Cover-Bild Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott
(9)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 22.08.2014
  • ISBN: 9783551313188
Rick Riordan

Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott

Gabriele Haefs (Übersetzer)

Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Allem Anschein nach gehören die drei tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Auf dem Rücken eines mechanischen Drachen stürzen sie sich also ins Abenteuer. Und dann gilt es auch noch, einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson…

Alle Bände der »Helden«-Serie:
Die Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott (Band 1)
Die Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun (Band 2)
Die Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene (Band 3)
Die Helden des Olymp – Das Haus des Hades (Band 4)
Die Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Band 5)

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2020

Die Römer kommen

0

Als Jason in einem Schulbus bei einem Ausflug aufwacht, erinnert er sich an nichts mehr. Doch anscheinend ist ihm Großes bestimmt, auch wenn er es nicht weiß. Doch die Welt scheint im im Chaos zu versinken ...

Als Jason in einem Schulbus bei einem Ausflug aufwacht, erinnert er sich an nichts mehr. Doch anscheinend ist ihm Großes bestimmt, auch wenn er es nicht weiß. Doch die Welt scheint im im Chaos zu versinken und zusammen mit seinen zwei Begleitern muss er gegen Riesen und gottähnliche Wesen antreten, um Hera zu finden, die ihre einzige Hoffnung ist.

Nach der Percy Jackson Reihe war ich gespannt, ob diese Reihe genauso spannend ist. Es ist auf jeden Fall toll wieder in die Welt der Halbgötter und Götter abzutauchen und wieder von bekannten Personen zu lesen. Ein bisschen als ob man alte Freunde trifft. Und auch wenn mir die Witze hier nicht ganz so lustig vorkamen wie bei Percy Jackson, so gab es dennoch genug lustiger Szenen. Außerdem ist die Handlung so spannend, das man weiterlesen möchte, um die ganzen Geheimnisse zu entschlüsseln. Und auch die drei neuen Helden sind super. Sie sind ein tolles Team und mir hat es sehr viel Spaß gemacht davon zu lesen wie die Abenteuer die drei enger aneinandergeschweißt hat. Dazu ist es immer wieder intetessant mehr von der Mythologie zu erfahren. Sie werden hier neuer und frischer erzählt und in eine ganz neue Geschichte miteingebunden. Hier kommt diesmal nicht nur die griechische Mythologie vor, sondern auch die römische. Dadurch werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sehr deutlich.

Alles in allem ein toller Auftakt einer neuen Reihe in einer bekannten Welt. Nicht nur für Kinder, denn Erwachsene, die sich für Mythologie interessieren werden hier auch Spaß haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Weiter gehts im Camp Half Blood

0

Jason wacht auf und erinnert sich an nichts mehr, er kennt weder seinen Namen, noch seine Freunde oder wohin der Bus fährt in dem er sich gerade befindet. Neben ihm sitzen Piper und Leo, die anscheinend ...

Jason wacht auf und erinnert sich an nichts mehr, er kennt weder seinen Namen, noch seine Freunde oder wohin der Bus fährt in dem er sich gerade befindet. Neben ihm sitzen Piper und Leo, die anscheinend seine Freunde sind. Sie sind auf dem Weg zum Grand Canion und dort erfährt Leo mehr als ihm lieb ist. Er soll ein Halbgott sein. Wenig später kommt er ins Camp Half-Blood und findet Antworten. Dann bekommt er den Auftrag einen verschwundenen Halbgott zu finden.

Ich war sehr gespannt um was die Helden Reihe gehen wird. Ich war etwas überrascht, dass die Protagonisten älter sind, um die 15, und nicht wie Percy am Anfang der Reihe (erst 11). Vom Schreibstil her fand ich es gut, die Umgebung und Götter waren wieder toll beschrieben und auch der ein oder anderen eingebaute Witz fand ich toll. Toll war auch wie man die Personen nach und nach kennenlernt. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch toll, aber es hat mir ein bisschen was gefehlt. Die letzten Seiten fand ich dann okay und als es dann richtig interessant wurde, dann war das Buch zu Ende. Jetzt bin ich auf den nächsten Teil gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2020

Ohne Percy ist es nicht dasselbe

0

Nachdem mich die Percy Jackson reihe im Re-read genauso begeistert hatte wie beim ersten Mal, wollte ich nun natürlich auch endlich die Nachfolgerreihe „Helden des Olymp beginnen“. Leider, leider, und ...

Nachdem mich die Percy Jackson reihe im Re-read genauso begeistert hatte wie beim ersten Mal, wollte ich nun natürlich auch endlich die Nachfolgerreihe „Helden des Olymp beginnen“. Leider, leider, und ich sag’s euch es tut mir im Herzen weh, konnte mich der erste Band „Der verschwundene Halbgott“ nicht ganz so mitreißen.

Es gibt ein paar Änderungen
Die wohl auffälligste Neuerung ist, dass dieses Buch im Gegensatz zu Percy Jackson nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Stattdessen haben wir eine personale Erzählperspektive, das heißt, dass die einzelnen Kapitel aus der Sicht eines jeweiligen Charakters in der 3. Person geschildert werden. Leider ging dabei für mich etwas der typische Riordan Witz verloren, was zum Teil aber auch an den Figuren lag.
Das ist nämlich die zweite große Änderung. Es werden drei neue Charaktere eingeführt: Jason Chase, Piper McLean und Leo Valdez. Das gesamte Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven dieser Drei erzählt. Unglücklicherweise kam ich mit diesen neuen Figuren nur bedingt gut klar.

Mr. Perfect, der Klassenclown und Piper McNervig
Als erstes lernen wir Jason kennen, der irgendwie als Percy Ersatz fungieren soll. Er ist ein blonder Adonis, aufrichtig, nett, super stark, kann fliegen, ist gerecht und sowas von langweilig! Er und ich, das war zwar nicht unbedingt eine Antipathie aber Jason war immer so ernst und perfekt, dass ich bei seinen Kapiteln den Riordan Humor schmerzlich vermisst habe.

Leo hingegen ist der geborene Klassenclown und war mir vom dem Trio noch am sympathischsten. Er lockert viele Szenen auf. Schade eigentlich, dass er im Grunde die meiste Arbeit beim Einsatz geleistet hat und Jason die ganzen Lorbeeren einheimste.

Das Mädchen im Trio ist Piper und Gott was habe ich dieses Mädchen gehasst! Sie ist mir sowas von tierisch auf den Kecks gegangen mit ihrem Selbstmitleid. Alle drei Pups (Dramatische Stimme on) „Oh was für gute Freunde, aber nein ich muss sie verraten“. Eine Seite später wieder „Ich liebe meine neuen Freunde, aber sie werden mich hassend, denn ich muss sie verraten“.
Ist ja gut, ich hab’s kapiert. Auch schon beim ersten Mal. Doch Pipers innere Monologe drehen sich um nichts anderes. Einmal hat sie doch tatsächlich auf drei Seiten hinter einander immer wieder betont, dass sie ihre Freunde verraten muss und sie alle dann hassen werde. Anstatt zu kommunizieren und mit den andren zu reden, suhlt sie sich in ihrem Selbstmitleid und ging mir damit unglaublich auf den Zeiger. Einziger Lichtblick ist ihr Umgang mit Drew, aber leiden kann ich sie trotzdem nicht. Umso schöner waren dann die Begegnungen mit alten Bekannten wie z.B Annabeth =)

Die Handlung folgt gewohnten Mustern
Die Handlung selbst folgt dann wieder dem bewährten Riordan Rezept: Eine schier unmögliche Aufgabe, ein kaum zu schaffendes Zeitfenster und allerhand aberwitzige Begegnungen mit Figuren der griechischen Götterwelt. Was mir sehr gut gefallen hat ist, wie die römischen Aspekte eingegliedert wurden und die Erklärung wie die Götter, wenn sie weiterziehen, sich ihrem Gastland anpassen. Das passt sehr gut zur Mythologie und zeigt einmal mehr, dass Riordan die Essenz der Mythologie versteht und mit einigen Freiheiten adaptiert ohne sie jedoch zu verfälschen.
Das Alles sorgt dann auch dafür, dass es noch vier Dreiecke geworden sind, denn so leid es mir auch tut, rein von den Figuren her wäre meine Bewertung deutlich schlechter ausgefallen. Eine Sache noch am Rande: Der Titel ist etwas irreführend, suggeriert er doch, dass Percys Verschwinden ein wesentlicher Handlungspunkt ist, dabei ist es nur eine Sache am Rande.

Fazit:


Im vergleich zu Percy Jackson ein doch etwas enttäuschender Auftakt mit Figuren, mit denen ich nicht wirklich warm wurde. Für Riordan Fans aber immer noch lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2019

Der perfekte Auftakt zu einer perfekten Reihe

0

Nach den Percy Jackson Büchern von Rick Riordan hätte ich echt nicht gedacht, dass die neue Reihe mithalten könnte. Schließlich gab es schon fünf Bücher, warum also sollte die Geschichte in weiteren Büchern ...

Nach den Percy Jackson Büchern von Rick Riordan hätte ich echt nicht gedacht, dass die neue Reihe mithalten könnte. Schließlich gab es schon fünf Bücher, warum also sollte die Geschichte in weiteren Büchern genau so gut bleiben? Tja, Gwendolin, falsch gedacht. Auch dieses Buch konnte mich zu 100 Prozent überzeugen, obwohl Percy gar nicht wirklich drin vorkam. Stattdessen haben wir drei wunderbare neue Charaktere kennenlernen dürfen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe (insbesondere Leo). Ich habe von vielen gehört (unter anderem auch von meinen kleinen Cousin), dass sie "Der Verschwundene Halbgott" abgebrochen beziehungsweise nicht gelesen haben, da es nicht die ganze Zeit um Percy ging. Dies kann ich nun gar nicht nachvollziehen, da die Handlung dieses Buches genauso gut ist wie die der anderen Bücher, die vorher von dem Autor erscheinen sind.
Kommen wir nun erstmal zum Cover: ich liebe die Farben und die Tatsache, dass der Drache schon vorne mit abgebildet ist (auch ihn habe ich furchtbar doll ins Herz geschlossen). Es spiegelt meiner Meinung nach die Atmosphäre der Geschichte gut wieder.
Während mir Jason am Anfang nicht ganz so sympathisch war, konnten mich Piper und Leo sofort überzeugen und Leo gehört nun offiziell zu einem meiner absoluten Lieblingscharakteren. Jason hat sich während des Buches jedoch echt weiterentwickelt und konnte sich auch einen kleinen in meinem Herzen ergattern.
Ich finde es wunderbar, wie Rick Riordan es schafft, die römische und die griechische Mythologie (welche ich von allen Mythologien bevorzuge) zu verbinden und daraus eine weitere Geschichte macht, die vom Anfang bis zum Ende begeistert.
Der Autor schafft es, dunkle Gedanken des Alltages durch seinen lustigen, leichten und sarkastischen Schreibstil zu verscheuchen und er ist auch der einzige Autor, der mich, egal wie es mir gerade geht, zum Lachen bringen kann. deswegen bin ich ihm auch so unendlich dankbar dafür, dass er diese Welt erschaffen hat.
Ich kann dieses Buch eigentlich JEDEM nur wärmstens empfehlen, denn es ist- wie die anderen auch- einfach nur genial.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Ein guter erster Band

0

Da die "Percy Jackson"-Reihe letztes Jahr zu meinen Highlights gehörte, war ich sehr gespannt auf "Helden des Olymp". Der erste Band hat mir gut gefallen, doch es war auf jeden Fall eine Umstellung, dass ...

Da die "Percy Jackson"-Reihe letztes Jahr zu meinen Highlights gehörte, war ich sehr gespannt auf "Helden des Olymp". Der erste Band hat mir gut gefallen, doch es war auf jeden Fall eine Umstellung, dass er abwechselnd aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt wurde, die man hier ganz neu kennen gelernt hat, obwohl Jason, Leo und Piper mir definitiv sympathisch waren. Es war interessant zu sehen, mit welchen individuellen Problemen sie zu kämpfen hatten und ich mochte die Dynamik zwischen ihnen, die dadurch verkompliziert wurde, dass Jason sich nicht an sein vorheriges Leben erinnern konnte und Leo und Piper ebenfalls erkennen mussten, dass mit ihren Erinnerungen etwas nicht stimmt. Dies beeinflusst auch die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig gewesen wäre, aber davon abgesehen ganz schön war. Besonders toll war jedoch das Wiedersehen mit bereits bekannten Figuren und das Rätsel um Percys Verschwinden macht neugierig auf den zweiten Band.

Sehr gut gefallen hat mir, dass hier erstmals die römischen Götter - oder besser gesagt ihre römischen Erscheinungsformen - eine Rolle spielten. Ich mochte, dass die historischen Hintergründe thematisiert wurden und die Verbindung zu der griechischen Mythologie wurde stimmig erklärt; besonders faszinierend war es, dass der Autor in manchen Situationen genauer darauf eingegangen ist, wie die einzelnen Gottheiten sich in beiden Variationen unterscheiden und welche Attribute ihnen jeweils zugewiesen wurden. Da man die griechischen Götter in den vorherigen Büchern bereits 'kennen lernen' konnte, war es interessant zu sehen, wie sie sich in der römischen Mythologie verändert hatten und wie unterschiedlich sie teilweise charakterisiert wurden. Dies war für mich beinahe der interessanteste Aspekt der Geschichte, doch auch die Abenteuer, die die Figuren erleben, waren spannend, gerade durch die Ungewissheit darüber, was Jason passiert ist, und die große potentielle Bedrohung, die zu bekämpfen sehr schwer sein dürfte. Ich muss sagen, dass ich eine Entwicklung am Ende sehr bequem und inkonsequent fand, aber letztlich war das Ergebnis positiv und deshalb ist es nur ein kleiner Kritikpunkt.

Die Handlung selbst hätte von mir 4 Sterne bekommen, aber da Riordan es geschafft hat, dass ich Hera/Juno sympathisch fand - was alles andere als leicht ist, weil sie nicht gerade unproblematisch handelt - habe ich noch einen halben Stern mehr vergeben.