Cover-Bild Der Tote in der Crown Row
Band 1 der Reihe "Sir Gabriel Ward ermittelt"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Ersterscheinung: 01.04.2025
  • ISBN: 9783641314552
Sally Smith

Der Tote in der Crown Row

Ein Fall für Sir Gabriel Ward
Sibylle Schmidt (Übersetzer)

»Ein wahres Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite.« Sunday Times

London 1901: Der Temple-Bezirk mit seinen alten Gebäuden und verwinkelten Straßen liegt im Herzen Londons und bildet das Zentrum der englischen Rechtswelt. Ein Ort, an dem Traditionen alles bedeuten und Mord seit Jahrhunderten nur in Fallbüchern vorkommt – bis jetzt … Als der Anwalt Gabriel Ward an einem sonnigen Morgen im Mai aus seinen Räumen tritt, stolpert er buchstäblich über die Leiche des obersten Richters. Da die Polizei im Temple-Bezirk keine Befugnisse hat, wird Gabriel mit der Aufklärung betraut. In gewohnter Manier stürzt er sich mit Logik und Akribie auf die Fakten, doch er muss bald feststellen, dass ein Mord ganz eigenen Gesetzen folgt. Und dass sich hinter den schweren Eichentüren des Temple-Bezirks mehr dunkle Geheimnisse verstecken, als er je geahnt hätte …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2025

Hat mich in nahezu allen Bereichen begeistert

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Buchmeinung zu Sally Smith – »Der Tote in der Crown Row«

»Der Tote in der Crown Row« ist ein Kriminalroman von Sally Smith, der 2025 bei Goldmann in der Übersetzung von Sibylle Schmidt erschienen ist. ...

Buchmeinung zu Sally Smith – »Der Tote in der Crown Row«

»Der Tote in der Crown Row« ist ein Kriminalroman von Sally Smith, der 2025 bei Goldmann in der Übersetzung von Sibylle Schmidt erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet »A Case of Mice and Murder« und ist 2024 erschienen.

Zum Autor:
Die Anwältin Sally Smith hat als King’s Counsel ihr gesamtes Berufsleben im Temple-Bezirk verbracht. Die historische Umgebung, in der sie lebt und arbeitet, und die jahrhundertelange Geschichte des Ortes inspirierten sie zu ihrem ersten Roman.

Zum Inhalt:
London 1901: Der Anwalt Gabriel Ward bekommt es mit einem Mord zu tun. Wegen der besonderen rechtlichen Lage im Temple Bezirk soll er zusammen mit einem jungen Polizisten Ermittlungen durchführen. Parallel dazu arbeitet er an einer komplizierten Urheberrechtssache.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich von Beginn an positiv überrascht. Gabriel Ward ist eine faszinierende Figur. Einerseits ist er ein begnadeter Anwalt, andererseits sind seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten eher bescheiden. So scheint es zumindest, aber diese Figur hat im Laufe der Geschichte meine Sympathien vollständig eingefangen. Im Gegensatz zu einigen Kollegen behandelt er alle Menschen mit Respekt und Achtung. Die Entwicklung seiner Zusammenarbeit mit Constable Wright ist ein Highlight dieses Titels, ebenso wie die Rolle Theodora Dunning, die alle Fähigkeiten eines Anwalts hat, aber trotzdem keiner werden kann, weil ihre Fähigkeiten einfach ignoriert werden.
Es gibt reichlich Einblicke in das englische Rechtssystem und die Sonderstellung, die der Temple Bezirk geniest. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, meist folgt der Leser aber Gabriel Ward. Viele Figuren wirken realistisch und lebendig. Hin und wieder kommen auch Klischees zu Wort. Die Handlung ist komplex mit einigen Nebenhandlungen und überraschenden Wendungen. Britischer Humor ist wiederholt spürbar. Die Spannungskurve ist gelungen und die Auflösung überraschend, aber nachvollziehbar. Mich hat dieser Titel prächtig unterhalten.

Fazit:
Ein historischer Kriminalroman mit einem besonderen Setting, gelungenen Figuren und überzeugender Handlung. Die Hauptfigur hat mich gefangen genommen und nicht mehr losgelassen. Diese Titel bewerte ich deshalb mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein gelungener Protagonist, ein interessantes Setting und zwei spannende Fälle - für mich ein Highlight

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London 1901: Vor seinem Büro im Temple- Bezirk findet Barrister Gabriel Ward die Leiche des Lordoberrichters Norman Dunning. Da im Temple eigenes Recht gilt, wird die Polizei vorerst von den Ermittlungen ...

London 1901: Vor seinem Büro im Temple- Bezirk findet Barrister Gabriel Ward die Leiche des Lordoberrichters Norman Dunning. Da im Temple eigenes Recht gilt, wird die Polizei vorerst von den Ermittlungen ausgeschlossen, und Gabriel damit beauftragt. Dem passt das gar nicht, nicht nur, weil er sich auf einen baldigen Gerichtstermin vorbereiten muss.

Gabriel Ward habe ich innerhalb weniger Seiten ins Herz geschlossen. Er ist ein besonderer Mensch, hochintelligent, sehr belesen, und hat das Herz am rechten Fleck, er hat aber auch mit Zwangshandlungen und Ängsten zu tun, so war er schon lange nicht mehr außerhalb des Temple, wo er nicht nur arbeitet, sondern auch lebt, muss ihn nun aber verlassen, um die eine oder andere Frage stellen zu können. Zum Glück wird ihm Maurice Wright, ein Constable der Londoner Polizei, zur Seite gestellt, der ihm gute Dienste leisten kann.

Es hat mir wirklich Spaß gemacht, Gabriel bei seinen Ermittlungen zu begleiten, und er wuchs mir mit jeder Seite mehr ans Herz, manchmal ist es wirklich schade, dass jemand keine reale Persönlichkeit ist, die man tatsächlich treffen könnte. Nicht nur ihr Protagonist, auch andere Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen, neben Maurice hat mir auch die Schwester des Toten, Theodora Dunning, sehr gut gefallen, die selbst gerne als Juristin gearbeitet hätte, was ihr aber wegen ihres Geschlechts verwehrt wurde..

Auch das Setting spricht mich sehr an. Obwohl ich schon einige historische Kriminalromane gelesen habe, die in London spielen, ist der Temple mir bisher fremd geblieben. Hier erfährt man nun einiges über ihn, das zum großen Teil auch der Wahrheit entspricht, wie man dem Nachwort der Autorin, die selbst dort arbeitet, entnehmen kann, und das auch heute noch zum Tragen kommt. Natürlich hat mich das direkt auch zum Weiterrecherchieren verführt. Es gibt eine Karte zu Beginn des Romans, aber ich fand schon die Beschreibung in der Geschichte selbst so gut, dass ich mir alles vorstellen konnte.

Im Grunde hat Gabriel zwei Fälle zu klären, den Mord an Dunning, und den Urheberrechtsprozess, den er vor Gericht austragen muss. Durch diesen kommt neben Gabriels eine zweite Perspektive ins Spiel, die des Verlegers Herbert Moore, den Gabriel vor Gericht vertritt. Auch in ihn konnte ich mich gut einfühlen. Beide Fälle sind sehr interessant und werden am Ende nachvollziehbar gelöst. Ich hoffe sehr, dass dieser Roman der erste einer langen Reihe sein wird, ich möchte Gabriel und die anderen Charaktere unbedingt wiedertreffen.

Der Roman hat mich von Anfang an gepackt, er punktet mit einem besonderen, sehr überzeugenden Protagonisten, einem interessanten Setting und zwei spannenden Fällen, die nachvollziehbar gelöst werden. Ich hoffe auf weitere Bände!

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Die erste Ermittlung für Anwalt Gabriel Ward

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London 1901: Im Temple Bezirk der Stätte des Rechtswesens in der Stadt wird vor dem Büro des Anwalts Gabriel Ward die Leiche des obersten Richters gefunden. Da im Temple Bezirk die Polizei nicht ermitteln ...

London 1901: Im Temple Bezirk der Stätte des Rechtswesens in der Stadt wird vor dem Büro des Anwalts Gabriel Ward die Leiche des obersten Richters gefunden. Da im Temple Bezirk die Polizei nicht ermitteln darf wird Gabriel Ward beauftragt den Fall aufzuklären.
Gabriel geht den Fall wie ein Gerichtsfall an und stellt fest, dass ein Mord ganz anderen Gesetzen folgt. Während er alles erfragt kommt er manchem Geheimnis näher, viel näher als er geahnt hätte.

Dieser Krimi hatte mich irgendwie angesprochen ich kann gar nicht genau sagen was mich am meisten gereizt hat. Da ich aber Historische Romane sehr gern3e lese und auch Krimis gerne lese habe ich mich auf das Buch gefreut.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen, aber als ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte kam ich gut voran.
Den Erzählstil empfand ich als etwas gewöhnungsbedürftig einfach vom Stil her, gut konnte man aber allem folgen da es einige Erzählstränge gab die aufeinander aufgebaut haben.
Mir hat gut gefallen wie der Handlungsverlauf strukturiert war, man kann allem sehr gut folgen und auch wie die Entscheidungen getroffen wurden gerade wenn man die damalige Zeit bedenkt war alles gut nachvollziehbar und verständlich.
Der Plan der im Buch zu finden ist empfand ich als sehr hilfreich da man ja sonst nicht weiß wie der Temple Bezirk aufgebaut ist, so konnte ich mir alle Handlungsorte vor dem inneren Auge entstehen lassen anhand der Beschreibungen.
Alle Figuren des Romans waren sehr anschaulich beschrieben und es ist mir leicht gefallen mir alle während des Lesens vorzustellen.
Gabriel Ward ist ein ganz besonderer Ermittler und ja seine Eigenheiten haben es wirklich in sich.
Gut gefallen hat mir auch, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war und ich mir länger nicht Sicher war wer denn nun der Täter ist.
Die Lesezeit mit dem Krimi ist wie im Flug vergangen, dem Buch ist es auch gelungen mich etwas abzulenken.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Mal was anderes

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„Der Tote in der Crown Row“ von Sally Smith ist der erste Band der Reihe die um 1900 rum in London spielt.
Für mich persönlich war es eine ganz neue Erfahrung, da ich bisher eher Krimis und Thriller in ...

„Der Tote in der Crown Row“ von Sally Smith ist der erste Band der Reihe die um 1900 rum in London spielt.
Für mich persönlich war es eine ganz neue Erfahrung, da ich bisher eher Krimis und Thriller in der Gegenwart gelesen habe, wodurch ich mich am Anfang beim Lesen etwas schwer getan habe, was ich jedoch im Laufe des Lesens verbessert hatte, nachdem ich in die Geschichte eintauchen konnte.
Im Herzen von London wird im Jahr 1901 im Temple Bezirk im Zentrum der englischen Rechtswelt der höchste Richter des Landes Lord Dunning ermordet aufgefunden. Der Anwalt Gabriel Ward stolpert förmlich über die Leiche in seinem Büro. Da die Polizei im Temple Bezirk nicht ermitteln darf, wird Gabriel mit dem Fall beauftragt.
Der neue „Sherlock Holmes“ ist somit geboren und die Ermittlungen beginnen. Die Geschichte braucht etwas Zeit bis sie fahrt aufnimmt und ist sehr detailliert erzählt. Die damalige Zeit wird sehr gut dargestellt.
Der Krimi ist lesenswert und interessant, da man einiges über den Schauplatz der Geschichte und deren Geschichte erfährt. Trotz das mir das Buch gut gefallen hat, werden klassische und historische Krimis für mich beim Lesen eher die Ausnahme bleiben. Wer jedoch diese Art vom Krimis mag, ist hier richtig gut aufgehoben und sollte dieses Buch und deren Fortsetzungen unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Ein undurchsichtiger Mordfall

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Der Temple-Bezirk liegt im Herzen von London und ist das Zentrum all derer, die mit Recht und Gesetz zu tun haben. Als der Anwalt Gabriel Ward die Kanzlei am Morgen des 21. Mai 1901 betreten wollte, lag ...

Der Temple-Bezirk liegt im Herzen von London und ist das Zentrum all derer, die mit Recht und Gesetz zu tun haben. Als der Anwalt Gabriel Ward die Kanzlei am Morgen des 21. Mai 1901 betreten wollte, lag da etwas auf der Türschwelle. Der Polizei konnte er später berichten, dass es sich bei der Leiche um den obersten Richter von England, Lord Norman Dunning, handelt. Die Polizei kann nur mit Genehmigung der Rechtsgemeinschaft den Bezirk betreten und so wird Ward vom obersten Schatzmeister Sir William beauftragt, diesen Mordfall aufzuklären. Allerdings soll ihn dabei ein Constable begleiten und die Erkenntnisse der Polizei mitteilen.
Der Schreibstil ist an jene Zeit angepasst, lässt sich aber sehr schön flüssig lesen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit ist gut dargestellt und man erfährt so einiges über das englische Rechtssystem.
Der etwas eigenbrötlerische Gabriel Ward hat zwar seine Macken, ist aber ein kluger Kopf, der bei seinen Fällen die Fakten betrachtet und seine Schlüsse zieht. Doch so einen Mordfall zu klären, ist doch eine ganze andere Sache. Außerdem hat er keine rechte Lust auf diesen Job. Constable Maurice Wright ist ehrgeizig und kennt sich mit den neuesten Methoden der Polizeiarbeit aus, was bei seinem Vorgesetzten Sergeant Rayner nicht gut ankommt. Gabriel will gewohnt logisch an die Sache herangehen, doch dann muss er feststellen, dass es im Temple-Bezirk eine Menge Geheimnisse gibt. Verblüffender Weise kommen die ziemlich unterschiedlichen Charaktere Ward und Wright ziemlich gut miteinander aus.
Aber die Klärung des Mordfalls dauert seine Zeit, denn der ehrenwerte Richter hatte nicht nur Freunde und so gibt es doch einige Verdächtige und eine ganze Menge von Geheimnissen. Außerdem muss Ward auch noch seiner eigentlichen Aufgabe nachgehen und in einer Urheberrechtssache eine Autorin vor Gericht vertreten.
Mich hat dieser ruhig verlaufende historische Krimi gut unterhalten.

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