Cover-Bild Knochenkälte
Teil 7 der Serie "David Hunter"
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30,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783839820605
Simon Beckett

Knochenkälte

Johannes Steck (Sprecher), Sabine Längsfeld (Übersetzer), Karen Witthuhn (Übersetzer)

Endlich: Der siebte Teil der Bestsellerreihe um Dr. David Hunter

»Die Toten machten mir keine Angst. Es waren die Lebenden, die mir Albträume bereiteten.«

Undurchdringlicher Nebel umgibt das heruntergekommene Hotel, im alten Gemäuer sitzt klamme Kälte. Inmitten eines Wintersturms ist Dr. David Hunter im »Forest Hotel« gestrandet. Es wird von einem Ehepaar geführt, das sich alles andere als freundlich gibt, doch der forensische Anthropologe hat keine andere Wahl, als hier die Nacht zu verbringen. Er ist der einzige Gast. Am nächsten Morgen macht Hunter im nahegelegenen Wald eine grausige Entdeckung. Beim Versuch, die Polizei zu alarmieren, stellt er fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat …

Ein unheimliches Hotel und ein Wald voller Knochen: Dr. David Hunters siebter Fall.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Großartig gelesen!

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Kann er es noch? Ich habe "Knochenkälte" von Simon Beckett als Hörbuch gehört, gelesen von Johannes Steck. Nach sechs Jahren endlich wieder von David Hunter zu hören, hat in mir hohe Erwartungen geweckt.

Dr. ...

Kann er es noch? Ich habe "Knochenkälte" von Simon Beckett als Hörbuch gehört, gelesen von Johannes Steck. Nach sechs Jahren endlich wieder von David Hunter zu hören, hat in mir hohe Erwartungen geweckt.

Dr. David Hunter landet auf dem Weg zu einem Fall in einem kleinen Dorf, jeder kennt jeden, manche mögen sich, andere können sich auf den Tod nicht ausstehen. Als der Winter einbricht und einer der Protagonisten die Brücke aus dem Dorf zum Einsturz bringt, ist das Dorf und mit ihm David Hunter von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Strom mehr und damit auch kein Internet. Auf der Suche nach Handyempfang wandert er durch einen Wald. Die Besitzerin des verlassenen Forest Hotel, in dem er übernachten kann, hat ihm die Richtung gezeigt, in der es Empfang geben soll. Im Wald stolpert Hunter über ein Skelett, was seinen Forschergeist weckt. Als Fremder im Dorf gerät er selbst in den Mittelpunkt der Streitereien und des Hasses.

Als Lesender oder Hörender sollte man diesen Roman mit einer dicken Decke und einem warmen Getränk auf der Couch konsumieren. Die derzeitigen Außentemperaturen werden durch die Schilderungen von Wind, Wetter, Sturm und Schnee auf jeden Fall verstärkt. Beckett baut die Spannung langsam auf, unterbrochen immer wieder durch atmosphärische Beschreibungen von Mensch und Natur. Es ist spannend, teilweise etwas gruselig mit viel Winteratmosphäre. Brrrr! Und sehr merkwürdige Zeitgenossen wohnen in diesem Dorf... So landen wir immer mehr in einem Sumpf aus Verbrechen und Schweigen. Wer in der Geschichte "Dreck am Stecken" hat, war mir recht früh klar. Das Warum wird erst später aufgelöst, dazu gibt es auch noch eine Überraschung. Obwohl die Story am Ende richtig Fahrt aufgenommen hat, war mir der Weg dahin manchmal etwas beschwerlich. Die Fußmärsche durch den bereits erwähnten Fichtenwald waren mir etwas zu ausufernd. Die Story ist insgesamt gut, kommt aber leider nicht an "Chemie des Todes" oder "Kalte Asche" heran. Ein wenig mehr Forensik hätte dem Roman gut getan!

Großartig ist die Vortragsweise von Johannes Steck. durch seine Stimme hat er den Protagonist*innen exakt die Rollen gegeben, die ihnen auch zugedacht waren. Chapeau!

Der neue Simon Beckett wird zwar nicht zu meinen Jahreshighlights zählen, gut unterhalten hat er mich trotzdem! Daher gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans eisiger Thriller und natürlich Fans von Simon Beckett!

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Starke Stimmung, zu viel Wald

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Atmosphärischer Thriller mit starkem Setting: eisige Kälte, Abgeschiedenheit und ein David Hunter, der buchstäblich von der Umwelt abgeschnitten ist. Die Dorffehde, die Leichenfunde und ein Mörder, der ...

Atmosphärischer Thriller mit starkem Setting: eisige Kälte, Abgeschiedenheit und ein David Hunter, der buchstäblich von der Umwelt abgeschnitten ist. Die Dorffehde, die Leichenfunde und ein Mörder, der tötet, um eigene Spuren zu verwischen, sorgen für ordentlich Spannung – zumal Hunter selbst zunehmend in Lebensgefahr gerät. Besonders hervorzuheben: das Hörbuch ist ausgezeichnet vorgelesen von Johannes Steck, sehr dicht und stimmungsvoll. Allerdings ziehen sich manche Passagen unnötig, vor allem das ständige Umherirren im Fichtenwald hätte deutlich kürzer ausfallen können. Trotzdem ein packender Krimi mit bedrückender Atmosphäre und starkem Plotkern. Solide 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Dr. Hunter ist endlich wieder zurück

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Nach langer Zeit darf der forensische Anthropologe erneut seine Expertise zur Schau stellen. Wegen eines Unwetters strandet er in einem unheimlichen Dorf, wo er natürlich prompt ein Skelett entdeckt, das ...

Nach langer Zeit darf der forensische Anthropologe erneut seine Expertise zur Schau stellen. Wegen eines Unwetters strandet er in einem unheimlichen Dorf, wo er natürlich prompt ein Skelett entdeckt, das mit einem Baum verwachsen ist. Seine Arbeit wird nicht nur durch die Feindseligkeit der Dorfbewohner erschwert, sondern auch dadurch, dass er komplett auf sich selbst gestellt ist, da das Dorf durch den Sturm abgeschnitten wurde...

Das Cover reiht sich wunderbar in die übrige Serie ein und bietet einen hohen Wiedererkennungswert.

Simon Becketts Erzählstil ist wie immer flüssig und äußerst detailliert, man kann sich alles gut vorstellen. Johannes Steck liest ebenfalls toll wie sonst auch vor und bringt die Atmosphäre gut rüber. Der Einstieg ist dieses Mal sogar etwas humorvoll, was aber gut passt. Die abweisenden Dorfbewohner sind schön beschrieben und man kann sich herrlich über so manche Person aufregen. Die Komplexität der ganzen Verwicklungen mag zunächst ein wenig viel sein, jedoch wird alles zufriedenstellend aufgelöst. Da es schon lange her ist, dass ich den vorherigen Teil der Reihe gelesen habe, wusste ich vieles nicht mehr und finde es gut, dass irgendwann im Buch das Gedächtnis noch mal ein wenig aufgeweckt wird. Mir haben in dieser Fortsetzung leider die "richtigen" forensischen Untersuchungen gefehlt, welche ich gerne verschlinge.

Nichtsdestotrotz finde ich diesen Hunter gelungen und freue mich, wenn es einen weiteren Fall für ihn gibt - gerne auch mit Happy End. 4 Sterne

Veröffentlicht am 21.11.2025

Von der Außenwelt abgeschlossen

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Dr. David Hunter hat sich im dichten Nebel verfahren und strandet in einer extrem unwegsamen Gegend. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als im eigentlich geschlossenen Forest Hotel zu übernachten. Die ...

Dr. David Hunter hat sich im dichten Nebel verfahren und strandet in einer extrem unwegsamen Gegend. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als im eigentlich geschlossenen Forest Hotel zu übernachten. Die Eigentümer sind seltsam und als Hunter am nächsten Morgen im nahen Wald bei der Suche nach einem Platz, an dem sein Handy Empfang hat, Knochen findet und er feststellt, dass das Dorf durch den Sturm definitiv von der Außenwelt abgeschnitten ist, erwachen längst vergessene Geister zum Leben.

Nach einem echt großen Anlauf nimmt die Story dann doch noch Fahrt auf. Sie ist sehr dicht gewebt, alles wird ausführlich und bildstark geschildert. Die Figuren werden dadurch sehr klar gezeichnet und greifbar. Allerdings zieht sich die Story dadurch streckenweise auch etwas. Simon Becket lenkt sehr geschickt die Sympathien und Antipathien der Leser und Hörer auf seine Figuren und bringt damit falsche Fährten ins Spiel. Auch bedient er sich ordentlich an der Klischeekiste, aber ich stelle fest, es passt gut zusammen und macht auch auf besondere Weise Spaß.

Ganz besonders amüsiert haben mich die echt schrägen Bewohner, die allen Fremden gegenüber nicht gerade freundlich gestimmt sind und noch dazu untereinander zwei Lager gebildet haben. Hillbilly lässt grüßen. Dass es Hunter da ganz besonders schwer hat, hat schon wieder eine komische Komponente, vor allem, weil er sich geduldig alles gefallen lässt.

Für mich war das Krimiunterhaltung der ganz speziellen und besonderen Art. Becket spielt hier mit dem Genre und dem Leser, geht den Fall mal ganz anders an und das mag ich. Vielleicht ist dies kein Meisterwerk, aber doch richtig gute Unterhaltung. Daher gebe ich vier Sterne.

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