Cover-Bild Mimik
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 25.10.2022
  • ISBN: 9783839816400
Sebastian Fitzek

Mimik

Psychothriller | Der Spannungstitel des Jahres
Simon Jäger (Sprecher)

Fürchte dich nicht! Außer vor dir selbst …
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu »lesen«: Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin und hat als Beraterin der Polizei schon etliche Gewaltverbrecher überführt. Ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Es gibt ein Geständnis-Video, das Hannah Herbst schnellstens analysieren muss, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Doch es gibt ein Problem: Die Mörderin im Video … ist sie selbst.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Mimik

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Sebastian Fitzek macht es mal wieder spannend – und diesmal auch besonders verworren, aber im besten Sinne. „Mimik“ nimmt uns mit auf eine wilde Achterbahnfahrt voller Wendungen, die nicht nur den Kopf, ...

Sebastian Fitzek macht es mal wieder spannend – und diesmal auch besonders verworren, aber im besten Sinne. „Mimik“ nimmt uns mit auf eine wilde Achterbahnfahrt voller Wendungen, die nicht nur den Kopf, sondern auch die Vorstellungskraft ordentlich fordern. Die Hauptfigur, Hannah Herbst, ist Mimikresonanz-Expertin, was bedeutet, sie kann aus den kleinsten Bewegungen im Gesicht die tiefsten Geheimnisse ihrer Mitmenschen lesen. Klingt cool, oder? Dachte ich auch – bis Fitzek Hannahs Welt komplett auf den Kopf stellt.

Hannah wacht nach einer OP auf, hat Gedächtnisprobleme und wird mit einem brutalen Geständnisvideo konfrontiert – das sie selbst als Mörderin zeigt. Ab da eskaliert die Story in bester Fitzek-Manier: viele parallele Handlungsstränge, ein Entführer mit fragwürdigem Berufshintergrund („Der Chirurg“), ein Kind mit mehr Courage als so mancher Erwachsene, und eine Hauptfigur, die sich selbst nicht mehr trauen kann. Klingt chaotisch? Ist es auch – aber irgendwie auf eine gute Art.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Idee hinter der Mimikresonanz. Die wissenschaftlichen Einschübe waren spannend und haben der Geschichte eine interessante Tiefe verliehen. Fitzek schafft es, das Thema so in die Story zu weben, dass es weder langweilt noch ablenkt. Man wird sogar dazu verleitet, selbst zu überlegen, wie viel Mimik im Alltag verraten kann. Spoiler: wahrscheinlich mehr, als uns lieb ist.

Die Charaktere sind, wie so oft bei Fitzek, ein bisschen überspitzt, aber dennoch mitreißend. Hannahs Verzweiflung und ihre Zerrissenheit wirken authentisch, auch wenn ihre körperlichen und geistigen Höchstleistungen stellenweise schon ein bisschen „superheldenhaft“ rüberkommen. Der „Chirurg“ ist ein klassischer Fitzek-Bösewicht – verstörend, aber irgendwie faszinierend. Und die Wendungen? Natürlich gibt es reichlich davon, und ja, einige sind vorhersehbar, aber andere wiederum haben mich völlig kalt erwischt.

Das Ende? Typisch Fitzek: ein Mix aus „Ach, das hätte ich ahnen können“ und „Was zur Hölle?!“. Genau das, was man von einem Fitzek erwartet und warum man seine Bücher so gerne liest.

„Mimik“ hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch mit seinem besonderen Thema überrascht. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest – dafür sind die vielen Details und Wendungen zu fesselnd. Ein absolutes Must-Read für Fitzek-Fans und für alle, die Lust auf einen Thriller haben, der Kopf und Herz gleichermaßen fordert.

Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein Mimik-Resonanz-Psycho-Thriller der Extraklasse

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Hanna Herbst, Mimik-Resonanz-Expertin mit einer Medikamenten-Unverträglichkeit, erfährt am eigenen Leib, wie schwierig es ist zwischen allen Puzzleteilen die Wahrheit herauszufinden. Und wenn sie diese ...

Hanna Herbst, Mimik-Resonanz-Expertin mit einer Medikamenten-Unverträglichkeit, erfährt am eigenen Leib, wie schwierig es ist zwischen allen Puzzleteilen die Wahrheit herauszufinden. Und wenn sie diese herausgefunden hat, wird es ihr dann gelingen, sich dieser zu stellen, sie auch begreifen und annehmen zu können.

Hanna kann sich nach verabreichten OP Medikamenten an nichts erinnern. Ein vermeintlich psychopathischer Entführer zeigt ihr ein Video, auf dem sie die Morde an ihrer eigenen Familie gesteht.

Doch ist das Video echt und real? Was von allem kann sie glauben und wer ist Freund und wer ist Feind?

Der Leser landet mittendrin in einer Psychothrillerschnitzeljagd mit einem fulminanten Höhepunkt am Ende! Toll gelesen!!! Einfach hörenswert, einer der besten Fitzeks, nur nicht zum Einschlafen!

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Veröffentlicht am 16.12.2022

Manchmal ist weniger mehr!

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Meinung: Der Anfang war rasant und heftig, leider auch etwas überholt. Aber da konnte man noch drüber hinweg hören. Ich fühle jetzt noch wie die Protagonistin Hannah Herbst, gehetzt durch die Story treibt. ...

Meinung: Der Anfang war rasant und heftig, leider auch etwas überholt. Aber da konnte man noch drüber hinweg hören. Ich fühle jetzt noch wie die Protagonistin Hannah Herbst, gehetzt durch die Story treibt. Was auch wirklich spannend war, allerdings passte das überhaupt nicht im Vergleich zu dem, was sie eigentlich durch macht, ihre Familie wird bestialisch ermordet, sie hat noch den Sinn danach viel zu viel nachzudenken und dann noch so akkurat fachmännisch, wo man schon mit den Augen gerollt hat, andererseits so emotionslos im Zuge dessen, was sie verloren hat.
Auch völlig übertrieben war, das einer da sein Unwesen treibt, der zufälligerweise schon irgendwelche Berufe gemacht hat, die genau auf den Punkt erforderlich sind und das ganze ohne Ausbildung.
Zum Glück war aber der Spannungsbogen vorhanden, das man auch unbedingt die Auflösung wissen wollte. Dem Lob dazu gilt dann auch dem Sprecher Simon Jäger, der wieder gekonnt in die Rollen der Charaktere geschlüpft ist und somit konnte man aus mehreren Perspektiven dabei sein, was ich immer sehr gerne mag.
Am Ende hat Sebastian Fitzek wieder einen drauf gesetzt. Ich hab damit nicht gerechnet und fand es grandios, so gewohnt Fitzek mäßig.
Im Gesamtpaket muss ich aber sagen, ist weniger manchmal mehr.

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