Cover-Bild Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
Band 1 der Reihe "Ein Fall für DI Wilkins"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.05.2025
  • ISBN: 9783641320614
Simon Mason

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins

Kriminalroman
Sabine Roth (Übersetzer)

Der große SPIEGEL-Bestseller: die düstere Welt der Oxford University, eine Tote und zwei Ermittler wie Feuer und Wasser ...

DI Ryan Wilkins kennt die Universität Oxford nur aus der Ferne. Aufgewachsen in einem Trailerpark ist ihm diese elitäre Welt so fremd wie suspekt. Nun führt ihn der grausame Mord an einer jungen Frau ausgerechnet in die ehrwürdigen Hallen eines der Colleges – und an die Seite seines Namensvetters, des smarten DI Ray Wilkins, Spross einer wohlhabenden nigerianisch-britischen Familie und Oxford-Absolvent. Das ungleiche Team muss herausfinden, wer die Unbekannte ermordet hat, deren Leiche im Arbeitszimmer von Sir James Osborne, dem Prorektor von Barnabas Hall, gefunden wurde. Die Ermittlungen erfordern Takt und Fingerspitzengefühl, beides nicht gerade Ryans Stärken. Dafür ist er ein brillanter Beobachter. Gemeinsam mit Ray stößt er auf Verbindungen zwischen der Toten und einer alten Schuld, die bald weitere Opfer fordert ...

»Simon Mason feiert mit seinem einzigartigen Ermittlerpaar einen Triumph!« The Sun

Als bester Spannungsroman des Jahres für den Gold Dagger nominiert.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2025

Wilkins & Wilkins

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Im elitären College Barnabas Hall der Universität Oxford wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, ausgerechnet im Arbeitszimmer des Collegeleiters Sir James Osborne. Als Erster zur Stelle ist DI Ryan ...

Im elitären College Barnabas Hall der Universität Oxford wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, ausgerechnet im Arbeitszimmer des Collegeleiters Sir James Osborne. Als Erster zur Stelle ist DI Ryan Wilkins, der an diesem Tag seinen Dienst bei der Oxforder Kriminalpolizei antritt. Wilkins, der seine Kindheit und Jugend in einem abgewrackten Trailerpark in einer armen Gegend Oxfords verbracht hat, ist das Bildungsbürgertum vollkommen fremd und sowohl seine Umgangsformen als auch sein Kleidungsstil sind äußerst gewöhnungsbedürftig. Nach Oxford strafversetzt, eckt er mit seinem Verhalten gleich an seinem ersten Arbeitstag an, was eine Beschwerde bei seiner Chefin nach sich zieht.
Wie sich herausstellt, trägt sein Kollege denselben Nachnamen und Dienstgrad, was zu gehöriger Verwirrung führt. Allerdings könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Während Ryan in Schlabberjogginghose und umgedrehter Basecap auftritt, legt Ray Wilkins, der selbst einen Abschluss der Universität Oxford vorweisen kann, größten Wert auf Markenkleidung und ein korrektes Auftreten. Konflikte sind vorprogrammiert.
Dieses Aufeinandertreffen der beiden DIs ist höchst amüsant zu lesen. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie kein schlechtes Team. Mit seinem unkonventionellen Ansatz und guten Gespür bringt Ryan sie auf so manche richtige Spur, während Ray bemüht ist, die verbalen Entgleisungen seines Kollegen auf ein Minimum zu begrenzen.
„Ein Mord im November“ ist fast 400 Seiten lang und mir war zu keiner Zeit langweilig. Simon Masons Schreibstil ist witzig und eloquent. Ich hoffe sehr, dass die beiden Folgebände, die auf Englisch bereits erschienen sind, auch in Deutschland verlegt werden. Von mir 5 Sterne und Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Ein Name - zwei Persönlichkeiten

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Ein Krimi, der mir gut gefallen hat, spannend und facettenreich erzählt. Der Autor hat die handelnden Personen so wunderbar beschrieben, dass man sie bildlich vor Augen hat. Die Beschreibung der Räumlichkeiten ...

Ein Krimi, der mir gut gefallen hat, spannend und facettenreich erzählt. Der Autor hat die handelnden Personen so wunderbar beschrieben, dass man sie bildlich vor Augen hat. Die Beschreibung der Räumlichkeiten und die Irrwege in der alten Universität Oxford könnte nicht besser sein.

In einem College der renommierten Oxford-Universität wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Den Fall lösen sollen zwei Ermittler, die konträrer nicht sein könnten. Da ist zum einen der etwas proletenhafte Ryan, auf der anderen Seite der korrekte Ray - beide mit dem Namen Wilkins. Ryan, ohne Rücksicht auf Verluste, beleidigt den Prorektor und macht sich auch bei den weiteren Vernehmungen nicht gerade Freunde. Ray versucht zu retten. Ein Fall, begleitet von Missverständnissen, Animositäten, Lügen, neuen Verbrechen, aber auch persönlichen Problemen, nimmt seinen Lauf.

Das Buch empfehle ich gern.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Wilkins & Wilkins

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Als in einer der ehrwürdigen Hallen von Oxfords Universitäten eine tote Frau gefunden wird, kommt es zu einer makabren Verwechslung: Anstatt DI Ray Wilkins zu informieren, wird DI Ryan Wilkins angerufen. ...

Als in einer der ehrwürdigen Hallen von Oxfords Universitäten eine tote Frau gefunden wird, kommt es zu einer makabren Verwechslung: Anstatt DI Ray Wilkins zu informieren, wird DI Ryan Wilkins angerufen. Und damit kommt es zum Clash zweier Welten. Während Ryan aussieht wie ein erfolgloser fünfzehnjähriger Rapper und in einem Trailerpark aufgewachsen ist, ist der Schwarze Ray Wilkins ein intellektueller, gesitteter Mann aus der Oberschicht. Obwohl sich beide nicht ausstehen können, müssen sie zusammenarbeiten. Seltsamerweise kommt das Duo trotz vieler Verwirrungen auf erste Spuren ...

Allein diese unterschiedlichen Typen versprachen schon eine interessante Handlung, zumal hier auch noch mal das Klischee umgedreht wird und der weiße Ermittler hier das ist, was einer der Charaktere des Buches als "white trash" bezeichnet. Doch auch der Tatort an Oxfords heiligen Stätten und ein bisschen Eindringen in verschiedene Arten von Politik und Geschäftsgebahren ließen jedenfalls keine Langeweile aufkommen. Sicher ist, dass diese Konstellation viel Platz für Klischees lässt, die auch ab und zu bedient werden und die man in den nächsten Bänden irgendwie umschiffen muss, sobald sich der Reiz des Neuen hier gelegt hat. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt von einem soliden Krimi mit interessantem Cast und spannender Prämisse.

Veröffentlicht am 13.05.2025

Ein Oxford Krimi

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Oxford und Uni-Gedöns sind eigentlich nicht mein Ding. Und so hat „Ein Mord im November“ von Simon Mason nicht wirklich überzeugt. Doch worum geht es?
Ein saudischer Scheich, der die Uni mit Fördergeldern ...


Oxford und Uni-Gedöns sind eigentlich nicht mein Ding. Und so hat „Ein Mord im November“ von Simon Mason nicht wirklich überzeugt. Doch worum geht es?
Ein saudischer Scheich, der die Uni mit Fördergeldern in Millionenhöhe unterstützen will. Die Begegnung mit Ameena, einer syrischen Geflüchteten. Alles sehr mysteriös. Sie nennt ihn den Schänder: „Er schändet das heilige Buch.“
Und dann wird eine junge Frau tot aufgefunden. Ausgerechnet im Arbeitszimmer des Provost von Barnabas Hall. Sie wurde gefesselt und erwürgt. Wer ist der Täter und wo liegt das Motiv?
Wilkins und Wilkins ermitteln. Noch bevor die Identität der Toten geklärt ist, geschieht ein zweiter Mord…
DI Ryan Wilkins ist ein Prolet, sein Partner DI Raymond Wilkins, genannt Ray, ein Snob. Ein ungleiches Ermittlerpaar. Beide kommen nicht gerade sympathisch rüber. Beide telefonieren im Job. Der eine mit seinem 2-jährigen Sohn, der andere mit seiner Frau.
„Ein Mord im November“ ist mäßig spannend und unterhaltsam. Die Idee ist gut, aber die Ausführung bestenfalls durchschnittlich - dennoch ganz passabel und locker lesbar im Stil.
Das Ende fand ich gut, aber nicht überragend. Eine Fortsetzung werde ich daher eher nicht lesen, so es denn eine - auf Deutsch - geben wird.

Fazit: Der erste Fall für Wilkins & Wilkins. Nicht meine Welt.

Veröffentlicht am 12.05.2025

Es ist nicht immer so, wie es aussieht!

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Im Oxford College hatte der Provost einen Scheich zu Gast, den er für eine Schirmherrschaft gewinnen möchte. Der Scheich war umstritten und auch sehr unsympathisch. Nachdem er gegangen ist, ging der Provost ...

Im Oxford College hatte der Provost einen Scheich zu Gast, den er für eine Schirmherrschaft gewinnen möchte. Der Scheich war umstritten und auch sehr unsympathisch. Nachdem er gegangen ist, ging der Provost mit seiner Frau nach Hause. In seinem Arbeitszimmer fanden sie die Leiche einer jungen Frau.
DI Ryan Wilkins traf am College ein und der Pförtner wollte ihn verscheuchen, weil er ihn für einen streunenden Jugendlichen hielt.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war anfangs schwer und kalt. Aber ich konnte mir alles einigermaßen gut vorstellen. Der Scheich war mir unsympathisch und auch der Provost lag nicht auf meiner Wellenlänge - den Pförtner konnte ich recht gut leiden, ebenso wie den jungen Polizisten. Aufgewachsen im Trailerpark konnte er mit der elitären Gesellschaft nichts anfangen. Mit seiner antiautoritären Art hat er mich gleich begeistert.

Und dann kam heraus, dass DI Raymond Wilkins gar nicht am Tatort war, sondern es einen weiteren Polizisten R. Wilkins gab, der wegen eines groben Fehlverhaltens strafversetzt wurde. Ryan Wilkins und Ray Wilkins - unterschiedlicher können 2 Menschen gar nicht sein.

Ryan ist unkonventionell, hat aber einen guten Blick und eine schnelle Auffassungsgabe. Wo er auftaucht, ist Ärger vorprogrammiert, denn Etikette ist ihm zuwider! Eigentlich wollte die Chefin ihn von diesem Fall abziehen, aber da er durchaus Erfolg hatte, hat sie ihm Ray zur Seite gestellt - in der Hoffnung, dass dieser die Wogen glättet. Aber Ray kommt mit Ryan überhaupt nicht klar und versucht alles, um ihn los zu werden…

Mit der Zeit lernte Ray, mir Ryan klarzukommen und als dann alles aus dem Ruder lief, setzte er sich sogar für ihn ein.

Der Fall stellte die Ermittler vor Rätsel. Niemand schien die junge Frau zu kennen und immer mehr Ungereimtheiten tauchten auf. Trotzdem dauerte es noch lange, bis sie den Fall endlich aufklären konnten. Am Ende blieben zumindest in diesem Punkt keine Fragen offen.

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