Cover-Bild Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume
(20)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 14.02.2024
  • ISBN: 9783764152727
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Olivia Vieweg

Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume

Jana Heidersdorf (Illustrator)

Eine Stadt mit einem gruseligen Geheimnis und eine außergewöhnliche Heldin, die man einfach lieben muss – perfekt für alle Fans von Wednesday Addams!

Im idyllischen Quedlinburg wird Blasmusik wie eine Religion zelebriert. Jedes Kind spielt ein Blasinstrument und es scheint, als gäbe es hier niemals traurige Gesichter. Sehr zum Unmut der 13-jährigen Elly, die Blasmusik wie sonst niemand hasst und davon träumt, dorthin zu fliehen, wo Heavy-Metal-Musik heilig ist. Gemeinsam mit den Außenseiter-Kids der Stadt gründet sie eine Band, die so gar nicht nach Quedlinburgs Regeln spielt. Doch was sie nicht ahnt: Sie erwecken damit ein finsteres Geheimnis der Stadt, das lange geschlafen hat ...

Spannend und originell: lustig-schräge Charaktere und ein schaurig-humorvolles Abenteuer, das seinesgleichen sucht!

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2024

Liest sich wie ein Auftakt zu mehr

0

Im beschaulichen Quedlinburg lebt wohl die größte Fangemeinde von Blasmusik. Die 13-jährige Elly kann das dauernde Buff-ta-ta nicht mehr hören, es verursacht ihr beinahe körperliche Schmerzen. Ellys Musik ...

Im beschaulichen Quedlinburg lebt wohl die größte Fangemeinde von Blasmusik. Die 13-jährige Elly kann das dauernde Buff-ta-ta nicht mehr hören, es verursacht ihr beinahe körperliche Schmerzen. Ellys Musik Vorliebe für Metal macht sie zur Randfigur. Aus diesem Grund entschließt Elly sich, Quedlinburg und ihre Eltern zurückzulassen. Doch dann taucht Holger Hellborn als neuer Lehrer an Ellys Schule. Seine offene und gar nicht zur Mentalität der Stadt passende Art bringt Elly mit Nana, Schatten, Lucky und Lederhosen-Boy zusammen, und für die Dauer eines Liedes erleben die Jugendlichen das erste Mal, wie es ist, sich frei zu fühlen.
Hellborn verschwindet und hinterlässt nichts als ein mysterisöses Notenheft. Keiner glaubt, dass der neue Lehrer freiwillig gegangen ist, und weil es nicht der erste seltsame Vorfall ist, versuchen die Außenseiter-Kids Hellborn zu finden. Sie stoßen auf ein altes Geheimnis unter der Stadt und erfahren, wie es mit der fanatischen Vorliebe für Blasmusik in Quedlinburg zusammenhängt.
Elly willl Hellborn unbedingt finden und erfährt dabei auch ein großes Geheimnis über sich selbst.

Ich empfand dieses als ein ungewöhnliches Kinderbuch mit leicht düsterem Setting. Ich brauchte ein bisschen, mich in die Story einzulesen, aber sowohl Humor als auch Charaktere sind sehr gelungen. Elly ist eine Außenseiterfigur mit großem Identifikationspotential, die mir direkt sympathisch war.
Gegen Ende hin habe ich mich gefragt, wohin die Geschichte auf den letzten paar Seiten noch gehen könnte, und dann war sie auch schon vorbei, ohne übriggebliebene Fragen aufzuklären. Mein Gefühl sagt mir, dass Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume der Auftakt zu mehr war, und über ein Wiedersehen mit Elly und den anderen Außenseiter-Kids würde ich mich nur zu sehr freuen!

Veröffentlicht am 13.05.2024

geheimnisvoll und etwas gruselig

0

Elly lebt im idyllischen Quedlinburg, wo jeder Einwohner ein Blasinstrument spielt und in einer Blasmusikkapelle ist. Doch Elly hasst Blasmusik bis aufs Blut und möchte gerne aus dem Ort fliehen, irgendwohin, ...

Elly lebt im idyllischen Quedlinburg, wo jeder Einwohner ein Blasinstrument spielt und in einer Blasmusikkapelle ist. Doch Elly hasst Blasmusik bis aufs Blut und möchte gerne aus dem Ort fliehen, irgendwohin, wo es Heavy Metal Musik gibt.
Als dann der neue Lieblingslehrer verschwindet, entdeckt sie mit einigen anderen Außenseitern das große Geheimnis der Stadt, dass die Kids in große Gefahr bringt.

Aufgrund des außergewöhnlichen Settings, der seltsamen Figuren und des Schreibstils habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, doch genau das hat mich so an dem Buch fasziniert - diese Andersartigkeit in jedem Sinne!
Schon allein, dass Blasmusik wie eine Religion zelebriert wird, ist unvorstellbar. Dann sind alle immer so aufgesetzt fröhlich, wollen immer Harmonie - außer eben Elly und die anderen Kids, die keine Blasmusik mögen, und die dann zu ihren Freunden werden: Nana, deren Mutter Glasbläserin ist; Lucki, der pyromanische Sohn des Bürgermeisters; Paul, der Lederhosen-Boy aus der anderen Stadt und Chantal aus dem Waisenhaus, die von allen nur Schatten genannt wird.

Elly ist eine außergewöhnliche, taffe und sympathische Protagonistin, die mich zwar absolut nicht an Wednesday Adams erinnert (auch, wenn sie sogar IM Buch mit dieser vergleichen wird), aber sie ist halt ebenso eine andersartige Außenseiterin.
Mir gefällt die Mischung der "seltsamen" Jugendlichen, die durch einen außergewöhnlichen Lehrer zusammengefunden haben und durch ein schlimmes Ereignis - das Verschwinden des Lehrers - immer enger zusammengeschweißt werden, denn sie haben viele Abenteuer und Gefahren zu bestehen!
Und dass sie durch das gemeinsame Musizieren die Stadt retten können! Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Mut sind große Themen in diesem Roman. Und natürlich auch, dass eine äußere Fassade (sowohl optisch als auch mit Worten) täuschen kann und man genau hinter jedes Lebewesen schauen soll, um den wahren Charakter festzustellen.

Das Setting und die Atmosphäre sind wirklich düster, beim Lesen hatte ich ein ständig dunkles Ortsbild vor Augen, und die Schattenschläfer sind gruselig dargestellt, auf eine Art. Andererseits kann man sich auch gut in jene hineinversetzen - wenn auch eher gegen Ende des Buches, denn es wird ja Vieles leider nur angedeutet.
Es gibt einige ganzseitige schwarz-weiß Zeichnungen, die perfekt zu der düsteren Stimmung passen.


Fazit:
Ein phantasievolles, geheimnisvolles und leicht-gruseliges Abenteuer in einer Stadt, die ein Geheimnis birgt. Gruselig ist auch, dass in Quedlinburg nur Blasmusik gespielt wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2024

Begib dich in die Unterwelt

0

In diesem Buch erwartet euch ein spannendes Abenteuer. Man bekommt die Geschichte immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was nochmal für besondere Spannung sorgt, weil man immer wissen möchte, ...

In diesem Buch erwartet euch ein spannendes Abenteuer. Man bekommt die Geschichte immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was nochmal für besondere Spannung sorgt, weil man immer wissen möchte, was jetzt bei der anderen Person passiert. Ich finde es außerdem gut, welche Entwicklungen die verschiedenen Figuren während der Geschichte durchleben. An einigen Stellen, gab es aber nicht vorhersehbare Wendungen, was ja erstmal gut ist, dennoch ging es mir gerade an diesen Stellen viel zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass solche wichtigen Wendungen mehr ausgeführt würden. An anderen nicht so wichtigen Stellen, hätte man die Handlung meiner Meinung nach ein bisschen kürzen und nicht so weit ausführen müssen. Es ist aber trotzdem eine sehr tolle Geschichte, die man auf jeden Fall lesen kann. Es gibt wenige, aber eindrucksvolle Illustrationen. Die Illustrationen haben dadurch, dass sie ausschließlich mit Bleistift gezeichnet sind eine besondere und auch gruselige Wirkung. Vor allem für Personen, die ein bisschen Grusel und Monster mögen ist das Buch sehr gut geeignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2024

Fantasy-Horror für Kinder

0

Dieses Genre sieht man nicht so oft: Teil Entwicklungsroman und Teil Horrorgeschichte. Schon das Cover deutet einige Horrorelemente an: einige Kinder stehen auf einem schwarzen Haufen, aus dem, wenn man ...

Dieses Genre sieht man nicht so oft: Teil Entwicklungsroman und Teil Horrorgeschichte. Schon das Cover deutet einige Horrorelemente an: einige Kinder stehen auf einem schwarzen Haufen, aus dem, wenn man das Bild genau betrachtet, Augen, Klauen und Tentakeln hinausragen. Die geschichte fängt knackig an und der Leser wird im ersten Kapitel direkt mit dem Horror unter der Stadt konfrontiert.

Die Protagonistin, Elly, ist dreizehn Jahre alt und hasst ihre Stadt. Sie will unbedingt raus, aber dies gelingt ihr leider nicht. Stattdessen entdeckt sie ein Geheimnis und muss mithilfe anderer Kinder ihre Stadt retten.

Die Geschichte ist spannend und originell und man möchte das Buch gleich in einem Schlag durchlesen. Die Figuren sind schrullig und werden Jugendlichen sicher gefallen.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, doch mit zu vielen Beschreibungen für meinen Geschmack. Insgesamt lässt sich das Buch aber gut lesen.

Veröffentlicht am 12.03.2024

Schönes Jugendbuch

0

Ein sehr schönes Jugendbuch mit wahrhaften Krimi-Effekten.
Zunächst kommt es sehr gemütlich um die Ecke, es geht um Elly und ihre Abneigung gegen die in ihrer Heimatstadt allgegenwärtige Blasmusik. Doch ...

Ein sehr schönes Jugendbuch mit wahrhaften Krimi-Effekten.
Zunächst kommt es sehr gemütlich um die Ecke, es geht um Elly und ihre Abneigung gegen die in ihrer Heimatstadt allgegenwärtige Blasmusik. Doch im Verlauf der Geschichte erkennen wir, dass mehr als eine Abneigung dahintersteckt, es geht nicht nur um eine Lebenseinstellung, sondern um das Leben selbst.
Zum Glück findet sie gute Freunde, die sie unterstützen. Freundschaft und Zusammenhalt wird in dieser Geschichte sehr groß geschrieben, auch über Grenzen hinweg. Man kann als Leser sehr viel über Menschlichkeit, Fürsorge und Großherzigkeit lernen, wenn man nur die Augen in die richtige Richtung öffnet und hinter die Kulissen schaut.
Ein sehr angenehmer Schreibstil gepaart mit angenehmer Kapitellänge, einem sehr schönen Cover und tollen Illustrationen im Buch.
Diese Geschichte ruft förmlich nach einer Fortsetzung. Wenn dem so ist werde ich auf jeden Fall dabei sein.