Cover-Bild Das Auge der Wüste
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 01.06.2011
  • ISBN: 9783492268196
Richard Schwartz

Das Auge der Wüste

Das Geheimnis von Askir 3

Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2020

Weitehin grandios

0

Halbzeit für den ersten Askir Zyklus. Mit Das Auge der Wüste haben wir den dritten band dieser Reihe und was soll ich sagen, mit jedem Band liebe ich sie mehr.

Weniger Action, mehr Intrigen
Havald und ...

Halbzeit für den ersten Askir Zyklus. Mit Das Auge der Wüste haben wir den dritten band dieser Reihe und was soll ich sagen, mit jedem Band liebe ich sie mehr.

Weniger Action, mehr Intrigen
Havald und seine Verbündete sind in der Wüstenstadt Gasalaband angekommen. Eigentlich wollten sie nur auf der Durchreise sein und zügig nach Askir weiterreisen, doch durch eine Verstrickung von Ereignissen werden sie in eine Verschwörung hineingezogen.

Was an diesem Band schnell auffällt ist, dass Richard Schwartz nun das Tempo etwas rausnimmt. Das tut der Reihe, wie ich meine, auch ziemlich gut. Da nun weniger Zeit auf Actionszenen verwendet wird, hat man die Muße Gasalabad mit seinen Menschen und seiner Kultur näher kennen zu lernen. Das heißt jedoch nicht, dass es langweilig wird, nur die Art der Spannung verändert sich. Während wir in den beiden vorherigen Bänden stets von einer Bedrohung, einem bevorstehenden Kampf oder Ähnlichem angestachelt wurden, sind es nun Intrigen und Machtkämpfe, die den Leser fesseln. Dabei gibt es durchaus einige unerwartete Wendungen und alles gipfelt in einem spannenden und dramatischen Konflikt am Ende.

Gewohnte Stärken
Neben dieser erfrischenden Änderung glänzt dieses Buch wieder mit seinen gewohnten Stärken. Dazu zählen natürlich wieder die individuellen und sympathischen Charaktere, sowie der flüssige Schreibstil. Man merkt, dass hier ein deutscher Autor am Werk war. Es ist eben doch eine rundere Sache, als bei einer Übersetzung. Der Humor ist wie immer ebenfalls umwerfend. Ich weiß gar nicht wie oft ich grinsen oder herzlich lachen muss.
Ein Punkt, der mir weiterhin ehr gut gefällt, und den ich nochmal betonen möchte, ist die Perspektive. Bei vielen Fantasyromanen hat man ja verschiedene Kapitel aus der Sicht verschiedener Charaktere und manchmal gefühlt 20 Handlungsstränge. Da wir in dieser Reihe aber „nur“ Havalds Sicht haben, bleibt man gedanklich immer beim Wesentlichen. Es ist erfrischend zur Abwechslung mal nicht etliche Handlungsstränge im Blick behalten zu müssen, sondern einfach zusammen mit Havalds ganz unbedarft alles Stück für Stück zu entdecken. Dadurch bleiben manche Geheimnisse auch länger geheim und manche Wendungen überraschen umso mehr.

Fazit:


Richard Schwartz tut der Reihe etwas Gutes, indem er Tempo rausnimmt und dem Leser mehr Zeit lässt, Charaktere, Land und Kultur näher kennen zu lernen. Langeweile kommt aber dank Intrigen und Machtkämpfe nicht auf, im Gegenteil es bleibt spannend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2016

Askir 3

0

Nachdem ich von Band zwei nicht so ganz überzeugt war, da er mir vor allem durch langweiligere Passagen im Gedächtnis geblieben ist, waren meine Erwartungen an Band drei recht weit unten angesiedelt. Ich ...

Nachdem ich von Band zwei nicht so ganz überzeugt war, da er mir vor allem durch langweiligere Passagen im Gedächtnis geblieben ist, waren meine Erwartungen an Band drei recht weit unten angesiedelt. Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, dass die Reihe mich noch begeistern kann. Da hab ich mich aber wohl ganz schön stark getäuscht. ;)
Der Schreibstil von Richard Schwartz ist einfach der Wahnsinn und fesselt mich jedes Mal wieder aufs Neue. Seine geschaffene Welt ist eindrucksvoll, detailreich und man hat so viele bunte Bilder im Kopf, als wäre man selbst dort. Sei es nun die sengende Wüstenhitze oder aber ein angenehmes Bad um sich den Staub vom Körper zu waschen. Er beschreibt sehr real und für mich laufen seine Bücher wie ein Film in meinem Kopf ab.
Havald und seine Gefährten sind nun schon eine Weile unterwegs und man merkt, dass sie zu einem eingeschweißten Team geworden sind und jeder seinen Platz in der Gruppe hat. Jeder Charakter ist einzigartig und sticht heraus, keiner geht in der Gruppe unter und ein jeder trägt seinen Teil bei um die Truppe voran zu bringen. Und obwohl innerhalb der Geschichte nur wenig Zeit vergeht, passiert inhaltlich sehr viel. Ich finde es sehr angenehm mal wieder ein Buch bzw. eine Reihe zu lesen, bei dem man nicht ständig Sprünge von mehreren Jahren erlebt sondern die gesamte Zeit miterleben kann.
Auch in diesem Band kommt der Humor nicht zu kurz und es gibt einige interessante und spannende Wendungen, wodurch das Lesen gleich doppelt Spaß gemacht hat. Ich bin schon gespannt wie die Reise von Havald und seinen Freunden im vierten Band "Der Herr der Puppen" weiter verlaufen wird und welchen Herausforderungen sie sich dann stellen müssen.

Veröffentlicht am 17.01.2021

Band 3 der Askir Reihe

0

Auf ihrem Weg in das legendäre Askir hat es die Freunde in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. Unter einer unbarmherzigen Sonne, müssen die Gefährten zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen ...

Auf ihrem Weg in das legendäre Askir hat es die Freunde in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. Unter einer unbarmherzigen Sonne, müssen die Gefährten zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und finden sich plötzlich inmitten eines brutalen Streites um die Thronfolge wieder.

Der dritte Band „Das Auge der Wüste“ setzte das Setting vom Ende des zweiten Bandes wieder. Es ist ein ziemlicher Kontrast zu der Eiswüste aus dem ersten Band, aber der Autor beweist großes Geschickt in beiden Settings. Durch die belebte Stadt kommen viele neue Charaktere hinzu, wie zum Beispiel der redseelige Armin, der für Havald als Diener arbeitet. Er hat mich total an Halef an den Karl May Romanen erinnert ^^

Regiert wird die Stadt Gasalabad, die die Freunde bald erreichen von einem Emir. Auf seine Tochter Faihlyd wurde bereits mehrere Attentate ausgeübt, einen davon gelingt es Havald und seinen Freunden zu vereiteln, so erhalten sie Kontakt zum Haus des Herrschers und sind plötzlich mitten drin im Geschehen. Denn wer auf der Seite des Ermirs steht, hat auch automatisch Feinde zum Beispiel den Herrn der Diebe und die Nachtfalken, gefährliche Assassinen, die die Geschickte der Unterwelt leiten.

Es geht spannend weiter, aber auch mit Humor, was ich mir persönlich sehr wichtig ist. Ein guter Faktor waren die wortkarge Dunkelelfe Zokora in Kombination mit Armin, der nun wirklich nicht auf den Mund gefallen ist. Doch Armin plappert nicht nur, er hat auch Tiefe und ein großes Geheimnis. Natalyia ist jetzt ein festes Mitglied der Gruppe und wächst mir immer mehr ans Herz. Auch der Fantasy Aspekt kommt nicht zu kurz in dieser Geschichte, es ist eine bunte Mischung mit ein paar Längen und noch immer vulgären Parts, die einfach nicht sein müssten. Sowohl Freunde, als auch Feinde nehmen immer mehr klare Formen an und als Leser habe ich mich in dieser Welt sehr wohl gefühlt (:

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2022

Band 3 im Reread

0

"Der Punkt ist, dass ich merkte, dass ich die Gelegenheit erhielt, an etwas Grossem teilzuhaben. Hier sitze ich nun, inmitten meiner Gefährten, und konnte erkennen, dass mein Leben das ist, was ich daraus ...

"Der Punkt ist, dass ich merkte, dass ich die Gelegenheit erhielt, an etwas Grossem teilzuhaben. Hier sitze ich nun, inmitten meiner Gefährten, und konnte erkennen, dass mein Leben das ist, was ich daraus mache."

Inhalt
Im Reich Bessarein angekommen, wurden Havald und seine Freunde getrennt. Nun muss er seine Geliebte Leandra aus den Fängen von Sklavenhändlern befreien, bevor sie sich auf ihre Mission - Verbündete im Kampf gegen Thalak zu finden - konzentrieren können. Doch nicht nur Sklavenhändler stellen ein unerwartetes Hindernis für die Gefährten dar, sondern auch Meuchelmörder, Nekromanten und Askirs Gesandte selber - ganz zu schweigen davon, dass sie sich plötzlich in politischen Intrigen um den Thron von Gasalabad befinden...

Meine Meinung
Reread von Band 3. Auch der dritte Teil um die Freunde rund um Havald und Leandra hat mir wieder gut gefallen. Es fibt spannende Kämpfe, politische Intrigen und unerwartete Wendungen. Es gibt aber auch gemächlichere Passagen, die dem Storyaufbau dienen.

Setting und Worldbuilding haben mich wieder vollkommen in den Bann gezogen. Die Wüstenstadt Gasalabad hat es mir einfach angetan.
Auch die Charaktere sind einfach wunderbar gelungen und entwickeln sich mit der Geschichte weiter.

Dennoch.. irgendetwas hat mir gefehlt. Ich kann es nicht genau benennen. Vielleicht hat mich das Verhalten Leandras gestört, die plötzlich gar unsympathisch auftritt. Oder die Tatsache, dass es beinahe mehr "Reales" als "Fantastisches" gibt, was ich öfters in (High) Fantasy zu bemängeln habe (wieso wird zum Beispiel Schach als Shah und Kaffee als Kofje betitelt, Haselnüsse sind aber einfach nur Haselnüsse? Elefanten sehen 1:1 aus wie bei uns? - ich bin da der Meinung entweder ganz pder gar nicht, zumindest was Flora und Fauna etc. angeht, und hier ist mir das einfach irgendwie negativ aufgefallen). Vielleicht war es aber auch einfach nur, dass die Luft plötzlich ein bisschen raus war, weil ich beim Lesen immer wieder Pausen einlegen musste (Real Life und so...). Kann man nichts machen, aber rückblickend hat mich dieser 3. Band nicht 100%ig angeholt.

Fazit
Havald und seine Gefährten hat es in das Wüstenreich Bessarein verschlagen, wo sie es mit Sklavenhändlern, höfischen Intrigen, Nekromanten und vielem mehr zu tun bekommen. Spannend aber hat mich nicht vollkommen abgeholt.

3.5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere