Cover-Bild Der Fluch der Schwestern (Die sechs Kraniche 0)
Band der Reihe "Die sechs Kraniche"
(15)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 29.04.2024
  • ISBN: 9783551585547
Elizabeth Lim

Der Fluch der Schwestern (Die sechs Kraniche 0)

Beate Brammertz (Übersetzer)

Ein packendes Fantasy-Abenteuer über zwei unzertrennliche Schwestern – eine atmosphärische Mischung aus »Die Schöne und das Biest« und asiatischer Mythologie!

Channi ist das genaue Gegenteil ihrer wunderschönen Schwester Vanna – sie wurde als Kind mit einem Schlangengesicht verflucht. Dennoch sind die beiden unzertrennlich. Als Vanna mit siebzehn in einem Verlobungswettbewerb versteigert werden soll, um die Kassen der Dorfvorsteher zu füllen, verteidigt Channi ihre Schwester gegen den grausamsten der Bräutigame und wird dabei zur Zielscheibe seines Zorns. Ein packendes Abenteuer beginnt, eine Queste über Land und Meer und eine Romanze zwischen eingeschworenen Feinden. Am Ende muss Channi eine schwere Entscheidung treffen.

*** Episch und herzzerreißend zugleich: Die Geschichte von Shioris Stiefmutter erzählt von der dunklen Seite der Schönheit und ergründet die tiefe Verbindung zweier Schwestern. ***

»Dieses Buch ist reine Magie!«
Kristin Cashore, Spiegel- und NYT-Bestseller-Autorin über »Die sechs Kraniche«

»MAGISCH, SPANNEND und WUNDERSCHÖN!«
LizzyNet über »Die sechs Kraniche«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2024

Eine Geschichte über die Verbindung zwei besonderer Schwestern

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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ich die sechs Kraniche Dilogie der Autorin sehr mochte, aber doch noch ein paar ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ich die sechs Kraniche Dilogie der Autorin sehr mochte, aber doch noch ein paar kleine Fragen am Ende bei mir offengeblieben sind, war ich schon sehr neugierig darauf mehr über Shioris Stiefmutter zu erfahren. Für mich hat sich das Buch auch mehr als gelohnt, selbst wenn sich diese Geschichte schon ein wenig von den anderen Büchern der Autorin unterscheidet und es in diesem Buch keine männlichen Love Interest gibt und die Liebe zwischen den Schwestern Channi und Vanna im Vordergrund steht. Dafür war die erschaffene Welt wieder sehr phantasievoll und bildgewaltig, so dass man sich richtig darin verlieren konnte und die Geschichte von Channi sehr spannend erzählt.
Wir können Channis Geschichte ab der Geburt ihrer Schwester Vanna verfolgen, wie sie verflucht wird und wie traurig und trostlose ihre Kindheit verläuft, immer im Schatten ihrer Schwester. Die beiden sind von Grund auf verschieden, während Vanna als wunderschön und fast schon wie eine heilige behandelt wird, ist Channi mit ihrem Fluch praktisch die ausgestoßene die von allen gemieden wird, selbst von ihrem Vater. Einzig zu ihrer Schwester Vanna hat sie eine Verbindung, das Band der beiden ist stark.
Ich mochte Channi und habe auf ihrem Weg richtig mit ihr mitgelitten. Seit ihrem Fluch kann sie mit Schlangen sprechen und hält sich lieber im Wald unter Tieren, als unter den Menschen auf. Ein ganz wichtiger Freund für sie ist dabei Ukar (eine Schlange) die immer an ihrer Seite ist, sie unterstützt, ihr Trost spendet und für einige heitere Momente mit seiner sarkastischen Art sorgt. Aber auch Hokzuh habe ich im laufe der Geschichte in mein Herz geschlossen. Ich mochte an Channi das sie nicht aufgibt und sich nicht unterkriegen lässt.
Ihre Schwester Vanna war mir nicht immer so sympathisch, am Anfang hatte man ein bisschen das Gefühl das sie die Aufmerksamkeit die ihr zu Gute kommt sehr genießt und dabei Channi ein bisschen vergisst, aber umso älter sie wird umso mehr merkt man wie sehr ihr an Channi liegt und das sie ihr auch nur helfen möchte.
Insgesamt ist es eine wirklich spannende und emotionale Geschichte über ein Mädchen das verflucht und ausgegrenzt wird, aber niemals aufgibt und eine richtige Kämpferin wird. Dazu gibt es ein besonders Band zwischen zwei Schwestern die unterschiedlich sind wie Tag und Nacht und die doch etwas besonders verbindet.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Gelungenes Prequel!

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Inhaltsangabe:

Channi ist das genaue Gegenteil ihrer wunderschönen Schwester Vanna – sie wurde als Kind mit einem Schlangengesicht verflucht. Dennoch sind die beiden unzertrennlich. Als Vanna mit siebzehn ...

Inhaltsangabe:

Channi ist das genaue Gegenteil ihrer wunderschönen Schwester Vanna – sie wurde als Kind mit einem Schlangengesicht verflucht. Dennoch sind die beiden unzertrennlich. Als Vanna mit siebzehn in einem Verlobungswettbewerb versteigert werden soll, um die Kassen der Dorfvorsteher zu füllen, verteidigt Channi ihre Schwester gegen den grausamsten der Bräutigame und wird dabei zur Zielscheibe seines Zorns. Ein packendes Abenteuer beginnt, eine Queste über Land und Meer und eine Romanze zwischen eingeschworenen Feinden. Am Ende muss Channi eine schwere Entscheidung treffen.

Daten:

•Autorin: Elizabeth Lim
•Seitenanzahl: 448 Seiten
•Verlag: Carlsen
•Erscheinungsdatum: 29.04.2024

Schreibstil:

Siehe Rezension „Der Schwur des Drachen“.

Meinung:
Könnte Spoiler enthalten!

Ich war super gespannt auf diesen Vorband zur Haupt-Dilogie. Durch diese wissen wir bereits, wie die Geschichte von Raikama (Channari) und ihrer Schwester Vanna, endet.
Wie ist es aber genau abgelaufen? Was für Hindernisse mussten, vorher überwunden werden? Usw.

Dies alles erfahren wir nun – die Geschichte von Raikama beginnt schon sehr traurig. Als sie noch sehr klein ist, bekommt sie ein Geschwisterchen. Die Mutter droht bei der Geburt zu sterben. Ihr Vater trifft daraufhin eine Folgeschwere Entscheidung durch die Channi verflucht wird. Allerdings wird dabei auch Vanna verflucht. Den genauen Grund dafür, erfährt man im Laufe der Geschichte. Channi lebt im Schatten ihrer Schwester, kaum jemand weiß von ihrer Existenz, da ihr Vater diese verheimlichen möchte, aufgrund des Fluches, der Channis Gesicht entstellt. Dennoch trainiert sie all die Jahre, damit sie ihre Schwester schützen kann. Denn sie liebt ihre Schwester und hegt auch keinen Groll gegen Vanna.
Vanna soll verheiratet werden, was Channi gar nicht zusagt. Bei der Zeremonie lernen wir auch bereits kurz Shioris Vater kennen. Bei dieser Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und Channis Tarnung fliegt auf. Die Leute sind entsetzt wegen ihres Gesichts.
Dennoch gibt es auch einen Interessenten an ihr, der eigentlich Vanna zur Frau nehmen wollte – ein König namens Meguh. Dieser nimmt Channi dann auch mit in sein Reich, wo die Geschichte dann so richtig Fahrt aufnimmt. Dort passiert einfach unheimlich viel, von dem ich nicht wirklich etwas vorwegnehmen mag. Es gibt Action, wir lernen Khramelan kenne und, was mir super gefiel, erfahren auch, wie sich die Bindung zwischen ihm und Channi aufgebaut hat. Wir erfahren genaueres von der Perle uvm.
Das Ende ist dennoch sehr emotional, auch wenn dieses bereits kennen, da man Channi einfach sehr gut kennenlernt im Buch und eine Bindung zu ihr aufbaut.

Fazit:

Meines erachtens ein Muss, wenn man die Haupt-Dilogie gerne mochte. Man lernt Raikama von einer anderen Seite kennen und kann viele Handlungen dadurch besser nachvollziehen. Diesem Teil vergebe ich 4,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 19.01.2025

märchenhafte Fantasy voller asiatischer Mythologie

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"Der Fluch der Schwestern" ist das Prequel zur Dilogie "Die sechs Kraniche". Auch wenn das Schicksal der Schwestern ein rundes Ende fand, freute ich mich darauf, Channari besser kennenzulernen und zu erfahren, ...

"Der Fluch der Schwestern" ist das Prequel zur Dilogie "Die sechs Kraniche". Auch wenn das Schicksal der Schwestern ein rundes Ende fand, freute ich mich darauf, Channari besser kennenzulernen und zu erfahren, warum sie so geworden ist, wie wir sie in "Die sechs Kraniche" erlebt haben. Dieses Buch erzählt also die Vorgeschichte von Shioris Stiefmutter und kann somit problemlos unabhängig von der Hauptdilogie gelesen werden.

Channi hat ein äusserst schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater, doch von ihrer Mutter erfährt sie viel Liebe. Als diese bei der Geburt von Channis Schwester fast stirbt, will der Vater das Mädchen opfern. Channi überlebt, doch ist fortan mit einem Schlangengesicht verflucht. Zurückgezogen und vom Vater verachtet, findet sie oft im Wald Zuflucht. Sie liebt ihre jüngere Schwester über alles und macht es sich zur Lebensaufgabe, diese vor einer düsteren Prophezeiung zu retten.

Channari ist ein wirklich facettenreicher Charakter, eine beeindruckende Protagonistin. Es ist äusserst spannend, ihre Entwicklung mitzuerleben und mit ihren Schicksalsschlägen und schwierigen Entscheidungen mitzuleiden.

Elizabeth Lims Werk wird als atmosphärische Mischung aus "Die Schöne und das Biest" und asiatischer Mythologie bezeichnet und das trifft es gar nicht so schnell. "Der Fluch der Schwestern" ist ein Buch voller Drachen, Tiger und Schlangen, asiatische Fantasy voller Mythologie und Tiefgründigkeit, eine spannende und emotionale Geschichte, die mich zu fesseln und faszinieren wusste. Die Autorin baut hier wirklich die gesamte Bandbreite an Emotionen ein und schafft eine dichte Atmosphäre.
Ich muss zugeben, dass mir dieses Buch sogar noch besser als die eigentliche Dilogie gefallen hat.

Fazit:
märchenhaft schön, aber auch herzzerreissend traurig
"Der Fluch der Schwestern" ist das Prequel zur Dilogie "Die sechs Kraniche" und nimmt uns mit in die Vergangenheit von Shioris Stiefmutter. Channaris Geschichte steckt voller asiatischen Mythologie und strotz nur so vor Emotionen. Elizabeth Lim konnte mich mit dieser Vorgeschichte noch mehr faszinieren und fesseln als mit der eigentlichen Dilogie

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Wunderschöne, magische aber auch traurige Geschichte

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Darum geht´s:
Channi und Vanna sind beide völlig unterschiedlich. Während Vanna wunderschön ist und mit ihrem hellen Licht eher wie eine Heilige behandelt wird, ist Channi mit dem Schlangengesicht verflucht ...

Darum geht´s:
Channi und Vanna sind beide völlig unterschiedlich. Während Vanna wunderschön ist und mit ihrem hellen Licht eher wie eine Heilige behandelt wird, ist Channi mit dem Schlangengesicht verflucht und selbst ihr Vater meidet sie. Doch die beiden Schwestern verbindet trotz ihrer Andersartigkeit ein festes Band der Schwesternliebe.

Channi kann, seit sie verflucht wurde, mit Schlangen sprechen und ist auch sonst lieber im Wald, als Zuhause. Dort bereitet sie sich auf einen unvermeidlichen Kampf vor, denn die Dämonenhexe in Gestalt einer Tigerin, die sie einst verfluchte, möchte Vanna an ihrem siebzehnten Geburtstag holen und sich ihr Licht einverleiben. Das muss Channi unbedingt verhindern und wenn es ihr Leben kosten sollte.

Meine Bewertung:
Dieses Buch ist ja ein Prequel zu der Reihe "Die sechs Kraniche". Da ich diese Reihe noch nicht gelesen habe, bin ich ganz am Anfang gestartet, weil mir Channi nicht aus einer anderen Geschichte bekannt war. Ich fand das gar nicht so schlecht mit einer anderen Perspektive anzufangen. Man kann das Buch auch lesen, wenn man die sechs Kraniche noch nicht gelesen hat. Es ist für sich abgeschlossen.

Zum Glück steht in diesem Buch keine Liebe zwischen den Protogonisten im Vordergrund, zumindest nicht im klassischen Sinne. Die Liebe zwischen den Schwestern ist halt anders, als zwischen liebenden Paaren. Eine Lovestory hätte in meinen Augen hier auch nicht reingepasst. Es gibt Ansätze, aber die spielen sich eher im Hintergrund ab. Deswegen würde ich das Genre hier nicht in Romatasy, sondern eher in den Fantasy - Bereich einordnen.

Gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte. Man lernt Channi ab der Geburt ihrer Schwester Vanna kennen. Dort ist man mit dabei als sie verflucht wird und was sonst noch in der Szene passiert. Es gibt also keinen Rückblick und man wächst quasi mit Channi weiter. Nach ihrer trostlosen Kindheit gekennzeichnet mit dem Fluch, verfolgt man die Schwestern wieder als Jugendliche. Ihre Gemeinsamkeiten und Rituale lernt man kennen, aber auch Channis Verzweiflung und Geheimniskrämerrei hinter Vannas Rücken.

Trost findet sie nur bei ihrem Freund Ukar, der eine Schlange ist. Ukar sorgt während Channis Reise für den gewisssen Spaßfakter, denn er hält seine Meinung niemals zurück. Dabei ist er oft sakatisch, meint es aber immer gut mit Channi. Ich möchte ihn von Anfang an. Er lockert manche Szenen gut auf und spielt für den Verlauf hier und da eine wichtige Rolle. Vanna hat mir an Anfang nicht so gut gefallen, sie wirkte auf mich eher wie ein verwöhntes Mädchen, das nicht sieht wie Channi unter anderen Menschen leidet. Das ändert sich im Laufe der Geschichte, Vanna wächst mit ihren Aufgaben und man merkt wie sehr auch sie Channi schützen will.

Der Schreibstil von Elizabeth Lim ist gut und zügig. Sie schweift nie unnötig ab und ihre Storyline verläuft dynamisch, ohne überflüssige Seiten oder den roten Faden zu verlieren. Es wird definitiv nicht langweilig. Ich kenne schon ein paar ihrer Bücher und sie waren immer ansprechend, von der Story, auch wenn manche Liebesszenen mir zu viel gestellt waren (z.B. bei ein Kleid aus Seide und Sternen). Die asiatisch angehauchten mystischen Settings sind immer etwas Besonderes für sich. Wer sowas liebt, kann nicht anders, als sich in Elizabeth Lim's Geschichten zu verlieren.

Fazit:
Ein tolles Buch voller Abenteuer, einer unerschütterlichen Heldin und interessanten Nebencharakteren. Alles in allem eine wunderschöne, magische und traurige Geschichte über Schwesternliebe.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Magisch Geschichte mit schönem asiatischen Setting

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Meine Meinung

Das Cover passt wunderbar zum Setting und zur Geschichte, was mir sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, flüssig und sehr atmosphärisch, sodass man zwar etwas braucht, ...

Meine Meinung

Das Cover passt wunderbar zum Setting und zur Geschichte, was mir sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, flüssig und sehr atmosphärisch, sodass man zwar etwas braucht, bis man sich in der Geschichte fallen lassen kann, dafür aber alles sehr bildlich vor sich sieht. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Channi erzählt.

Channi ist eine faszinierende und vielschichtige Protagonistin, die mich tief beeindruckt hat. In Die sechs Kraniche wirkt sie zunächst unnahbar und eiskalt – fast wie eine undurchdringliche Mauer. Doch in diesem Buch erfährt man, wie sie zu der Person geworden ist, die sie heute ist. Ihre Geschichte ist geprägt von Schmerz, Stärke und einer tiefen, unerschütterlichen Liebe zu ihrer Schwester. Diese Verbindung ist nicht nur intensiv, sondern auch inspirierend – ein echtes Herzstück der Erzählung.
Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, Mobbing und verletzender Kommentare bleibt Channi standhaft. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist spannend und berührend zugleich. Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte, die jedoch eher subtil bleibt und vor allem dazu dient, Channis Charakter weiter zu formen.
Am Ende versteht man Channi viel besser – ihre Beweggründe, ihre Verletzlichkeit und ihre Stärke. Sie ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern eine Figur, die durch ihre Tiefe und Komplexität besticht.

Das Setting ist unglaublich atmosphärisch und detailreich gestaltet. Die asiatisch inspirierte Welt entfaltet sich mit einer solchen Magie und Bildkraft, dass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Channis Charakterentwicklung – ihre tiefe Liebe zu ihrer Schwester und ihre unerschütterliche Loyalität. Dabei muss sie sich zahlreichen Herausforderungen stellen: grausame Gegner bezwingen, schwere Prüfungen bestehen und einen mächtigen Fluch brechen. Diese Reise ist geprägt von innerem Wachstum und emotionaler Tiefe.
Die Geschichte bleibt über weite Strecken spannend, auch wenn es zwischendurch Momente gab, in denen sich der Erzählfluss etwas gezogen hat. Dennoch überwiegt die Faszination, vor allem weil man Channi aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernt – viel persönlicher, verletzlicher und nachvollziehbarer.

Mein Fazit

Der Fluch der Schwestern ist eine tiefgründige und atmosphärisch dichte Geschichte, die vor allem durch ihre starke Protagonistin Channi getragen wird. Ihre Entwicklung – von der scheinbar unnahbaren Figur aus Die sechs Kraniche hin zu einer verletzlichen, loyalen und beeindruckend widerstandsfähigen jungen Frau – ist bewegend und nachvollziehbar. Die asiatisch inspirierte Welt, in der sie sich behaupten muss, ist magisch und bildgewaltig, und die Herausforderungen, denen sie sich stellt, sind ebenso spannend wie emotional. Auch wenn der Erzählfluss stellenweise etwas ruhiger wird, bleibt die Geschichte insgesamt fesselnd.

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