kinder der Nachbarschaft noch interessanter. Als die 13-jährige Jessie ihren kleinen Bruder Paul zur Mutprobe herausfordert, betritt er das Haus und kehrt nie wieder zurück. Jahre später: Die erwachsene Jessie wohnt immer noch in derselben Straße, als eine Dunkelheit sich rund um das Haus ausbreitet. Eine Dunkelheit, die lebendig zu sein scheint – und gierig ...

Noch mehr Gänsehaut gefällig? Dann lesen Sie auch die weiteren Romane der Autorin wie »Das flüsternde Haus« oder »Böse Mädchen sterben nicht«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Atmosphärischer Horrorroman

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Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …

Mit einem fesselnden und bildhaften Schreibstil, entführt ...

Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …

Mit einem fesselnden und bildhaften Schreibstil, entführt uns die Autorin diesmal in eine unscheinbare Straße, in der ein sehr gefährliches Haus steht. Das hat auch unsere Protagonistin Jessie am eigenen Leib erfahren. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte dieses Hauses erzählt.

Die Handlung startet mit der 13-jährigen Jessie und einer Portion 90er Jahre Vibes. Hinzu kommt die düstere Atmosphäre, die dieses besagte Haus verbreitet. Also ein gelungener Einstieg. Nach und nach bekommen wir immer mehr Hintergrundwissen zum Haus, teils durch Nachforschungen, teils durch Rückblicke. Das hat mir richtig gut gefallen.

Achtung, nichts für zartbesaitete, denn die Geschichte ist teilweise echt brutal und blutig.

Im zweiten Teil gibt es einen Zeitsprung und wir bekommen die Geschichte durch die Erwachsene Jessie weitererzählt. Hier verliert die Handlung leider etwas an Spannung. An machen stellen dreht sie sich im Kreis, dabei möchte man doch endlich das Geheimnis des Hauses lüften. Zum Ende hin wird es wieder spannender und wir werden mit einem zwar kurzen, aber dennoch gelungenen und düsteren Finale belohnt.

Fazit: Ein atmosphärischer Horrorroman mit starkem Einstieg und einer spannender Hintergrundgeschichte. Es ist nicht das beste Werk der Autorin, aber auch nicht das schlechteste. Von mir gibt es dennoch eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Düster

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Das Cover passt ziemlich gut zur Geschichte und natürlich auch zum Titel ein bisschen schade finde ich es, dass das Buch nicht als Hardcover erschienen ist, wie der Rest ihrer Bücher.

Der Schreibstil ...

Das Cover passt ziemlich gut zur Geschichte und natürlich auch zum Titel ein bisschen schade finde ich es, dass das Buch nicht als Hardcover erschienen ist, wie der Rest ihrer Bücher.

Der Schreibstil hat mir mal wieder gut gefallen. Er ist auch dieses Mal wieder flüssig und definitiv düster, dabei aber auch leicht zu lesen. Trotz düsterer Themen. Ich bin relativ schnell und gut in die Geschichte gekommen und habs dann auch mehr oder weniger am Stück gelesen. Nur muss ich dieses Mal leider sagen, dass es mich nicht so sehr umgehauen hat, wie die Bücher davor. Vielleicht lag es an dem Setting. Düster war es trotzdem.

Die Charaktere waren ganz gut beschrieben und man hat sie nach und nach etwas kennengelernt. Der Protagonistin folgt man durchs Leben und sieht so die Auswirkungen von dem Geschehen ganz am Anfang. Irgendwie hat mir dieses Mal aber etwas gefehlt. Diese gewisse Bindung zu den Charakteren. Vielleicht auch ein bisschen mehr Tiefe. Da kann es anderen Lesenden auch wieder ganz anders gehen.

Insgesamt also ein durchaus düsteres und spannendes Buch. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an die Geschichte. Vielleicht waren sie auch einfach zu hoch. Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich ein paar unterhaltsame Lesestunden und freue mich schon auf die kommenden Bücher der Autorin. Wer düsterere Bücher und gefräßige Häuser mag, kann sich das Buch ja mal genauer anschauen.

3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 18.04.2026

Das gierige Haus

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Ich habe bisher alle übersetzen Bücher von Christina Henry gelesen, könnte aber keinen klaren Favoriten nennen.

So mag ich „Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald“ richtig gerne, ...

Ich habe bisher alle übersetzen Bücher von Christina Henry gelesen, könnte aber keinen klaren Favoriten nennen.

So mag ich „Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald“ richtig gerne, aber auch „Böse Mädchen sterben nicht“ hat mich total abgeholt. Auf ihre ganz eigene Art haben mir eigentlich alle ihre Bücher gefallen.

Leider muss ich sagen, dass sich „Das gierige Haus“ eher im unteren Teil meines Rankings bewegt. Ich fand das Buch nicht schlecht, es gab großartige Elemente und einige richtig gruselige Szenen, aber es hat mich nicht so umgehauen wie andere Werke von ihr.

Vielleicht lag es auch an der Prämisse, denn Geisterhaus-Geschichten gibt es ja einige. Anders als bei ihren anderen Büchern, in denen sie, zumindest für mich, oft etwas ganz Besonderes und Eigenständiges erschafft. Auch wenn viele ihrer Geschichten auf berühmten Märchen basieren, verleiht sie ihnen immer etwas ganz Eigenes. Genau dieses Besondere hat mir hier ein wenig gefehlt.

Fazit: Nicht mein Favorit von ihr, trotzdem habe ich es gerne gelesen. Eine solide Geisterhaus-Story.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Eher ein Teenie- Gruselroman!

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. Ein Horrorroman, der offenbar an seiner eigentlichen Zielgruppe vorbei schwimmt und sich stattdessen eher im Fahrwasser jugendlicher Gruselgeschichten bewegt.
Ein Horrorroman mit verheißungsvollen Ansätzen ...

. Ein Horrorroman, der offenbar an seiner eigentlichen Zielgruppe vorbei schwimmt und sich stattdessen eher im Fahrwasser jugendlicher Gruselgeschichten bewegt.
Ein Horrorroman mit verheißungsvollen Ansätzen und Keimlingen des Unheimlichen, aus denen weit mehr hätte wachsen können, hätte man sie nur konsequenter genährt.
„Das gierige Haus“ …
ein Roman, der nach der Dunkelheit greift, sie zeitweise auch berührt,
doch auf halbem Weg innehält und
gerade dort ins Straucheln gerät, wo er hätte tiefer hinabsteigen müssen.

Erwachenenhorror: 3/5⭐️
Teeniehorror: 3,5/5⭐️

. Aber worum geht es genau…
In einer Straße in Chicago steht ein verlassenes Haus, in dem bereits in den Siebzigerjahren sieben Menschen auf grausame Weise ums Leben kamen.
Das Betretungsverbot steigert nur die Faszination der Kinder aus der Nachbarschaft. Bei einer Mutprobe verschwindet Jessies kleiner Bruder Paul spurlos in dem Gebäude. Jahre später lebt Jessie noch immer dort, als sich erneut eine unheimliche, scheinbar lebendige Dunkelheit um das Haus ausbreitet…

. In „Das gierige Haus“;
das in meinen Gedanken teilweise den passenderen Titel „Das gierige Herz“ trug, begleiten wir Jessie auf ihrem Weg durch die Geschichte, die ganz aus ihrer Perspektive lebt. Sie ist keine ferne Figur, sondern eine Protagonistin, deren Weltanschauung und Gefühlswelt den Roman maßgeblich prägen. Ihre inneren Bewegungen, Zweifel und Sehnsüchte nehmen weiten Raum ein und verleihen der Erzählung eine sehr persönliche Färbung.

Auch die Historie der Wohngegend,
in der das unheilvolle Haus steht,
erhält beträchtliche Aufmerksamkeit.
Doch gerade diese Nebenstränge lassen die aufkeimende Spannung stellenweise wieder versanden. Zwar blitzen hier und da Momente des Unheimlichen auf, doch sie bleiben meist zaghaft inszeniert.
Eine tiefschwarze, beklemmende Atmosphäre, wie sie erfahrene Horrorfans suchen, will sich nicht einstellen.
. Der vom Verlag verliehene Titel „Die neue Queen des Horror“ weckt Erwartungen, denen der Roman nur bedingt gerecht wird. Vielleicht findet er eher im Jugendbereich sein begeistertes Publikum.
Dort, wo Identifikation stärker wiegt
als das Bedürfnis nach Finsternis.
. Und dennoch…
die Grundidee ist keineswegs schlecht.
Mag sie auch nicht gänzlich neu sein, so wird sie solide getragen und entfaltet gegen Ende sogar eine leise emotionale Wirkung.
. Wer leichten Horror mit einem relativ sympathischen Hauptcast schätzt,
wird hier durchaus fündig.
Gerade jüngere Leserinnen und Leser könnten sich in Jessie wiedererkennen und ihre Geschichte als spannend und unterhaltsam empfinden.
. Es ist ein Roman mit gutem Kern,
dem es stellenweise an Liebe zum Detail fehlt.
Ebenfalls ließ mich während der Lektüre der Gedanke an einen gewissen animierten Spukhausfilm einfach nicht los…
vielleicht hat gerade dieser Vergleich das Buch in meiner Wahrnehmung stärker in Richtung Teenieroman gerückt.
. Wer ein paar freie Minuten zu füllen hat, kann sich getrost auf diese Geschichte einlassen. Unterhaltsam ist sie allemal, auch wenn eher auf leise, unkomplizierte Weise.

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