Cover-Bild Hochmoorleichen
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Rombach Druck- und Verlagshaus
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 15.07.2024
  • ISBN: 9783793051770
Roland Weis

Hochmoorleichen

Ein Kriminalroman
Der Hinterzartener Revierförster Eugen Winterhalder traut seinen Augen nicht: Beim morgendlichen Gang durch das Hochmoor entdeckt er drei männliche Leichen, die zum Teil verstümmelt sind. Die Polizei kann nur einen Toten identifizieren. Es ist der Insektenforscher Günther Hesslin, der im Hochmoor die Nachtfalter kartierte.
Als der stets abgebrannte und in Affären verwickelte Lokalreporter Alfred von den Moorleichen erfährt, erwacht sein kriminologischer Spürsinn. Seine Recherchen bietet er als Exklusivstorys der Badischen Zeitung an. Damit will er die angebetete Redakteurin Anna für sich gewinnen.
Bei seinen Ermittlungen stößt Alfred auf ein Infanteriegewehr aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere Spur führt ihn zum französischen Heer von General Moreau, der 1796 mit seiner Armee das Höllental durchquerte. Aber wie hängen diese historischen Fakten mit den Toten zusammen? Warum hatte der Kollege des Insektenforschers ausgerechnet in der Mordnacht einen Verkehrsunfall? Was hat es mit dem Werwolf auf sich, der angeblich im Hochmoor umgeht? Ist vielleicht ein Paketfahrer der alles entscheidende Schlüssel zur Aufklärung des Falles? Als Alfred in diese Richtung ermittelt, muss er selbst um sein Leben bangen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2025

...und wieder grauselt es einem im Schwarzwald

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Im Hochmoor von Hinterzarten (bekannt für das Skispringen und weltläufig anerkannten Skiläufern), einem touristisch gern besuchten Ort im Hochschwarzwald, finden sich drei Leichen an. Kauzige Schwarzwälder ...

Im Hochmoor von Hinterzarten (bekannt für das Skispringen und weltläufig anerkannten Skiläufern), einem touristisch gern besuchten Ort im Hochschwarzwald, finden sich drei Leichen an. Kauzige Schwarzwälder kreuzen den Weg und lassen Dunkles erahnen.

Ein Regionalkrimi, modisch geworden und jeder, der ein paar Worte gerade aus schreiben kann, will sich also an seiner Region verlustieren:

Dieses Mal geistert ein journalistischer Ermittler durch ein Hochmoor (bei Hinterzarten). Ist es seit Agathe Christie so oder noch früher, dass Krimiautoren möglichst kauzige, verkarzte, versoffene oder schlichtweg unmögliche Ermittler aufs Papier bringen?
Hier also spielt ein gewisser Alfred die Hauptrolle, ein Figur, der man besser nicht begegnet, nicht in der Nacht oder auch nicht am Tage. Ein ewiger Student in Freiburg, einer, der nichts auf die Beine kriegt, weder sein Studium noch einen Brotjob noch die Gründng einer Beziehung. Der mehr oder weniger im kriminellen Milieu steckt und sich durchs Leben schnorrt, sich dort mal 20 Euro leiht, da mal Antiquitäten klaut und wenn er Geld hat, dass dann stande pede versäuft.

Bei diesen Sauftouren hat er das Glück, dass er dann auf Fälle stößt. Haarsträubend erzählt der Autor, wie dann Alfred sich etwas zurecht schustert. Und Fälle löst.

Wenn echte Kripoleute so vorgehen würden, dann wäre die Region Freiburg nicht eine, in der in der Tat schlimme Verbrechen gelöst werden.
Doch das Lokalkolorit hält wohl eine Reihe mit Ermittler Alfred am Leben. Vermutlich gibt es wohl an die 3000 Lesende, die sich an so einem Buch gütlich tun,.und so den Verlag nötigen einen nächsten Band herauszugeben.

Ich denke ich bleibe bei dem einen. Trotz ein paar witzigen Gags ist der Schreibstil doch etwas plump. und der Autor hängt sich an den üblichen Stammtischgags über Frauen auf (flach wie ein Waschbrett, kurvig trotz ihres Alters...).

Kann man lesen - muss man aber nicht! Ich versuche es mal mit einem der Sachbücher des Autors zum Schwarzwald, vielleicht bringt mir das mehr.

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