Cover-Bild Das Haifischhaus
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 02.09.2019
  • ISBN: 9783453272392
Rüdiger Barth

Das Haifischhaus

Roman
Toto Berger war die gefeierte Nummer eins des Welttennis. Bis er überraschend zurücktrat, schwer krank, medikamentenabhängig. Ein Geheimnis, das niemand wissen durfte. Drei Jahre danach liegt sein Leben in Trümmern. Da fordert ihn die neue Nummer eins zu einem letzten Duell. Vor 30.000 Zuschauern auf Schalke. 10 Millionen Preisgeld. All or nothing. Noch einmal versammelt Toto Berger in einem einsam gelegenen Haus an der Ostsee seine Gefährten von einst um sich. Darunter die Frau, die er schon lange liebt. Und sein Sohn, den er stets verleugnet hat. Noch einmal bringt er sich in Form. Bis er begreift: Bei diesem Spiel muss er nicht seinen Rivalen besiegen, sondern sich selbst.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2019

Wird von Seite zu Seite interessanter

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Bei „ Das Haifischhaus“ von Rüdiger Barth handelt es sich um einen Roman.

Toto Berger war die Nummer eins des Welttennis, bis er überraschend zurücktrat. Das Geheimnis, dass er schwer krank und medikamentenabhängig ...

Bei „ Das Haifischhaus“ von Rüdiger Barth handelt es sich um einen Roman.

Toto Berger war die Nummer eins des Welttennis, bis er überraschend zurücktrat. Das Geheimnis, dass er schwer krank und medikamentenabhängig ist, durfte niemand wissen. Sein Leben liegt drei Jahre danach in Trümmern. Bis ihn die neue Nummer eins zu einem letzten Duell, vor 30000 Zuschauern auf Schalke herausfordert. 10 Millionen Preisgeld winken. Toto Berger versammelt noch einmal seine damaligen Gefährten, in einem einsam gelegenen Haus an der Ostsee, zusammen. Die Frau, die er schon lange liebt, sowie sein Sohn, den er stets verleugnet , sind auch dabei. Er bringt sich noch einmal in Form, bis er begreift, dass er bei diesem Spiel nicht nur seinen Rivalen, sondern auch sich selbst besiegen muss.

Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen. Die lag wohl an den „Tennisbegriffen“, sowie an dem trockenen Anfang der Geschichte. Aber nach ca. 50 Seiten war ich gefesselt und habe den Rest der Geschichte genossen. Diese Geschichte wird von Seite zu Seite interessant und tiefgründiger.

Durch den tollen Schreibstil des Autors , lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Die kurzen Kapitel sind optimal und ich habe mich des öfteren erwischt, dass ich dachte: Ein Kapitel geht noch.

Der Einblick hinter die Fassade des Tennis hat mir gefallen. Hier ist nicht alles Sonnenschein. Gerade an dem Hauptprotagonisten sieht man, wie Ruhm, Erfolge usw. eine Person verändern kann.
Interessant fand ich, wie sich Toto auf sein Turnier vorbereitet, wie er wieder Ehrgeiz entwickelt und sein Leben komplett umkrempelt.

Das Duell am Schluß war sehr interessant und spannend. Durch die sehr realistischen und ausführlichen Beschreibungen, konnte ich während dem Lesen mir diese Szenen sehr bildlich vorstellen können. Wer gewinnt dieses Duell`? Hier steigt die Spannung sehr.


Dieser Roman ist sehr vielseitig, Gerade dies hat mir sehr zugesagt.. Die Lebensgeschichte des Hauptprotagonisten ist sehr facettenreich und interessant. Ich fand es spannend sein Leben zu verfolgen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Ein letztes Spiel

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Toto Berger ist Mitte Dreißig, geschieden, Pleite und Vater eines 17jährigen. Als Weltbester Tennisspieler hat er vor 3 Jahren einfach aufgehört zu spielen und ist wegen Alkohol- und Medikamentensucht ...

Toto Berger ist Mitte Dreißig, geschieden, Pleite und Vater eines 17jährigen. Als Weltbester Tennisspieler hat er vor 3 Jahren einfach aufgehört zu spielen und ist wegen Alkohol- und Medikamentensucht in einen Entzug gegangen. Jetzt gibt es das Angebot, gegen die aktuelle Nr. 1 zu spielen - der Gewinner würde 10 Millionen Dollar erhalten. Toto scharrt seine alte Gefährten um sich und beginnt zu kämpfen.
Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, es ist flüssig geschrieben. Nie wurde es langweilig, ein angenehm unterhaltsamer Roman.

Veröffentlicht am 24.10.2019

Nicht nur für Tennisfans!

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„Das Haifischhaus“
von Rüdiger Barth

Klappentext
Toto Berger war die gefeierte Nummer eins des Welttennis. Bis er überraschend zurücktrat, schwer krank, medikamentenabhängig. Ein Geheimnis, das niemand ...

„Das Haifischhaus“
von Rüdiger Barth

Klappentext
Toto Berger war die gefeierte Nummer eins des Welttennis. Bis er überraschend zurücktrat, schwer krank, medikamentenabhängig. Ein Geheimnis, das niemand wissen durfte. Drei Jahre danach liegt sein Leben in Trümmern. Da fordert ihn die neue Nummer eins zu einem letzten Duell. Vor 30.000 Zuschauern auf Schalke. 10 Millionen Preisgeld. All or nothing. Noch einmal versammelt Toto Berger in einem einsam gelegenen Haus an der Ostsee seine Gefährten von einst um sich. Darunter die Frau, die er schon lange liebt. Und sein Sohn, den er stets verleugnet hat. Noch einmal bringt er sich in Form. Bis er begreift: Bei diesem Spiel muss er nicht seinen Rivalen besiegen, sondern sich selbst.

Buchcover
Der Tenniscourt in schönem Grün und ein paar Bällen…. passt perfekt zum Buch! Für jeden Tennisinteressierten ein Blickfang.

Mein Fazit
Eine tolle fesselnde Story über einen einstigen Weltstar, welcher nach drei Jahren wieder durch eine Provokation der jetzigen Nummer 1 der Tennisspitze zu einem letzten Match bereit ist.
Toto Berger ist mit Mitte 30 am Tiefpunkt seines Lebens angekommen, krank und gezeichnet vom Leistungssport. Allerdings noch ein letztes Match, noch einmal im Rampenlicht stehen und noch einmal bis ans Äußerste zu gehen, reizt den ehemaligen Profi.
Er trommelt das alte Team zusammen und auch sein 17-jähriger Sohn, dem er nie ein Vater war, ist plötzlich Teil seines Lebens.
Man begleitet als Leser den harten Trainingskampf im Haifischhaus, die heimliche Liebe zu seiner Managerin Liv, das mit Vorwürfen geprägte Verhältnis zu seinem Sohn und die Vorbereitung zum Event des Jahres.
Ich fieberte im entscheidenden Match mit Toto mit, als wäre ich Teil seines Teams und live dabei.
"Das Haifischhaus“ ist ein wunderbares Buch, nicht nur für Tennisfans, denn dieser Roman lässt einen Leser hinter die Fassade des Profisportlers blicken. Es zeigt die Höhen und Tiefen eines Spitzensportlers und lässt sich wunderbar lesen!

Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.10.2019

All or nothing – alles oder nichts!

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Früher war Toto Berger ein Ass im Tennissport, ein Champion, die Nummer Eins der Weltrangliste, Mount Berger, bis er von einem Tag auf den anderen zurücktrat, ausgelaugt, krank und medikamentenabhängig. ...

Früher war Toto Berger ein Ass im Tennissport, ein Champion, die Nummer Eins der Weltrangliste, Mount Berger, bis er von einem Tag auf den anderen zurücktrat, ausgelaugt, krank und medikamentenabhängig. Nun, drei Jahre später, ist er pleite, die Werbeverträge sind ausgelaufen, seine Villa ist verkauft und Toto lebt im Haus seines ehemaligen Trainers an den Klippen der Ostsee, dem Haifischhaus. Da fordert ihn die neue Nummer Eins zu einem letzten Match heraus – 10 Millionen Preisgeld, all or nothing. Toto nimmt an und hofft, mit Hilfe seiner ehemaligen Getreuen, seinen Sherpas, zur alten Form zurück zu finden. So versammeln sich Trainer, Manager, Masseur, Schläger-Bespanner, Analytiker und Liv, seine Mentaltrainerin und Nils, sein 17jähriger Sohn, im Haifischhaus und entwickeln einen genialen Trainingsplan. Ein halbes Jahr haben sie Zeit bis zum großen Tag, zur endgültigen Entscheidung. Alles sieht gut aus, Toto kommt langsam in Form – doch ein seinen Reihen scheint sich ein Verräter eingeschlichen zu haben. Wird es ihm gelingen, seinen Gegner trotzdem schlagen, und wird er die Frau, die er schon lange liebt, erobern können?

Der Autor Rüdiger Barth wurde 1972 in Saarbrücken geboren und wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Zeitgeschichte und Allgemeine Rhetorik und war fünfzehn Jahre Sportreporter beim „Stern“ und spielt selbst recht ordentlich Tennis. Barth schrieb bereits mehrere Sachbücher, „Das Haifischhaus“ ist sein erster Roman. Heute lebt er mit seiner Familie am Rande Hamburgs.

Um dieses Buch wirklich zu mögen und zu verstehen wäre es von Vorteil, die Regeln des Tennis zu kennen bzw. einen anderen Leistungssport zu betreiben oder ihm nahezustehen. Dann kann man die ganze Dramatik, das Gnadenlose des Profisports voll begreifen und hautnah nachempfinden. Doch auch ohne diese Kenntnisse fesselt das Buch, man leidet, hofft und fiebert mit beim knallharten Training und beim letzten großen Kampf.

Die Protagonisten sind sehr gut heraus gearbeitet, meist sympathisch, jeder mit eigenen Ecken und Kanten. In kurzen Rückblenden erfährt man einiges über ihr Vorleben und ihren Werdegang und über ihre Aufgabe im Tross des Champions. Zusammen mit der Schilderung des Haifischhauses, der umgebenden Landschaft und der Ostsee ergibt sich das harmonische Bild einer verschworenen Gemeinschaft. Sehr schön ist auch die Beziehung zwischen Vater Toto und Sohn Nils beschrieben, die sich erst jetzt kennenlernen und sich nun langsam näher kommen. Etwas Romantik und Liebe ist ebenfalls im Spiel, denn Toto versucht Liv, die für ihn Halt und Stütze bedeutet und die er schon lange liebt, für sich zu gewinnen. Den Schreibstil und die teils sehr kurzen Kapitel empfand ich zu Beginn etwas abgehackt, doch mit fortschreitender Lektüre stellte ich fest, dass es so und nicht anders sein musste, um die sich bis ins beinahe Unerträgliche steigernde Spannung voll rüber zu bringen.

Fazit: Ein mitreißendes Buch über den Leistungssport und seine Folgen, über menschliche Tragödien, über Hoffnung und Zuversicht und die Erkenntnis, dass man mit viel Willen beinahe alles erreichen kann.

Veröffentlicht am 12.01.2020

Fesselnd und sehr authentisch geschrieben

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Inhalt:

Ein wenig zugenommen hat er, Toto Berger, seit er vom Profisport zurückgetreten ist. Seine Blutwerte sind auch nach dem Überwinden seiner Medikamentensucht noch nicht rosig und sein Konto ist ...

Inhalt:

Ein wenig zugenommen hat er, Toto Berger, seit er vom Profisport zurückgetreten ist. Seine Blutwerte sind auch nach dem Überwinden seiner Medikamentensucht noch nicht rosig und sein Konto ist komplett leer. Da fordert ihn sein ehemaliger Erzrivale, die aktuelle Nummer eins im Tennis Frédéric Lamenteau, zu einem letzten grossen Duell. Zehn Millionen stehen auf dem Spiel und vor allem auch Bergers Ehre. Sein ehemaliger enger Kreis von Vertrauten zieht mit ihm ins sogenannte Haifischhaus ein, in dem er sich auf dieses alles entscheidende Spiel vorbereien will. Dass er aber zuerst mit sich selber ins Reine kommen, alte Rechnungen begleichen und seine persönliche Lebenssituation klären muss, überrascht und fordert ihn auf unerwartete Weise.



Meine Meinung:

Vom Tennissport weiss ich lediglich das Nötigste. Vor allem mit meiner Grossmutter verfolge ich ab und an die grossen Turniere, sie ist nämlich ein grosser Fan von Roger Federer. Wie es sich aber anfühlt, im Rampenlicht zu stehen und unter grossem Druck eine Leistung zu erbringen - oft auch in einer Wettbewerbssituation - weiss ich als Musikerin sehr genau, was sich sicher ein wenig mit einigen Situationen im Sportlerleben vergleichen lässt. Um so beeindruckender empfand ich die äusserst authentischen und detaillierten Schilderungen der Situation auf dem Tennisplatz, der Unsicherheit, der Wut, dem Schmerz und dem fokussierten Denken und Handeln der Spieler. Auch der Aufbau des Protagonisten Toto Berger durch seinen Betreuerstab, die harten Trainings und die unterschiedlichen zwischenmenschlichen Situationen der Figuren im Haifischhaus waren spannend geschildert und stimmig aufeinander aufgebaut. Auch wenn viele Begriffe aus dem Tennissport fallen, ist das Buch sehr verständlich geschrieben und mit einer durchschnittlichen Allgemeinbildung ohne Probleme zu verstehen, ihr müsst also keine Sportler sein, um nachvollziehen zu können, was auf dem Platz vor sich geht.



Figuren und Sprache:

Bergers Sohn Nils, zu dem Toto Berger bis kurz vor seinem geplanten Comeback gar keinen Kontakt mehr hatte, übernimmt eine immer wichtigere Rolle in Bergers Leben und seine ehemalige grosse Liebe Liv, an der immer noch sein Herz hängt, ist zugleich eine grosse Unterstützung als auch ein Hindernis für sein hoch gestecktes sportliches Ziel. Wie die Personen in Bergers Betreuerstab interragieren, wie die Atmosphäre im Haifischhaus und auf dem Tennisplatz beschrieben ist, hat mich tief beeindruckt. In seinen Beschreibungen zeigt Rüdiger Barth nämlich nicht nur, dass er sich im Tennissport auskennt, sondern dass er auch sehr genau beobachtet und sich intenisv mit seinen Figuren auseinandergesetzt hat. Die Stimmungen werden intensiv spürbar, die Spannung gegen Ende des Buches steigt und der Schluss des Buches hat mich sehr zufrieden zurückgelassen, weil er eher überraschend kam, aber meiner Meinung nach wirklich gut gepasst hat. Die Sprache bleibt aber leicht und gut verständlich und war mir - mein einziger Kritikpunkt - manchmal ein wenig zu oberflächlich gehalten.



Meine Empfehlung:

"Das Haifischhaus" ist ein Buch über den Weg zum Erfolg, die unangenehmen Begleiterscheinungen von Berühmtheit, über Freundschaft, Liebe und ganz viel Schweiss und Tränen. Es ist ein besonderes Leseerlebnis, das die Leserschaft in die Welt des Profisports entführt und die Atmosphäre auf dem Tennisplatz auch für Laien greifbar machen kann. Deshalb empfehle ich euch dieses packende Buch sehr gerne weiter.

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